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  1. #21
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von QuentinHabsburg Beitrag anzeigen
    Ich bin bei aller Liebe kein Patriot, aber ich weiß, wann ich wem dankbar zu sein habe.
    Ah ja und wem bist du dann dankbar wenn du stupide deine Fahne schwenkst?
    Ich empfinde es einfach als lächerlich wenn alle Fahnen schwenken und "Deutschland" brüllen, ohne überhaupt zu wissen warum.

  2. #22
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von hassmaske Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass in der BRD durch medial gehypte Ereignisse wie die FIFA WM oder die Lena-Manie der bürgerliche Nationalismus forciert wird.
    Scheiße Leute. Wieviel Elektroschocks muß man verpasst bekommen um auf bürgerlichen Nationalismus wegen Lena Meier(?) Landhausdiele zu kommen?

    Lernt man in der Schule heute wirklich nur Abfall?
    So schlimm kanns doch wirklich nicht sein oder?

    Ich steh auch nicht auf den Scheiß. Aber wo ist die viel gepredigte Toleranz der Linken?

  3. #23
    Gesperrt Avatar von unpolitisch
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Juhu, Korrupt ist zurück?

    Der Text trifft meiner Ansicht nach direkt ins Schwarze, aber ich würde an Deiner Stelle, liebe hassmaske, Abstand vom Politik-Forum nehmen. Hier tummeln sich so viele kaputte Vollidioten herum, dass es sich einfach nicht lohnt. Anhand Deines Textes nehme ich an, dass die Beleidigung Deiner (offensichtlichen) Intelligenz das Einzige ist, was in diesem Thread herum kommen könnte. Das hier ist kein Politik-Forum, sondern ein lächerlicher Stammtisch, mit 'nem Haufen Super-Trolls. Ein Haufen rechter, konservativer Spinner, die sofort in ihr dummes Geschreibsel in die Tastatur hämmern, bis der Thread zu ist.

    Zumindest dann, wenn sie irgendwo Kommunisten riechen. Aber sie kapieren ja nicht einmal, was die heutige Linke als Kommunismus bezeichnet. Granit.

    Tschüssikowski!

  4. #24
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von ROSELLI Beitrag anzeigen
    Daraus allerdings eine Kapitalismuskritik abzuleiten finde ich etwas weit hergeholt.
    nicht einverstanden

    Der TS hat linke Kritik an der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung nachvollziebar und konsequent dargestellt.

    So läßt sich noch einmal - als ob wir das nicht schon wüßten - die Menschenfeindlichkeit des linken Gesellschaftsbildes zeigen.

    Dieses (linke) Gesellschaftsmodell wird nie in einer Demokratie überleben. Und auch eine Diktatur unter diesen Vorzeichen bricht eher früher als später zusammmen - empirisch erwiesen.

    Und auch bei Dir
    Zitat Zitat von ROSELLI Beitrag anzeigen
    Mhh.Ich finde die Lena Hysterie und übetriebenes Fußballgehabe auch peinlich,weil das meistens die größten Prolls veranstalten.
    sieht man die tiefgehende Verachtung, die Linke für normale Menschen hegen.

  5. #25
    Gesperrt Avatar von simpliziss
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Mordechai
    So läßt sich noch einmal - als ob wir das nicht schon wüßten - die Menschenfeindlichkeit des linken Gesellschaftsbildes zeigen.
    Gepöbel vom Pöbel.

  6. #26
    Mitglied Avatar von ROSELLI
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Mordechai
    sieht man die tiefgehende Verachtung, die Linke für normale Menschen hegen.
    Entschuldigung das ich so empfinde.

    Gut dass Du bestimmst wer "normale" Menschen sind.Für mich bestimme ich das allerdings,und dazu gehören keine besoffenen Gröhlbrüder beispielsweise.

    Wenn du das allerdings als kaptalismustypisch bezeichnest muss ich Dir rechtgeben.Der primitivere und brutalere gewinnt kurzfristig.




    Gruß,
    Roselli.

  7. #27
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Pobeda-Eisberg
    Mit anderen Worten wer eine Flagge in schwarz-rot-gold feuchtfröhlich über die Geranien am Balkon wehen lässt ist ein rechtsextremer Hitleranhänger. Oder seh ich das falsch?
    Huch, wer hat denn die Junge Union aus dem Keller gelassen? Also ich finde es schön, dass du sofort eine kritische Parallele zum Dritten Reich ziehst, aber eventuell ist dir aufgefallen, dass der/die ThreadstarterIn sich überhaupt nicht darauf bezieht, sondern aus antiimperialistischer Sicht schreibt? Wenn es dir zu hoch war und du es dir deshalb auf eine einfachere Sache heruntergebrochen hast, kann ich das gut verstehen, aber warum dann so etwas noch in einem Forum posten? Der/die ThreadstarterIn hat exakt 1x die Rechte erwähnt und das in einem völlig anderen Kontext, nämlich in dem, dass die Faschos die WM nutzen, um in die bürgerliche Mitte zu schwimmen.

    Dann anderes Gefasel ist somit obsolet, da vollends am Thema vorbei.
    Mach dir aber eventuell nochmal Gedanken darüber, ob wirklich alle Menschen das Selbe denken, wenn sie Fahnen schwenken, also ob die Leute aus Haiti das Selbe denken wie Deutsche.
    Dein Ansatz ist schon ganz gut, nämlich der, dass es eben nicht so ist, dass die Menschen in dem, was sie damit verbinden, sich voneinander unterscheiden. Das Ding ist halt nur, wenn nicht die "Deutsche Nationalmannschaft", sondern "Deutschland" gefeiert wird, obwohl nur die Deutsche Nationalmannschaft irgendwas gemacht hat.

  8. #28
    Mitglied Avatar von crazyharry89
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Als erstes, muss ich schon zugeben, dass dein Text wirklich gut Ausformuliert und geschrieben ist(wobei du auf mein Lob wahrscheinlich auch verzichten kannst).

    Nichtsdestotrotz hast du keine Ahnung von Fußball.

    Zitat Zitat von hassmaske Beitrag anzeigen
    Wer also unbedingt nationalistisch beim Fussball jubeln will, könnte statt mit Deutschlandfahne rumzuwedeln vielleicht mal einer nichtimperialistischen Nation die Daumen drücken - davon sind ja noch einige im Rennen. Oder halt einen Schritt weitergehen und auch ganz auf nationalen Kitt verzichten und mal fragen, wem die WM (außer ein paar großen "Sponsor"-Unternehmen und der Stabilisierung der bürgerlichen Klassenherrschaft) eigentlich nutzt. Sicher nicht den südafrikanischen Kolleg_innen aus dem Stadionsicherheitsdienst "Stallion Security", die vor elf Tagen wegen eines Streiks von der Polizei verprügelt und mit Tränengas malträtiert wurden. Der Streik wurde dadurch gebrochen, das die Kolleg_innen rausgeworfen wurden, an ihrer Stelle übernehmen jetzt staatliche Polizeikräfte die Ordnerfunktionen.hassmaske
    Super. Und wie stellst du dir das vor? Es geht hier um Profi-Sport. Um das größte sportliche Ereigniss der gesamten Welt. Sollen wir jedes Spiel, egal wie es ausgeht, als Unentschieden werten. Hauptsache es macht ihnen Spaß. Oder sollen wir alle Spieler in einen Topf werfen und dann die Manschaften ziehen? Eben genau darum geht es im Fußball. Man will besser wie der Rest sein. Ich hoffe dir ist klar, dass Sport so funktioniert. Wieso sollte ich trainieren wie ein Irrer, wenn ich mich nicht mit anderen messen kann. Du verwechselst hier ganz klar zwei Dinge. Für die Medien, für die Politiker, für den "reaktionären Abschaum bürgerlicher Ideologie" und anscheinend auch für dich geht es um Politik. Für die Fans die auf die Straße gehen, geht es um Zusammenhalt, Geselligkeit und vor allem Fußball. Es interessiert in diesem Moment nicht, ob beim G8-Gipfel was produktives bei raus kommt. Warum auch? Ein Spiel geht 90 min. Mit Halbzeitpause sind das 105 min + Nachspielzeit. Danach ist wieder Zeit für den Alltagsstress. Und wieso sollte man nicht sein Heimatland unterstützen, nur weil einem dessen politische Richtung nicht gefällt. Das ist doch unfug. Bin ich zufrieden mit der Politik in Deutschland? Nein! Hat das was mit Fußball zu tun? Nein! Es geht hier um Sport. Welcher deutsche Fußballfan, ist Fan eines ausländischen Clubs? Ein verschwindend geringer Teil. Es gibt ein paar Fußballfans, die neben ihrem Liebingsclub, noch einen ausländischen Favorieten haben, aber das meistens auch nur, weil bei diesem Verein ein Topspieler spielt. Es geht darum, dass ein 20-Jähriger Müller, plötlich Vorbild für Millionen ist. Es geht darum, dass so grandiose Teams gegen vermeintliche Ausenseiter verlieren. Es geht um den Traum Fußballweltmeister zu werden.
    Wenn man kein Fußballfan ist, ist es leicht da etwas hinein zu interpretieren. Aber für uns, uns millionen Fußballfans, geht es um Fußball. FUßBALL!!

    Dein Fußballargument wäre wirklich sehr schön, dazu müsste aber die WM bereits vorbei sein, und die Fahnen immer noch hängen. Dann könnte man sich vielleicht darüber aufregen.
    Und nur mal so, wer von euch hängt eine Deutschlandfahne am 3. Oktober auf?

    Das, was mit den Ordnern passiert ist, ist schlimm. Davon wusste ich bisher nichts. Aber ich denke doch, dass da eher die Südafrikanische Politik daran schuld ist, und nicht die heimliche Verschwörung diverser kapitalistischer Staaten.

    Zitat Zitat von hassmaske Beitrag anzeigen
    Dass in diesem Strom des dumpf-deutschen Laola-Nationalismus auch Faschist_innen, also der reaktionärste Abschaum bürgerlicher Ideologie, mit schwimmen und diesmal statt mit Schwarz-Weiss-Rot in Schwarz-Rot-Gold [NPD und DVU haben es in ihren Medien und ihren "nationalen WM-Planern" ihren Anhänger_innen für 2010 vorgegeben] auf- bzw. untertauchen, sollte niemanden verwundern. Die Eindrücke von Monsters of Göttingen halte ich daher für durchaus realistisch - ich selber meide bewusst solche Fan-Meilen und testosteron- und biergeschwängerte Orte, kann das also nicht verifizieren oder falsifizieren.

    Fußball ist Fußball und Politik ist Politik?
    Fußball ist längst ein Politikum - gerade bei einer WM. Das sieht man schon alleine an Folgenden Ereignissen.

    - In Mexico schaltete sich beispielsweise die konservative PAN-Regierung direkt in die Entscheidungen des Sportverband ein, damit der (im übrigen dann sehr gut spielende) Hernández entgegen der Trainerplanungen mit in die WM-Auswahl aufgenommen wurde.

    - In Frankreich haben sich Mitglieder der Regierung (in ihrer Funktion als Minister_innen!) öffentlich zu Wort gemeldet wegen der Zwistigkeiten innerhalb des französischen Nationalteams und des schlechten Abschneidens des Vize-Weltmeisters. Es wurde sogar eine offizielle Untersuchung seitens der Regierung angekündigt.

    - Der nigerianische Staatspräsident hat wegen des schlechten Abschneidens der nigerianischen Mannschaft den nationalen Fußballverband aufgelöst(!) und die Nationalmannschaft für 2 Jahre gesperrt.

    hassmaske
    Und wieder setzt du einfach jeden Fußballfan gleich. Es mag sein, dass Nazis das Public Viewing unterwandern. Es mag sein, dass die von dir genannten Staaten, in ihrer politischen Einmischung schon fast an Nordkorea heranreichen.
    Fakt ist aber, dass das den normalen Fußballfan null interesiert. Glaubst du ernsthaft, dass die französischen Fußballfans vorm Fernseher sitzen und sagen :,,Ja Gott sei dank, hauen die Politiker den Fußballern auf die Finger.". Die werden sich auch kurz ihren Teil denken, und dann umschalten. Es geht hier um Fußball(wie schon 100 mal gesagt).

    Ich bin weder Befürworter noch Gegner deiner politischen Richtung. Ich kann mich auch nicht so gut artikulieren wie du, aber darum geht es mir auch nicht. Mir geht es darum, wie du einfach jeden Fußballfan als Nazipuppe darstellst. Ich bin ein riesiger Fußballfan. Ich bin ein riesiger Deutschlandfan. Ich bin aber ganz gewiss kein Nazi.

    MfG

  9. #29
    Mitglied Avatar von Pobeda-Eisberg
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von sad_max Beitrag anzeigen
    Huch, wer hat denn die Junge Union aus dem Keller gelassen? Also ich finde es schön, dass du sofort eine kritische Parallele zum Dritten Reich ziehst, aber eventuell ist dir aufgefallen, dass der/die ThreadstarterIn sich überhaupt nicht darauf bezieht, sondern aus antiimperialistischer Sicht schreibt? Wenn es dir zu hoch war und du es dir deshalb auf eine einfachere Sache heruntergebrochen hast, kann ich das gut verstehen, aber warum dann so etwas noch in einem Forum posten? Der/die ThreadstarterIn hat exakt 1x die Rechte erwähnt und das in einem völlig anderen Kontext, nämlich in dem, dass die Faschos die WM nutzen, um in die bürgerliche Mitte zu schwimmen.

    Dann anderes Gefasel ist somit obsolet, da vollends am Thema vorbei.
    Mach dir aber eventuell nochmal Gedanken darüber, ob wirklich alle Menschen das Selbe denken, wenn sie Fahnen schwenken, also ob die Leute aus Haiti das Selbe denken wie Deutsche.
    Dein Ansatz ist schon ganz gut, nämlich der, dass es eben nicht so ist, dass die Menschen in dem, was sie damit verbinden, sich voneinander unterscheiden. Das Ding ist halt nur, wenn nicht die "Deutsche Nationalmannschaft", sondern "Deutschland" gefeiert wird, obwohl nur die Deutsche Nationalmannschaft irgendwas gemacht hat.
    Guten Tag erst einmal

    Es ist doch ganz klar, dass egal wie und wann und wo ich mein Land lobe immer in die gleiche Suppe gerate, nämlich dass ich ein Rechtsfascho bin. Das dauert dann nicht lange, dann ist man nach geraumer Zeit ein Nazi.
    Es ist unverantwortlich wenn wir so tun als hätten wir die Vergangenheit vergessen. Auch wenn kein Wort darüber gefallen ist, ich habe es in meine Meinung mit eingebunden und in den Raum geworfen. Ich werde den Raum nicht für dich putzen.

    Der Nationalismus wurde erwähnt und darauf habe ich meine Meinung abgelassen. Basta. Nämlich die, dass der Nationalsozialismus von früher immer noch ein Vorbild vieler junger rechtsradikalen Szenen sind.
    Geändert von Pobeda-Eisberg (02. 07. 2010 um 20:52 Uhr)

  10. #30
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Ein Lob an den TE, ich habe noch nie gesehen das jemand dieses Thema mit so einer Toleranz und Intellegenz angeht.

    Ich muss sagen überaus gelungener Startpost, alles danach ist nur gequirlte Scheisse.

  11. #31
    Mitglied Avatar von Pobeda-Eisberg
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Jacko252 Beitrag anzeigen
    Ein Lob an den TE, ich habe noch nie gesehen das jemand dieses Thema mit so einer Toleranz und Intellegenz angeht.

    Ich muss sagen überaus gelungener Startpost, alles danach ist nur gequirlte Scheisse.
    Auf dem Weg dazu seine Beliebtheitsskala nach oben zutreiben, ist deine Variante etwas kompliziert.

  12. #32
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Fals es noch nicht erwähnt wurde, für die die es nicht kennen:

    Dieser Unterstrich wird von Mitbürger_Innen benutzt, die sich mit Menschen unbestimmten Geschlechts solidarisieren wollen und ihre Diskiminierung durch die bipolare deutsche Sprache nicht dulden wollen. Gender gap.

    Als mir ein Kumpel davon erzählt hat, konnt ichs kaum glauben. *facepalm* Ich dachte ich wär in ner South-Park Folge

  13. #33
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von hassmaske Beitrag anzeigen
    Eine gängige Phrase, die mir dieser Tage regelmäßig in dieser oder ähnlicher Form entgegen gebracht wird:

    "Es ist unmöglich wie sich irgendwelche Möchtegern-Linken Idioten alle Jahre wieder über solche Lapalien wie Fußball und Schwarz-Rot-Goldene Fahnen aufregen."
    Dazu mein Standpunkt: Ob jemand Fussball oder bestimmte Mannschaften gut findet, ist gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass in der BRD durch medial gehypte Ereignisse wie die FIFA WM oder die Lena-Manie der bürgerliche Nationalismus forciert wird. Den Massen wird durch solche Ereignisse der Bezug auf deutschen Nationalismus und "Wir sitzen alle in einem Boot"-Romantik schmackhaft gemacht.
    Man muss näher hinschauen.

    Als Nationalist würde ich den aktuellen Schwarz-Rot-Gold-Klamauk verbieten. Jeder Depp pappt ihn sich auf den Hintern, ins Haar oder sonstwohin. Jeder Penner hat an seinem Auto zwei Wimpel, als ob das die Präsidenten-Limousine wäre. Das Zeug wird wahrscheinlich in China hergestellt und liegt nach der Party im Dreck.

    Dabei sind die Nationalfarben und die Flagge doch die nationalen Reliquien. Man müsste sie wie Heiligtümer aufbewahren, und man dürfte sie nur zu besonderen und feierlichen Anlässen dem Publikum zeigen, welches vom Anblick dieser Heiligtümer ergriffen zu sein hat, und welches der Fahne Respekt bezeugen muss. Haben im Krieg doch Soldaten ihr Leben dafür hergegeben, das Ding auf irgendeinem Hügel flattern zu lassen.

    Wenn früher so viele Flaggen unterwegs waren konnte das heißen: Der König hat geheiratet oder Geburtstag oder ein Kind gekriegt, die Truppen haben gerade ein Schlacht gewonnen oder sowas.

    Wenn man heute viele Flaggen sieht, denkt man: Ist schon wieder WM?

    Man kann den Nationalismus nicht mit Fußball und Lena aufpeppen, ohne ihn zugleich lächerlich zu machen, und genau das geschieht.

    Und wenn man sich jetzt die Deutschlandfans anschaut, ist der ganze Rummel doch eher ein großer Ball der einsamen Herzen.

    Mir vielen in der Straßenbahn viele Frauenkränzchen auf, die total in scharz-rot-gold zum Public Viewing bim Englandspiel fuhren. Sie hatten Fahnen dabei und Hochprozentiges, aber keine Männer. Und so, wie sie aussahen – unglaublich dick – , und wie sie sich benahmen – Fusel in der Tram aus der kreisenden Flasche trinken – , dürfen sie es auch schwer haben, einen Mann zu kriegen.

    Man muss sich mal hereinversetzen in die Leute: Für die gibt es kein „Wir“ im Sinne von mein Mann und ich, meine Familie und ich, meine Freunde und ich. Denen bleibt nur das nationale „Wir“ bei der WM: „Wir“ haben gewonnen etc.

    Aber das hält nicht lange. Das einzige, was dauert, ist der Kater am Tag danach.

  14. #34
    Mitglied Avatar von Heidi_vom_Berg
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Jacko252 Beitrag anzeigen
    Ein Lob an den TE, ich habe noch nie gesehen das jemand dieses Thema mit so einer Toleranz und Intellegenz angeht.
    "Intellegenz" und Toleranz hast du dafür offensichtlich weniger - oder warum sonst schickst du mir eine PN mit dem Inhalt "nazi sau"?

  15. #35
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Heidi_vom_Berg Beitrag anzeigen
    "Intellegenz" und Toleranz hast du dafür offensichtlich weniger - oder warum sonst schickst du mir eine PN mit dem Inhalt "nazi sau"?
    Ich könnte mir schon vorstellen, warum einer das macht. Ein Grund von vielen:
    Zitat Zitat von Heidi_vom_Berg Beitrag anzeigen
    Wusstest du eigentlich, dass die Zahl der wegen Verbrechen Verurteilter unter Asylbewerbern in der Schweiz 12 mal höher ist als unter Schweizern?
    Du hast ja auch immer so viele Tabellen und Quellen und Zahlen, wenn Du versuchst, die Ausländer in den Dreck zu ziehen.

    Alles so richtig wissenschaftlich, dass es mich von der Mentalität und der Akribie her an die Leistungsmoral im Judenreferat beim Reichssicherheitshauptamt der SS erinnert. Adolf Eichmann, Du weißt schon. Die haben dort sogar Hebräisch gelernt und kannten sich im Judentum besser aus als jeder Jude.

    Solche Assoziationen kommen mir ja auch, und ich verstehe es gut, wenn jüngere User sie für bare Münze nehmen.

    Sie sehen eben nur den Beitrag und nicht die Person dahinter.

    Ich hab mir angewöhnt, es umgekehrt zu machen.

    Du sitzt ja nicht im Reichssicherheitshauptamt, sondern - wie wir alle - nachts allein am PC. Es muss bitter sein, dies zu tun und dabei vor lauter ohnmächtigem Hass fast zu platzen.

    Und dann hast Du Dir als Nick auch noch den Namen "Heidi vom Berg" ausgesucht!

    Weißt Du, die richtige Heidi würde um diese Zeit mit den Burschen auf dem Heuboden herumtoben.

    Und Du hast - wie wir alle - nur die Tastatur.

    Wenn ich mir also Dein Avatar anschaue, die dralle Bauernmaid, und dieses Avatar mit dem User vergleiche, dann weiß ich, wie sehr Du leidest, und wie sehr Du die Ausländer hassen musst.

    Die machen Kinder und freuen sich. Unterdessen durchwühlst Du das Internet nach Belastungsmaterial und fabrizierst hetzerische Beiträge.

    Ist das ein Leben?


    Zitat Zitat von Pobeda-Eisberg Beitrag anzeigen
    Mein Sinn ist es mit Menschen über Politik zu reden und Meinungen auszutauschen.
    Das musst ausgerechnet Du sagen! Sowas von Scheinheiligkeit! Du hast Dich doch hier auch schon mit jedem in der Wolle gehabt und bist dabei mächtig grob geworden. Also bitte: Wir sind hier nicht im Kindergottesdienst sondern in einem Politikforum.
    Geändert von Neanderberg (02. 07. 2010 um 23:27 Uhr)

  16. #36
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von unpolitisch Beitrag anzeigen
    Juhu, Korrupt ist zurück?

    Der Text trifft meiner Ansicht nach direkt ins Schwarze, aber ich würde an Deiner Stelle, liebe hassmaske, Abstand vom Politik-Forum nehmen. Hier tummeln sich so viele kaputte Vollidioten herum, dass es sich einfach nicht lohnt. Anhand Deines Textes nehme ich an, dass die Beleidigung Deiner (offensichtlichen) Intelligenz das Einzige ist, was in diesem Thread herum kommen könnte. Das hier ist kein Politik-Forum, sondern ein lächerlicher Stammtisch, mit 'nem Haufen Super-Trolls. Ein Haufen rechter, konservativer Spinner, die sofort in ihr dummes Geschreibsel in die Tastatur hämmern, bis der Thread zu ist.

    Zumindest dann, wenn sie irgendwo Kommunisten riechen. Aber sie kapieren ja nicht einmal, was die heutige Linke als Kommunismus bezeichnet. Granit.

    Tschüssikowski!
    Natürlich, die Linke hat die Intelligenz gepachtet und der Rest ist alles nur dummes Volk. Das Leuten wie Dir nicht klar wird, dass sie selber die größten Faschisten sind wird mir ein Rätsel bleiben.
    Die neue Linke ist überhaupt nicht in der Lage irgendetwas zu verändern, - zumindest nicht zum positiven - denn wer etwas verändern will in seinem, eigenem Land, muss ersteinmal Patriot sein, aber genau das begreift die neue Linke nicht.
    Es gibt zwei unterschiedliche Formen von Patriotismus: den "blinden Patriotismus" und den - ich nenn ihn mal - "intelligenten Patriotismus". Der blinde Patriot folgt seinem System in den Untergang, der intelligente Patriot will das System stetig verbessern, hinterfragt und setzt sich für sein Land ein. Leute wie Du und Hassmaske sind nichts dergleichen, eure Lebensaufgabe besteht einfach darin gegen alles zu sein, Euch Mental von Eurer Heimat zu distanzieren und in jedem Fahnenträger einen Faschisten zu sehen. Aber genau mit dieser Einstellung seit ihr völlig unnütz und werdet nie etwas verändern. Ihr seit einfach nur von Schuldkomplexen getriebene Möchtegernrevoluzzer.

  17. #37
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Warum hat nur Deutschland das Problem, dass "durch medial gehypte Ereignisse wie die FIFA WM oder die Lena-Manie der bürgerliche Nationalismus forciert wird" (hassmaske)?

    Feiern andere Länder nicht wie wir? Benutzen andere Länder nicht ihre Landesflaggen als Glücksbringer/Kleidung/whatever?
    Oder liegt es an unserer Vergangenheit? Sind wir immer noch die bösen Nazis? Das grenzt ja schon an Rassismus, dass man uns aufgrund unserer Vergangenheit das Feiern verbieten will.
    Und überhaupt, wird durch normale Bundesligaspiele auch der "bürgerliche Nationalismus forciert"? Muss ja, denn es ist nichts anderes, mal davon abgesehen, dass das Logo/Wappen des Vereins ein anderes ist. Schade, dass ich beim Thema Fankulturen so gepennt habe, sonst könnte ich dir jetzt schön n paar Takte zur Massendynamik und son Schmarn erzählen - und das hat alles nichts mit Nationalsozialismus am Hut.

    Also wenn es "bürgerlichen Nationalismus forciert", dann auch in allen Ländern und z.B. allen Ligaspielen.

  18. #38
    Mitglied Avatar von Pobeda-Eisberg
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Sterbehilfe Beitrag anzeigen
    Warum hat nur Deutschland das Problem, dass "durch medial gehypte Ereignisse wie die FIFA WM oder die Lena-Manie der bürgerliche Nationalismus forciert wird" (hassmaske)?

    Feiern andere Länder nicht wie wir? Benutzen andere Länder nicht ihre Landesflaggen als Glücksbringer/Kleidung/whatever?
    Oder liegt es an unserer Vergangenheit? Sind wir immer noch die bösen Nazis? Das grenzt ja schon an Rassismus, dass man uns aufgrund unserer Vergangenheit das Feiern verbieten will.
    Und überhaupt, wird durch normale Bundesligaspiele auch der "bürgerliche Nationalismus forciert"? Muss ja, denn es ist nichts anderes, mal davon abgesehen, dass das Logo/Wappen des Vereins ein anderes ist. Schade, dass ich beim Thema Fankulturen so gepennt habe, sonst könnte ich dir jetzt schön n paar Takte zur Massendynamik und son Schmarn erzählen - und das hat alles nichts mit Nationalsozialismus am Hut.

    Also wenn es "bürgerlichen Nationalismus forciert", dann auch in allen Ländern und z.B. allen Ligaspielen.
    Das was du sagst ist absolut richtig und korrekt.
    Wir haben zwar zwei verschiedene politische Ansichten, aber für dieses Denken danke ich dir diesbezüglich. Großes Tennis!

  19. #39
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Der ganze Fußball-Rummel mit Scharz-Rot-Gold ist eine einzige große Verscheißerung des Nationalismus. Er ist sein Abgesang, sein Ende.

    Das aber hört keiner gern. Die Nationalisten nicht, und ihre Gegner auch nicht.

    Darum bleibt bei Beitrag http://board.gulli.com/newreply.php?...ply&p=13052692ohne Resonanz.

    Alle hoffen, nochmal die Schlachten von einst zu schlagen.

    Vergeblich.

  20. #40
    Mitglied Avatar von QuentinHabsburg
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von DerAnfang Beitrag anzeigen
    Ah ja und wem bist du dann dankbar wenn du stupide deine Fahne schwenkst?
    Ich empfinde es einfach als lächerlich wenn alle Fahnen schwenken und "Deutschland" brüllen, ohne überhaupt zu wissen warum.
    Tja, diese Fahne repräsentiert nunmal die Institution, die mir meine Bildung, Lebenstandard usw ermöglicht. Und genau diesem Gebilde bin ich dankbar.

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