Thema: Wechsel von WinXP zu....
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02. 03. 2010, 22:04 #1Mitglied
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Wechsel von WinXP zu....
Hi
Ich würde gerne ein Betriebssystem verwenden, dass nicht im Hintergrund Prozesse laufen lässt die irgendwas machen wovon ich keine Ahnung habe oder was ich möglicherweise gar nicht will, sondern hätte gerne selbst das Höchstmaß an Kontrolle und Sicherheit.
Vorkenntnisse im Bereich Linux habe ich nicht, bin aber bereit mich einzulernen.
Ich hab mit dem Gedanken gespielt mich mit Free-BSD zu beschäftigen, allerdings weiß ich nicht, ob das für mich als Anfänger zu schwer ist.
Was könnte ihr (sonst noch) empfehlen?
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03. 03. 2010, 04:52 #2
Re: Wechsel von WinXP zu....
Ubuntu / Suse / Fedora
Das sollten so mit die gängigsten und einsteigerfreundlichsten sein.
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03. 03. 2010, 12:19 #3HnHnHGast
Re: Wechsel von WinXP zu....
Das geht mit vielen Systemen, die bekanntesten sind wohl aber Linux und die BSDs.
FreeBSD ist nicht schwerer als "Linux"(-Distributionen), nur manchmal etwas ungewohnt (das fehlende "g"). Da Du beides nicht kennst und wie es aussieht auch nicht programmieren willst, wirst Du den Unterschied selten merken.Ich hab mit dem Gedanken gespielt mich mit Free-BSD zu beschäftigen, allerdings weiß ich nicht, ob das für mich als Anfänger zu schwer ist.
Wenn Du ein schlankes System mit viel Bastelaufwand willst, nimm T2 SDE oder LSF. Wenn Du ein schlankes und gut konfigurierbares System suchst, das Dir Arbeit abnimmt, dann nimm Gentoo (oder FreeBSD, wenn es kein Linux sein soll). Wenn Du einen verkorksten Zwitter aus FreeBSD und Gentoo willst, nimm Arch.
Je mehr "einsteigerfreundlich" und "Desktop" in der Beschreibung vorkommt, desto schlimmer und fetter ist die Distribution. Von den beispielhaft genannten "Ubuntu / Suse / Fedora" lass also die Finger, mit denen wirst Du Dein Ziel nicht erreichen.
Und nicht zu vergessen: sobald Du nicht weiter weißt, lies nach und versuche die Zusammenhänge zu verstehen. Mit dem Abtippen von Howtos, Tutorials und Blog-Beiträgen von anderen Anfängern kommst Du nicht weit.
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09. 03. 2010, 01:18 #4Mitglied
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Re: Wechsel von WinXP zu....
Im Klartext:
Es spricht nichts dagegen mich direkt ohne Vorkenntnisse in FreeBSD einzuarbeiten?
Was meinst du mit fehlendem "g"?
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10. 03. 2010, 20:14 #5Gesperrt
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11. 03. 2010, 14:07 #6HnHnHGast
Re: Wechsel von WinXP zu....
Sofern Du bereit bist zu lernen, kein Problem und nicht gleich verzweifeln, wenn dort Slice statt Partition steht.
Das "GNU" - make statt gmake etc..Was meinst du mit fehlendem "g"?
Ich finde es zu unflexibel und die Konfiguration hässlich. Wenn Du es magst, fein - mehr als ein "Ich habe Gentoo nicht verstanden aber Arch ist geil."-Hype ist das eh nicht.
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11. 03. 2010, 16:23 #7Gesperrt
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11. 03. 2010, 17:18 #8HnHnHGast
Re: Wechsel von WinXP zu....
Nein. Ubuntu ist der "Ich mag Windows nicht mehr und habe keine Lust mich umzustellen, also installiere ich mir jeden Scheiß, auch wenn er noch so gruselig ist und die Macher inkompetent sind."-Hype.
Mandriva habe ich nie genutzt und Slackware das letzte Mal vor über 10 Jahren, also kein Kommentar.und Mandriva ein "Ich habe Slackware nicht verstanden aber Mandriva ist geil" Hype?
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11. 03. 2010, 17:44 #9Gesperrt
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18. 03. 2010, 01:24 #10Mitglied
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Re: Wechsel von WinXP zu....
@HnHnH
Du redest ...! Was ist haben Arch, Gentoo und FreeBSD gemeinsam? Arch bietet im Gegensatz zu den beiden anderen Binär-Pakete. Außer vielleicht statt 'init' 'rc' zu nutzen, ist da nicht viel Gemeinsamkeit mit FreeBSD. Ich glaube eher du hast hier einiges nicht verstanden...
@uhh
Wenn du wirklich *NIX lernen willst, dann nimm die ruhig ein BSD. OpenBSD hat mit Abstand die beste Dokumentation.
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18. 03. 2010, 02:51 #11Mitglied
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Re: Wechsel von WinXP zu....
Ich würde statt mit Nischensystemnamen um mich zu werfen dem TE eher raten, sich mit seinem XP auseinanderzusetzen und zu lernen, wozu die jeweiligen Komponenten gut sind.
Klar kann man gerne mal in *BSD oder ein Linux reinschnuppern, aber alleine aus Paranoia wird man acuh nicht zum Linuxkenner und -fan...
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18. 03. 2010, 10:04 #12HnHnHGast
Re: Wechsel von WinXP zu....
FreeBSD hat Packages und Ports und bei Gentoo gibt's die zumindest für fette Software.
Ich sag ja, Gruseldistro. Zu unflexibel als Sourcedistro und nicht vertrauenswürdig als Binärdistro (AUR).Außer vielleicht statt 'init' 'rc' zu nutzen, ist da nicht viel Gemeinsamkeit mit FreeBSD.
Wo soll denn der Vorteil von Arch sein? 90er-Jahre-/etc und defekte Installationsprozesse wohl nicht.
Windows existiert nur auf dem Desktop und bietet kaum Möglichkeiten, sich damit auseinander zu setzen (closed source, closed protocol). Die "Komponenten" sind selten orthogonal genug um sie abzustellen und können auch nicht durch Alternativen ausgetauscht werden.
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18. 03. 2010, 10:22 #13
Re: Wechsel von WinXP zu....
@uhh
Wenn Du ein Linux ausprobieren willst, schnapp Dir einfach eins von den Tausenden die es gibt und installiere es.
http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major
Da findest Du beispielsweise die als "Major" bezeichneten Distris. Um erst mal heraus zu finden was Linux so alles kann und wie es funktioniert, kann man sich zum Beispiel eine LiveCD schnappen. Ubuntu und Knoppix sollten die bekanntesten sein. Beim Boot einlegen und freuen.
Nur sich in einem Forum beraten zu lassen hat in 98% der Fälle zu einem Kampf um die beste Distri geführt, weil natürlich jeder seine Lieblingsdistri "verkaufen" will.
Muss man sich nur mal in den Linux Foren umschauen.
Wie gesagt. Einfach ausprobieren.
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19. 03. 2010, 12:58 #14Mitglied
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Re: Wechsel von WinXP zu....
Bei einem Linux/BSD/[insert Betriebssystem] werden auch Prozesse im Hintergrund ablaufen, von denen der TE keine Ahnung hat was sie machen und die er vielleicht auch gar nicht will. Das einzige, was bei seiner Fragestellung hilft, ist dazuzulernen um zu wissen, was die einzelnen Hintergrundprozesse so treiben und wozu sie gut sind. Egal welches BS er dann einsetzt.
Bzgl. "nur auf dem Desktop" kann man dann eben dagegenhalten, dass außer OS-X alle anderen Betriebssysteme "nur auf Servern" existieren (vermutlich gibt es übrigens weit mehr Windows-Server als Desktop-Linuxe...) und daher dem TE nicht weiterhelfen würden.
Solange man den Quellcode nicht verstehen kann, hilft es auch wenig, ihn vorliegen zu haben.
Daher lautet meine Empfehlung noch immer: Ordentlichen Computerkurs besuchen und nachfragen, wenn man was nicht versteht oder wissen will und Windows 7 verwenden statt große Experimente zu machen und dann gleich mit FreeBSD anzufangen.
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19. 03. 2010, 13:32 #15HnHnHGast
Re: Wechsel von WinXP zu....
Dann findet er aber Informationen darüber, was diese genau machen und kann sie einfach abstellen, ohne dass etwas anderes im System plötzlich nicht mehr funktioniert. Die Anzahl ist weit niedriger, er kann alle einfacher konfigurieren und vor allem: austauschen. Das fängt beim Init an und hört bei den Server auf. Er hat die Wahl!
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19. 03. 2010, 15:45 #16Mitglied
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Re: Wechsel von WinXP zu....
Nur wenn er sich auskennt, was aber durch die reine Installation eines freien BS nicht gegeben ist.
Ob es so viel einfacher ist, über (hauptsächlich) Kommandozeile zu konfigurieren ist auch eine Frage.
Wozu sollte man übrigens etwas austauschen, das schon funktioniert? Oftmals braucht man gar keine Auswahl, nur ein Programm, das so funktioniert wie es soll und wie man will - auch darauf hat freie Software keinen Generalanspruch.
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19. 03. 2010, 16:27 #17
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19. 03. 2010, 18:22 #18HnHnHGast
Re: Wechsel von WinXP zu....
Er schrieb ja "bin aber bereit mich einzulernen".
Nein, da ist man sich ziemlich einig. Gerade komplexere Sachen kann man nicht übersichtlich auf eine GUI abbilden (auf Servern gibt es ja auch keine).Ob es so viel einfacher ist, über (hauptsächlich) Kommandozeile zu konfigurieren ist auch eine Frage.
Weil es zu viele Ressourcen benötigt, in der Vergangenheit zu viele sicherheitsrelevante Fehler hatte, andere Programme mächtiger sind und besser zum eigenen System passen...Wozu sollte man übrigens etwas austauschen, das schon funktioniert?
MS-Philosophie? Ich will ein System, was meinen Wünschen entspricht, nicht umgekehrt.Oftmals braucht man gar keine Auswahl
Wenn ich in meine Prozessliste sehe, dann entspricht da kaum etwas der Originalkonfiguration der Standardsysteme. Gut, um udev kommt man nicht ganz rum, aber DNS-Server, Webserver, Shell, Logger, Terminal, getty sind alle von mir gewählt und andere (crond, atd, Desktopmüll) laufen erst gar nicht.
Ich glaube nicht.
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20. 03. 2010, 23:23 #19
Re: Wechsel von WinXP zu....
Für die völlig paranoiden Sicherheitsfetischisten schiebe ich hier einfach mal OpenBSD in den Raum
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24. 03. 2010, 11:45 #20Gesperrt
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