-
12. 03. 2010, 13:54 #1Chefredakteur
gulli:Redaktion
- Registriert seit
- Jun 2006
- Ort
- Wo es mir gefällt!
- Beiträge
- 6.462
- NewsPresso
- 278 (Phänomen)
IFPI: 5 Mrd. Dollar Investitionen in Künstler pro Jahr
Die britische IFPI hat kürzlich zum globalen PR-Rundumschlag ausgeholt. Laut einer Studie würden die Plattenfirmen rund 30% ihrer Einnahmen in den Aufbau und die Vermarktung von Künstlern stecken - fünf Milliarden US-Dollar sollen so jährlich weltweit investiert werden.
zur News
-
12. 03. 2010, 14:20 #2Zyniker, Wachkomatiker
- Registriert seit
- Dec 2007
- Beiträge
- 2.842
Re: IFPI: 5 Mrd. Dollar Investitionen in Künstler pro Jahr
Bei den Independents ist es noch Nachvollziehbar ... bei den Großen Labels jedoch nicht!
Dort kann man davon ausgehen, das es wie bei den "forschenden Pharmafirmen" abläuft ... 900 Millionen in die Forschung und 25 Milliarden in das Marketing!
...
-
12. 03. 2010, 15:49 #3Mitglied
- Registriert seit
- May 2009
- Beiträge
- 17
Re: IFPI: 5 Mrd. Dollar Investitionen in Künstler pro Jahr
Was ist das denn für ein dummes Geschwätz.Der „Investing in Music“ Report streicht zudem heraus, die Musikwirtschaft hätte wellenförmig positive Auswirkungen auf viele andere Wirtschaftsbereiche wie Konzertagenturen, Radiostationen, HiFi-Geräte, Hersteller von Musikinstrumenten und Zubehör etc.
Die oben genannten "Wirtschaftsbereiche" befinden sich in einer ständigen Symbiose. Der eine kann quasi ohne den anderen nicht. Sie sind die Musikwirtschaft.
<Hirnknoten>
Wenn z.B. reihenweise Radiostationen Pleite gehen, wird das den CD-Verkauf (nicht gehört > nicht gekannt > nicht gekauft) nicht ankurbel. Dies wird dazu führen, dass Hans Wurst sich auch keinen neuen HiFi-CD-Player leistet, da er endlich merkt, dass MP3s praktischer sind, da er diese im Netz finden kann. Manchmal gar Kostenlos. Es gäbe nur noch Konzerte mit etablierten Bands. Alle neuen Bands könnten sich schlechter zu Massenware verramschen lassen, daher wird in diese erst gar nicht investiert.
</Hirnknoten>
Wenn einer der im Zitat genannten Industriezweige schwächelt, funktioniert die gesamte Musikwirtschaft eben nicht mehr.
Warten wir mal noch eine Weile ab, bis mal jeder von den Verbraucherschafen gemerkt hat, dass sich viele neue Bands mit Potential via Internet selbst vermarkten und schauen uns dann mal an, welcher Industriezweig als erstes wegbricht.
Mein Tip geht in Richtung der Wirtschaftsschmarotzer. Also die, welche grad so das Maul aufreissen aus dieser Symbiose.
Musikinstrumente werden trotzdem verkauft. Die Konzertwirtschaft wird sich umorganisieren und das Radio spielt dann halt mal nicht den ganzen Tag lang die Top20, sondern das, was der Redakteur 20 minuten vorher im Netz entdeckt hat.
Digitale GrüßeGeändert von GeneticAngel (12. 03. 2010 um 15:54 Uhr)
-
15. 03. 2010, 10:48 #4Mitglied
- Registriert seit
- Apr 2006
- Beiträge
- 200
Re: IFPI: 5 Mrd. Dollar Investitionen in Künstler pro Jahr
Ein wahres Wort. Der Trend geht ja bereits in die Richtung. Z.B. der Sender "DasDing" spielt mit einer Regelmäßigkeit in der Sendung "Netzparade" das neueste und bekannteste aus dem Netz.
Aber gut finde ich, dass die IFPI endlich mal Geld in die Musik steckt, denn das kommt auf Umwegen irgendwann beim Künstler und Verbraucher an. Ob die Musikindustrie allerdings langfristig diese Ausgaben wieder einfahren wird, wage ich zu bezweifeln :-)
Noch sollten die Schafe allerdings gemolken werden
Wieso wundert mich eigentlich nicht, dass noch keines der großen Labels insolvent gegangen ist?
-
15. 03. 2010, 12:33 #5
Re: IFPI: 5 Mrd. Dollar Investitionen in Künstler pro Jahr
Hier ist wieder das geballte, aber gefährliche Halbwissen unterwegs...
-


Zitieren

mehr lesen...







"Wir können nichts dazu" -...
Gestern, 21:23 in gulli:news