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19. 11. 2009, 13:08 #1Redakteur
gulli:Redaktion
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Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Bis auf den Zuspruch ressortfremder Politiker hat sich für die Demonstranten noch nichts getan. Eigentlich sollte die Bologna-Reform an den Unis Besserung bringen. Doch die Umsetzung sorgte für viel Frustration und Aufruhr. Geht etwa auch der Streik am Thema vorbei?
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19. 11. 2009, 13:15 #2Mitglied
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Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Wieso erhält der Streik eigentlich zuspruch von der Politik? Der Streik dürfte nichtmal großen Zuspruch bei anderen Studenten haben.
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19. 11. 2009, 13:30 #3Mitglied
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Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Ich frag mich wie du darauf kommst?
Das man für Bildung zahlen soll halte ich für unsere heutige Zeit absolut armselig. Oder soll ich nun mein Studium hinschmeissen weil es meine ohnehin finanziell schlechtgestellter Familie dadurch etwas besser gehen würde? Das würde ja bedeuten das ich von vornherein die Arschkarte gezogen habe wenn die Familie in der ich aufwachse keine gut ausgebildeten Leute beherbergt. Also quasi eine Klassengesellschaft. Die schlechter betuchten sollten so bleiben wie sie sind und sich bloss nicht weiterbilden. Wir brauchen ja nur wenige elitäre Persöhnlichkeiten die über dem Mob stehen.
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19. 11. 2009, 13:38 #4
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Ich kenne zwei grosse Universitäten in NRW ziemlich gut. Da sind bis zu 20.000 Studenten eingeschrieben, bei solchen Protestaktionen sieht man dann aber tatsächlich immer nur die klischeemässigen end-20er Revoluzzer. Da sind dann bei einer "Vollversammlung" 50-100 Mann. Also unter 1% aller Studenten.
Man kann aber kaum davon ausgehen, dass die restlichen 99% alles reiche Söhne und Töchter sind die alles in den Popo geblasen bekommen. Es ist wohl eher so, dass 99% der Studenten die Studienzeit als harte Zeit erkannt haben, die man so schnell und so fleissig wie möglich hinter sich bringen sollte. Anstatt 16 Semester zu studieren und davon 10 in irgendwelchen Fachschaften rumzugammeln und jede Campusparty mitzunehmen sollten manche mal den Arsch in die Bibliotheken schwingen.
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19. 11. 2009, 13:39 #5Mitglied
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19. 11. 2009, 13:43 #6Mitglied
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Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Den Grundgedanken des Bezahlens für Bildung finde ich nicht schlecht. Allerdings sollte niemand durch die Gebühren vom Studium abgehalten werden, daher sollte man die Beträge mehr nach der finanziellen Situation (der Eltern?) abstimmen und nicht, wie das im Moment geschieht, bei mehreren studierenden Familienmitgliedern erlassen.
Als viel gravierender empfinde ich die von vielen als mangelhaft bezeichnete Umsetzung des Diplom auf Bachelor/Master-Abschlüsse und die offensichtlich schlechte öffentliche Finanzierung der Universitäten - da kann man nur hoffen, dass der "Streik" genügend Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bringt, damit die Politik zum Handeln angehalten wird.
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19. 11. 2009, 14:01 #7Mitglied
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Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Der Streik wird im Endeffekt nichts bringen.
Seit Wirtschaftswundertagen ist bekannt, dass unser Bildungssystem unterfinanziert ist.
Nix passiert
Und seit Einfürhung der Bolongareformen ist bekannt, dass in Deutschland auf allen Ebenen Scheiße gebaut wurde. Selbst die Grundideen konnten nicht mal annähernd umgesetzt werden.
Nix passiert
Nach den letzten Protesten wurden Besserungen versprochen
Nix passiert
Und die Bildungsministerin hat ohne Kompetenzen (Bildung und Forschung = Ländersache) mehr Geld insgesammt versprochen
Ist was passiert, die Landesminster rechnen jetzt einfach schön.
An meiner Uni läuft grade die 2. Überarbeitung der Bachelorstudiengänge an.
Problem ist nur, viele komplett sinfreie Vorgaben von oben. Wahrscheinlich von Sesselfurzern, die eine Uni bestenfalls bei der letzten medienwirksammen Einweihungsparty von innen gesehen haben.
Stellte sich in durchaus konstruktiven Gesprächen mit den Verantwortlichen herraus. Sie würden gerne, können aber weder finanziell noch von den Vorgaben her.
Und die Unimitarbeiter stöhnen auch.
Nur, was kann man noch sagen, wenn die Uni davon ausgeht, dass sie so ziemlich alle Bachelor und Masterarbeiten aus Fremdmitteln finanzieren werden muss...
Bildungsrepublik Deutschland? Darf ich mal lachen.
Noch lustiger wird die ganze angelegenheit ja dadurch, dass die Wirtschaft mit dem Bachelor geringer qualifizierte und damit billigere Arbeitskräfte haben wollte (jaja, 1/3 bis 1/4 sollten nur den Master machen), jetzt aber in einigen Studienbereichen nicht weiß was sie mit den Bachelorn anfangen sollen.
Heute kann ich nur sagen, Jung geh nicht studieren, such dir ne Ausbildung.
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19. 11. 2009, 14:11 #8
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Unglaublich das diese Proteste wieder auf die Stundenten projeziert werden und das es auch nur um Erleichterungen für die Studenten geht. Die Beteiligung von Schülern an den Protesten dürfte doch höher sein.
Und wenn es für die Stundenten überhaupt Erfolgsaussichten hat zu protestieren, für die Schüler hat es definitiv keine.
Allerdings sind die Proteste trotzdem sehr wichtig um möglichst viele Schüler zu politisieren.
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19. 11. 2009, 14:19 #9
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Schüler nehmen immer gerne an solchen Streiks teil. Hätte ich damals auch gemacht, bloss einen Tag kein regulärer Unterricht. Man kann da mehr Motivationen hineininterpretieren aber ich denke das wird der Hauptgrund sein.
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19. 11. 2009, 14:26 #10
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Was soll ein solcher Streik den mehr bringen als ein paar Zusagen???Wird die Global Week of Action wirklich so viel bringen? Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) räumte zwar kürzlich handwerkliche Fehler bei der Einführung der neuen Studiengänge ein. Mehr als das Versprechen, das Bund und Länder gemeinsam für Verbesserungen sorgen würden, hat sich unterm Strich aber noch nicht getan.
Ohne die Unterstützung der Studis könne die Umsetzung der Universitätsreform nicht gelingen.
Glaubt Jemand ernsthaft, es würde von heute auf Morgen IRGENDETWAS passieren?
Wie genau sollten die Studis die Umsetzung unterstützen?
Es sind die Studis, die nicht richtig unterstützt werden, Stichwort: Auslandssemester.
Mit Einführung des BA sollte es möglich sein, sein Studium in NAHEZU JEDEM Land fortzuführen.
Realität: noch weniger Studenten nutzen diese Möglichkeit beim BA als beim Diplom und co.
Warum nur? Weil ihr Studium noch stressiger ist und die Anrechnung IMMERNOCH Glückssache ist.
Schlichtweg falsch.
Ausgebildete besonders GUT ausgebildete Arbeiter (und Ingenieure und und und) sind IMMER Mangelware.
Die Wirtschaft kann es sich garnicht erlauben, den bestehenden Fachkräftemangel noch weiter steigen zu lassen.
Entweder kämen dann mehr Stipendien oder auch mal eine richtige Weiterführende Ausbildung wie z.B. der IT-Meister/mehr Techniker/wasweißich.
Du hast nie studiert bzw keine Ahnung vom Thema, oder?
BA hat Regelstudienzeit von (meist) 7 Semester,
Überschreitung von mehr als 3 Semester=> automatische Exmatrikulation = Rausschmiss ohne jeden Abschluss.
Ja.
Übrigens sind es GeistESwissenschaftler.
Welche im späteren Arbeitsleben meist sehr viel weniger als ein Student im technischen Bereich verdienen werden
und daher von den 500€ Studiengebühren weit härter betroffen sind.
(Und meist einen Teil in Form von Buchgutscheinen wiederbekommen,
da die Hochschulen das Geld meist nicht "richtig" ausgeben können.)
@nickNr5:
Richtig.
Nur das der BA in den meisten Richtungen sogar sehr gut angenommen wird.
Fast so gut wie das Diplom, da es ja nur ein gering verkürztes Diplom IST.
BA in Amerika machen kein Praxissemester=>nur 6 Semester.
Was ehemals bei uns das Vordiplom war, wird in Amerika im letzten Jahr der Schulbildung durchgezogen
=> 4 Semester.
Da kann ein Deutscher BA mit 7 Semestern nicht im Traum mithalten.
Warum also wurde das Diplom, welches überall, besonders im Ausland anerkannt war ersetzt?
Wegen der "Vergleichbarkeit".
Darüber lache ich einmal herzlich.
Ich sehe die Fehler meist bei den Hochschulen,
durch eigene dumme bürokratische Vorgaben.
Sollte Jemand eine Quelle darüber haben, dass das durch Vorgaben von oben kommt, bitte mitteilen.
Es müssen auch nicht exakt 500€ Studiengebühren erhoben werden,
nur die HS machen das halt so.
tldr
er Streik ist wichtig, die Ziele richtig,
die Umsetzung fürn A*.
P.S.:
Es geht um STUDENTEN und nicht um Schüler.
Wenn die Beteiligung am Streik 5% ausmacht wäre das ein schlicht unglaublich guter Wert.
Es werden meist weniger sein.
Hinzukommt, dass sich auch einige mehr oder minder zweifelhafte Organisationen einklinken.
Bei uns waren dann auf einmal Antifa und Junge Union mit dabei.
(Ohne dass die Jemand eingeladen hätte.)Geändert von MrDraco (19. 11. 2009 um 14:33 Uhr)
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19. 11. 2009, 14:45 #11
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Die sollten lieber bei der Wahl die richtige Partei wählen das bringt mehr ...
Oder glaubt einer ernsthaft das die Leute die mit Absichst sone scheisse machen und kein Geld in das Bildungssystem stecken auf einmal alles ändern ?
Dan würden sie ja irgentwan ihre macht verlieren ...
*Regnet populus !
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19. 11. 2009, 14:46 #12
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19. 11. 2009, 14:49 #13
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
ja genau, immer schon von morgens um 7 bis abends um 7 arbeiten, damit man auch ja nicht auf die idee kommt mal kritisch zu denken.
Zitat von BudFudlecker
und dass nur 100 mann bei den besetzungen dabei sind kommt daher, dass die meisten nicht genug arsch in der hose ham oder nichts mit politik am hut haben. heisst aber nicht, dass sie den forderungen der aktiven nicht zustimmen.
soll das heisen, man solle nicht streiken, weil unser bildungssystem seit jeher scheisse ist? für mich ist das eher ein grund umso mehr zu streiken.
Zitat von nickNr5
aber ghandy hat da schnon recht, die proteste sind nicht radikal genung. um wirklich etwas zu ändern müsste man nicht seine eigenen räume besetzen sondern die der anderen. oder wenigstens dafür sorgen, dass in der uni garkeine vorlesungen mehr stattfinden können, halt irgendwie die politiker erpressen.
so bringt es zwar auch was durch die medien aber viel mehr als ein wenig populistisches geplapper wird auch diesmal nicht rauskommen.
und die schüler haben sowieso keine chance auf besserung. da interessiert sich eh keiner für so themen. "ihh bäh politik, das ist uncool". ganze 5 schüler meiner schule ham gestreikt, von mehr als 1000. und das gleiche ist auch mit den studies, die interessieren sich auch nicht mehr für das was mit ihnen passiert.
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19. 11. 2009, 14:57 #14Mitglied
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19. 11. 2009, 14:57 #15Mitglied
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Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Naja, so wie ghandi das sagt ist es nicht ganz richtig.
Den je länger die Studenten Streiken desto mehr fällt aus und die Leute lernen weniger. Aber die Wirtschaft braucht gute Leute, daher ist es auch der Politik wichtig das die schnell wieder zur Arbeit kommen.
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19. 11. 2009, 14:58 #16
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
@braunske
Ja,ich kann dir nur zustimmen.
An Radikalität und wirklichen Aktionen fehlt es.
Man müsste hier eine viel breiter verbreitete Mentalität für bürgerlichen Protest etablieren.
Fangen wir bei mir an: Ich zünde mich an in der Mensa.
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19. 11. 2009, 15:03 #17Mitglied
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Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Politikerkopfkegeln

Ehrlich, wenn es einen Bereich gibt, in dem die Politik seit Jahrzehnten nur Mist gemacht hat dann die Bildung.
Ist aber auch einer der Bereiche in denen die Politiker sich halt austoben können, da sie anders als in der Wirtschaft wirklich was verändern können und Veränderungen in dem Bereich einem Großteil der Bevölkerung am Arsch vorbeigehen. Sind eh immer die Lehrer schuld oder die Studenten zu faul.
(Nur so am Rande, wenn ich 3 Vorlesungen am Tag habe muss ich laut "Studienordnung" noch mal das doppelte an Zeit ins Selbststudium investieren. Also 4/1/2 Stunden Uni, 9 Stunden Selbstarbeit an einem Tag, die Berechnung ist Bullshit und jetzt kommt mir nicht mit Wochenende. Der Bachelor soll eine Art Arbeitnehmer mit entsprechender Arbeits und Freizeit und Urlaub sein. Zeig mir mal die Leute, die 13/1/2 Stunden am Tag schuften und dafür noch 500€ bezahlen.)
Ist doch super in den Ländern zu sehen. Neue Regierung -> Schulreform. Natürlich bevor die letzte überhaupt was bewegen konnte. Und für Schröder waren die Lehrer, die faulen Säcke schuld.
Ebend profilierungssüchtige Vollpfosten ohne Ahnung von tuten und blasen.
Gleichzeigig mußt du aber auch dafür sorgen, dass die Unis nicht von BWLern in der 2.Reihe geführt werden
Nun frag mich aber bitte nicht nach einer besseren Alternative. Ist leider keine in Sicht und die Merkel hat eh beim besten das Aussitzen gelernt. Uns wird also noch ein paar Jahrzehntchen eine Regierung weiter gen Boden wirtschaften.
@braunske
Habe nur gesagt, dass die Aussichten auf Besserung = 0 sind. Sich bemerkbarmachen ist immer gut. Wird ebend leider nur nichts bringen. Jetzt wird doch schon die Schuld weitergeschoben bis zum erbrechen.
Das hier mal was passiert, da muss schon richtig die Luft brennen. Davon sind wir aber noch weit entfernt
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19. 11. 2009, 15:06 #18Mitglied
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19. 11. 2009, 15:11 #19
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
Na, ganz so hart ist es dann auch wieder nicht. Du kannst immer noch bafög beantragen wenn du kein Geld hast. Und wenn du bafög bekommst, werden dir auch die Studiengebühren erlassen. Und die Kriterien für bafög sind nicht wirklich soo streng.Das man für Bildung zahlen soll halte ich für unsere heutige Zeit absolut armselig. Oder soll ich nun mein Studium hinschmeissen weil es meine ohnehin finanziell schlechtgestellter Familie dadurch etwas besser gehen würde? Das würde ja bedeuten das ich von vornherein die Arschkarte gezogen habe wenn die Familie in der ich aufwachse keine gut ausgebildeten Leute beherbergt
Gut, das neue System ist nicht perfekt, auch ich bin froh, dass ich noch auf Diplom studiere (nicht aufgrund der Schwierigkeit, einfach aus Sympathie, vom Stoff hat sich bei uns rein gar nichts verändert, nur dass man jetzt einfach unfertig rausgeschmissen wird wenn man nicht noch nen Master dranhängt), aber mir kommt es so vor als ob hauptsächlich die Leute jetz am meisten meckern, bei denen sich das Studium durch die Bachelor & Masterumstellung ziemlich verschärft hat. Gerade die Geistes- und Sozialwissenschaftler. Ich kenne noch einige die noch auf Diplom studieren und wenn man sich bei einem Studiengang wie Philosphie oder Soziologie nicht noch andere Fächer dazuwählt (Sprachen etc...), dann kommt man vielleicht auf 2 Vormittage die Woche, wo man mal Vorlesungen besuchen kann.
Die Demonstranten sind teilweise auch echt nervig. Meine Freundin (BWLerin) hat mir erzählt, dass bei ihnen ein Hörsaal besetzt wurde, die Studenten aber abstimmen wollten und eigentlich lieber die Vorlesung hören wollten, die Demonstranten aber partout nicht den Saal verlassen wollten. Andere zu ner Demo zwingen...so macht man sich auch unter den eigenen Leute keine Freunde.
Bei uns an der TU demonstriert keine alte Sau, haben keine Zeit für so einen Spaß :PGeändert von Mr. Frost (19. 11. 2009 um 16:38 Uhr)
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19. 11. 2009, 15:13 #20
Re: Wird der Bildungsstreik kläglich scheitern?
@Cheater Joe: wenn 100 von 2000 streiken kratzt das die wirtschaft aber nicht wirklich. außerdem sind die streikenden doch die faulen end-20er revoluzzer, die sind eh zu dumm für die wirtschaft.

@da_kuna: du müsstest dich vor nen politiker stellen und sagen wenn unsere forderungen nicht erfüllt werden zünde ich mich an, sonst ist das nicht sehr effektiv.
@nickNr5: achso, dann hab ich dich etwas falsch verstanden. aber alles fängt mal klein an. wenn man nur streikt, falls es aussichten auf erfolg gibt kann mans auch gleich lassen.


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