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28. 01. 2010, 14:36 #1Redakteur
gulli:Redaktion
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Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Da Twitter in weiten Teilen von China und Iran geblockt werde, arbeite der Microblogging-Dienst nun im Sinne der Pressefreiheit an einem Tool, das die Zensurmaßnahmen in den betroffenen Ländern aushebeln soll.
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28. 01. 2010, 15:31 #2
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Ich vermute mal, dass die einen Proxy aufsetzen, der dann nur aus diesen Ländern und nur für Twitter genutzt werden kann. Nur den können die ja auch wieder Sperren. Ich bin mal gespannt

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28. 01. 2010, 15:50 #3Mitglied
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28. 01. 2010, 16:30 #4Viersaitig
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Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Das wird kein Proxy als Lösung. Denn die besagten Länder haben schon längst dahingehend Maßnahmen ergriffen. Sonst hätten sich die Regimes ihre Sprrungen ja sparen können.
Ich bin aber auch gespannt was die sich einfallen lassen.
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28. 01. 2010, 17:27 #5
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Hoffentlich lassen sie sich was gescheites einfallen.
Ich frage mich bis heute noch, wieso sich das Volk noch nicht gegen die Zensurmaßnahmen gewehrt hat.
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28. 01. 2010, 17:32 #6Master of Desaster
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Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Das gemeine Bauernvolk in China interessierts recht wenig, die bekommen das ja schließlich gar nicht mit. Die Bevölkerung in den Städten bekommt das auch nur zum Teil mit, da Zeitungen etc. natürlich auch zensiert sind. Und die, die das ganze versuchen zu umgehen, landen dann im Gefängnis.
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28. 01. 2010, 18:39 #7Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
... die werden das PICIDAE System adaptieren ... oder eine Art P2P-System, d.H. die zu Twitterne Nachricht wird über die Peers an Twitter weitergeleitet ...
... klingt einfach, isset aber nich ...
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28. 01. 2010, 19:02 #8
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28. 01. 2010, 20:08 #9
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
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28. 01. 2010, 20:56 #10Mitglied
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28. 01. 2010, 22:30 #11rundeckGast
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28. 01. 2010, 23:01 #12Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
@n0_oB4life, sicher?
Also, ich finde das funst von China aus ziemlich gut ...
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28. 01. 2010, 23:08 #13
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
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29. 01. 2010, 00:03 #14
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Sie wollen also Yet-Another-Anti-Censorship-System erfinden. Vor dem Hintergrund, dass Twitter HTTP-basiert ist, würde ich spontan vorschlagen, Tor zu nutzen.
Allerdings könnte es sein, dass "...die heimeigenen Software- und Sicherheitsexperten..." nicht oft rausgelassen werden und deshalb Tor gar nicht kennen.
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29. 01. 2010, 11:59 #15
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29. 01. 2010, 12:27 #16
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Ein einfacher Proxy wäre da wohl ein bisschen zu "billig", vlt. ja p2p.
Finde es jednefalls gut, dass sie es versuchen.
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30. 01. 2010, 02:44 #17
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Deshalb gibts extra die Tor-Bridges. Aber i2p ist natürlich eine ebenso gute Lösung.
Eher so eine grundsätzliche Sache: Ich wünsche mir, dass sich die ganzen Crypto-Süppchenkocher zusammentun und ein einziges schnelles Netz erschaffen. Der größte Hemmschuh der Cryptobewegung ist, dass jeder sein eiegenes kleines Cryptonetz baut und deshalb keines der Netze ordentliche Geschwindigkeit bieten kann.
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30. 01. 2010, 14:25 #18
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31. 01. 2010, 03:11 #19
Re: Twitter: Neues Tool soll Zensurmaßnahmen aushebeln
Zumindest Outproxies gibts bei Tor und Freenet. Daten-Redundanz lässt sich sicher über Hidden Services in Tor nachrüsten.
Ich weis natürlich, dass da jedes entwicklergrüppchen das totale Killerfeature brauchte und deshalb jetzt mindestens 3 große Kryptonetze sich die Bandbreite teilen, die die Fans der Cryptonetze zur Verfügung stellen (bei mir ists etwas Tor). Aber was auch für jeden offensichtlich sein sollte: Würden die Kräfte gebündelt, gäbe es ein Crypto-Netz mit der dreifachen Menge an Knoten!
Vieleicht sind Multiprotokoll-Clients zumindest bei I2P und Tor eine mögliche Lösung. Man kann von beiden Netzen aus ins "normale" Internet. Warum sollte man nicht auch ins jeweils andere Netz können?
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