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28. 01. 2010, 23:46 #1Mitglied
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Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
Der 28. Januar 2010 markierte den 4. Europäischen Datenschutztag. Einst ins Leben gerufen, um die Bürger zu mehr Datensparsamkeit anzuhalten, sollte der Tag heute eher der Politik als mahnender Finger dienen. Ein Kommentar.
zur News
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29. 01. 2010, 00:29 #2Mitglied
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Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
Ja ne is klar...wir , die Minderheit der deutschen Bürger gestalten die Politik mit. Is schon klar...Gerade wenn es um Petitionen geht, die die Mehrheit der deutschen Internetgemeinde ablehnt.Wir - die um den Datenschutz besorgten Bürger - vergessen, zwischen Risiken und Chancen abzuwägen. Aber mit dieser Haltung verlieren wir jede Möglichkeit, Politik mitzugestalten. Denn die, wie der Verbraucherschützer Falk Lüke kürzlich schrieb, will derzeit zuhören. In diesem Sinne: "Lasst die Keule mal zuhause".
Das ist doch wirklich der letzte Dreck, in meinen Augen
Na woher kommt das denn nur? Vllt. daher, dass die Parteien vor der Wahl, große Töne für irgendwelche sinnlosen Sachen spucken und danach einfach alles untern Teppich kehren, was sie vorher gesagt haben!Ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber der Politik scheint manchem den Blick für die Möglichkeiten vernebelt zu haben.
Werden die scheiss Kinderficker mittlerweile an die Mauer gestellt, wie sie es verdienen? Nein!
Es wird einfach nichts getan...Außer dem hart arbeitenden Bürger noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen...Das ist das vertrauen, dass man in die Politik haben kann...Dass einfach nichts passiert
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29. 01. 2010, 01:08 #3
Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
Worum geht es eigentlich? Datenschutz, das Wort kenne ich irgendwo her. Das war doch mal so eine Idee, aus den letzten Jahrhundert.
Ich weiß nicht, lebt den der Peter S. überhaupt noch, in seiner BfDI? Naja außer paar mahnende Worte, konnte er auch nichts machen. Man das waren noch gute alte Zeiten, wo es so etwas wie "Datenschutz oder so" gab, glaube ich.
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29. 01. 2010, 01:33 #4
Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
^^ jaja damals war alles besser
mehr datenschutz zur zeit des kalten krieges
100% transparenz
die politiker taten was sie versprachen
achja wie gerne hätte ich in der vergangenheit gelebt die schien ja wirklich toll zu sein
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29. 01. 2010, 01:43 #5
Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
"Fefe dagegen stellte sich gegen das Projekt, ohne seine Kritik an einem Punkt festmachen zu können."
Der Autor lügt hier ganz offensichtlich, wie bereits im nächsten Satz deutlich wird.
"Stattdessen sprach er von der unkontrollierbaren Komplexität der Systeme."
Fefe hat also sehr wohl seine Kritik an einem Punkt festgemacht: Der Komplexität, die zu mangelnder Transparenz bei der Datennutzung führt. Eine hohe Komplexität macht Fehler wahrscheinlicher und Hintertüren leichter tarnbar. Obwohl das grundsätzlich für alle Lösungen in allen Bereichen gilt, fällt es bei sicherheitsrelevanter Technik besonders ins Gewicht.
Sich nach all den Datenschutzskandalen der Vergangenheit jetzt öffentlich hinzustellen und das mangelnde Vertrauen der Bürger in die Politik zu bedauern, ist schlicht eine Frechheit.
Es ist zwar so, dass mancher etwas übersensibel reagiert. Aber angesichts der Vergangenheit, ist das nicht nur verständlich, sondern sogar begrüßenswert. Zu viel Datenschutz führt zwar zu mehr Aufwand, aber dieser Aufwand ist in Kauf zu nehmen, wenn man das Vertrauen der Bürger in die Politik wieder steigen soll. Vertrauen muss man sich nunmal verdienen und mutwillig zerstörtes Vertrauen ist halt schwer wieder zu erlangen.
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29. 01. 2010, 01:55 #6
Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
Ja Zeiten ohne vernetzte Datenbanken, Vorratsdatenspeicherung, Großraum Videoüberwachung, Bankdatenzugriff, Handyortung, Bundeswanze, RFID Pass und Perso, Krankenkarte, Elena, und natürlich dem hier.
Geändert von TRON2 (29. 01. 2010 um 02:01 Uhr)
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29. 01. 2010, 08:56 #7
Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
Warum drehen wirs nicht einfach um?
Wer hat den Tag den NICHT nötig?
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29. 01. 2010, 13:24 #8Mitglied
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Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
Das ist Blödsinn. Mit diesem Argument muss jegliche Nutzung moderner Technik abgelehnt werden. Es ist unsinnig zu verlangen, dass das Gesundheitswesen informationstechnisch in der Steinzeit verbleibt, nur weil komplexe Systeme angreifbar sind.
Fefes Äußerungen sind ein Nicht-Argument. Es wird weder begründet, warum die eGK und die geplante Telematik-Infrastruktur konkret problematisch sind (und ja, natürlich gibt es berechtigte Kritik), noch führt er eine Abwägung durch, warum die Beibehaltung des Status Quo für Ärzte und Patienten wünschenswerter sein soll als die Einführung einer eGK, die Fefe selbst als "sicherer als das, was man sonst so hat auf der Welt" bezeichnet.
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30. 01. 2010, 04:08 #9
Re: Europäischer Datenschutztag: Wer hat's nötig?
Nein. Es wird nur verlangt, dass man es möglichst einfach und unkompliziert umsetzt. Nicht umsonst wird gerade in der Softwareentwicklung davon ausgegangen, dass die einfachste Lösung für ein Problem meist auch die beste ist. Siehe auch das KISS-Prinzip.
Richtig. Deshalb verlangt ja auch keiner, dass das Gesundheitswesen informationstechnisch in der Steinzeit verbleibt. Es ist allgemein bekannt, dass die momentan vorhandene Zettelwirtschaft kontraproduktiv ist.
So weit ich das verstanden habe, will er die eGK doch auch. Er will sie nur überschaubarer und kontrollierbarer. Er will, dass der Bürger die volle Kontrolle darüber hat, was in seiner E-Akte steht und wer wann und wie darauf zugreifen kann. Okay, er hat als ITler natürlich provoziert, wie ein Punk in der Oper (das ist eine manchmal schlechte Charaktereigenschaft, die viele ITler haben). Da mag er etwas übertrieben haben.
Dass er keine Begründung mitliefert, finde ich auch schade. Und man findet leider auch nur sehr wenig Konkretes zur eGK-Infrastruktur im Netz.
Hast du zufällig grad nen ordentlichen Link zur Technik am Start? Ich glaube, ich war mal auf einer guten Site, habe die aber wohl nicht gespeichert.


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