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07. 02. 2010, 16:48 #1
Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
In Österreich sollen in Zukunft intelligente Stromnetze ("Smart Grids") eingeführt werden. Durch moderne Steuerungstechnik soll die Kapazität des Netzes zukünftig besser ausgenutzt werden.
zur News
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07. 02. 2010, 17:06 #2
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Wobei man Kraftwerke recht gut gegen Angriffe schützen kann und auch schützen wird. Von daher sehe ich die Sache nicht so düster.In Übungen wurden auf diesem Wege bereits Kraftwerke vollkommen ausgeschaltet
Aber... mit den intelligenten Stromnetzen -die auch in Deutschland seit Anfang 2010 aufgebaut werden- lässt sich in Zukunft jeder Haushalt innerhalb von Sekunden vom Stromnetz trennen.
Hier sehe ich die wirkliche Gefahr...
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07. 02. 2010, 17:12 #3Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Warum nicht einfach den Strom zu bestimmten (Nacht)zeiten billiger machen, und gibts das den nicht schon lange (sog. Nachtstrom)?
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07. 02. 2010, 17:40 #4GottSethGast
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07. 02. 2010, 17:44 #5
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Was sollen das eigentlich für ominöse Geräte sein, die nur nachts gebraucht werden? Mir fällt da eigentlich nur das Waschmaschine-Wäschetrockner-Komibgerät ein. Und das habe ich nicht, weil mir das zu viel Strom verbraucht...
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07. 02. 2010, 17:50 #6Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Warmwasser aufheizen...
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07. 02. 2010, 18:00 #7Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Nicht nur Nachts - auch Nachts.
Es geht darum, dass du im Energienetz schon deutliche Verbrauchsschwankungen zwischen Tag und Nacht hast, son großes Kraftwerk lässt sich aber nicht so einfach hoch und runter fahren (bei AKWs bin ich mir nicht sicher - bei nem Kohlekraftwerk schon, das kann man nicht mal eben aus machen und ne Stunde später wieder an - das braucht ein paar Tage von komplett aus bis volle Leistung).
In Italien gabs doch mal nen Feldversuch (also, zu meiner Studienzeit - Ende letzten Jahrtausends
), da hat man sehr energieintensive Geräte (Klimaanlagen, Kühlhäuser usw.) bei Spitzenlasten kurz vom Netz trennen können.
Ganz interessant finde ich übrigens kleine Blockheizkraftwerke für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Im Grunde erzeugt die Heizung dabei Strom. Soweit ich weiß sind die aktuellen Geräte aber noch recht wartungsintensiv, was die Amortisation zweifelhaft macht (besonders in Verbindung mit den doch sehr viel höheren Anschaffungskosten).
Als wir vor 2 Jahren unsere Anlage haben modernisieren lassen haben wir uns dahingehend ein beraten lassen (ich hab beispielseise noch DACHS im Hinterkopf), die Dinger laufen auch mit regenerativen Energieträgern wie Biogas bzw. Rapsöl, sodass die erzeugte Energie nach dem Erneuerbare-Energieengesetz vom Stromanbieter abgenommen werden muss (ist recht teuer für ihn - ich meine um die 40 Cent pro kWh die eingespeist wird).
Nur - die Dinger waren damals noch recht wartungsintensiv, und reine Wartungskosten von rund 2.000 Euro pro Jahr sind da keine Seltenheit (zum Vergleich - meine Anlage kostet mich keine 200,- Euro Wartungskosten, eher 100,-), außerdem weiß man nicht, wie lange son Kessel bzw. BHKW überhaupt lebt (ich rechne bei meinem Vailant-Kessel schon mit 15-20 Jahren).
Jedenfalls - wenn in 20 Jahren in jedem Haus son Ding steht, und das sich aus der Ferne bei Bedarf hoch bzw. runterfahren liese, wäre das schon ein riesiges Potential.
So gesehen ist es nur vernünftig, die nötige Infrastruktur, angefangen beim Zähler, jetzt langsam aufzubauen.
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07. 02. 2010, 18:00 #8
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Wecker und Router würde mir da spontan einfallen

Finde ich eine gute Sache. Dass das Stromnetz dabei durch Angriffe manipuliert werden kann finde ich nicht so tragisch - sofern der Verbund ausführliche Tests durchführt und geschultes Personal zur Überwachung einsetzt.
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07. 02. 2010, 18:13 #9Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Warum kommt mir dabei nur das iVm dem hier in den Sinn?
Solche Daten lassen sich doch prima für Überwachungs- und Rasterfahndungsmethoden nutzen - also muss da auch ne LI-Schnittstelle rein. Für gegen Terroristen!!1!
Ich hab grade ne heise-meldung von 2021 vor meinem geistigen Auge:
China besetzt die USA im Handstreich - NSA und CIA haben nichts gesehen, da allen Lauschvorposten der Strom abgestellt war, Amerikaner nun wieder glücklich, da die geliebte chinesische Regierung die Stromversorgung wiederhergestellt hat.
*SCNR*
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07. 02. 2010, 18:24 #10
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Solche Netze sind ein alter Hut und der Marktführer heisst Siemens
In die Infrastruktur der USA kann man sowas nicht mal eben einbauen
Zu sinnvollen Verteilung muss man Maschen haben, um auch routen zu können
Die Kommunikation der Geräte untereinander ist Bullshit
Wenn meinem Toaster langweilig ist, dann soll er sich weiterbilden und nicht mit der Waschmaschine quatschen
Aber Österreich hat sich ja schom immer sehr bewusst und ruhmreich auf dem Gebiet verhalten
Brüstet sich damit, keine KKWs zu betreiben aber kauft 10% Atomstrom aus Tschechien
Ob es wohl Österreicher gibt, die die Dinger in Tschechien für sicherer halten?
Gruss
Tim
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07. 02. 2010, 18:39 #11*
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
der vorteil bei den dingeren ist gleichzeitig der nachteil, dass naemlich strom und waermeerzeugung immer gekoppelt sind, waehrend der verbrauch selten gleich ist.
im sommer braucht man besonders tagsueber kaum waerme, strom dagegen schon, in einer kalten winternacht braucht man dagegen viel waerme aber keinen strom.
so lange es nur einzelne solche geraete gibt kann das im stromnetz ausgeglichen werden, wenn mal jeder haushalt so ein teil hat geht das nicht mehr.
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07. 02. 2010, 18:50 #12Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Das Prinzip ist alt - wirklich ernsthaft drann gearbeitet und in freier Wildbahn getestet wirds aber erst seit kurzem (dieses Pilotprojekt von VW mit irgendwem - bin nicht motiviert nachzugooglen
), weil eben erst ab diesem Jahr die Verpflichtung der Netzbetreiber besteht, elektronische Stromzähler zu installieren. Ohne die geht nämlich mal nix, du musst ja mindestens ersteinmal einen "Ansprechpartner" beim Verbraucher haben, der dann die Geräte steuern kann (wobei steuern hier noch ne ganze Zeit lang sehr primitiv mit ein/aus geregelt wird
).
Das Problem ist auch weniger das Netz ansich - vielmehr musst du Verbrauche und Kraftwerke miteinander ins Gespräch bringen ("Hey, in 3 Minuten brauch ich für 10 Minuten 20kW, weil ich mich hochfahre, dann brauche ich für die nächsten 5h 2kW"..."Roger, ich fahr mal 20 BHKW hoch, Strom kütt" bzw. "Ne, wart mal noch 5 Minuten, dann schaltet sich die Aluhütte ab") - das Netz ansich kann ruhig dumm wie 10km Kupferkabel bleiben
Wenn man es dann noch schaffen könnte, alles was über die Grundlast hinaus geht über schnell reagierende, kleine Kraftwerke Verbrauchsnah erzeugen zu können, wäre das ein riesen Schritt in die richtige Richtung.
Große Kraftwerke sind vom Wirkungsgrad her zwar effektiver, aber eben völlig unflexibel, sprich die erzeugte Menge an Strom kann nicht sinnvoll schnell reguliert werden (wenn die Kessel einmal heiß sind, dann sind die heiß, und es dauert lange bis sie abkühlen, und noch länger, um nach der Abkühlphase wieder heiß zu werden).
Kleine Kraftwerke sind flexibler, aber eben weniger effektiv, weil die dabei entstehende Hitze nicht sinnvoll genutzt werden kann, zumindest nicht in dem Wirkungsgrad.
Schaffen könnten das sehr kleine Blockheizkraftwerke im haus selbst, aber das Problem ist hier das oben genannte - die sind (oder waren zumindest vor ca. 2 Jahren noch) sehr wartungsintensiv und der Wirkungsgrad war auch mit der Stromerzeugung zusammen niedriger als der von aktuellen Brennwertheizkesseln.
Selbst wenn sie das wären bliebe das Problem, dass du sie halt auch ansprechen können musst - und eben dafür brauchst du besagten intelligenten Stromzähler, damit der Netzbetreiber seinen kleinen Kraftwerken auch sagen kann, wann sie anspringen sollen um Spitzenlasten aufzufangen (VW löst das in ihrem Pilotprojekt meine ich über Mobilfunk - nur bringt das ja alles nix, solange nicht der gesamte Verbrauch erfasst werden kann, VW bzw. deren Partner machen das ja nur, um jeweils die besten Preise an der Strombörse erzielen zu können, also aus rein wirtschaftlichen Interessen heraus).
Dein Toaster soll sich net mit der Waschmaschine unterhalten, eher soll die Waschmaschine das Netz fragen, ob sie jetzt sofort oder besser erst in 5 Minuten anlaufen soll, und das Netz sagt dann sowas wie "Ne, geh ma erst in 3 Minuten an, dann ist die Maschine von Frau Müller fertig, sonst muss ich Schneiders die Gefriere für 10 Minuten ausschalten".Die Kommunikation der Geräte untereinander ist Bullshit
Wenn meinem Toaster langweilig ist, dann soll er sich weiterbilden und nicht mit der Waschmaschine quatschen
Vorallem gibts in den USA -im Verhältnis- noch viel weniger Kraftwerke (deshalb bricht da ja auch alles zusammen, wenn da mal eins vom Netz geht) und noch viel weniger "Markt" - was soll schon aus Kanada oder Mexico kommen? Glaube kaum, dass die gesamte Produktion in Mexico ausreicht um nur den Grenzzaun dahin Nachts zu beleuchtenIn die Infrastruktur der USA kann man sowas nicht mal eben einbauen
Zu sinnvollen Verteilung muss man Maschen haben, um auch routen zu können
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07. 02. 2010, 18:52 #13GottSethGast
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Auf der anderen Seite müssen sich die Geräte ja auch irgendwann mal rentieren/amortisiert haben, um vom Verbraucher akzeptiert zu werden

In D ist zur Zeit Nachtstrom 2 Cent billiger als Tagstrom ... wenn jetzt z.B. so ne Waschmaschine mit der Steuerung 200€ mehr kostet ... erlebt der Besitzer den Break-Even-Point ja nur wenn er das Teil schon als Baby kauft
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07. 02. 2010, 18:56 #14
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
http://www.bhkw-forum.de/forum/wbb/w...hp?page=Portal
... für schlaue Leute ...
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07. 02. 2010, 18:57 #15Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Also, das ist bei mir schon Jahrzehnte her, dass ich Energietechnik hatte - aber ich meine, das Ziel sollte sein, dass der zusätzliche Strombedarf nur durch die eh geringe Laufzeit aufgefangen werden soll (zB bei der Warmwasserbereitung). Die Grundlast soll ja auchw eiterhin von effizienten Großkraftwerken kommen.
Außerdem sollen die BHKW nur dann Strom erzeugen,w enn er gebracht wird, ansonsten soll die Energie in die Wärmeerzeugung fließen (was die aktuellen Geräte ja nicht machen - die erzeugen ja *immer* Strom, wenn Hitze erzeugt wird).
Also, konkretes Beispiel:
In jedem Haus steht son Ding rum. Wir haben ne Grundlast von sagen wir 1000 MW - diese 1000 MW haben wir auch Nachts um 3h.
Tagsüber geht die Last auf sagen wir 3000 MW hoch. Tagsüber erzeugen aber auch die ganzen Photovoltaik-Anlagen Energie, sodass sich das fast wieder ausgeleicht.
Kleine Schwankungen von einigen kW sollen sich dann lokal durch diese Mini-BHKW ausgleichen lassen, die bei Bedarf zugecshaltet werden; die dabei erzeugte Abwärme heizt dann das Warmwasser auf.
Wird kein Strom benötigt, es ist aber kalt, dann wird der Generator im Mini-BHKW gar nicht gedreht, und die volle Energie wird zum Heizen verwendet.
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07. 02. 2010, 19:54 #16Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Die Formulierung war unglücklich - ersetze sie mit "im größeren, für den Massenmarkt tauglichen Stil".
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07. 02. 2010, 20:48 #17
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
YMMD XDDDDie Kommunikation der Geräte untereinander ist Bullshit
Wenn meinem Toaster langweilig ist, dann soll er sich weiterbilden und nicht mit der Waschmaschine quatschen
btt: Das ganze führt dann dazu das noch mehr angriffsfläche für idiotische einfälle der politik gegeben sind (internet wird verboten da man ja das stromnetz runterfahren könnte..etc)
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07. 02. 2010, 22:30 #18
Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Toady, glaub mir, das Geschäft brummt, die Leute haben Arbeit ohne Ende.
Da lief schon gut bevor der Zusammenbruch in den USA die Werbetrommel gerührt hat
Da drüben ist natürlich GE eine Hausmarke, auch wenn sie technisch schlechter sind
Aber egal, darum geht es gar nicht
Bei mir werden mit Sicherheit keine Nutzungsprofile nach draussen gehen
Wieviel Leute Duschen wie oft, machen sich eher zu Hause essen oder nicht...oh..gebadet wird 2 Mal...ah..diese Woche muss er Spätschicht haben
Die Erkenntnisse, die man aus solchen Daten gewinnen kann sind unglaublich
Das ist das Problem.
Und alles andere ist Nebensache und Verarsche
Wenn die techn. Voraussetzungen durch einen Vorwand geschaffen werden ist es nur ein kleiner Schritt zum Missbrauch
Gruss
Tim
Gruss
Tim
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07. 02. 2010, 23:47 #19Mitglied
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Also erstmal so ganz Blöd, falls ich nicht total falsch liege sind AKWs, sowie fast jede Last-Kraftwerksart, die mehrer MW produzieren, unflexible wie erkalter Stahl. Außnahmen sind meineswissens lediglich Speicherpumpkraftwerke, bzw. ähnlich gekoppelte Wasserkraftwerke, Windkraft, aber auch Gaskraftwerke, da diese viel effizientere Umsetzung haben.
Generell sind BHKWs für die Zivilbevölkerung, dass Optimum, Stahl-, Aluhütten (u.a), die brauchen KONTINUIERLICH Strom, geht nicht anders, die sind weit aus uneffektiver als AKWs und Kohlekraftwerke.
Vor allem Aluhütten, da diese ausschließlich mit E-Kraftwerke arbeiten.
Die Sache mit der "Intelligenz" ist ein ernsthaftes Problem. Falls der Quatsch, wirklich auf Basis von Intranets kommen sollte, dann hoffe ich das ich zu dem Zeitpunkt genug Asche habe, damit ich mir ein Nullenergiehaus, mit Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien (vielleicht auch Pannelt-BHKW, erzeugt zwar Wärme, aber dann beheiße ich eben meinen Schwimmingpool, und mein Gewächshaus
), nur damit ich sagen kann, ich bin Energie Autark. Oder ich muss mir im Keller eine Transformstation einbauen, damit ich mir keine Sorgen drum machen muss, dass wenn ich mal von Freitag auf Sonntag weg bin, ich nicht einen halbvergammelten Kühlschrankvorrat vorfinde, und mir am Montag eine Email in den Spam-Ordner flattert, die besagt, dass es bei meinem Stromanbieter am Wochenende ein Virus dazu geführt wurde, dass Kühlgeräte aller Art ausgeschaltet wurden. Es ist die eine Sache, dass ich mir freiwillig Intelligente Haustechnik in meine Vierwände einbauen lasse, aber es ist was anderes wenn diese von Außen über das Stromnetz angreifbar wird.
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08. 02. 2010, 01:03 #20Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Österreichs Stromnetz soll intelligent werden
Na dann, liebe Energieversorger Österreichs macht mal ...
Ihr seid soooooooooooooooooooooooooooo Dumm!
Die Energieversorger Deutschlands gehen einen anderen Weg!
Dem Hochspannungsgleichstromnetz gehört die Zukunft!
Die Umrüstung ist zwar Teuer, aber es lohnt sich!
Dies ist in Deutschland die Realität:
Unsere Deutschen Stromversorger kassieren Jährlich 20 Milliarden Euro für Instandhaltung und Modernisierung ...
Unsere Deutschen Stromversorger "investieren" davon 2 Milliarden Euro Jährlich für Instandhaltung ... gerade soviel, das die Netze nicht zusammenbrechen!
Der Rest? Bringt gute Zinsen beim Acki ... für die Stromversorger!
Modernisierung findet nur statt, wenn was kaputt geht und die Wiederbeschaffung des alten teurer wird als das neue ...
Im Hohen Norden wurde die erste Hochspannungsgleichstromanbindung eines Offshore Windparks etabliert ...
Achtung VT!
Dies ist keine Realität, dies ist eine VT, da man uns Bürger die Notwendigkeit noch nicht verkauft hat:
Die Stromversorger setzten sich mit der Politik zusammen und berieten ...
Die Aufsichtsratsvorsitzenden und Politiker wechseln ständig zwischen den Ämtern und unterhielten sich, planten und kamen zu einer Lösung ...
die Stromversorger kassieren Jährlich Unsummen an Kohle für Instandhaltung und Modernisierung vom dummen Michel, die sie aber nicht für die Modernisierung einsetzen möchten ... die kassierten Finanzmittel bringen soviel Zinsen, das man darauf als Vorstandspolitiker nicht mehr verzichten möchte ...
Unsere Deutschen Vorstandspolitiker haben beraten und kamen auf eine Idee ...
Die Idee lautet wie folgt ... und es ist recht Simpel wie "Genial"!
Glauben unsere Vorstandspolitiker ... denn wie soll der Dumme Michel dahinter kommen?
Jedes Jahr bleiben 18 Milliarden Euro des Dummen Michels für die Netzwerkinfrastruktur liegen und bringen Zinsen ...
Selbstverständlich könnten die Stromversorger dieses Geld in die Hand nehmen und in Hochspannungsgleichstomnetze investieren ...
Also wir reden hier nur von kleinen Summen ... 18 Milliarden pro Jahr und in 10, 20, 30 Jahren? 1800 Milliarden Plus Zins und Zinseszins ... liegt alles beim Acki ...
Klar könnte man diese Kohle abheben und ein komplett neues Netz aufbauen ... aber warum sollten sie das tun?
Genau, warum auch!
Kommen wir zum Plan unserer Vorstandspolitiker ... diese stellen mal kurz die Behauptung auf, das unsere Stromversorger dieses nicht ohne massive Strompreiserhöhungen stemmen könnten, wir erinnern uns:
"Also wir reden hier nur von kleinen Summen ... 18 Milliarden pro Jahr und in 10, 20, 30 Jahren?? 1800 Milliarden Plus Zins und Zinseszins ... liegt alles beim Acki ..."
Unsere Vorstandspolitiker haben aber eine Lösung für das Stemmen dieser für die Stromversorger unmöglich zu finanzierenden Aufgabe ...
Was meint ihr? Wie sieht die Lösung aus?
Recht einfach! Die Sozialgemeinschaft ist in der glücklichen Lage diese Aufgabe finanziell zu Stemmen!
Deutschland kauft den Stromversorgern die Leitungsnetze ab und der Dumme Michel bezahlt das!
Der Dumme Michel bezahlt auch den "Gewinnausfall" der Stromversorger ...
Was mit dem Geld für Instandhaltung und Modernisierung wird?
Nun, wir erinnern uns:
"Also wir reden hier nur von kleinen Summen ... 18 Milliarden pro Jahr und in 10, 20, 30 Jahren?? 1800 Milliarden Plus Zins und Zinseszins ... liegt alles beim Acki ..."
Also steht es für die Modernisierung nicht zur Verfügung, denn es ist ja jetzt privates Geld ...
Gut ... die Sozialgemeinschaft stemmt diese Riesen Leistung und wir freuen uns über die Hochspannungsgleichstromnetze!
Bis ... ja bis ein Vorstandspolitiker auf die Idee kommt, dieses hochmoderne Netz zu privatisieren ... weil ... ja weil ... warum?
Ja neeeeeeee is klar ... die Stromversorger können das Netz besser verwalten und günstiger Instandhalten als der stets klamme Staat, der sich bei der Modernisierung kräftig übernommen hat ... 1500 Milliarden Euro hat der Spaß letztendlich dem Dummen Steuerzahler gekostet, veranschlagt waren 950 Milliarden!
Gut ... die Stromnetze werden privatisiert ... für einen symbolischen Euro!
Natüüüürlich muss der Stromkunde die Wartung berappen ... 40 Milliarden/Jahr!
Was für die Instandhaltung ausgegeben wird? 4 Milliarden vielleicht, oder do nur 2?
36 - 38 Milliarden/Jahr für den Acki oder einem der gerade die Kohle Scheffelt!
Wie gesagt ... ist nur eine VT ... nur eine VT ... nur eine VT
Geändert von Sempralon (08. 02. 2010 um 03:22 Uhr) Grund: Bin Fies ...
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