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23. 11. 2009, 20:45 #1
Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Portale wie YouTube haben allesamt ein großes Problem: Die verbrauchte Datenmenge, gemeinhin als Traffic bezeichnet, muss der Diensteanbieter zumeist alleine bereitstellen. Der Grund dafür ist simpel.
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23. 11. 2009, 20:56 #2
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Ich hoffe doch man kann dieses P2P Feature ausschalten.. habe leider eine Traffic beschränkung (aber dafür 100Mbit) sehes nicht ein noch mehr meinen traffic zu beschneiden und webserver für andere zu spielen -.-
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23. 11. 2009, 21:03 #3
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Dann wird mein upload eingeschränkt?
Schweinerei, wenn man es nicht ausschalten kann.
Ausserdem wissen youtube etc., dass sie grosse Datenmengen transferieren müssen. Hätten sie einplanen können.
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23. 11. 2009, 21:16 #4Pädagogisch wertvoll!
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Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Hm... wie lange wird es wohl möglich sein, mit dem alten Player Videos zu schauen? Und kann man den Datenverkehr von P2P-Anwendungen möglicherweise etwas genauer mit Firewalls beschneiden? Also bspw. ausgehende Datenströme ordentlich bremsen oder ganz blocken?
Übrigens ist meiner Ansicht nach das Szenario mit Quelle (YT) und Nutzern nicht ganz vollständig - imho gehören da noch diverse Caches bei den Providern dazu.
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23. 11. 2009, 21:19 #5
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
find so was eigentlich richtig gut. hab mir eigentlich noch viel mehr anwendungsbereiche für p2p oder bit torrent gewünscht, aber verlagert so was nicht nur das traffic-problem? stehen dann nicht die provider auf der matte? denen ist doch bt sowieso schon ein dorn im auge... viel zu viel routing
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23. 11. 2009, 21:21 #6
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Bin ich gerade zu Paranoid, oder ist das nicht auch Urheberrechtsverletzung, wenn ich ein Teil eines von mir gerade angeguckten Videos (welches von einem Majorlabel online gestellt wird zum angucken, aber eigentlich geschützt ist) an eine andere Person übermittle?
Und wenn nicht, wo ist denn der Unterschied zu normalem P2P wo ich im Grunde das selbe tue?
Gruß, LoneOne
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23. 11. 2009, 21:26 #7Mitglied
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Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
@LoneOne: dachte genau das selbe, sehr fragwürdig das ganze
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23. 11. 2009, 21:41 #8
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Da wollen wir mal hoffen, dass Gnash und/oder Swfdec bald mal wirklich brauchbar werden...
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23. 11. 2009, 22:26 #9Mitglied
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Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Ich sehe nicht den Vorteil für den Benutzer.
P2P wird in Deutschland nie richtig gut funktionieren, solange der Upload wesentlich geringer ist (Speed wie vor 20 Jahren) als der Download.
In den USA kann das anders sein....
Zusätzlich muss ich Festplattenplatz bereitstellen?
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23. 11. 2009, 22:36 #10
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Solange YouTube zuverlässig Daten schickt....

Haben auch überwiegend Kabel, DSL, (Satellit??)...In den USA kann das anders sein....
Naja das ist bei den 500GB Platten heute weniger das Problem... die bleiben sonst ja noch völlig ungenutzt die armen KapazitätenZusätzlich muss ich Festplattenplatz bereitstellen?
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23. 11. 2009, 22:36 #11Mitglied
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Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Darin würde ich keine Hoffnung stecken. swfdec hat sich sogut wie von der Bühne verabschiedet. Gnash wird zwar aktiv und auch fleißig entwickelt, soweit der Hauptentwickler die Zeit dafür hat, aber mit jeder Adobe Flash-Version wird der Abstand um ein Vielfaches größer. Es ist ja noch nicht einmal so etwas grundlegendes wie Youtube-Videos problemlos möglich.
Hoffen tue ich auf Google. Durch Chrome OS mit seinem Unterbau Linux werden sie hoffentlich Adobe Feuer unter dem Hintern machen, endlich vernünftige Versionen für Linux herauszubringen und das Flash-Plugin endlich einmal ressourcenschonender zu machen.
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23. 11. 2009, 23:06 #12
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
guter schachzug - ich hoffte, das flash mit html5 endlich stirbt, könnte mir gut vorstellen, dass p2p ein sehr triftiger grund sein wird, dass die krüppel-lösung flash sich deutlich länger am leben hält
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24. 11. 2009, 00:09 #13
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Wieso haben Leute was dagegen, wenn die eigene Upload Bandbreite genutzt wird, während man z.B auf Youtube ist? Bei Traffic Begrenzung kann ich das verstehen. Bei Bewa und mosi9 nicht so wirklich. Wenn man von Youtube.com runter geht (wenn Youtube das so macht), dann ist schluss mit P2P, ich glaube nicht, dass das 24/7 laufen soll, sondern nur solange ein bestimmtest Modul auf der Seite geladen ist.
Das einzige was blöd wird, ist das mit dem Copyright von Videos und Deutschland.
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24. 11. 2009, 00:27 #14
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Freu mich schon wie die Abmahnanwaltsarmee sich auf Youtube Site und ihre bösen Raubstream Gucker wegen verbreitung per p2p stürzen werden.
1x File anonym hochladen 3 Monate warten ... Takedown an Youtube ... logs abholen ... xx Mio verklagen x Mio verdienen ... Rente ...
Aber Derbe
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24. 11. 2009, 03:26 #15
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Wie viele User gucken sich denn gleichzeitig ein Video an, dass sich das überhaupt rentieren kann.
Ich kann ja auch nur das uploaden, was ich schon preloaded habe.
Flash & P2P gibts schon mit dem Octoshape plugin
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24. 11. 2009, 04:22 #1625 Zeichen reichen nicht.
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Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Naja, bei so kurzen 5min-lange Schnippsel-Videos macht das vermutlich wenig Sinn. Wohl aber wenn es um 2Stunden-Filme geht, welche zum Teil voll gebuffert werden.
Jaja, es wird Klagen regnen... Schon klar. Aber in 10 Jahren wird das auch abgeebt sein. Die nächste Urheberrechts-Überarbeitung ist mehr als überfällig.
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24. 11. 2009, 07:42 #17Ökonomie- & Technik-Nerd
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Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Ja Super, schön wenn du mit 500er HDs da kein Problem mit hast. Mit SSD sieht die Situation halt auch mal anders aus.
Zitat von Sonnentier
Und mit dem Traffic werden dann halt die DSL-Kunden später zur Kasse gebeten.
Die Kosten für den DSL-Anbieter bestehen grösstenteils aus Terminierungsentgelten für den Upload der Nutzer (daher auch Speedeinschränkungen bei den DSL-Anschlüssen, die technisch eigentlich SDSL sind, aber nur ADSL bezahlen). Wenn Hauptanwendungen wie Youtube nun auf P2P setzen deligieren sie Upload, und damit Kosten an ihre Nutzer, bzw. deren Carrier.
Kosten, die eigentlich durch ihr eigenes Geschäftsmodell gedeckt werden sollten.
Nun einerseits könnte der eingesparrte Traffic Werbeeinahmen freimachen um Kostendeckend zu operieren, (Google schiesst ja immer noch zu) und Abgaben an Urheber abzuführen, andererseits könnten durch die Ausweitung ihrer Terminierungsentgelte infolge dieser Zunahme an (legalem) P2P Provider die bisher zur Netzneutralität stehen, auf den Ruf der Urhebervertreter nach QoS beziehungsweise Ungleichbehandlung von Traffic verschiedener Protokolle anspringen, um ihre Terminierungskosten wieder zu senken.
Ferner würden insbesondere schnelle Universitätsnetze belastet, also Kosten die durch das Angebot von Youtube und Co. entstehen, an Unis und somit an Steuerzahler oder Studenten verlagert werden, oder zulasten von Forschung und Lehre gehen. Insbesondere daher:
DAGEGEN
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24. 11. 2009, 07:43 #18
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
also die idee ist schlichtweg, den traffic auf die schultern der user zu legen.
glaube nicht, dass da viele mitmachen werden, weil die zentrale aufstellung von youtube eigendlich sein vorteil ist. google verdient geld mit youtube, wieso soll der user denen bandbreite zur verfügung stellen?
da kann man ja dann auch gleich die google suche als p2p-system aufziehen und google spart 100³³ $$$ und Co2 wird auch noch gespart.
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24. 11. 2009, 08:05 #19
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Da ich interresse hatte bin ich über diesen Link gestolpert ...
http://flashback.calit2.uci.edu
mfg
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24. 11. 2009, 08:10 #20
Re: Flash Player 10.1 setzt auf P2P-Technologie
Ja, die Idee dahinter ist mit Sicherheit nicht wirklich völlig neuartig.
Die EU betreibt ja mit P2PNext bspw. ein Forschungsprojekt, welches TV per P2P bringen soll. Swarm oder so ähnlich heißt die dazugehörige Soft.
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