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  1. #1
    Mitglied Avatar von Losehand
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    Standard Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Nicht nur beim Leistungsschutzrecht wird auf die Tube gedrückt. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag erwartet einen Gesetzentwurf schon im Herbst 2010.

    zur News

  2. #2
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Tolle Wurst!

    „Die Provider sind jetzt aufgefordert ein selbst-reguliertes Verfahren zu entwickeln, um beharrliche Rechteverletzer zur Ordnung zu rufen und notfalls aus dem Verkehr zu ziehen.
    Und warum kann man das nicht genauso auf die Politik anwenden? Oder die Banken?

    Ich meine die Sache beibt doch gleich, nur die Wege haben sich mit der Zeit geändert...

    Kopf -> Tischplatte

  3. #3
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Aus dem Verkehr ziehen?
    Hm...ich denke 3 Strikes soll doch nicht kommen? ^^

    Ach ne, nun wälzt man die Verantwortung an andere ab.
    War ja klar. Wenn die Politik schon keine Kompetenz in diesem Bereich vorweisen kann soll nun der Provider sich sein eigenes Grab schaufeln.

    Ich wander echt bald nach Timbuktu aus...

  4. #4
    Mitglied Avatar von Knuffbox
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von Hasron Beitrag anzeigen
    Aus dem Verkehr ziehen?
    Hm...ich denke 3 Strikes soll doch nicht kommen? ^^
    Schonmal was vom "finalen Rettungsschuss" gehört? Damit wär der Filesharer dann auch "aus dem Verkehr gezogen"


    Zitat Zitat von Hasron Beitrag anzeigen
    Ich wander echt bald nach Timbuktu aus...
    Hab ich sowieso in den nächsten 2 Jahren vor. Nur muss mal ein Grundstock an Geld angelegt werden für Unterfangen.
    Mali liegt leider nicht auf der "possible country"-Liste

  5. #5
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    „Das Internet verändert nur die technischen Bedingungen der Werkmittlung, nicht aber die Wertungsmaßstäbe. Wir müssen daher nicht das Urheberrecht ändern, sondern nur die Regeln zum Schutz der Kreativen anpassen.“
    jau ... also ein gesetzliches drm einführen.
    und mit dieser aussage übersieht er, das musik nicht mehr wie vor gefühlten 80jahren, als er jung war, rein physisch vorhanden ist. mit 2 mausklicks hab ich meine musik dubliziert und mit dem dritten ins netz gestellt.
    klar hat er recht, die werkvermittlung hat sich drastisch verändert,
    aber ob der der direkte schluss daraus ist, dass sich die wertungsmaßstäbe nicht auch ändern.
    wahrscheinlich nicht, aber heutzutage gibt es unglaublich viel scheiße zu hören, und wenn damals ne lp monatelang ungekauft im regal stand, wurde sie auch zu spottpreisen rausgeschmissen.
    vergleicht man nun die verbreitungsgeschwindigkeit von damals und heute, so werden aus den monaten damals einige tage heute.
    und wenn man dann bei itunes nach tagen immer noch euros für unglaubliche scheiße verlangt, so ist das ein problem der wertungsmaßstäben. und somit ein problem der rechteverwerter.
    also sehe ich kein grund, deren rechte noch weiter zu stärken.

  6. #6
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    tja, Krings und Neumann ... die Helden der CDU.

  7. #7
    Mitglied Avatar von vga
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    für die Contentindustrie galten noch die Marktwirtschaftlichen regeln.

    wird der Preis von Angebot und Nachfrage geregelt? wohl kaum.
    wechselt einer den Beruf, wenn er merkt, dass er nichts verdient? nein, er fordert strengere regelungen damit er mehr verdient.
    gibt es ein Konkurrenzkampf? Nein, weil jeder Künstler einzigartig ist.

    Jeder, der mal schnell ein bissel Content produziert will davon gleich Leben können, am besten gleich in die Rente gehen. Und der gemeine Bäcker darf jeden Tag 12 Stunden schufften und darf sich noch freuen, dass er den halben Tagesverdienst für eine Weihnachts-CD ausgeben darf?

    Solanger die Contentindustrie nicht für den Kunden produziert und nicht auf den Kunden zugeht, sondern genau das Gegenteil tut, solange verdienen sie jeden einzelnen illegalen Download.

  8. #8
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    die bisherigen gesetzesänderungen haben an der situation nichts wesentliches geändert, was soll daran der 3te korb ändern ?
    die realität ist doch : weg von P2P und auf zu OCH oder anderen transportablen medien

  9. #9
    Gesperrt Avatar von Todde
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    in diesem land muss nur irgendeiner aus wirtschaft, oder industrie sein maul aufmachen und schwubbs kommen neue gesetze auf kosten der bevölkerung...wie bequem
    man sollte einfach nur ne firma aufmachen, investoren das gelbe vom ei versprechen, staatlich gefördert werden, 1€ sklaven einstellen, das ganze unternehmen an die wand fahren um danach staatlich finanziert aus der selbstverschuldeten kriese zu kommen...und wenn mir was nicht passt, werden halt einfach gesetze geändert...klasse bananenrepublik.
    mal sehen wann die ersten streikenden zusammengeknüppelt und via polizeigewalt zur arbeit zum hungerlohn gezwungen werden

  10. #10
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Och die armen Leecher, schaut sie euch an ... ihr tut mir ja sooo leid. Lebt wie im Schlaraffenland, nehmt euch ohne zu fragen was euch beliebt, zahlt nix dafür, redet die Arbeit derer dessen Produkte ihr unbedingt haben wollte schlecht und seid ja so anspruchslos und habt es verdient das die bösen Urheber endlich mal etwas für euch tun.

    Leute kommt mal in der Realität an, nicht die Konsumenten sind die gearschten sondern die Urheber. Als Konsument kann man sich doch heute bedienenw ie es einem beliebt ohne zu zahlen. Also wenn hier einer keinen grund hat sich zu beschweren dann sind es die Leecher, das man euch für euer Verhalten keinen Orden umhängt werdet ihr ja noch verstehen oder ?

    @vga
    Schon wieder sonderst du haufenweise Quatsch ab ...

    wird der Preis von Angebot und Nachfrage geregelt? wohl kaum.
    Wie sollte denn diese Angebot/Nachfrage Preisregelung bei Musik funktionieren ? Erklär mir das doch mal unter berücksichtigung das der Einzelpreis von Downloads/CDs immer nur ein sehr kleiner Bruchteil der real entstandenen Kosten ist. Eigentlich müssten 95% der Veröffentlichungen erheblich teurer werden denn das ist der Teil wo die Kosten für Produktion usw. über den Erlösen liegen. Und nu erklär mal wie das anderst als mit dem Lizensmodell wo jeder Käufer nur einen kleinen Teil beisteuert anderst laufen soll ... ich bin schon gespannt.

    wechselt einer den Beruf, wenn er merkt, dass er nichts verdient? nein, er fordert strengere regelungen damit er mehr verdient.
    Es gibt massenweise Urheber die weder ihren Lebensunterhalt allein damit verdienen und genauso viele gibt es die aufgeben weil sie es sich nicht leisten können. Bevor du so eine gequirlte Sosse hier als Fakt verkaufen willst solltest du das erst mal Belegen. Labern kann jeder ...

    gibt es ein Konkurrenzkampf? Nein, weil jeder Künstler einzigartig ist.
    Naja und das ist ja nun der Gipfel der Blödheit, es gibt keine Konkurrenz unter den Künstlern weil jeder einzigartig ist. Das ist genauso intelligent wie zu sagen in der Wirtschaft gibt es keinen Konkurrenzkampf unter den Angestellten weil jeder einzigartig ist. Im Musikbereich konkurrieren alle Künstler miteinander weil es nun mal primär um Musik geht und je mehr Musik es gibt desto großer ist die Konkurrenz. So blöd kann man sich gfar nicht stellen um das nicht zu kapieren, aber bitte ... geh du nur mit leuchtendem beispiel voran.

  11. #11
    Mitglied Avatar von vga
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    @vga
    Schon wieder sonderst du haufenweise Quatsch ab ...
    na dann lass es mich erklären damit du es verstehst.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Wie sollte denn diese Angebot/Nachfrage Preisregelung bei Musik funktionieren ? Erklär mir das doch mal unter berücksichtigung das der Einzelpreis von Downloads/CDs immer nur ein sehr kleiner Bruchteil der real entstandenen Kosten ist. Eigentlich müssten 95% der Veröffentlichungen erheblich teurer werden denn das ist der Teil wo die Kosten für Produktion usw. über den Erlösen liegen. Und nu erklär mal wie das anderst als mit dem Lizensmodell wo jeder Käufer nur einen kleinen Teil beisteuert anderst laufen soll ... ich bin schon gespannt.
    1. Bei Angebot und Nachfrage sind die Produktionskosten völlig irrelevant. Natürlich wird jemand nicht lange im Markt(jede Art eines Marktes) bleiben, wenn er seine Kosten nicht decken kann, aber das liegt dann nicht daran, dass seine Preise zu niedrig wären, sondern daran, dass es nicht genug Nachgefragt wird. Und wenn es doch sehr stark nachgefragt wird, dann ist evtl eine Preiserhöhung angesagt, damit die Kosten gedeckt werden (nicht ohne Grund sind die Chartsong meist teuerer als andere sachen).
    2. Wie es anders laufen könnte habe ich in dem anderen Thread schonmal erklärt, aber das wolltest du ja nicht, aber richtig begründet hast du das auch nicht. Stichwort: Content-superbehörde oder ISP's.

    Damit eine gerechte und faire Vergütung möglich ist, muss man Content einmalig pauschal vergüten so wie es bei den Printmedien gang und geben ist, wo man die rechte der Autoren einfach vertraglich an die Printmedien überträgt und eine Pauschalvergütung an den Autor ausschüttet.
    Der Zeitverlag verlangte von ihnen die Abtretung aller Rechte aus künftigen und vergangenen Beiträgen, die für das Verlagshaus erstellt wurden, ein weltweites exklusives Nutzungsrecht für ein Jahr sowie einfache Nutzungsrechte für die Zeitdauer der gesetzlichen Schutzfrist - diese endet 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

    Damit wäre es den freien Mitarbeitern der Zeit innerhalb eines Jahres unmöglich, eine einmal an die Zeit verkaufte Reportage beispielsweise zusätzlich einem Magazin in Österreich anzubieten. Für die Übertragung der zusätzlichen Rechte an bereits verkauften Beiträgen bot die Zeit nicht einmal eine Vergütung an, diese seien bereits mit dem gezahlten Pauschalhonorar abgegolten.
    freillich eine nicht ganz einwandfreie taktik, zumal die vergütung recht gering ist, aber das ist gang und gebe nicht nur bei der zeit. und scheinbar gibt es zuviele autoren als dass man ihnen eine anständige vergütung zugesteht. hier gibt es zb. einen direkten konkurrenzkampf zwischen den autoren, der die preise drückt.


    Du solltest dir mal das Prinzip von Angebot und Nachfrage
    anschauen, denn was du da von dir gegeben hast ist blödsinn.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Es gibt massenweise Urheber die weder ihren Lebensunterhalt allein damit verdienen und genauso viele gibt es die aufgeben weil sie es sich nicht leisten können. Bevor du so eine gequirlte Sosse hier als Fakt verkaufen willst solltest du das erst mal Belegen. Labern kann jeder ...
    Was hier Fakten sind zeigt doch die industrie, die ja selbst meint, dass an den schlechten verkäufen nur die filesharer schuld sind und man versucht durch härtere gesetze und abmahnungen das zu verhindern. Und das ist keine Hirngespinnst sondern genau das was die Contentindustrie derzeit macht, sonst hätten wir diesen Thread gar nicht.

    OK, meine Formulierung im letzen post war vll etwas allgemein, aber anhand der Praxis des abmahnens, des DRMs und das ständig intervenieren in der politik, zeigt eindeutig, dass es Künstler gibt, die meinen dass sie um jeden preis von ihren erzeugnissen leben müssen. Das das unrealistisch ist und auch völlig einzigartig in der wirtschaft wäre, wenn plötzlich jeder Content produziert und davon auch leben kann, sollte wohl klar sein und dass das nicht funktionieren kann muss auch klar sein. also habe ich kein mitleid mit den künstlern die aufgeben müssen.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Naja und das ist ja nun der Gipfel der Blödheit, es gibt keine Konkurrenz unter den Künstlern weil jeder einzigartig ist. Das ist genauso intelligent wie zu sagen in der Wirtschaft gibt es keinen Konkurrenzkampf unter den Angestellten weil jeder einzigartig ist. Im Musikbereich konkurrieren alle Künstler miteinander weil es nun mal primär um Musik geht und je mehr Musik es gibt desto großer ist die Konkurrenz. So blöd kann man sich gfar nicht stellen um das nicht zu kapieren, aber bitte ... geh du nur mit leuchtendem beispiel voran.
    danke für die blumen, aber du scheinst den grundgedanken der aussage nicht verstanden zu haben. der grundgedanke war, dass jeder künstler ein spezifisches publikum hat und der konkurrenzkampf von dem du da redest, findet nicht um den kunden statt sondern um seine zeit und sein geld. diesen konkurrenzkampf kennen die anderen Industrien in dieser form nicht, klar geht es auch um geld etc. aber die entscheidenden argument der anderen industrie sind eben bessere oder billigere produkte. Und genau das gibt es bei der Contentindustrie nicht. Dort sind die Produkte nur rein subjektiv besser, also publikumsabhängig und billiger wollen sie ja nicht sein. Hier findet keine Produktkonkurrenz statt so wie in anderen Industrien. Die Konkurrenz beschränkt sich darauf, wer in der lage ist möglichst viel publikum zu begeistern, wobei in aller regel dabei den anderen künstlern kein publikum weggenommen wird, was genau der punkt ist.

    Zur verdeutlichung ein kleines Beispiel:
    1. Ein Kunde hätte gern ein Auto, also schaut er sich an was es auf dem Markt gibt. Das beste und billigste Auto wird am ehesten seinen zuschlag bekommen. Wenn er das Auto gekauft hat, ist er bedient und braucht erstmal keines mehr.
    2. Ein Kunde hätte gern Musik. Aber dieser wunsch entsteht nicht, aus einer notwendigkeit herraus, vielmehr ist es ein Luxusgut. Und dieser Wunsch entsteht auch nicht aus einem Zwang sondern wurde durch Werbung oder guter Musik erst zu einem Kundenwunsch geformt. Nun kauft er sich also die Musik. Jetzt könnte man denken, dass er gesättigt ist und keine Musik mehr braucht, wie beim auto, dem ist aber nicht so. Denn da er eigentlich nie Musik gebraucht hat gibt es keine richtige sättigung. Also kann er sich jederzeit weitere musik kaufen die ihm gefällt. Das würde auch bei autos gehen, aber ein auto erfüllt einen bestimmten zweck und ein zweites auto würde daran nichts ändern. Musik unterhält, aber jeder Titel unterhält auf eine andere für sich einzigartige weise. Also ändert oder bereichert der kauf eines zweiten songs die art der unterhaltung. Das heißt jeder neue Titel ergänzt den Wunsch nach unterhaltung und dieser Wunsch ist unendlich. Die einzigen limitierenden Faktoren, die letzlich auch darüber entscheiden, was man kauft, sind die Zeit und das Geld.

  12. #12
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Es ist schon ungaublich, wie sich Leecher sich hier in Scheinheiligkeit suhlen.

    Was aber noch viel erstaunlicher ist, wieweit Leute hier gehen, um Leechen zu rechtfertigen:

    - Mal ists die böse Musikindustrie, du nur auf Gewinn aus ist.

    Och... das ist ja total verwerflich. Ist ja nicht in jedem anderen Wirtschaftszweig so.

    - Mal ist es die schlechte Musik, die angeboten wird.

    Stimmt, du MUSST diese Musik ja hören, auch wenn sie schlecht ist. Deshalb leechen. Denn bezahlen kann man ja nicht - die Qualität ist schlecht. Aber hören soll trotzdem gehen.

    - Mal wird der Absatzweg der Labels kritisiert.

    Obwohl wir heute 1000 verschiedene Möglichkeiten haben,auf legalem Weg an Musikstücke zu kommen. Es gibt einfach ALLES.


    Es ist einfach so heuchlerisch und scheinheilig, wie die Leecher hier ihren Taten auch noch eine moralische Rechtfertigung beimessen wollen.

    Wenn ihr mal ein klein wenig selbstkritisch auf euer Verhalten schaut, sollte euch doch klar werden, dass ihr nur aus einem einzigen Grund leecht:

    Es kostet nichts. Es geht euch einzig und allein darum, kein Geld auszugeben.

    Ihr leecht nicht weil ihr gegen die böse Musikindustrie kämpft, sondern einzig und alleine aus persönlicher Gier.

  13. #13
    Mitglied Avatar von chr0mg0d
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von Knuffbox Beitrag anzeigen
    Schonmal was vom "finalen Rettungsschuss" gehört? Damit wär der Filesharer dann auch "aus dem Verkehr gezogen"
    Da fällt mir spontan das hier dazu ein

  14. #14
    Mitglied Avatar von vga
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von notnecessary Beitrag anzeigen
    Ihr leecht nicht weil ihr gegen die böse Musikindustrie kämpft, sondern einzig und alleine aus persönlicher Gier.
    Nein sonder weil es schlicht und ergreifen technisch möglich ist. Genau wie es beim Radio möglich ist. Der einzige unterschied ist, dass man beim radio ein analoges signal hat, wobei das bei den internetradios ja auch nicht zutrifft.

    ich persönlich würde 90% der aus dem radio aufgenommen musik nicht kaufen und da es für mich das selbe ist als wenn ich es aus dem internet lade trifft das auch auf die downloads zu.

    Warum speicher ich es und kauf es nicht? weil es möglich ist. Wäre es nicht möglich, dann hätte ich das zeug halt nicht, punkt aus.

  15. #15
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von vga Beitrag anzeigen
    Nein sonder weil es schlicht und ergreifen technisch möglich ist. Genau wie es beim Radio möglich ist. Der einzige unterschied ist, dass man beim radio ein analoges signal hat, wobei das bei den internetradios ja auch nicht zutrifft.
    Was soll denn dieses Argument? Deine Motivation, etwas zu tun, ist, dass es technisch machbar ist? Legale Downloads sind auch technisch machbar.
    Der einzige Unterschied für euch Leecher ist das KOSTENLOS.

    Zitat Zitat von vga Beitrag anzeigen
    Warum speicher ich es und kauf es nicht? weil es möglich ist. Wäre es nicht möglich, dann hätte ich das zeug halt nicht, punkt aus.
    Es ist unglaublich wie du dich selbst belügst.
    Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du Musik kostenlos runterlädst, aus der Motivation heraus, etwas technisch Machbares zu vollbringen? Du willst Musik und du willst nichts dafür zahlen, weil es eben auch kostenlos geht.

    DAS ist die Wahrheit und der einzige Grund, warum ihr Musik leecht.

    Wie schwer ihr euch damit tut, dies einzusehen.

    Habt ein kleines bisschne Schneid und gesteht euch zumindest selbst mal ein, dass ihr Diebe seid.

    Leechen könnt ihr ja weiterhin aber versucht nicht das ganze auch noch mit beschissenen Argumenten rechtfertigen zu wollen.

  16. #16
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    @ notnecessary
    bitte google einmal den Begriff "leechen".

  17. #17
    Mitglied Avatar von vga
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von notnecessary Beitrag anzeigen
    Was soll denn dieses Argument? Deine Motivation, etwas zu tun, ist, dass es technisch machbar ist? Legale Downloads sind auch technisch machbar.
    Der einzige Unterschied für euch Leecher ist das KOSTENLOS.
    Das Argument besteht darin, dass etwas mit sehr geringen aufwand und kosten machbar ist.

    es ist aufwändig, sich an einem protal anzumelden und es kostet geld dort etwas legal zu erwerben.
    Zitat Zitat von notnecessary Beitrag anzeigen
    Du willst Musik und du willst nichts dafür zahlen, weil es eben auch kostenlos geht.
    genau, weil es eben technisch kostengünstiger geht, und ich darf noch ergänzen: wenn das nicht gehen würde, dann täte ich es mir trotzdem nicht kaufen.
    Zitat Zitat von notnecessary Beitrag anzeigen
    Wie schwer ihr euch damit tut, dies einzusehen.
    nein tue ich nicht, ich habe es ja genauso gesagt.
    Zitat Zitat von notnecessary Beitrag anzeigen
    Habt ein kleines bisschne Schneid und gesteht euch zumindest selbst mal ein, dass ihr Diebe seid.
    hier wären wir wieder bei deiner moralischen definition von diebstahl die einfach fernab der realität ist. Und diese definition hast du nur, weil du selber jeden cent nachweinst den du hättest damit evtl. verdienen können.

    Ein kleines beispiel: Nach deiner definition wäre ein käufer eines plagiats auch ein dieb, weil er nicht den preis des orginals zahlen will. Man vergisst nur, dass er es für den preis des orginals sowieso nie gekauft hätte. und genau das ist hier auch der fall.

    natürlich gibt es dort grenzfälle, leute die es sich leisten können und es auch kaufen würden aber es trotzdem billiger/kostenlos wollen, aber die haben dann eure kunst sowieso nicht verdient, weil sie es nicht zu schätzen wissen.

    die die es soweiso nicht kaufen würden, sind für den Künstler eigentlich eine völlig vernachlässigbare gruppe, weil sie sowieso nicht sein publikum ist.
    Geändert von vga (18. 06. 2010 um 11:24 Uhr)

  18. #18
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von vga Beitrag anzeigen
    na dann lass es mich erklären damit du es verstehst.
    Na da bin ich aber gespannt ...

    1. Bei Angebot und Nachfrage sind die Produktionskosten völlig irrelevant. Natürlich wird jemand nicht lange im Markt(jede Art eines Marktes) bleiben, wenn er seine Kosten nicht decken kann, aber das liegt dann nicht daran, dass seine Preise zu niedrig wären, sondern daran, dass es nicht genug Nachgefragt wird.
    Völliger Humbug, wenn ich etwas herstelle dessen Herstellungskosten über dem Verkaufspreis liegen mache ich mit jedem Verkauf verlust. Es gibt keinen frei nach unten wählbaren Preis und ins unendlich reduzierbare Kosten. Das hättest du wohl gerne klappt aber nicht, mach dich mal selbstständig dann lernst du das schnell.

    Und wenn es doch sehr stark nachgefragt wird, dann ist evtl eine Preiserhöhung angesagt, damit die Kosten gedeckt werden (nicht ohne Grund sind die Chartsong meist teuerer als andere sachen).
    Hier wiederlegst du dich selbst, denn da 95% der Produktionen im Musikbereich keinen Gewinn abwerfen müsste man diesen Teil verteuern.

    2. Wie es anders laufen könnte habe ich in dem anderen Thread schonmal erklärt, aber das wolltest du ja nicht, aber richtig begründet hast du das auch nicht. Stichwort: Content-superbehörde oder ISP's.
    Lass uns mal übers Jetzt und Hier reden und nicht über Star Trek, etwas nicht praktikables ist auch keine Lösung. In meienr Phantasie kann ich mir alles mögliche vorstellen, praktisch umsetzbar muss es aber sein sonst ist es nichts weiter als ... *pfffff*

    Damit eine gerechte und faire Vergütung möglich ist, muss man Content einmalig pauschal vergüten so wie es bei den Printmedien gang und geben ist, wo man die rechte der Autoren einfach vertraglich an die Printmedien überträgt und eine Pauschalvergütung an den Autor ausschüttet.
    Schön und gut, ein Ansatz den ich druchaus unterstützen würde nur wie willst du das erreichen indem du private Kopien uneingeschränkt legalisierst ?

    freillich eine nicht ganz einwandfreie taktik, zumal die vergütung recht gering ist, aber das ist gang und gebe nicht nur bei der zeit. und scheinbar gibt es zuviele autoren als dass man ihnen eine anständige vergütung zugesteht. hier gibt es zb. einen direkten konkurrenzkampf zwischen den autoren, der die preise drückt.
    Eigentlich ist deses Finanzierungsmodell ja auch am Ende und Retro, das als Zukunftsvision zu verkaufen finde ich jetzt ein wenig seltsam. Die Verlage sind die nächsten die den selben Weg gehen wie die Musikindustrie, wenn die Finanzierungsgrundlage schwindet kann man über nicht vorhandene Einnahmen auch nicht streiten oder sie verteilen. Zumal ich Zeitungsschreiberlinge jetzt nicht wirklich mit Buchauthoren und Alben produzierenden Künstlern vergleichen wollte.

    Du solltest dir mal das Prinzip von Angebot und Nachfrage anschauen, denn was du da von dir gegeben hast ist blödsinn.
    Angebot und Nachfrage funktionieren nur in einem Markt mit begrenzter Verfügbarkeit. Wenn sich wie im Contentbereich die Nachfrage aber von selber Deckt weil die Verfügbarkeit unendlich ist kannst du anbieten was du willst. Denn das Angebot ist dann von der Nachfrage abgekoppelt, du machst ein Angebot, es gibt eine hohe Nachfrage die sich aber von selber stillt ohne das du als Anbieter was davon hast. Genau das ist ja das Problem, das Angebot und Nachfrage nicht funktionieren bei etwas unendlich verfügbaren. Der Anbieter hat nichts mehr von seinem Angebot weil die Nachfrage nicht bei ihm sondern überall sonst gestillt wird.

    Was hier Fakten sind zeigt doch die industrie, die ja selbst meint, dass an den schlechten verkäufen nur die filesharer schuld sind und man versucht durch härtere gesetze und abmahnungen das zu verhindern. Und das ist keine Hirngespinnst sondern genau das was die Contentindustrie derzeit macht, sonst hätten wir diesen Thread gar nicht.
    Das die ganze Kopierei keine Auswirkungen hat ist doch überhaupt nicht haltbar und das lässt sich ganz klar mit zahlen belegen. Man kann genau erkennen wie die Verkaufszahlen seit einführen der Brenner und dann mit Zuhname der Breitbandverbindungen immer weiter zurückging. Ich hab das sogar am eigenen Leib erfahren da ich schon Musik veröffentlicht habe als Platten noch mode waren. Früher als die Brenner noch teuer und die Leitungen langsam waren, war es kein Problem von einer Independent Produktion 2000 bis 3000 Stück zu verkaufen. Heute wird man mit viel Glück noch 500 los ... der Rest der Kosnumenten bedient sich kostenlos. Das ist eine Tatsache du selber überprüfen kannst wenn du dir mal die Mühe machst etwas zu produzieren wo es eine Nachfrage gibt. Dann kannst du zuschauen wie die Sharehoster Mirrors wie Pilze aus dem Boden spriessen und die vorhandene Nachfrage an dir als Anbieter komplett vorbeigeht ohne das du was davon hast.

    danke für die blumen, aber du scheinst den grundgedanken der aussage nicht verstanden zu haben. der grundgedanke war, dass jeder künstler ein spezifisches publikum hat und der konkurrenzkampf von dem du da redest, findet nicht um den kunden statt sondern um seine zeit und sein geld.
    Der Kunde IST die ihm zur verfügung stehende Zeit und Geld, das kann man nicht vonaeinander trennen. Es gibt keine vom Kunden unabhängige Zeit und Geld um das konkurriert wird, die Zeit und das Geld sind der Kunde. Also lächerlicher gehts kaum ...

    Wir leben in einer Überflussgesellschaft und der ganze resliche Absatz ist ebenfalls Humbug. Ein sehr großer Teil dessen was wir Konsumieren ist nicht lebensnotwendig, im Grunde sind alle Anbieter Konurrenten weil alle um den selben Kunden werben. Der entscheidet dann wo er sein Geld investiert. Die Abgrenzung der Sparten ist rein willkührlich gewählt weil wenn einer nach Musik sucht kaum ein Auto kaufen wird. Folglich bekommt er wenn er nach Musik sucht auch nur Musik angeboten und da wird nicht nach Künstlern differenziert sondern da wird alles angeboten was Musik ist. Das grenzt er dann immer weiter ein in genres und Subgenres aber am Ende besteht die Möglichkeit das er aus dem gesamten Musikangebot wählt, deswegen stehe auch die Künstler/Musiker in einer direkten Konkurrenz.

    Das Musik heute zunehmend mit anderen DIngen wie Computerspielen usw. in Konkurrenz tritt zeigt nur das die die Konkurrenz immer größer wird und nicht kleiner oder gar nicht vorhanden wie du das hier weiss machen willst.
    Geändert von 859638419372324 (18. 06. 2010 um 11:39 Uhr)

  19. #19
    Mitglied Avatar von vga
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    ... wenn ich etwas herstelle dessen Herstellungskosten über dem Verkaufspreis liegen mache ich mit jedem Verkauf verlust. Es gibt keinen frei nach unten wählbaren Preis und ins unendlich reduzierbare Kosten.
    Stimmt, aber wenn ich es dann für diesen Preis, der die Kosten decken würde, nicht verkaufen kann, weil der Kunde nicht bereit ist, das zu bezahlen, dann bleibt einen nichts weiter über als das Angebot einzustellen und aufzuhören zu produzieren. Genau das will die Contentindustrie aber nicht einsehen, daher gibt auch dieser druck auf Politik. Das Angebot ist da, die Nachfrage aber nicht.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Hier wiederlegst du dich selbst, denn da 95% der Produktionen im Musikbereich keinen Gewinn abwerfen müsste man diesen Teil verteuern.
    Weil du nicht verstanden hast was ich sagen wollte. Wenn 95% keinen Gewinn machen, dann ist entweder die Nachfrage oder der Preis zu gering. Eines von beiden, nicht beides zusammen. Macht man es teuerer und es gibt keine Nachfrage, dann wird einem der höhere Preis wenig helfen. Macht man es billiger könnte es mehr Nachfrage geben. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage eben. Und da die Contentindustrie ihre kosten nicht mit einem Verkauf decken kann muss sie eine Masse an verkäufen tätigen, also muss sie die Nachfrage fördern. Das funktioniert durch Werbung und senken des Preises. Wenn eine gute Balance zwischen dem Preis und den Verkäufen gefunden wurde, dann sollt es auch die Kosten decken egal wie hoch der Preis ist. Aber das geht nur, wenn es auch eine Nachfrage gibt.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Lass uns mal übers Jetzt und Hier reden und nicht über Star Trek, etwas nicht praktikables ist auch keine Lösung. In meienr Phantasie kann ich mir alles mögliche vorstellen, praktisch umsetzbar muss es aber sein sonst ist es nichts weiter als ... *pfffff*
    Tja und hier ist genau was ich schon sagte. Du denkts über die idee nichtmal nach un lieferst auch keine schlüssigen Argumente warum es so nicht funktionieren kann. Gut mir solls egal sein, schließlich ist es nicht meine Industrie der es dreckig geht und ich habe meine schuldigkeit getan indem ich Vorschläge zur verbesserung gemacht habe.

    Wo bleiben deine Vorschläge oder willst du alles so lassen wie es ist?

    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Schön und gut, ein Ansatz den ich druchaus unterstützen würde nur wie willst du das erreichen indem du private Kopien uneingeschränkt legalisierst ?
    Wie gehsagt, entweder zahlen die ISP's den Künstlern einen pauschalbetrag damit die Kunden es uneingeschränkt nutzen können oder man macht es über eine Superbehörde.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist deses Finanzierungsmodell ja auch am Ende und Retro, das als Zukunftsvision zu verkaufen finde ich jetzt ein wenig seltsam. Die Verlage sind die nächsten die den selben Weg gehen wie die Musikindustrie, ...
    Bei den Printmedien schwindet die Grundlage aber nicht, weil man es irgendwie über Filesharing verbreitet sondern weil ihnen legal, kostengünstigere und bessere angebote die kunden abgrasen. und ich habe auch nicht von deren finanzierungsmodelen geredet sondern nur die pauschale vergütungsmethode als beispiel genommen, wie es anders gehen könnte in der Musikindustrie.

    Um das zu verdeutlichen:
    Stell dir vor, ein Musiklabel bezahlt die Werke seiner Künstler pauschal mit einem festen betrag, abhängig davon wie beliebt der künstler ist. Der künstler ist zufrieden und die labels müssen sehen wie sie das werk weiter verwerten damit es gelt einbringt. das können sie indem sie die Werke zb. an geschäftkunden weitergeben die damit werbung machen oder auf anderen wegen.aber der künstler selber ist erstmal bedient.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Angebot und Nachfrage funktionieren nur in einem Markt mit begrenzter Verfügbarkeit.
    Na dann ist ja meine Ursprungsthese von dir endlich akzeptiert worden, nämlich dass das Prinzip der "Angebot und Nachfrage" bei der CI nicht existiert.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Das die ganze Kopierei keine Auswirkungen hat ist doch überhaupt nicht haltbar und das lässt sich ganz klar mit zahlen belegen.
    ich verweise mal auf einen anderen Post in einem anderen Thread in dem das schon gut erklärt wurde, warum das keine unbedingte negative auswirkung hat.
    http://board.gulli.com/thread/156838.../#post12998405
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    ...der Rest der Kosnumenten bedient sich kostenlos.
    das glaub ich dir nicht, dafür solltest du schon downloadzahlen der entsprechenden werke liefern und begründen warum diese downloader es kaufen würden.
    ich behaupte, dass die nachfolgenden alben einfach schlechter waren und deshalb niemand haben wollte.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Der Kunde IST die ihm zur verfügung stehende Zeit und Geld, das kann man nicht vonaeinander trennen.
    falsch. der kunde ist in aller erster linie seine bedürfnissbefriedigung, wenn du ihn schon auf seine attribute herrunter dividieren willst.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Wir leben in einer Überflussgesellschaft und der ganze resliche Absatz ist ebenfalls Humbug. Ein sehr großer Teil dessen was wir Konsumieren ist nicht lebensnotwendig, im Grunde sind alle Anbieter Konurrenten weil alle um den selben Kunden werben.
    einerseits ja andererseit auch nein.
    wir brauchen kein auto um zu leben, aber wir brauchen es um zu arbeiten und arbeit brauchen wir um besser zu leben als nur von hartz4.

    fernsehen braucht man nicht wirklich, aber das trifft auf alle unterhaltungsmedien zu. auf welche dinge denn noch die keinen unterhaltenden zweck erfüllen?
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Der entscheidet dann wo er sein Geld investiert. Die Abgrenzung der Sparten ist rein willkührlich gewählt ...
    Sorry aber damit diskqualifizierst du dich grade selber. evtl siehst du den wald vor lauter bäumen nicht mehr?
    Ein Auto erfüllt einen konkreten zweck, welcher sonst nur noch von der Bahn, dem Bus oder dem Fahrrad in eingeschränkter form erfüllt wird. hier ist es sinnvoll, die Sparten abzugrenzen. Weile eben jedes Produkt ein bestimmtes bedürfnis befriedigt.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    weil wenn einer nach Musik sucht kaum ein Auto kaufen wird.
    mir ist schleierhaft was das mit meiner aussage zu tun hatte.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Das grenzt er dann immer weiter ein in genres und Subgenres aber am Ende besteht die Möglichkeit das er aus dem gesamten Musikangebot wählt, deswegen stehe auch die Künstler/Musiker in einer direkten Konkurrenz.
    nein tun sie nicht, wenn man mal das geld und die zeit außen vor lässt, weil der wunsch nach unterhaltung unendlich groß ist. Hier lässt sich der Kunde am ende von seinem individuellen geschmack leiten. Da jedes Werk einzigartig ist, kann jedes Werk seinen geschmackt treffen oder auch nicht. Und genau deshalb gibt es keine Konkurrenz unter den Werken, weil jedes werk völlig individuell und auf seine ganz eigene art unterhält.

    Letztlich entscheidet dann die menge des zu verfügung stehenden geldes darüber welches werk er tatsächlich kauft und hier wird er sich dann die werke aussuchen, die ihn am besten unterhalten. zwar könnte man denken, dass hier die Werke im konkurrenzkampf stehen um an sein geld zu kommen, aber tatsächlich können die werke keine argumente liefern warum man nun grade sie kaufen sollte, daher bleibt die kaufentscheidung eine individuelle entscheidgung.

    und bei einem konkurrenzkampf geht es eben darum, wer die besseren argumente hat. also die bessere musik oder den besseren preis oder beides. aber wie gesagt, "besser" ist völlig individuell, es geht also nur über den preis und der ist ja im durchschnitt etwas bei allen werken gleich.

    folglich ergibt sich kein konkurrenzkampf.
    Zitat Zitat von 859638419372324 Beitrag anzeigen
    Das Musik heute zunehmend mit anderen DIngen wie Computerspielen usw. in Konkurrenz tritt zeigt nur das die die Konkurrenz immer größer wird und nicht kleiner oder gar nicht vorhanden wie du das hier weiss machen willst.
    Man kann musik auch wärend des computerspielen höhren. hier ist der preis das einzige problem und hier steht die unterhaltungsindustrie in der tat in konkurrenz zueinander. aber dieser kampf kann nur über den preis geführt werden. und momentant gehen die preise für spiele eher hoch als runter. Trotzdem bleibt die kaufentscheidung eine indviduelle und kann kaum beeinflusst werden. ein niedriger preis würde dafür sorgen, dass sich mehr kunden mehr medien leisten könnten, aber ob sie sich dann konkret für dein werk entscheiden werden kann niemand beeinflussen.

    in der realen Wirtschaft ist das anders. Ein Auto erfüllt einen bestimmten zweck den so kein anderes Produkt erfüllen kann, daher steht die autoindustrie nur indirekt mit anderen sparten in konkurrenz. ein auto kann sich dabei vorallem durch qualität, verbrauch und sicherheit von den anderen absetzten.
    Genau diese universellen Argumenten kann man in der unterhaltungsindustrie nicht finden und verhinder einenen Konkurrenzkampf der nicht allein über den preis geführt wird.

    Eine außnahme gibt es hierbei: Bei den Computerspielen gibt es in der tat universelle Argumente wie fehlerhaftigkeit, bedienbarkeit, grafik, sound und spiellänge.

    Zusammengefasst: Die Contentindustrie kann kaum bis gar nicht über universielle attribute in einen konkurrenzkampf zueinander treten. Hier bleibt einzig der Preis, welcher aber nicht wirklich ein gutes Argument ist, weil niemand einen billigen aber schlechten song kaufen würde.
    Schlussfolgerung: einen klassischen konkurrenzkampf kann es in der contentindustrie nicht geben.

    zwar stehen die Werke im sinne von Zeit und Geld zueinander in Konkurrenz aber schlüssige kaufargumente kann kein Werk liefern, sodass dieser Kampf rein theoretischer natur bleibt. wärend die autoindustrie versucht ihre produkte besser zu machen.

  20. #20
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    Standard Re: Glück auf! (2. Teil) – Das UrhG 1.3 kommt!

    Zitat Zitat von vga Beitrag anzeigen
    Stimmt, aber wenn ich es dann für diesen Preis, der die Kosten decken würde, nicht verkaufen kann, weil der Kunde nicht bereit ist, das zu bezahlen, dann bleibt einen nichts weiter über als das Angebot einzustellen und aufzuhören zu produzieren. Genau das will die Contentindustrie aber nicht einsehen, daher gibt auch dieser druck auf Politik. Das Angebot ist da, die Nachfrage aber nicht.
    Haha ... lustig, wenn es keine Nachfrage gäbe würden die ganzen Monkey's da draussen auch nicht leechen wie die wahnsinnigen. Kein einziger Künstler/Urheber verlangt das er an etwas wo keine Nachfrage besteht verdienen soll, das Problem ist ja das es eine Nachfrage gibt die aber nicht dem Urheber zugute kommt. Wenn das Interesse nicht da wäre würden die Foren auch nicht überquellen von Sharehosterlinks, und wenn man sich die Kommentare dort durchliest dann wird schnell klar das die Leute die sich da gegenseitig beschenken durchaus eine Nachfrage haben. Das kannst du einfach nicht leugnen und genau das ist die Krux dabei ...

    Wenn es keine Nachfrage gäbe und keine illegalen Downloads würde sich doch keiner beschwehren, die Urheber beschwehren sich doch nur weil es eine Nachfrage gibt und die Leute die ihre Werke nutzen sich nicht an die Regeln halten wollen. Sie wollen nutzen und profitieren, aber zurückgeben wollen sie nix.

    Ich verstehe nicht so recht wie man angesichts der ganzen Boards, Blogs usw. behaupten kann es gäbe keine Nachfrage. Naja und das der Preis nicht ins unendliche sinken kann ist ebenfalls klar ... was wäre so schlimm daran wenn das Leechen konsequent unterbunden wird, deiner Meinung nach herrscht ja keine Nachfrage nach dem ganzen Kram, also was stören dich die härten Gesetze ? Es müsste doch ein leichtes sein darauf zu verzichten ...

    Siehste und genau da kommt die Scheinheiligkeit zum Vorschein ... da kannst reden was du willst.

    Tja und hier ist genau was ich schon sagte. Du denkts über die idee nichtmal nach un lieferst auch keine schlüssigen Argumente warum es so nicht funktionieren kann. Gut mir solls egal sein, schließlich ist es nicht meine Industrie der es dreckig geht und ich habe meine schuldigkeit getan indem ich Vorschläge zur verbesserung gemacht habe.
    Verschone mich mit diesem Quatsch, was soll ich darüber nachdenken wenn du ein illusorisches Gedankenkonstrukt was keine Aussicht auf Realisierung hat als ernsthafte Alternative darstellst. Da kann ich auch sagen "Essen muss umsonst sein" und zig Wege aufzeigen wie das geht, und weil keiner dieser Wege Chancen hat Realität zu werden, ist das dann mein Argument mich nicht an die Regeln zu halten. Diese Art von Logik ist doch lächerlich ...

    Wo bleiben deine Vorschläge oder willst du alles so lassen wie es ist?
    Ich orientiere mich da an der Praxis und habe fast alle der Forderungen die, die ganzen Parasiten absondern schon umgesetzt. Deswegen weiss ich auch das all diese Argumente nur vorgeschoben sind, weil statt die Möglichkeiten anzunhemen suchen sie nur immer weiter nach Ausflüchten ... es ist nie günstig genug, nie komfortabel genug, man hat grad nicht die passende Zahlungsmöglichkeit zur Hand und, und, und ...

    Um das zu verdeutlichen:
    Stell dir vor, ein Musiklabel bezahlt die Werke seiner Künstler pauschal mit einem festen betrag, abhängig davon wie beliebt der künstler ist. Der künstler ist zufrieden und die labels müssen sehen wie sie das werk weiter verwerten damit es gelt einbringt. das können sie indem sie die Werke zb. an geschäftkunden weitergeben die damit werbung machen oder auf anderen wegen.aber der künstler selber ist erstmal bedient.
    Tja nur läuft das eben nicht so, weil die Labels wie alle Firmen praktisch kaum Risiko übernehmen. Wenn einer heute bei nem Label nen Vertrag macht dann kriegt er ne Gewinnbeteiligung, je nachdem wie der Vertrag aussieht ist diese etwas höher oder niedriger, wenn z.B. vereinbart wird das zuerst die Produktionskosten abgezogen werden oder er Pauschal für jeden Verkauf eine prozentualle Beteiligung erhält.

    Die Labels sind doch nicht doof und gerade hier wo immer auf Labels geschimpft wird stellt sich mir die Frage wie bei einem solchen Modell der kleine Urheber im Selbstvertrieb auf die Beine kommen soll. Protegierst du jetzt etwa Labels und Verlage, das diese Rechte aufkaufen sollen ... ? Sehr merkwürdig ...

    Na dann ist ja meine Ursprungsthese von dir endlich akzeptiert worden, nämlich dass das Prinzip der "Angebot und Nachfrage" bei der CI nicht existiert.
    Nicht wenn die illegale Verbreitung im aktuellen Umfang stattfindet. Korrekt ...

    das glaub ich dir nicht, dafür solltest du schon downloadzahlen der entsprechenden werke liefern und begründen warum diese downloader es kaufen würden.
    ich behaupte, dass die nachfolgenden alben einfach schlechter waren und deshalb niemand haben wollte.
    Na dann solltest du dich mal in meinem Gästebuch und den den entsprechenden Foren umschauen, da kehrt sich der eindruck eher um ... die Qualität steigt aber meine finanzielle Grundlage schwindet. Kann dir gerne nen Link zu meine Seite per PM zukommen lassen ...

    Noch als Ergänzung dazu die Ratings meiner letzten 4 Veröffentlichungen von discogs.com, Reihenfolge älteste Veröffentlichung zuerst, neuste zuletzt.

    4.59
    4.60
    4.67
    4.69

    Die Verkaufszahlen sind genau umgekehrt ... vom schlechtesten Album habe ich die meisten Verkauft und vom besten die wenigsten. Tja, so ist das mit der Theorie und Praxis. Ich bin halt keine Theoretiker der sich alles aus den Fingern saugen muss, ich habe hier Fakten und Erfahrungen.


    Das Fazit ist doch ganz einfach, es gibt keine Zukunft für alles abseits des Mainstreams. Das wird immer klarer, Geld wird in Zukunft nur noch bei den Majors verdient, die kleinen Urheber müssen sich damit abfinden das sie von ihren "Fans" kaum noch was erwarten können und ich stimme da durchaus mit einigen Radikalen Hetzern hier überein, das (gesund)Schrumpfen hat gerade erst angefangen und die Zeiten für billig produzierten Content hat begonnen. Die Generation Remix und Hüpfvideo wird in den kommenden Jahren mit einfachsten Mitteln die Verflachung jeglicher guten Idee vorantreiben und sich selber ins unermessliche feiern weil sie herausgefunden haben wie die Karaoke Software funtioniert. Mir solls egal sein, ich hab eh andere Pläne für die Zukunft ...
    Geändert von 859638419372324 (18. 06. 2010 um 15:32 Uhr)

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