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22. 03. 2010, 17:41 #1Chefredakteur
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Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Das Landgericht in Magedeburg hat heute einen Vater als Anschlussinhaber zur Zahlung von 3000 Euro Schadenersatz verurteilt. Sein Sohn hatte im Internet illegal 132 Musikstücke zum Download angeboten.
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22. 03. 2010, 17:52 #2Mitglied
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
In Amerika hätte er eine halbe Million zahlen müssen.
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22. 03. 2010, 17:53 #3
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Könnt ihr mal den Scheiß RSS Newsticker rausnehmen, ich bekomme die ganze Zeit Trojaner-Warnungen im Kasperle.
Ich finde 3000 Euro noch ziemlich günstig wenn man erwischt werden sollte. Da gibt es schlimmere Urteile und wer sich erwischen lässt hat eh selbst Schuld. Ich finde solche Urteile auch gut, das schreckt zwar nicht viele, aber trotzdem einige ab und verleitet sie sich vorher zu informieren wie sicher ihre Methode zum beziehen solchen Materials eigentlich wirklich ist.
Die Gerichte sollten auch weiterhin zur Abschreckung auf solche kleinen Fische eingehen. Sonst lernen diese es nie.
Ansonsten finde ich den Artikel langweilig, da die Summe recht harmlos ist und der Vater seine Aufsichtspflicht verletzt hat.
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22. 03. 2010, 17:56 #4
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Mich würd mal interessieren wo er die Titel heruntergeladen hat. Ich denke mal über P2P Netzwerke, sonst wäre er denke ich nicht erwischt worden.
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22. 03. 2010, 18:00 #5Chefredakteur
gulli:Redaktion
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Ja, das muss p2p gewesen sein. Via Rapidshare wäre das in der Form nicht möglich gewesen.
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22. 03. 2010, 18:07 #6Mitglied
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22. 03. 2010, 18:09 #7CeticonGast
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Ich denke auch, dass die 3000 Euro da noch relativ milde waren im Vergleich zu manch anderen Urteilen.
@ Vorposter
Falls es euch nicht aufgefallen ist, der junge Mann hat die Titel nicht runtergeladen sondern bei einer Tauschbörse zum Download angeboten.
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22. 03. 2010, 18:10 #8Mitglied
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Wurde hier in DE eig. jemals jemand für den Download über Filehoster verknackt?
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22. 03. 2010, 18:14 #9PersonaNonGrataGast
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Nein, wenn dann nur für den Upload. Die Fälle lassen sich aber auch fast an einer Hand abzählen.
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22. 03. 2010, 18:34 #10
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
da isser ja nochma recht gut weg gekommen im vergleich zu anderen

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22. 03. 2010, 18:36 #11
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22. 03. 2010, 18:43 #12Gesperrt
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Hätte er 6 CDs im Laden mitgehen lassen, wäre die Strafe wohl geringer ausgefallen, mir schmeckt das Urteil immer noch nicht. Da man den Schaden nicht hochrechnen kann, wäre eine faire Summe 132€, wenn wir nicht davon ausgehen, dass einige Tracks sogar günstiger zu haben wären. Alles andere ist pures Ausnehmen.
Und wie gesagt, Ladeninhaber könnten von so einem Schadenersatz träumen.
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22. 03. 2010, 18:45 #13Gesperrt
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
also ab sofort die cds im laden rausnehmen und mitgehen lassen?
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22. 03. 2010, 18:51 #14
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Bei der Anzahl an Titeln? Das wäre wohl schon die Todesstrafe.In Amerika hätte er eine halbe Million zahlen müssen.
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22. 03. 2010, 18:58 #15
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
2005!!!??? gehts noch?
was haben die denn die 5 jahre gemacht?
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22. 03. 2010, 19:03 #16Stets am Durchdrehen
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Soweit ich das verstehe, war das nicht der Schadenersatz, sondern die Anwaltskosten. An Schadenersaz wird sicherlich mehr Geld fließen.Ansonsten finde ich den Artikel langweilig, da die Summe recht harmlos ist und der Vater seine Aufsichtspflicht verletzt hat.
Zudem ist klar gesagt, dass der Sohn volljährig ist. Aufsichtspflicht ist also Blödsinn. Wenn man dieses Urteil nimmt, dann muss ich ab sofort meine Frau mit Kameras, die in ihren Sachen versteckt sind, überwachen, damit ich sicherstellen kann, dass sie bei ALDI nicht 'ne Gurke klaut. Zum Glück hat ALDI keine soooo starke Lobby wie die Contentindustrie...
effektiv ja.also ab sofort die cds im laden rausnehmen und mitgehen lassen?
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22. 03. 2010, 19:04 #17Mitglied
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Wenn man sich Urteile in anderen Ländern anguckt sind 3000 € wirklich noch erträglich, auch wenn imho immernoch viel zu viel.
Aber den Vater anzuscheißen wenns offenbar eindeutig der Sohn war, einzige was mir dazu einfällt sind Beleidigungen die ich den Richtern gerne zuschreien würde -.-"
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22. 03. 2010, 19:07 #18
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Die (immernoch völlig überzogene) Geldstrafe ist doch garnicht das relevante hierbei.
Es wird einfach der Vater verurteilt für etwas, das sein volljähriger Sohn getan hat. Sowas ist absolut nicht in Ordnung. Und seine Pflicht hat er sicher nicht verletzt. Soll in jeder Familie die Stasi wieder eingeführt werden? Man kann unmöglich das Internet seiner Kinder kontrollieren bzw. sowas verhindern.
Die Gerichte machen es sich hier einfach extrem leicht. Früher galt noch, dass zweifelsfrei nachgewiesen werden muss, dass jemand eine Srtaftat begangen hat um ihn dafür zu verurteilen. Dank Störerhaftung hat sich dies nun erledigt. Eine extrem erschreckende Sache wie ich finde.
Man muss sich einfach damit abfinden, dass nicht nachweisbar ist wer mit einem Anschluss Mist baut,sofern mehrere Leute ihn nutzen und punkt. Pech und gut. Aber nein, das würde ja mit einem Mal alle Chancen der Industrie zunichte machen, durh Abmahnungen und CO. spielend leicht Kohle zu machen.
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22. 03. 2010, 19:07 #19
Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
lol was redet ihr denn vonwegen zuviel? die lieder sind nicht 3000€ wert klar aber er muss doch bestraft werden.
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22. 03. 2010, 19:10 #20Mitglied
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Re: Gerichtsurteil: 3000 Euro für 132 Musiktitel
Wie wird sowas eigentlich in Internetcafes gehandhabt?
Alle Filesharingseiten können ja schlecht geblockt werden, werden die Betreiber für jede einzelne Urheberrechtsverletzung die über ihre Anschlüsse geht angeschissen?
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