Thema: 50 Jahre SETI
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12. 02. 2013, 14:45 #21Gesperrt
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12. 02. 2013, 14:49 #22
Re: 50 Jahre SETI
Du ziehst ... wie die meisten ... alles über einen Kamm. Gerne darfst Du Dein Geld spenden. Aber bestimmt sind nicht alle, die sich für SETI@home einsetzen, asoziale Nerds. Mitnichten.
Beispiel: Ich bin verheiratet, wir bekommen im Juli das zweite Kind und ich bin z.B. auch bei Worldvision dabei (Patenschaft in Afrika).
Und bitte, Du kannst gerne auf SPON oder ähnliche Plattformen Deine Weisheiten loswerden, aber laß die Leute hier in Ruhe. Wir gehen halt unserem Hobby nach.
Grüße
ElricM
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12. 02. 2013, 15:04 #23Gesperrt
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Re: 50 Jahre SETI
Ich wusste nicht, dass Diskussionen hier verboten sind.
Wenn es bei dir anders ist, dann ist es ja toll.
Ich rede ja auch nicht von einer einzelnen Person, sondern von der kompletten Organisation die sicherlich Millionen umsetzt.
Ich finde es ja toll, dass es zumindest einen SETI user von wie viel Tausenden? gibt der auch was spendet.
Jeder darf doch machen was er will.
Nur muss man auch Kritik empfangen können.
Und klar, jeder gibt täglich sinnlos Geld aus das man sicherlich besser und sozialer verwenden könnte.
Das ist eine Sache.
Eine komplette Organisation die Geld verbrennt aber ne andere.
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12. 02. 2013, 15:21 #24
Re: 50 Jahre SETI
Keep cool ... Du kannst hier gerne Diskussionen anstoßen. Aber falls Du es nicht gemerkt haben solltest, Du befindest Dich hier im Forum des Gulli:Setiteams. Wenn Du meinst, Du müsstest hier provozieren ... bitte schön. Aber bitte, informiere Dich vorher(!) um was es bei SETI@Home geht. Hier verbrennt keine Organisation irgendwelches Geld.
Es handelt sich hierbei um eine Ansammlung von privaten Enthusiasten. Kritik ist gerne willkommen, aber sachlich muß sie sein. Zum trollen geh bitte auf heise.de oder ähnliches
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13. 02. 2013, 01:17 #25Der mit dem Überblick
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Re: 50 Jahre SETI
Ich hatte immer schon einige Fragen an die Seti-Jünger, die mir bisher nicht baantwortet wurden.

Wenn man die gesamte "Sendeleistung" aller irdischen elektromagnetischen Sender zusammenrechnen würde, ergäbe sich daraus ja gewissermaßen die Sendeleistung der Erde.
Um diese Leistung in großer Entfernung registrieren zu können, braucht man natürlich eine Antenne mit entsprechender "Empfangsleistung".
Das würde bedeuten, daß man einen Sender überhaupt nicht mehr feststellen kann, wenn er zu weit entfernt ist, weil die Antenne eine untere Empfindlichkeitsgrenze hat.
Oder anders gefragt: Wie weit können die irdischen Seti-Instrumente in das Universum hineinhorchen, um die Sendeleistung zu empfangen, die der Erdleistung entsprechen würde?
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13. 02. 2013, 01:19 #26Gesperrt
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Re: 50 Jahre SETI
interessante Frage.
Ich glaube aber weder das dir das jemand hier sagen kann, noch das es jemanden jucken würde wenn rein theoretisch die Sache genau deshalb sinnlos wäre.
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13. 02. 2013, 01:39 #27Der mit dem Überblick
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Re: 50 Jahre SETI
Sinnlos ist die Fragestellung ja nicht.
Sie begrenzt ja nur den sinnvollen Untersuchungsraum im Universum.
Ich denke mal, daß man einen TV-Sender im Andomedanebel (2,5 Mio LJ ?) mit unseren Antennen nicht mehr wahrnehmen kann. Auch bei unserer eigenen Galaxie mit 100000 LJ Durchmesser habe ich da so meine Zweifel.
Man sollte vielleicht nur diejenigen Entfernungen untersuchen, wo man auch ein Ergebnis nach technischen Kriterien erwarten kann; also Berücksichtigung der möglichen Sendeleistung und Leistung der Empfangsantenne.
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13. 02. 2013, 08:21 #28
Re: 50 Jahre SETI
Hallo simpliziss,
einen recht guten Überblick, wie die Untersuchung bei SETI@Home funktioniert, findest Du unter http://www.seti-germany.de/wiki/SETI@home .
Es werden Frequenzbänder einer gewissen Breite untersucht, ein vielversprechender Peak sagt erst mal nichts genaues über die Entfernung aus. Im Prinzip kann mit mehreren Durchläufen sehr weit in das Universum "geschaut" werden. Und damit auch ein "TV-Sender" aus Richtung Andromeda entdeckt werden. Allerdings wäre ein mehrere Millionen Jahres altes Signal für eine Kontaktaufnahme nur bedingt brauchbar
Grüße
ElricM
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13. 02. 2013, 11:53 #29Der mit dem Überblick
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Re: 50 Jahre SETI
@ ElricM,
der Versuch einer Kontaktaufnahme dürfte wohl schon bei einigen hundert oder tausend LJ nicht sinnvoll sein. Man hat wohl bereits die Nachbarschaft abgelauscht und festgestellt, daß es in der näheren Umgebung keinen Sender einer Zivilisation gibt.
Interessant ist letztlich auch nicht die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme sondern die Feststellung, daß es irgendwo einen Sender gibt. Das wäre die eigentliche große Sensation. Denn das wollen wir doch herausfinden "Gibt es noch Andere?"
Auch die Untersuchung breiter Frequenzbänder führt nicht weiter. Die Sendeenergie muß in jedem Fall groß genug sein, um die Empfangsantenne zu erregen. Klar kann man die Empfangsantenne vergrößern und erreicht so auch Sender in größerer Entfernung. Aber man kann die Antenne eben nicht beliebig vergrößern.
Es ist wie in der optischen Astronomie. Man kann zwar weit entfernte und uralte Galaxien als verwaschenen Fleck erkennen aber man würde niemals einen einzelnen Stern in der Entfernung "sehen" können.
Und ein intelligenter Sender wäre so ein singuläres Objekt, das man nur erkennen kann, wenn die Sendeleistung und die Empfangsantenne groß genug sind. Es geht auch nicht um die Frage, daß ein einzelner Sender im Frequenzbrei untergeht. Die Seti-Leute können ja die Frequenzbänder durchaus genau analysieren, um ein einzelnes Signal herauszufiltern.
Das ist der Kern meiner Frage: In welcher Entferung würde man einen irdischen Sender (oder alle zusammen) überhaupt noch feststellen können? (Ganz abgesehen von der Tatsache, daß wir ja erst 100 Jahre senden.
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