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  1. #1

    Standard "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Ed O'Brien sagt es ganz deutlich: "Piraterie bringt die Musik nicht um". Der Gitarrist von Radiohead, die sich bei der Vermarktung ihres Albums "In Rainbows" selbst findig gezeigt haben, fordert stattdessen die Plattenbosse zum Umdenken auf.

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  2. #2
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    In diesem Punkt kann ich dir nur Recht geben. Aber statt die Musikindustrie mit finanziellem Aufwand zu revolutionieren wird gegen "Raubkopierer" Sturm gelaufen. Die sind die Bösen, die werden gejagt! Ich bin der festen Überzeugung das jeder, aber mit Abstand jeder eine Raubkopie zu Hause hat. Was wurden früher nicht Tonbänder kopiert, oder Kassetten über die innerdeutsche Grenze geschmuggelt, die dann zu hunderten vervielfältigt wurden. Wer hat nicht schonmal aus nem Buch eine Seite kopiert. Welcher Lehrer kauft sein ganzen Unterrichtsmaterial...hin und wieder liest man doch mal auf einer schlechten Unterrichtskopie (C) Langenscheidt Es kann nicht nur am "Raubkopierertum" liegen!

    Meiner Meinung nach sind die Preise für Musik sind überteuert. Was nützt es mir bei iTu*** für 99ct einen Song zu kaufen um 3:50 min Spaß zu haben. Ich finde kreativität fängt schon beim Plattencover an. Und damit meine ich nicht wie bunt das Booklet bedruckt ist, sondern eher wie die "CD- Hülle" aufgeht. Einige gute Ansätze fand ich bei den Ärzten. Da gabs mal CDs die wie Schallplatten aussahen oder mal ein Cover wo man auf der einen Seite ziehen musste, damit auf der anderen Seite die CD heraus"slided". Und multimedialer könnten die CDs doch auch mal werden. Auf den Maxis bzw. Alben ist ein haufen Platz für "Multimedia-Bits" warum nicht nutzen?

    Doch wer behält bei dem heutigen Angebot an Musik schon noch den Überblick. Wenn ich nicht gerade einen Künstler habe auf dessen CD ich warte, steh ich vor der leidigen Frage: "Ist das Album genau wie das Lied in Charts?" Am Beispiel eines Künstlers, oder an der Single die der selbige in den Charts hat kann ich mir nicht ausmachen ob das Album lohnt. Oder zumindest sehr selten.

    Ich persönlich habe mich vom Musik kaufen, im großen Stil, abgewandt. Ich warte bis der eine oder andere Künstler mal ne CD draußen hat und dann hole ich mir die und freue oder ärger mich. Ich favorisiere zur Zeit hauptsächlich Hörbucher auf CDs. So ein schönen Steven King - fetzt auch beim Auto fahren. Dann 12 CDs und eine Spielzeit jenseits von Gut und Böse.

    Das ist zumindest meine persönliche Meinung.

  3. #3
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Hörbücher beim Autofahren sind wirklich eine tolle sache.
    Und der Preis ist nicht das ausschlaggebende, sonder das was man dafür bekommt und wie man als zahlender Kunde behandelt wird.

    Ich lasse mich nicht für dumm verkaufen und auch nicht melken.
    Basta!

  4. #4
    Weltverbesserer ;-) Avatar von vga
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Wie auch immer die Zukunft aussieht.

    Es war noch nie praktikabel eine ganze Bibliothek
    für den eigenbedarf zusammen zu kaufen.
    Das haben die viel Leser bestimmt auch schon mitbekommen,
    die schlicht kein platz mehr für die vielen Büchern haben.
    Wieso soll das bei CD´s und DVD´s bzw. Blueray´s
    anders sein. Zumal sich da alle paar jahre etwas ändert
    sodass man gezwungen wird immer wieder den selben Film
    zu kaufen.
    Die zukunft gehörte schon immer den wieder beschreibaren
    Medien und allen voran der Festplatte.
    Warum hat man früher überhaupt soviele beschreibare Kasetten gebraucht? Na weil man seine eigenen Mixe zusammenstellen wollte und nicht ständig alle orginal Kasetten mitschleppt und natürlich auch um vom radio aufzunehmen.

    Tatsache ist, es ist nicht praktikabel alle seine
    Lieblings Bücher/CD´s/DVD´s ect. mit zu schleppen
    oder zu hause zu lagern.
    Schon alleine deshalb hätte man viel früher sehen
    müssen dass der verkauf dieses medientyps zum
    aussterben verurteilt war und das von begin an.

    Aber wenn man ein Superreicher mit einer riesigen Bibliothek ist dann kann man das natürlich nicht verstehen. Wobei die Manager vermutlich selber kaum
    die eigenen Inhalte konsumieren und deshalb auch nichts
    von alle dem, was sie uns verkaufen, besitzen und daraus
    auch nicht die nötigen konsequenzen ziehen können.

    Entweder es gibt in zukunft ein überall abrufbaren
    Streamingdienst der günstig ist und eine hohe bandbreite hat oder jeder trägt seine eigene kleine
    Bibliothek immer auf seinen "IPod" mit sich herum.
    Ihr habt die wahl.

  5. #5
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    Standard Wenn es doch nur die Musikindustrie wäre

    "Die Musikindustrie wird heute vom Geld bestimmt. Heute führen die Geldmenschen die Musik-Unternehmen"

    Dieses Problem zieht sich meiner Meinung nach durch alle Wirtschaftszweige. Die Unternehmensleitung entscheidet nur noch via Tabellenkalkulation. So lange die Zahl am Ende unter Garantie grösser wird, ist alles in Ordnung. Selbst wenn die Entscheidung langfristig bedeutet, dass das Unternehmen handlungsunfähig wird. Investitionen werden nur getätigt, wenn sie innerhalb von drei Monaten Rendite abwerfen Produktentwickliung und Fertigung werden aus der Hand gegeben und dann wird gejammert, dass die Kopien besser sind als die Originale. Erst Japan (Automobilbau), dann China (Anlagenbau) und im Moment Indien (SW/HW Entwicklung) aber die sind ja soooo billig!

    Und so stellt sich die MI auch für mich dar. Tontechniker werden abgebaut, Dynamikanpassung kann auch der Computer. Resultat: Klangbrei. Designer sind teurer Luxus. Resultat: Langweilige Cover. Künstler werden zur 'Human Resource'. Resultat: die Produktionen sind profillos und austauschbar.

    Klar, da gibt es Ausnahmen, die findet man aber eher bei Independent Labeln als bei den grossen. Und die kleinen Label werden einfach durch die Vertriebsorganisation der grossen abgewürgt. Kein Sendeplatz im Radio/Fernsehen, kein Stellplatz in den Handelsketten. Wie soll der Kunde da wissen, dass es Alternativen gibt? Also gewinnt der Industriemüll - wie überall.

  6. #6
    Captain Avatar von GBK666
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    Standard Re: Wenn es doch nur die Musikindustrie wäre

    Zitat Zitat von foxbow Beitrag anzeigen
    "Die Musikindustrie wird heute vom Geld bestimmt. Heute führen die Geldmenschen die Musik-Unternehmen"

    Dieses Problem zieht sich meiner Meinung nach durch alle Wirtschaftszweige. Die Unternehmensleitung entscheidet nur noch via Tabellenkalkulation. So lange die Zahl am Ende unter Garantie grösser wird, ist alles in Ordnung. Selbst wenn die Entscheidung langfristig bedeutet, dass das Unternehmen handlungsunfähig wird. Investitionen werden nur getätigt, wenn sie innerhalb von drei Monaten Rendite abwerfen Produktentwickliung und Fertigung werden aus der Hand gegeben und dann wird gejammert, dass die Kopien besser sind als die Originale. Erst Japan (Automobilbau), dann China (Anlagenbau) und im Moment Indien (SW/HW Entwicklung) aber die sind ja soooo billig!

    Und so stellt sich die MI auch für mich dar. Tontechniker werden abgebaut, Dynamikanpassung kann auch der Computer. Resultat: Klangbrei. Designer sind teurer Luxus. Resultat: Langweilige Cover. Künstler werden zur 'Human Resource'. Resultat: die Produktionen sind profillos und austauschbar.

    Klar, da gibt es Ausnahmen, die findet man aber eher bei Independent Labeln als bei den grossen. Und die kleinen Label werden einfach durch die Vertriebsorganisation der grossen abgewürgt. Kein Sendeplatz im Radio/Fernsehen, kein Stellplatz in den Handelsketten. Wie soll der Kunde da wissen, dass es Alternativen gibt? Also gewinnt der Industriemüll - wie überall.

    Du triffst es genau auf den Punkt

  7. #7
    Sardonisch Deluxe Avatar von Mr.Harmlos
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Letztlich gibt es nur eine Regel:

    Nur wenn den Leuten die Musik gefällt werden sie sie kaufen...


    Und daraus folgt nur wenn man etwas tut was den Menschen gefällt wird man Erfolg haben...


    Genau darum funktioniert die ganze Neoliberale Müll Ideologie in diesem sehr Basisdemokratischen Wirtschaftszweig NICHT.

    Eigentlich funktioniert es langfristig Nirgendwo...


    Aber man kann die Leute halt NOCH nicht zwingen Musik zu kaufen die sie nicht mögen ...


    mfg

  8. #8
    Mitglied Avatar von K1ra
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Aber man kann die Leute halt NOCH nicht zwingen Musik zu kaufen die sie nicht mögen ...
    Naja wenn ich an die völlig überzogenen CD-Preise denke, zeigt sich mir ein anderes Bild

    Mir gefallen auf einer CD 4/16 Liedern und ich zahle dafür dann 16€ ?!

    Ich werde bei CDs also zwar nicht gezwungen Musik zu kaufen, die mir nicht gefällt, aber mindestens genötigt!

  9. #9
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Zitat Zitat von Mr.Harmlos Beitrag anzeigen
    Letztlich gibt es nur eine Regel:

    Nur wenn den Leuten die Musik gefällt werden sie sie kaufen...


    Und daraus folgt nur wenn man etwas tut was den Menschen gefällt wird man Erfolg haben...


    Genau darum funktioniert die ganze Neoliberale Müll Ideologie in diesem sehr Basisdemokratischen Wirtschaftszweig NICHT.

    Eigentlich funktioniert es langfristig Nirgendwo...


    Aber man kann die Leute halt NOCH nicht zwingen Musik zu kaufen die sie nicht mögen ...


    mfg
    Letztlich gibt es nur diese Regel:
    Warum kaufen, wenn ichs gratis in toller Qualität haben kann und nicht dafür bestraft werde?

    Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann man anfangen zu diskutieren, aber bisher scheint das hier fast jeder erfolgreich zu ignorieren und man gibt allen anderen Schuld

  10. #10
    DasFragezeichen
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Das ist der Unterschied zwischen echten Musikern und Managern. Die Musiker machen Musik aus Spaß. Die Manager sehen dagegen nur das Geld und ein guter Manager hat längst erkannt, dass sich mit Abmahnungen sehr viel mehr Geld machen lässt als durch Plattenverkäufe und Konzerte. Ist ja in der Branche auch kein Geheimnis mehr. Einfach mal nach "Abmahnung" "Geschäftsmodell" googeln.

  11. #11
    Misantroph
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Zitat Zitat von SeroxD Beitrag anzeigen
    Letztlich gibt es nur diese Regel:
    Warum kaufen, wenn ichs gratis in toller Qualität haben kann und nicht dafür bestraft werde?

    Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann man anfangen zu diskutieren, aber bisher scheint das hier fast jeder erfolgreich zu ignorieren und man gibt allen anderen Schuld
    Das ist nur ein Bruchteil vom Gesamten. Die Musikindustrie macht weiterhin Umsatz und wenn dieser sinkt schieben sie es auf die "Raubkopierer". Das ist einfach nur lächerlich was die abziehen!

    Ich kaufe auch nie wieder was von diesem Industriezweig! Wer seine Käufer so behandelt, ist es nciht wert Geld von mir zu bekommen.

  12. #12
    Mit Glied Avatar von kleini75
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Zitat Zitat von Mr.Harmlos Beitrag anzeigen
    Letztlich gibt es nur eine Regel:

    Nur wenn den Leuten die Musik gefällt werden sie sie kaufen...


    Und daraus folgt nur wenn man etwas tut was den Menschen gefällt wird man Erfolg haben...


    Genau darum funktioniert die ganze Neoliberale Müll Ideologie in diesem sehr Basisdemokratischen Wirtschaftszweig NICHT.

    Eigentlich funktioniert es langfristig Nirgendwo...


    Aber man kann die Leute halt NOCH nicht zwingen Musik zu kaufen die sie nicht mögen ...


    mfg

    Das ist ja schwere Kost. Aber mal im Ernst, es wird doch niemand gezwungen, Musik zu kaufen!? Also ich kaufe tatsächlich noch CD´s. Aber ich wurde nie physisch oder psychisch dazu gezwungen. Erklär mal, wo und wie Du gezwungen wirst.


    Zitat Zitat von K1ra Beitrag anzeigen
    Mir gefallen auf einer CD 4/16 Liedern und ich zahle dafür dann 16€ ?!

    Ich werde bei CDs also zwar nicht gezwungen Musik zu kaufen, die mir nicht gefällt, aber mindestens genötigt!
    Aber von offiziellen Downloadmöglichkeiten hast Du schon mal gehört? Kauf Dir dann doch einfach die 4 Tracks und schon zahlste keine €4 mehr. Ist doch praktisch und wie ich finde günstig. Und vor allem finde ich das fair.

  13. #13
    Mitglied Avatar von K1ra
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Aber von offiziellen Downloadmöglichkeiten hast Du schon mal gehört? Kauf Dir dann doch einfach die 4 Tracks und schon zahlste keine €4 mehr. Ist doch praktisch und wie ich finde günstig. Und vor allem finde ich das fair.
    Ich nutze auch offizielle Downloadmöglichkeiten.
    Mein Kommentar war nur eine Kritik am Vertriebsweg CD!
    Deswegen habe ich auch "bei CDs" dazu geschrieben.

    Gib mir einer Napster mit ner mp3-Flatrate ohne den DRM Mist und ich hör auf zu meckern!

  14. #14
    Captain Avatar von GBK666
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Wenn die Musik die man online kaufen kann wenigstens hochwertig wäre, gleiche qualität wie cd oder sogar besser (falls möglich)

    Mir ist kein Fall bekannt das man zB Alben für Geld im lossless flac oder ape format ziehen kann. MP3`s, schön und gut und ob man den Unterschied wirklich bei jedem Lied oder jeder Anlage hören kann sei mal dahingestellt. Aber wenn 15 lieder quasi genausoviel oder fast soviel kosten wie die CD im Laden, und die quali definitiv eine andere ist...dann sehe ich weiterhin nicht ein warum ich mir mp3s für viel geld kaufen sollte während es zahlreiche fans in tauschbörsen gibt die schon lange nur noch flacs ohne qualiverlust miteinander tauschen.

    Die Musikindustrie ist noch lange nicht in der Gegenwart angekommen scheint es.

    Ein hoch auf Trent Reznor ..und..glaub auch Radiohead die beide schon Alben in hochwertiger Quali angeboten haben im Netz.

  15. #15
    Viersaitig
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    DIe CD ist einfach nicht mehr das Mittel der Wahl.
    ABer was will man machen wenn man sich gegen die Modernisierung wehrt und die CD-Verkäufe die Chartsplatzierung festlegen? Jetzt wo man mittlerweile Onlineverkäufe mit einfließen lässt kann man sich etwas öffnen, hat aber Angst es könnten ein paar Euros zuviel an einem vorbeigehen.

    Und ja, Musiker machen Musik weil sie Spaß dran haben und Leute erreichen wollen - jedoch nicht reich werden. Denn die Chancen sind zu gering das man aus dem Proberaum wirklich zu nem Label wandert - und dann verdient man noch lange kein Geld.
    Kaum eine überregionale Band verdient daran genug um auch nur eine Woche unbezahlten Urlaub zu nehmen. Alles was auf Anhieb so erfolgreich wird ist heutzutage gehyped - und da verdienen auch die großen Labels mehr als der Musiker.

    Das offenbart ja auch das ganze Prinzip: Die "Kunst" weicht dem Geldverdienen. Das wäre so als hätten die ganzen berühmten Künstler Massenabfertigung per Schablone gemacht.

    Aber die Musikindustrie wird noch lange nicht an den Punkt gelangen wo sie merkt das es nicht der potentielle Kunde ist der eine kriminelle Grundhaltung hat...

  16. #16
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    Standard Re: Wenn es doch nur die Musikindustrie wäre

    Ich glaub die News sagts einfach aus. Noch ein Btw von mir:
    Zitat Zitat von foxbow Beitrag anzeigen
    Klar, da gibt es Ausnahmen, die findet man aber eher bei Independent Labeln als bei den grossen. Und die kleinen Label werden einfach durch die Vertriebsorganisation der grossen abgewürgt. Kein Sendeplatz im Radio/Fernsehen, kein Stellplatz in den Handelsketten. Wie soll der Kunde da wissen, dass es Alternativen gibt? Also gewinnt der Industriemüll - wie überall.
    http://www.youtube.com/watch?v=4v9CfE90Sts

  17. #17
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Zitat Zitat von Simon_Columbus Beitrag anzeigen
    Beide sind sich einig: Wenn den Leuten die Musik gefällt, kaufen sie sie auch. Wenn nicht als Album, dann eben in Form von Fanartikeln oder Konzerttickets.

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    Das ist doch der springende punkt, man darf doch nicht gleichsetzen wenn man das filesharing effektiv verhindern kann, das dadurch automatisch höhere gewinne erzielt werden.

  18. #18
    Google-ersetzt-Ahnung Avatar von Ologhai
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Wenn nicht als Album, dann eben in Form von Fanartikeln oder Konzerttickets.
    Hat er Recht. Für jedes Album das ich mir nicht kaufe, besorge ich mir (wenn es mir gefällt) 5 T-Shirt und besuche ALLE Konzerte. Konzerte sind mir am liebsten, dafür bin ich gerne bereit 20-70 € zu zahlen, aber für EIN Album sicher NICHT!!!

  19. #19
    3 Akkorde sind zu wenig Avatar von Zaster_Spetal
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    "Man muss es auch etwas günstiger machen, an Musik zu kommen, um mit den 'Peer-to-Peers' zu konkurrieren."
    Günstiger als umsonst?

    Die Musikindustrie hat's einfach verschlafen auf den digitalen Zug aufzuspringen. Egal was die sich ausdenken, es wird sich nicht durchsetzen können (außer vllt. 'ne Musik-Flatrate, aber das halte ich für sehr unwahrscheinlich). Am Ende werden die User als Gewinner dastehen...

  20. #20
    Weltverbesserer ;-) Avatar von vga
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    Standard Re: "Die Musikindustrie muss viel kreativer werden"

    Nun, ich sehe die Schuld nicht völlig allein bei der
    Content-Industrie, wobei diese vornehmlich aus Gewinnorientierten Manager besteht.
    Wieso?:
    1. Ein Künstler ist erstmal gar nicht Teil der
    Content-Industrie sondern schließt sich ihr erst
    nach einer gewissen Zeit aus ökonomischen Gründen an.
    Daher entscheidet der Künstler sich selbst und freiwillig für diese Vermarktungsstrategie eben jener Industrie.
    Dies bedeutet dass die Künstler sich wissentlich
    in ein Vertragswerk zwängen lassen aus dem sie kaum
    wieder unbeschadet herrauskommen. Damit sind sie Abhängig von dem Erfolg der Vermarktungsstrategie ihres Labels und sind somit gezwungen eben jene Strategie gegen jede Kritik zu vertreten und zu unterstüzen.

    Als Ergebnis sind die Künstler für ihr niedrigen Gewinn
    selbst verantwortlich, da sie sich eben für jene Strategie entschieden haben. Wenn sich die Künstler
    ihre Verträge besser aushandeln würden um mehr
    Entscheidungsrechte zu erhalten oder eine eigene Strategie auf die Beine stellen würden, dann würde
    die Content-Industrie immer weniger neue Künstler
    haben und schon an dieser Stelle umdenken müssen um
    neue Künstler zu bekommen ohne dabei Filesharer in
    die Verantwortung zu ziehen.

    2. Die Politik begünstigt ein Marktmonopol für jene
    große Firmen, die die meisten erfolgreichen Künstler
    unter Vertrag hat, indem sie das Urheberrecht zu einem
    Handelbaren gut erklären. ....Wieso kann jemand jemand
    anderem dieses Recht abkaufen? Man verkauft doch auch
    nicht seine Menschenrechte....Die Folge ist, das ein
    Künstler möglicherweise das Urheberrecht an seinen
    Werken verliert wenn er ein Label verlassen will.
    Daraus ensteht wiederum ein Zwang die Strategie dieser
    Industrie zu unterstüzen. Sodass am Ende keiner
    Zeit hat über Alternativen nach zu denken, weil sie mit
    der Verteidigung dieser Strategie beschäftigt sind
    und ihnen eine Neue persönlich keine Vorteile bringt
    solange diese nicht auch vom Label verfolgt wird.

    3. Die Manager der Content-Industrie sind Gewinn
    orientiert. Das ist aber völlig in Ordnung denn
    das ist jede verwertende Industrie. Das Problem
    entsteht, wenn der Künstler sich blindlings auf den
    Vertrag und die Strategie dieser Industrie verlässt
    ohne selbst einmal zu hinterfragen ob diese zeitgemäß
    ist.

    Letztlich ist das Dilémma nur durch ein Zusammenspiel
    von geldgieren Künstlern, schlechten Urhebergesetzten
    und dem Versagen der Content-Industrie entstanden.
    Dieses zusammenspiel war nötig, denn mit anderen Urhebergesetzen hätte sich die Contentindustrie vll
    nicht in Sicherheit und auf der Seite des Gesetzes
    wiegen können. Wenn zb. das Urheberrecht nicht weiter
    gegeben werden kann und es nur für die kommerzielle
    Nutzung beschränkt wäre, dann könnte man nichts gegen
    Privatekopien und Tauschaktionen unternehmen.
    Man hätte schlicht und ergreifend viel früher neue
    Geschäftsstrukturen aufbauen müssen, da es schon mit
    dem Radio einen nicht unbedingt kommerziellen Dienst
    gegeben hätte der das Kaufen von Musik schon
    ansatzweise uninteressant gemacht hat.

  21.  
     
     
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