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28. 05. 2010, 08:42 #1Chefredakteur
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Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Die Piratenjäger von BREIN gehen derzeit gerichtlich gegen einen Usenet-Zugangsprovider vor. Sie sollen die Urheberrechtsverletzungen ihrer Kunden unterbinden. Fraglich ist allerdings, wie das geschehen soll. Wir befragten den technischen Leiter des Unternehmens.
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28. 05. 2010, 09:28 #2
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Die Jahre der Firstload, Alphaload, Usenext - und wie sie alle hiessen - Werbung auf unzähligen Warez, Filesharing und nicht zuletzt Newsseiten wie Slyck.com haben ihre Wirkung anscheinend nicht verfehlt. Bravo, ihr Idioten.
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28. 05. 2010, 09:40 #3
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
100% korrekt!
Aber wenn viele den überteuerten Schei** unterstützen.....
Ich verstehe immer noch nicht wer sich den lahmen Speed bei P2P antut... Na hoffentlich wird meine einzige Datenquelle (Usenet) nicht auchnoch vernichtet....Filesharing findet primär in P2P-Tauschbörsen oder auf Filehostern statt. Schon wegen des vergleichsweise kleinen Anteils ist das Usenet bisher zumeist uninteressant für private oder staatliche Ermittler
Geändert von meister-floss (28. 05. 2010 um 09:44 Uhr) Grund: musste sein!
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28. 05. 2010, 09:46 #4Mitglied
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Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
uhha nicht das usneXt mit dem usnet verwechseln, aber naja bei einigen scheint ja eh eine leseschwäche vorzuherrschen.
zun interview viel zu kurz, hätte mir nicht so lappidare fragen gewünscht,ein bisschen mehr in den markt den chancen und vielleicht auch den abwegungen wären intressant gewesen.
ein ausführliches interview kann manchmal mehr aussagen als 100 user, wovon nur jeder 1% wissen hatt aber denoch nicht 10% wissen heraus kommt.
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28. 05. 2010, 10:06 #5
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Firstload, Alphaload, Usenext = Überteuerte Zugansanbieter zum USENET.
Ich schwöre auf http://www.gebruikhet.net
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28. 05. 2010, 10:09 #6
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Da dein IQ anscheinend weit über 100 liegt hast du sicher begriffen, dass ich eine Zusammenhang sehe zwischen der omnipräsenten Warez-Werbung für drittklassige Usenetanbieter und den jetzt immer häufiger werdenden Angriffen von Copyright-Holdern gegen das Usenet. Wie ja im Text steht, können sie sich selbst nicht erklären, warum es nun gerade ihnen an den Kragen geht. Sicher ist meiner Meung nach, dass das Usenet garkeine Rolle spielen würde, wenn nicht dank DAU-Lockangeboten, idiotensicheren NZBs und Co. inzwischen die selben Leute im Usenet "leechen" würden, die schon P2P durch Massennutzung zerstört haben.
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28. 05. 2010, 10:45 #7
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Vor genau dem gleichen Problem steht ja inzwischen auch RapidShare (wobei deren Server im Gegensatz zum Usenet noch nicht einmal öffentlich durchsuchbar sind und das "öffentlich zugänglich machen" erst über andere Webseiten geschieht.) Weshalb meiner Meinung nach auch das Schicksal von Filehostern und Usenet-Anbietern in der EU untrennbar miteinander verbunden ist.Patrick Schreurs: BREIN hat von uns nicht explizit eine Filterfunktion für die Artikel des Usenet verlangt. BREIN verlangt eine Unterlassung der Speicherung und des Zugriffs auf urheberrechtlich geschützte Werke ohne das Einverständnis der Urheber. Das ist etwas völlig anderes. Selbst wenn es möglich wäre die im Usenet angebotenen Artikel zu filtern, ein Filter kann generell niemals fehlerlos sein und die Inhalte nicht komplett abschotten.
Da irrt der Gute Mann. Die Haftungsprivilegien von Providern, Hostern und Cache-Providern gemäß TMG finden nämlich laut Auslegung des Bundesgerichtshofs auf Unterlassungsansprüche keine Anwendung (weshalb die sogenannte Störerhaftung bei Unterlassungsklagen auch inzwischen zur "Wunderwaffe" der Medienindustrie geworden ist).Die deutsche Gesetzgebung beinhaltet die gleiche Ausnahme in Bezug auf die Haftung. Aufgrund dieser gesetzlichen Regelung wurde bereits im Jahr 2007 ein Usenet-Anbieter von der Haftung freigesprochen.
Das Oberlandesgericht Hamburg hat deshalb im Jahr 2009 auch entsprechend bereits zwei Usenetprovider, die ihre Dienste in Deutschland anbieten, der Störerhaftung schuldig gesprochen.
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28. 05. 2010, 11:04 #8
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28. 05. 2010, 11:07 #9
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28. 05. 2010, 11:47 #10Chefredakteur
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28. 05. 2010, 12:44 #11
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Preiswert oder nicht, es kommt Geld ins spiel wo getauscht werden soll.
Ist ja nur meine persönliche Meinung..aber für mich hat p2p etwas mit tauschen/verbreiten zu tun eben ohne das irgendetwas bezahlt wird. Aber Firmen die mit dem Anbieten werke anderer kohle machen? Das hat mit p2p nur noch wenig zu tun.
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28. 05. 2010, 13:12 #12Mitglied
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Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Geändert von liany (28. 05. 2010 um 13:20 Uhr)
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28. 05. 2010, 13:33 #13
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
@BudFudlecker
Man kann von den genannten Anbietern ja halten, was man will. Aber für die derzeitigen Aktionen von BREIN sind sie gewiss nicht verantwortlich. In den Niederlanden hat das Usenet nun einmal einen ganz anderen Stellenwert als beispielsweise im deutschsprachigen Raum (jetzt bitte keine Diskussion darüber, ob niederländisch eine eigene Sprache oder nur eine deutsche Mundart ist). Die haben sich exemplarisch einen Anbieter ausgesucht, um juristisch eine Bresche zu schlagen und mit dem Urteil dann gegen die anderen niederländischen Anbieter vorgehen zu können. Die andere Front, an der sie derzeit kämpfen, sind die Boards und Indexseiten, da geht es beim Kampf gegen FTD Anfang Oktober in die nächste Runde (=> Klick).
Beides hat nichts mit UseNeXT, Firstload und Co zu tun.
@GBK666
Ganz so ist es ja auch nicht, dass durch P2P Firmen nichts verdienen - allein bei Server- und VPN-Anbietern dürften da recht ordentliche Summen zustandekommen.
Und genauso wie beim Betrieb eines Newsservers stellt man seinen Kunden lediglich eine Infrastruktur bereit.
MfG
GrafZahl
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28. 05. 2010, 13:38 #14Mitglied
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28. 05. 2010, 13:50 #15
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Spielt keine Rolle, da die Schweiz als Anreinerstaat der EU ein Paralellabkommen zur EuGVVO unterzeichnet hat und daher Schweizer Firmen auch in Deutschland verklagt werden können, sofern sie ihre Dienste hier anbieten (was sowohl bei RapidShare, als auch diversen europäischen Usenet-Anbietern der Fall ist).
Schön gesagt Graf Zahl. Es gibt inzwischen einen großen Hardwaremarkt für "Filesharing-Zubehör" und letzten Endes zahlt man bei jeder Filesharing-Methode, egal welche Gerätschaften man dafür nutzt, denn Hardware kann man eben nicht kopieren.
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28. 05. 2010, 15:36 #16
Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
Ich wollte einfach mal sagen das ich die Kosten für RS und co absolut in ordnung finde....im Preisleistungsverhältnis gesehen eigentlich unschlagbar.
Man kriegt für den Preis von zb. einer Schachtel Kippen Zugang zu einem gigantischen Archiv an Daten / Wissen
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28. 05. 2010, 19:55 #17Mitglied
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Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
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28. 05. 2010, 19:57 #18
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28. 05. 2010, 20:20 #19Mitglied
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Re: Ein Usenet-Provider in Bedrängnis: News-Service.com
@Toilettenmann: Es gibt nicht mal _das_ UseNext, UseNext ist eine Firma, die einfach nur Zugang anbietet.
Und der Vergleich mit Rapidshare ist Mist. Im Prinzip bietet ein Usenetprovider einfach nur einen Zugang, genauso wie Telekom einen Internetzugang bietet.
Mit dem Unterschied, dass Internetprovider nicht belangt werden, weil es jeder kennt und benutzt.
Würden die ** und die Masse ihre Mails übers Usenet anstatt übers Internet verschicken gäbe es Klagen gegen Telekom.
Und die Megageilen Vorurteile wurden durch UseNext, Firstload, Alphaload etc verstärkt.
Und wer meint, dass P2P Müll und Lahm und Bla ist darf sich zurückhalten. Das Prinzip an sich ist klasse, nur die Public Tracker sind unzumutbar, aber wer da lädt ist selber Schuld, was Speed und Briefchen betrifft.
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28. 05. 2010, 20:35 #20
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