Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Halten Benutzer und Admins ihre Software aktuell? Laut einer aktuellen Symantec-Studie ist das nicht immer der Fall. Der Grund zum Verzicht auf Patches und Updates sind oft Sicherheitsbedenken - dabei kann auch nicht aktuelle Software erhebliche Risiken bergen.

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  2. #2
    Kididio
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Mag sein das nicht aktuelle Software Tür und Tor öffnen -könnte-, aber schlimmer ist es noch wenn man seine Software aktualisiert und auf einmal alle arbeitsunfähig sind, gerade bei Herstellern wie Symnatec oder Kasperkay ist da Vorsicht geboten.

    Und ob man nen Patch heute einspielt oder Samstag abend nachdem man ordentlich testen konnte, sollte egal sein...

  3. #3
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    ich stelle mir das einmal beim Kauf eines Autis vor.

    Ey sehr geehrter Herr Kunde,
    wir haben entdeckt, das die Bremleitung
    leicht undicht wird, bitte begeben sie sich
    in die nächste Vertragswerkstatt.
    ..... usw.

    So verkaufen doch seit Jahren die Unternehmen ihre Software.
    Wissentlich, das die voller Bugs und Sicherheitslücken sind.
    Leider hat es sich so ergeben, dass
    man dann ein Update schnell mal eben downloadet.

    Wie wäre es, wenn man die Firmen anschreibt
    und um ein kpl. neues Programm bittet.
    Quasi, als Mängelrüge für die vorhandnen Bugs etc.??

  4. #4
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Naja, mit neuen Updates sollte man schon vorsichtig sein. Gab es nicht neulich Probleme bei einem Windows-Update wegen einer Drittherstellersoftware? Nur bei Virendefinitionen und Nicht-Systemrelevanten Updates sollte man unverzüglich handeln (letztere haben die Möglichkeit, das System zu schädigen, da könnte man schon eine oder zwei Wochen warten, denke ich mal.)

    <ToDo: INSERT SYMANTEC-BASHING HERE>

  5. #5
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    als benutzer software aktuell halten ist kein problem, im notfall gibts nen backup um zurück zu gehen und ein tag "Ohne rechner" ist zu verschmerzen.

    das sieht im job anders aus. wir sind z.b. immernoch auf der mittlerweile unsupporteten oracle version 9.2.0.4 weil alleine ein update auf 9.2.0.8 (supported) einige wochen intensiven testens seitens der entwickler und des fachbereichs nach sich ziehen würde... da lohnt sich so ein kleines update fast nicht, aber auf 11.x umzusteigen was definitiv probleme und reprogramming verschiedener hauseigener software nach sich ziehen wird ist im laufenden betrieb fast nicht zu stemmen.

    dann wäre da noch oracle portal und application-server die bei einem update der datenbank ebenfalls auf eine verträgliche version hochgezogen werden müssen... natürlich alles auf testsystemen mit jeweils aktuellen datenbeständen aus einer 500+g datenbank da der produktive betrieb nicht gestört werden soll.

    "updaten" zieht im produktiven bereich immer einen langen rattenschwanz nach sich und ist mit "einige updates wurden installiert, bitte starten sie ihren rechner neu" von windows endanwendern nicht zu vergleichen.

    ähh.. so!

  6. #6
    Mitglied Avatar von JoJoBond
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Problem ist, das oft viel verschiedene Software zusammenspielen muss, sowas könnte durch Updates beeinträchtigt werden. Besser normierte Schnittstellen zwischen verschiedener Software wäre hier eine Lösung.

  7. #7
    Mitglied Avatar von DanteConstantin
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Ein Vorteil bei der ganzen Updaterei in betrieblicher Umgebung ist dann immer wenn man das Glück hat Software zu verwenden die per browser läuft. So müssen so gut wie nie Client Updates auf einzelnen rechner ausgeführt werden.
    Und sollte mal der Browser nen update benötigen läuft es unter windows mit nem updateserver und msi paketen, Userrichtlinien sei dank.

    Aber wie gesagt: Wenn man Glück hat... Der großteil der Betriebssoftware läuft Leider nunmal Client-Server basiert.

  8. #8
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Zitat Zitat von GulliNews
    So führten "Sorgen um die Sicherheit und eine mögliche Störung des Ablaufs" dazu, dass zwei Drittel (72 Prozent) der befragten Unternehmen immer noch das Betriebssystem Microsoft Windows XP nutzen (in Deutschland: 67 Prozent), während nur 15 Prozent ihr System auf Windows Vista aufgerüstet haben (in Deutschland: 22 Prozent).
    Hä? Anwendungssoftware der Firma Siemens ist z.B. für bestimmte Betriebssystemstände zugelassen ...
    Haben die irgendwelche Pusemuckel-Admins gefragt?
    Scheint wohl so ... und einfach mal so 2000 Client/Serversysteme auf Vista umzustellen, obwohl man davon ausgehen kann, das dann die Anwendungssoftware nicht mehr läuft ... denkt selber mal nach!
    ... und ganz nebenbei ... die Lizenzen/neue Hardware/Rollout kosten ja nix und ist ja ganz easy!

    Ich gebe Kididio, user124 vollkommen recht, klar das die ihr Zeugs kostenpflichtig los werden wollen, aber man hat ein Produkt gekauft und möchte es nicht ständig neu kaufen und in die Portierung investieren ... ergo nutzt man das Produkt weiter, sehr zum Unwohl der Softwarefirmen ...
    Wir haben Garantieleistungen zu erbringen, die Anlagen laufen dann fast unverändert bis zu 10 Jahre ... das gilt auch für die Betriebssysteme, da wird nix upgedatet!
    Wenn so eine Anlage steht, kostet das den Kunden Millionen!

    Symantec soll mit ihrem Mist bleiben wo der Pfeffer wächst!
    Wo war das noch gleich? ... in Indien!

  9. #9
    Mitglied Avatar von antiHacker
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Bei großen Firmen wo der Arbeitsprozess nicht unterbrochen werden darf kann ich solch eine Vorsicht verstehen. Aber bei Firmen die sehr stark mit dem Internet verbunden sind halte ich das dieses übervorsichtige vorgehen als sehr gefährlich und ich kenne viele Firmen die regelmäßigere Updates vertragen könnten.

    Bei einigen war es dann schon so weit das die Angestellten sich einen Laptop kauften (oder mitbrachten) um darauf vernünftig arbeiten zu können weil die von der Firma gestellten Systeme mehr als nur veraltet waren.

    Außer zurücksetzen, backupen und fixen durften die Admins auch nichts anderes machen. Sie selbst waren eher davon genervt das sie nicht die Systeme aktualisieren durften und somit mit den üblichen gleichen Problemen wegen der alten Software gerufen wurden. (die meisten möglichen Updates waren kostenlose System und Softwareupdates die fehlten)

  10. #10
    ex-Moderator Avatar von Kugelfisch23
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Man sollte klar unterscheiden zwischen Sicherheitsupdates/Patches und (Major-)Upgrades. In der Regel werden auch ältere Versionszweige einer bestimmten Software (z.B. Windows XP) von den Entwicklern für eine gewisse Zeit mit Sicherheitsupdates versorgt - dann spricht, sofern man die neuen Features der neusten Versionen (z.B. Windows Vista) nicht benötigt - wenig dagegen, mit einem Upgrade zu warten. Wer jedoch Sicherheitsupdates nicht zeitnah (möglichst unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung) einspielt oder Software in nicht mehr gepflegte Vesionen einsetzt, der muss sich nicht wundern, wenn seine Systeme früher oder später kompromittiert werden.

  11. #11
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Zitat Zitat von antiHacker Beitrag anzeigen
    Bei großen Firmen wo der Arbeitsprozess nicht unterbrochen werden darf kann ich solch eine Vorsicht verstehen. Aber bei Firmen die sehr stark mit dem Internet verbunden sind halte ich das dieses übervorsichtige vorgehen als sehr gefährlich und ich kenne viele Firmen die regelmäßigere Updates vertragen könnten.

    Bei einigen war es dann schon so weit das die Angestellten sich einen Laptop kauften (oder mitbrachten) um darauf vernünftig arbeiten zu können weil die von der Firma gestellten Systeme mehr als nur veraltet waren. ...
    Bei letzteren ist es nur der Kostenreduzierung zu verdanken, die haben ihre Admins entlassen und Studis für eingestellt ... die Studis hatten zwar keine Ahnung, dafür Abschlüsse!
    Egal, wir kennen alle die Denkweise der Erbsenzähler aus Deutschland ... haste keine Ahnung, aber einen Abschluss und trägst einen Anzug ... usw. usw.

    ... zu den Updates ... da ich auch eine kleine Bude unter meinen Fittichen habe und die ein ähnliches Problem mit veralteten OS und Softwareständen haben.
    Allerdings haben sie keine Alternative (Softwarefirma existiert nicht mehr + keine Alternative Software).
    Das ist ja nicht nur ein Softwareproblem, sondern auch ein Hardwareproblem (für Museumsgeräte gibbet Museumspreise für die Ersatzteile).
    Ich habe das so gelöst, alle Uraltmaschinen wurden Virtualisiert, Maschinen mit Hardwareschnittstellen haben ihre eigenen Hostrechner ... das vereinfacht den administrativen Mumpitz enorm!
    Die Altsysteme laufen in ihrer eigenen Netzwerkumgebung und haben keine Anbindung an das Internet ...
    Die Mitarbeiter arbeiten per Konsole auf den Altsystemen ...
    Es gibt da kaum Klagen, auch mit Viren gibbet derzeit keine Probleme ... schon mal gesehen, wie Win 3.11 in einer VM rennt? Oder ein NT-Server?
    Methusalems werden zu jungen Sprintern!
    ... und die Backupgeschichte vereinfacht sich auch enorm ...

    Die Firma ist ein wenig Paranoid, deswegen habe ich auch VMs für den Internetzugang eingerichtet, die Benutzer können sich dann dort Anmelden und surfen -> fängt sich die VM was ein -> was solls?
    Ferner werden diese Maschinen regelmäßig gepatcht ...
    Die Arbeitsmachinen der Mitarbeiter erst nach der "Vertäglichkeitsprüfung" ... aber auch Zeitnah, so es die Software zulässt ...
    Geändert von Sempralon (11. 12. 2009 um 09:49 Uhr) Grund: das Schwarze

  12. #12
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    @semprolon: Verdammt gute Lösung, das das mal umgesetzt wird. Mag ich überhaupt wenn produktive Systeme Internetzugang haben. Aber auch auf VMs schaffen es von Zeit zu Zeit mal schäklinge raus aus der VM. Denke und hoffe mal das du das beachtet hast.

  13. #13
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Dazu müssen die Schädlinge ersteinmal in die Maschinen kommen ... womit wir bei den Hostsystemen sind ... die sind permanent auf dem neuesten Stand!
    ... und die Gastsysteme kann man mit einem guten Virenscanner "Clean" halten ... und bisher verliefen die Scans gut und die Ergebnisse waren Negativ.
    Die User haben auch keinen Grund zur Klage, sie sind sogar angehalten sich sogar zu äußern, sobald ihnen irgendwas komisch vorkommt ...
    Das schlimmste ist aber, den Chef davon zu überzeugen ... das geschieht über die Preise für die Systeme ... Erhaltung der Alten (Ersatzteile, Mitarbeiterverdruss [auch ein Kostenfaktor] und und und) gegen den Preis für Neusysteme incl. Garantie und relative Ausfallsicherheit -> Neu ist auf die Abscheibungszeit Preisgünstiger als die Ersatzteile für die abgeschriebenen Altsysteme im gleichen Zeitraum ...

  14. #14
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Kann man im professionellen Einsatz die Maschinen eigentlich so einrichten, dass die Signaturen im Antivirenprogramm nicht direkt zurückgesetzt werden, wenn das Image zurückgesetzt wird, oder bei einem Reset automatisch die neusten Signaturen von internen Servern geladen werden um keine Zeit zu verschwenden und die Signaturen innerhalb der VMs aktuell zu halten?

    Zu der BWL ein bisschen Ahnung davon hab ich trotz Fachrichtung in der VWL (Daher Username) ja auch.
    Von daher schon klar, dass Mitarbeiterverdruss ein Kostenfaktor in Form von verringerter Produktivität und wenns zu dicke kommt Fluktuationskosten ist. Dürfte auch jedem vernünftigem Arbeitgeber klar sein, spätestens bei zweiterem. Wer da noch immer meint seine Mitarbeiter deprimieren zu wollen kann sich dann ja Bestätigung und Beratung von Lawrence Kersten holen

  15. #15
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    Standard Re: Symantec-Studie: Admins oft zögerlich bei Updates

    Jupp, das geht ... McAfee z.B. ist zwar ******* aber hat den Protectionpilot im Gepäck, ein anderer (der mir jetzt nicht einfällt) hat ein ähnliches Tool im Gepäck, dem bietest du die Signaturen an, der bzw. die Clients fragen diesen ab und schon bist du wieder auf dem aktuellen Stand, so eine Zentrale Lösung lohnt sich ab 5 Clients ... insbesondere so diese keinen Internetzugang haben!
    Also, letztendlich kein Hit ... und kostengünstig!

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