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15. 04. 2010, 09:59 #1
Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Die US-amerikanische Website "Free All Music" (FAM) sorgte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen. Man bietet den Besuchern kostenlose und DRM-freie MP3s an. Nur ein kurzer Werbeclip muss dafür betrachtet werden. Nun hat man einige Zahlen der Betaphase veröffentlicht.
zur News
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15. 04. 2010, 11:59 #2
Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Schade ich würden den Dienst ja gerne mal ausprobieren, aber leider habe ich noch keinen Invite bekommen. Ich habe mich vor Monaten schon mit Proxy und amerikanischer Mail Adresse für den nächsten Betainvite angemeldet.
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15. 04. 2010, 13:06 #3
Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Wielange es wohl dauert, bis sich hier entsprechende Geschäftsmodelle etablieren können?
Es ist eine Chance, auch für die Musikindustrie. Bei eBooks kann ich mir was ähnliches vorstellen. In den pdfs könnte einfach auf den Kontext bezogene Werbung (dezent) enthalten sein. Mit den Einnahmen werden Autoren und Verlage entlohnt, die Druckkosten können sie sich sparen.
Google Books wird vielleicht diesen Weg gehen.
Ich drücke mal die Daumen, dass Free All Music sich mit den Rechteinhabern einigen und die Forderungen bezahlen kann.
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15. 04. 2010, 15:04 #4
Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Und warum hat man es immer noch nicht mit niedrigen Preisen versucht? Ich meine 3 Cent(durch Werbung werden die kaum mehr bekommen) pro MP3 kamen doch schon bei den Russen ganz gut an, wenn das Geld dann auch noch an die richtigen Leute fließen würde hätte es sicher noch mehr Erfolg.
Hier zu Lande ist man aber scheinbar mit den Abmahneinnahmen zufrieden, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das viel von den Schadensersatzforderungen wirklich gezahlt wird, wer dermaßen viel Kohle hat würde eher kaufen oder?Geändert von alter_Bekannter (15. 04. 2010 um 15:23 Uhr)
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15. 04. 2010, 15:10 #5
Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Finde die Idee nicht schlecht abwarten was daraus wird.
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15. 04. 2010, 15:39 #6Mitglied
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Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Kannst dir ja wohl an 2 Fingern abzählen, warum sowas nicht funktionieren kann.
Selbst wenn das betreffende Lied Platin-Status erreicht hätte, also 300.000 verkaufte Einheiten, wären mal gerade 9000€ eingenommen worden.
- Produktion (Texter, Komponist, Produzent, eventuell Musikvideo, Cover, Tonstudio usw.)
- Werbung
- Serverkosten/Vertrieb
- Manager
Was meinstn was da im wirklich günstigsten Fall für den Interpreten übrig bleibt. ich vermute mal 100€.
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15. 04. 2010, 16:13 #7Mitglied
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Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
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15. 04. 2010, 17:17 #8
Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
nur das pro album ja mindestens 10 lieder vorhanden sind, was dann so 90000€ entspicht dann find ich das schon mal ganz nett. und da ja eine plattenfirma nicht nur aus einem künstler mit einem album besteht, rechnen wir einfach mal vorsichtig 100, dann sind das schon 9'000'000€. natürlich erreicht nicht jedes album platinstatus, für 3 cent laden sich aber leute auch musik runter, welche sie wahrscheinlich nie kaufen würden.
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15. 04. 2010, 19:03 #9Mitglied
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Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
@ greedoch
du vergisst aber das man den Kram dann nur Online bezahlen kann!
Würdest du deine Kinder mit einer Kredit oder EC Karte ausstatteten damit die Legal Musik laden?
Ich denke nicht.
Für Kinder und Jugendliche ist dieses Werbe System Optimal!
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16. 04. 2010, 20:15 #10
Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Prepaid Karten?
Eine Vorrauszahlung sieht jeder Händler (normalerweise) gern.
Genau das ist der Punkt!(Und die Tatsache das kein DRM mist drin ist, Maxdome* hab ich allein deswegen über die Web-Form gekündigt bevor irgendwas gebucht werden durfte, nicht wegen der 14cent für die Hotline, wegen dem PRINZIP)
*Wenn ich die Videos dank DRM Verseuchung bis zum Erbrechen nur unter Windows sehen kann sehen kann können die mich mal sonstwo lecken.Geändert von alter_Bekannter (16. 04. 2010 um 20:25 Uhr)
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17. 04. 2010, 19:34 #11
Re: Free All Music: Positive Werte in allen Bereichen
Die Kontroverse verläuft in die vollkommen falsche Richtung.
Der prinzipielle Gedankengang ist doch vollkommen in Ordnung:
- Die Werbeeinnahmen sind wahrscheinlich geringer als der durchschnittliche Erlös beim konventionellen Onlinekauf (Amazon, Itunes und Co).
Wenn diese Annahme richtig ist,
dann stellt sich doch die berechtigte Frage, warum nicht wenigstens als Sekundärsystem die Werbeeinnahmen durch Geld aufgewogen werden können.
So hätten sehr preisbewusste geduldige Konsumenten Zugriff auf ein kostenloses Produkt, die ungeduldigeren könnten alle Beteiligten im gleichen Umfang unterstützen und würden einerseits Zeit im Verhältnis zu den Werbeklickern als auch Geld im Vergleich zu den alternativen Internetangeboten (Amazon etc) sparen.
Bei dieser Herangehensweise ist der absolute Preis eines Musikstückes irrelevant, solange die obere Voraussetzung gilt, die Musik also günstiger als bei anderen Onlineanbietern zu haben ist.
Mfg
Darkloader
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