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    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard SIBB: Weg mit den Internet-Sperren!

    SIBB: Weg mit den Internet-Sperren!

    Der Berliner IT-Branchenverband SIBB e. V. fordert Deutschlands neuen Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) auf, sich endgültig vom Thema Internet-Sperren zu verabschieden.

    Das ausgesetzte Zugangserschwerungsgesetz sollte bei einer der ersten Kabinettssitzungen auf die Streichliste gesetzt werden. Der Verband erhofft sich von der neuen Bundesregierung ein eindeutiges Statement zur Freiheit im Internet und eine internetfreundliche Bundespolitik. Bernd Völcker vom SIBB dazu: "Die Initiative von Familienministerin Ursula van der Leyen sollte jetzt vollständig korrigiert werden. Die Stopp-Schild-Idee ist keine wirkungsvolle Methode, vor kriminellen Machenschaften zu schützen. Nur weil illegale Daten womöglich auf CDs per Post verschickt werden, käme niemand auf die Idee, Postboten jeden Brief lesen zu lassen. Leider haben einige Politiker das Internet bis heute noch nicht wirklich verstanden. Offenheit und Vernetzung sind die Grundlage für neue Arbeitsplätze - gerade in der jetzigen Zeit."
    Sogar Ex-Innenminister Wolfgang Schäuble sprach von einem handwerklich fehlerhaften "Stoppschildgesetz". Die neue Bundesregierung sollte stattdessen stärker auf neue Diplom-Informatiker setzen und den Breitband-Ausbau in Deutschland fördern. Neue Möglichkeiten im Web sollten berücksichtigt und gefördert werden. Schwarz-Gelb hätte eigentlich alle Chancen und Möglichkeiten, unser Land de facto in eine Wissensgesellschaft zu führen. Offenbar zieht man eine Politik des Schilderwaldes vor.
    Dinge wie Offenheit und Vernetzung schaffen neue Arbeitsplätze. Sperren nicht, zumindest dauerhaft. Der überragende Erfolg des Netzes beruht auf den freiwilligen Grundregeln aller Beteiligten weltweit. Ob E-Mail-, Browser- oder Netzwerk-Standards, ob Wikipedia oder soziale Netzwerke - die Verständigung auf das Grundprinzip der Offenheit ist die Basis für Millionen neuer, wissensbasierter Arbeitsplätze in nahezu allen Wirtschaftszweigen. Wer Bildungsrepublik und Wissensgesellschaft als Ziel definiert, muss die Offenheit des Web schützen und weiter ausbauen. Kriminelle Gebiete mit Stopp-Schildern einzuzäunen hat mit einer konsequenter Strafverfolgung und dem Schutz unserer Kinder nichts gemeinsam. Stattdessen schlägt der SIBB vor, die verantwortlichen Täter selber anzugehen und die entsprechenden Inhalte von den Webseiten zu löschen.

    Illegale Datentransfers finden weniger im World Wide Web statt, als auf unkontrollierbaren Wegen, wie E-Mail-Versand, Filesharing via BitTorrent-Protokoll oder über Foren im Usenet. Illegaler Content kann jederzeit leicht auf andere Hosts ausweichen. Filter - die technisch Ähnlichkeiten mit Zensursystemen in undemokratischen Staaten wie China haben - tendieren zum "Übersperren" von Verbindungen. So werden auch Seiten blockiert, die tatsächlich legal und unbedenklich sind. Der Berliner Interessenverband glaubt, diese Vorgehensweise könnte die weitere Entwicklung des Internet als Zukunftstechnologie gefährden.

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  2. #2
    Mitglied Avatar von TalkToFrank
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    Standard Re: SIBB: Weg mit den Internet-Sperren!

    Zitat Zitat von Ghandy Beitrag anzeigen
    Sogar Ex-Innenminister Wolfgang Schäuble sprach von einem handwerklich fehlerhaften "Stoppschildgesetz".
    Bin ich bekloppt oder ist Schäuble irgendwie nen bisschen Rückratlos etc??

    Aber wenn schon von Ihm sowas kommt dann sollte es ja nicht schwer sein es wieder zu ändern...

  3. #3
    Gesperrt Avatar von markus4321
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    Standard Re: SIBB: Weg mit den Internet-Sperren!

    Aber wenn schon von Ihm sowas kommt dann sollte es ja nicht schwer sein es wieder zu ändern...
    Klar, wozu Rückgrat wenn Rollstuhl?

    Schäuble ist eine einzige Lachnummer. Von Anfang an.
    Ich werde ihn nicht ernst nehmen.

    Der wäre mir nicht mal den abgeriebenen Belag meiner Bremsscheiben wert, sollte er mir mal vors Auto rollen.
    Man muss sich immer wieder denken .. Wie kommt so einen kranke Natur nur in die Politik. Keine Ahnung von etwas aber eine feste Meinung vertreten ... Natürlich. Und wenn sich was ändert, steht man sofort hinter der Mehrheit. Nur ab und zu mal ein bisschen Meinung (o. Pseude-Intelligenz) simulieren.

    ~ Markus

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