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  1. #41
    Gesperrt Avatar von simpliziss
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von QuentinHabsburg Beitrag anzeigen
    Tja, diese Fahne repräsentiert nunmal die Institution, die mir meine Bildung, Lebenstandard usw ermöglicht. Und genau diesem Gebilde bin ich dankbar.
    Bist Du sicher, daß alle Nutznießer so dankbar sind?

  2. #42
    Mitglied Avatar von QuentinHabsburg
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von simpliziss Beitrag anzeigen
    Bist Du sicher, daß alle Nutznießer so dankbar sind?
    Wenn sie nutznießen haben sie dankbar zu sein. Ganz einfach. Kassieren und meckern, das haben wir gerne.

  3. #43
    Gesperrt Avatar von simpliziss
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Auisnahmsweise würde ich mal auf Guido-Casino verweisen. Was sagte er?

    "Spätrömische Dekadenz"

    Nun hatten die ollen Römer natürlich ganz andere Spiele. Da wurden auch schonmal Christen den Löwen zum Fraß vorgeworfen.

    Und das Pö .... (Entschuldigung) Publikum johlte.

    Ich werde das Gefühl nicht los, das unsere heutigen "Spiele" aus denselben Gründen gehyped werden wie seinerzeit das Theater im Colosseum.

    Brot und Spiele eben.

    Die heutigen Matadore sind ähnlich beliebt wie seinerzeit die Gladiatoren.

    Spiegelt sich da im Jubel etwa die Erkenntnis der eigenen Bedeutungslosigkeit wider?

  4. #44
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    unterm Stein
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Wir sollten alle trickotpassende Schwarz-Weiß-Flaggen bekommen, dann sind Fußballfans wenigstens keine fanatischen Nazis mehr...

    Diese Diskussionen von irgendwelchen weltverbessernden Antifaschisten hier nerven langsam sehr, besonders wenn es darum geht die momentan ziemlich rar gewordenen, guten Dinge zu verteufeln...

  5. #45
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Also mir geht das ganze Schland-Gedönse während solcher Sachen auch immer tierisch auf die Nerven und versuche auch immer einen größtmöglichen Bogen darum zu machen, aber was du dir da grade einredest, mein lieber Schwan. Völkisches Denken weil irgendwelche Leute einem Trend hinterhecheln der am 11.07 wieder vorbei sein wird.? Wtf?

  6. #46
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von sad_max Beitrag anzeigen
    Nein, das hast du falsch erkannt. Das Problem des Nationalismus ist ein Internationales, nicht nur in D wird die WM instrumentalisiert, sondern auch in (fast) allen anderen Nationalstaaten.
    Na, dann sollte er es auch so schreiben.
    Zitat Zitat von hassmaske Beitrag anzeigen
    [...]

    Dazu mein Standpunkt: Ob jemand Fussball oder bestimmte Mannschaften gut findet, ist gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass in der BRD durch medial gehypte Ereignisse wie die FIFA WM oder die Lena-Manie der bürgerliche Nationalismus forciert wird. [...]
    Auch. Du musst verstehen, dass sich einige Menschen (z.B. ich) sich nicht gerne in die Historie von deutschen Kindsmördern, Kriegsarbeitern und Folterknechten einreihen. Aber sicherlich nicht nur der Punkt - es gibt ja (wie bereits erwähnt) auch momentan noch genug Punkte, die mir zeigen, dass Nationalstaaten, ebenso D, scheiße sind (vergl seite 2).
    Und du reihst dich in die Historie ein, indem du deine Mannschaft samt Fanutensilien anfeuerst?
    Es gibt nun mal keine Alternative zur Deutschlandflagge. Bei einer HSV-Flagge regt sich niemand auf, bei einer Deutschlandflagge ist man direkt ein Nazi rechts - ich verstehs nicht.
    99% der Fahnenschwenker werden keine politischen Hintergedanken haben und schwenken sie eben nur als Fanutensil.
    Nein. Die Nazis sind ab 42 untergegangen. Außerdem stellst du gerade die Frage, der/die ThreadstarterIn hat diese Frage nicht 1x gestellt.
    Ich stelle hier auch die Fragen.
    Feiere soviel du willst, aber lass doch die scheiß Flagge weg.
    Auch wenn ich als Deutscher, wie man an meiner Signatur erkennen könnte, zu Italien halte?
    Wie schon oben erwähnt, gibt es keine (vernünftige) Alternative zu den Landesflaggen, um sich als Deutschland-/Italien-/Was-auch-immer-Fan outen zu können.
    Klar, Deutsche könnten auch ne Schwarz-Weiße-Flagge schwenken und ich als Italienfan schwenke dann eine Blaue? Wäre auch irgendwie lächerlich und die Verwechslungsgefahr wäre groß. England spielt z.B. auch in Schwarz-Weiß.
    Es gibt auch Regionalpatriotismus. Dieser wird aber nicht durch Vereinsspiele geschürt, da Regionalpatriotismus für den Nationalstaat uninteressant ist. Oder hast du schonmal nach nem Spiel vom HSV die Leute Hamburgflaggen schwenken gesehen und die Stadt Hamburg lobpreisen gehört? Oder nach einem Spiel des FSV Mainz05?
    Da liegt also der Hund begraben. Erst mal wäre es doof, eine Hamburgflagge zu schwenken, da es unter anderem auch St. Pauli in Hamburg gibt, so wie es auch in jeder anderen Stadt mehrere Fußballvereine gibt. Es gibt aber nur ein "Deutschland" und - ich weiß, ich wiederhole mich - keine alternatives Symbol zur Deutschlandflagge.
    Das Lobpreisen missverstehst du sehr. Wenn jemand (ein Fußballfan) sagt "Oh Deutschland du bist das beste...blablabla", dann meint er nicht das Land, sondern die deutsche Mannschaft. Die Fans sind nicht politisch motiviert!
    Da reicht es, wenn du bei nem Spiel der deutschen Nationalmannschaft mal durch eine Großstadt läufst. Wenn dann ne halbe Million wie irr aufbrüllt, wenn ein Tor fällt, weißt du, was es ist.
    Dazu mal ein kleines Beispiel:
    Du sitzt bei deinen konservativen Schwiegereltern und guckst dort Fußball. Ein Tor fällt. Deine Schwiegereltern springen natürlich nicht auf, um zu jubeln und wenn dir was an deiner Frau liegt, wirst du es ebenfalls nicht tun.
    Andererseits, wenn du im Stadion bist oder beim "public viewing" wirst du mitgröhlen/mitsingen, rumspringen, wenn ein Tor fällt und all solche Schoten.
    Das ist aus sportwissenschaftlicher Sicht vollkommen normal und hat rein gar nichts mit Nationalismus am Hut.

    [Falls das übrigens nicht auf dich zutreffen sollte, dann ersetze das "Du" durch einen beliebigen Fußballfan]

  7. #47
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Na, dann sollte er es auch so schreiben.
    Nochmal ganz langsam:
    Der/die ThreadstarterIn schrieb:
    Dazu mein Standpunkt: Ob jemand Fussball oder bestimmte Mannschaften gut findet, ist gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass in der BRD durch medial gehypte Ereignisse wie die FIFA WM oder die Lena-Manie der bürgerliche Nationalismus forciert wird. [...]
    Du schreibst:
    Warum hat nur Deutschland das Problem, dass "durch medial gehypte Ereignisse wie die FIFA WM oder die Lena-Manie der bürgerliche Nationalismus forciert wird" (hassmaske)?
    Hat er/sie es irgendwo ausgeschlossen, dass es in anderen Ländern ebenso ist? Nein.
    Er/sie hatte es die ganze Zeit von imperialistische Staaten, später dann insbesondere von Deutschland, weil das hier halt das Land ist, in dem wir leben.
    Du hast dich dann sofort auf den Schlips getreten gefühlt und die alte rechtspopulistische "was kann ich für die Vergangenheit / versaut mit nicht meinen Spaß / die Deutschen brauchen wieder Nationalstolz" Masche ausgepackt. Für deine Neurose kann er/sie nix.

    Die Meinung bzgl. der imp. Staaten würde ich im Übrigen auch nicht zu 100% Teilen, denn mMn ist es ebenso verwerflich, in nicht-imperialistischen Staaten mit Nationalstolz aufzufahren, auch wenn es einen graduellen Unterschied zwischen den nicht-imps und imps gibt. Aber gut, lässt sich wohl nicht genau klären .

    Und du reihst dich in die Historie ein, indem du deine Mannschaft samt Fanutensilien anfeuerst?
    Prinzipiell nicht. Ich sage es nochmal: Die deutsche Nationalmannschaft anzufeuern ist nicht rechts/links whatever, sondern lediglich eine Meinungskundgebung (à la "ich mag diese Mannschaft"). Wenn du dabei aber wild ne Deutschlandfahne schwenkst und "Schlaaaaaaaaaand, oh Schlaaaaaaaaaand" singst, ist das nationalistisch.
    Der Feine Grad liegt nun mal darin, ob du die deutsche Nationalmannschaft, oder Deutschland anfeuerst, ob "wir" die "Argentinier" besiegen, oder ob die "deutsche Nationalmannschaft" die "argentinische Nationalmannschaft" besiegt.

    Auch wenn ich als Deutscher, wie man an meiner Signatur erkennen könnte, zu Italien halte?
    Dann ist das doch schön .
    Wie schon oben erwähnt, gibt es keine (vernünftige) Alternative zu den Landesflaggen, um sich als Deutschland-/Italien-/Was-auch-immer-Fan outen zu können.
    Klar, Deutsche könnten auch ne Schwarz-Weiße-Flagge schwenken und ich als Italienfan schwenke dann eine Blaue? Wäre auch irgendwie lächerlich und die Verwechslungsgefahr wäre groß. England spielt z.B. auch in Schwarz-Weiß.
    Die Flaggenproblematik besteht, da hast du Recht. Darum sage ich: Im Zweifelsfall einfach keine Fahne schwenken. Oder brauchst du ne Flagge mit den italienischen Nationalfarben, um Italien anzufeuern? Mal dir doch ne hübsche bunte Flagge, ist wesentlich individueller und hübscher als diese massenabgefertigten, hässlichen Flaggen, die es so zu kaufen gibt. Und günstiger auch.

    Du sitzt bei deinen konservativen Schwiegereltern und guckst dort Fußball. Ein Tor fällt. Deine Schwiegereltern springen natürlich nicht auf, um zu jubeln und wenn dir was an deiner Frau liegt, wirst du es ebenfalls nicht tun.
    Stimmt, wobei ich nie im Leben mit den Eltern meiner Freundin Fußball schauen würde .
    Andererseits, wenn du im Stadion bist oder beim "public viewing" wirst du mitgröhlen/mitsingen, rumspringen, wenn ein Tor fällt und all solche Schoten.
    Das ist aus sportwissenschaftlicher Sicht vollkommen normal und hat rein gar nichts mit Nationalismus am Hut.
    Public viewing mach ich nicht, wir schauen (wenn wir es uns überhaupt anschauen) im kleinen Kreis, gröhlen mach ich nur mit Freunden, um die ganzen Deppen zu verarschen, die sich vor lauter Bedeutungslosigkeit bei einem Tor der deutschen Nationalmannschaft den Arsch abfreuen, rumspringen ebenso.
    Ins Station geh' ich nicht, ist mir zu teuer.
    Und wer da mitsingt, sollte sich mal an den eigenen Kopf greifen, ob er denn wirklich diesen Staat unterstützt und feiernswert findet.

    Interessant für unseren Diskurs hier finde ich die Äußerung von Joachim Löw, die deutsche Nationalmannschaft identifiziere sich ja ach so sehr mit der Kanzlerin und sie gebe ihnen ja solch eine Rückhalt. Das er sich traut, solch einen ausgesprochenen Schwachsinn vor laufenden Kameras ins Mikrofon abzulassen ist schon ein ziemliches Armutszeugnis. Macht er wohl eh nur, um seinen eigenen Arsch als Trainer zu retten. Unsympathischer Kerl.

  8. #48
    Mitglied Avatar von Heidi_vom_Berg
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von f1shb0t Beitrag anzeigen
    Also mir geht das ganze Schland-Gedönse während solcher Sachen auch immer tierisch auf die Nerven und versuche auch immer einen größtmöglichen Bogen darum zu machen, aber was du dir da grade einredest, mein lieber Schwan. Völkisches Denken weil irgendwelche Leute einem Trend hinterhecheln der am 11.07 wieder vorbei sein wird.? Wtf?
    Mir geht es auch langsam auf den Sack. Die ersten Spiele habe ich noch beim Public Viewing geguckt, allerdings ohne D-Trikot. Das hat aber nichts mit einer linken Einstellung gegen Deutschland zu tun, sondern weil ich kein Fußball-Fanatiker bin.
    Mittlerweile enrvt es schon fast. WM überall, jeden Tag auf allen Kanälen, Partypatriotismus bis zum Erbrechen. Wenn Deutschland heute oder am Mittwoch rausfliegen würde, hätte es (für mich) demzufolge nicht nur Schlechtes. Klar würde ich mich mit über D als Weltmeister freuen, aber man muss das doch nicht hochstilisieren.
    Gefährlich wird es, und da muss ich dem Threadersteller Recht geben, wenn das Ganze politisch wird (siehe Nordkorea, afrikanische Staaten u.a.). Diese Gefahr sehe ich in Deutschland aber in keiner Weise. Niemand wird zum Nationalist, nur weil er mit seiner Mannschaft mitfiebert (die sich in Teilen offenbar nicht mal mit Deutschland identifiziert - das ist grotesk). Das Ganze ist nur linkes bzw. sogar linksextremes Gelaber.

    Vielmehr würde ich mir wünschen, dass eine positive Einstellung zu Deutschland nicht nur während der WM, sondern permanent vorhanden wäre. Die meisten wissen gar nicht, wie gut es ihnen hier geht - oder zumindest bisher ging.

    Also: Ein bisschen mehr Patriotismus oder zumindest Wertschätzung während des gesamten Jahres, und dann muss man es nicht während lediglich kurzer, bestimmter Anlässe (wie dieser WM) übertreiben. Aber was will man erwarten von den Menschen, wenn diesen Fußball oft wichtiger zu sein scheint als beispielsweise Wahlen?

  9. #49
    Mitglied Avatar von Missy681
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Heidi_vom_Berg Beitrag anzeigen
    Aber was will man erwarten von den Menschen, wenn diesen Fußball oft wichtiger zu sein scheint als beispielsweise Wahlen?
    Sicher ist mir mein Hobby, das wichtigste in meinem Leben - der Fußball - wichtiger als eine Wahl. Das heißt aber nicht, dass ich etwas wichtiges wie eine Wahl mit meinem Hobby nicht unter einen Hut kriege.
    Das finde ich schon stark verallgemeinert.

    Zitat Zitat von sad_max Beitrag anzeigen
    Oder brauchst du ne Flagge mit den italienischen Nationalfarben, um Italien anzufeuern?
    Natürlich. Meine Italien-Flagge hängt seit 12 Jahren in meiner Wohnung, früher auch bei meinen Eltern in meinem Zimmer. Und sämtliche andere Utensilien auch. Das pack ich nicht nur alle zwei Jahre aus. Das ist allgegenwärtig, weil es zu mir und meinem Leben dazu gehört. Auch als "nicht in Italien Geborene".

    Mich nerven nur die, die alle zwei Jahre anfangen rumzuspinnen. Nicht nur, weil sie alles kaufen, was der Markt hergibt, obwohl sie nicht mal wissen, wieviel Mann auf dem Platz stehen, sondern auch, weil es sich anfühlt, als würde mein "Hobby" dabei in den Dreck gezogen werden.

    (Hobby in Anführung, weil es mehr als ein Hobby ist)

  10. #50
    Mitglied Avatar von Aerzte
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Einige scheinen zu vergessen, dass Schwarz-Rot-Gold viel mehr als nur den Staat BRD repräsentiert.

    Schwarz-Rot-Gold steht für Freiheit, Demokratie und die Einigkeit aller Deutschen (Menschen die Deutsch als Muttersprache sprechen).

  11. #51
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Wie mir diese Anti-Fussball-Fans auf den Sack gehen.

    Nur weil jemand eine Deutschlandfahne schwengt heißt es doch noch lange nicht das er ein "Nazi" ist oder alles aus der deutschen Geschichte gutheißt. Die ereignisse der WW II liegen inzwischen so weit zurück, das wohl keiner der hier anwesenden damals gelebt hat. Also muss sich aus meiner sich auch keiner dafür verwantworten. Keiner muss sich heutzutage mehr schämen wenn er etwas Nationalstolz zeigt, und sei es nur weil er sich freut das die Manschaft "seines" landes gewinnt oder weil er gerne in DE lebt. Natürlich wird nur bei den Deutschen immernoch sofort alles als Nazi bezeichnet was nur ein bisschen Stolz / Fahne zeigt.

    Mir würde es auch nichts ausmachen der 1. Strophe der Hymne zu singen, da ich mich damit nicht vor irgendwem rechtfertigen muss da ich nicht zu zeiten des WW II gelebt habe und man nunmal vergangenes nicht ändern kann.
    Ach ja als Hymnensinger ist man ja auch gleich Nazi, hab ich vergessen


    Du vertrittst sehr offen die Meinung einer Partei die handlungsunfähig ist da sie nicht mal bei sich selbst anfangen will mit Handeln. Der liebe Herr Gysi wohnt in ner fetten Villa, aber prahlt das mal schön die "Reichen" viel mehr Steuern zahlen sollen. Da könnte er ja mal ein gutes Beispiel sein, und in ne Mietswohnung im 5. Stock ziehen. Aber nein, warum bei mir anfangen? DIE LINKE ist einfach eine unfähige Partei mit einem so extrem ungerechechten Ansicht zu den "Besserverdienenden" wie es nur geht. Sie will das die Hartz IV empfänger sie wählen, will das die Gutverdienenden für die Arbeitslosen aufkommen, aber wo liegt da bitte der Ansporn noch irgendwie Arbeiten zu gehen, wenn man doch eh alles als Arbeitsloser bekommt?
    N Arbeitsloser sollte, aus meiner sicht, kein Geld bekommen, er sollte ne kleine wohnugn bekommen und dann "Lebensmittelmarken" mit denen er sich Brot etc holen kann aber kein Geld zur freien Verfügung. Dann wäre auch mal der Ansporn größer! Habe neulich im TV gesehen, da waren sich von 100 befragten 9vor dem Arbeitsamt 95 zu schade um bei McDonalds zu arbeiten und wollten lieber weiter Hartz IV beziehen.

    Ich kann dir sagen warum ich zum Beispiel eine Fahne schwenke.
    Ich liebe das kollektive Feiern auf der Straße wo sonst alle Menschen verschiedene Meinungen haben, ist es auf einmal ein Ort wo jeder die gleiche Meinung hat, nämlich dass wir gewinnen sollten. Das ist das Schöne an der ganzen Sache. Wenn jung und alt und männlich und weiblich dass auf den Straßen und Fanmeilen genießen.
    untersreibe ich so, spiegelt meine meinung exakt wieder




    Warum gewinnen wir? Hast du irgendetwas zum möglichen Sieg beigetragen? Bist du ein Spieler der Nationalmannschaft? Warum erlaubst du es dir, ein solches wir zu konstruieren, wo einfach keines ist? Ich sags dir: Völkische Denke.
    Weils nunmal die Deutsche Manschaft ist und wir alle Deutsche sind. Kapierst DUS?

    Was auch komplett ohne scheiß Fahne, Trikot, Vuzuela und sonstige nationale Accessoires geht.
    Aber warum? Nur damit uns ein verkackter Linker wie du uns mag? Damit zeigt man nunmal das man die Deutsche 11 anfeuert.

    "Wir sind wieder wer". "Wir haben den Krieg verloren". "Wir sind Exportweltmeister". "Wir sind die besten Fans". Merkst du's?
    Klar da wird direkt wieder der Krieg erwähnt. War ja klar. Wir ist einfach eine bezeichnugn für die vereinten Deutschen. "Wir sind Exportweltmeister" bedeutet halt nix anderes als "Die Deutschen bzw Deutschland". Merkst dus?

  12. #52
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von felix1206 Beitrag anzeigen
    Weils nunmal die Deutsche Manschaft ist und wir alle Deutsche sind. Kapierst DUS?
    Wenn die Sofakartoffel sich über den Sieg der deutschen Hochleistungskicker freut, ist das ungefähr so, wie wenn Sozialhilfeempfänger die Milliardengewinne der Deutschen Bank bejubeln.

    Blöder geht's nimmer.

  13. #53
    Mitglied Avatar von Aerzte
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Neanderberg Beitrag anzeigen
    Wenn die Sofakartoffel sich über den Sieg der deutschen Hochleistungskicker freut, ist das ungefähr so, wie wenn Sozialhilfeempfänger die Milliardengewinne der Deutschen Bank bejubeln.

    Blöder geht's nimmer.
    Kannst das ja den Fans der ganzen anderen Nationen erzählen.

  14. #54
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Ich glaube manche wollen es einfach nicht verstehen das manche die Deutsche Nationalelf als den Verein IHRES Landes ansehen und sich darüber freuen können. Es ist nunmal die DEUTSCHE Manschaft -.- Ihr wollt es einfach nicht einsehen/kapieren.

    Dann vergammelt doch alleine zuhause, wir feiern beim Public Viewing

  15. #55
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Aerzte Beitrag anzeigen
    Kannst das ja den Fans der ganzen anderen Nationen erzählen.
    Gerne
    Zitat Zitat von felix1206 Beitrag anzeigen
    Dann vergammelt doch alleine zuhause, wir feiern beim Public Viewing
    Feiern?

    Erst mal Klamotten anziehen wie beim Kinderfasching. Und genau so mies geschminkt und genau so armselig die Requisiten.

    Dann vor der Riesenglotze hocken.

    Anschließend stundenlang mit Gehupe, Getute, Gegröhle und Fahnenschwenken im Auto durch die Stadt fahren, immer den gleichen Weg wie der Hamster im Käfig.

    Unter einem Fest stelle ich mir was Besseres vor.

  16. #56
    Mitglied Avatar von mitake
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Ich selbst empfinde es ja auch eher lächerlich, mit Fahnen am Auto herum zu fahren, aber wenn es denen Spaß macht, was solls, viele sehen es eben anders.

    Hoffe nur, dass ich beim Moped fahren nicht so eine Fahne vor dem Latz bekomme, egal was für eine sie präsentiert.

    Dieses Fußball "Wir" Gefühl, hat sicherlich nichts mit Politik oder Wirtschaft zu tun. Wenn man schon einmal für Jahre aus der Heimat war, dann weiß man genau was das Wir Gefühl ausmacht, jeder für sich.

    Die Sprache, die gewohnte Umgebung, in der man sich bestens auskennt, der Flecken Erde, den man seit Jahrzehnte kennt, die Gerüche, das Wetter, die Struktur/Kultur.
    Solche Dinge sind es, oder mal wieder den Nachrichten Sprecher oder Film in seiner Heimatsprache hören usw.

    Die Fußballer gehören dazu, sie sprechen die gleiche Sprache und leben in der selbem Heimat.

    Die Flaggenfarben finde ich schön, weil sie den Abendhimmel zeigen.

    Es stört mich auch nicht, wenn man überall Flaggen sieht, ist mal eine Abwechslung, verändert den sonst monotonen Alltagsblick.

    Habe auch viele nicht Deutsche feiern sehen, mit Deutsche gemeinsam, deutsche Flaggenfarben auf der Backe und Fahnen schwenkend.
    Das finde ich gut, sie fühlen sich Zuhause

  17. #57
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Missy681 Beitrag anzeigen
    Natürlich. Meine Italien-Flagge hängt seit 12 Jahren in meiner Wohnung, früher auch bei meinen Eltern in meinem Zimmer. Und sämtliche andere Utensilien auch. Das pack ich nicht nur alle zwei Jahre aus. Das ist allgegenwärtig, weil es zu mir und meinem Leben dazu gehört. Auch als "nicht in Italien Geborene".
    Dahingehend hat meine Frage nicht abgeziehlt, sie war aber missverständlich formuliert. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich ebenso für die deutsche Nationalmannschaft sein kann, ohne mich in Nationalfahnen zu hüllen und Deutschland zu feiern. Das Gleiche gilt für die italienische Nationalmannschaft.

    Schön, dass felix sich beteiligt.
    Ach ja als Hymnensinger ist man ja auch gleich Nazi, hab ich vergessen
    Nö, aber Patriot, eventuell auch Nationalist, je nachdem.

    Da könnte er ja mal ein gutes Beispiel sein, und in ne Mietswohnung im 5. Stock ziehen. Aber nein, warum bei mir anfangen? DIE LINKE ist einfach eine unfähige Partei mit einem so extrem ungerechechten Ansicht zu den "Besserverdienenden" wie es nur geht. Sie will das die Hartz IV empfänger sie wählen, will das die Gutverdienenden für die Arbeitslosen aufkommen, aber wo liegt da bitte der Ansporn noch irgendwie Arbeiten zu gehen, wenn man doch eh alles als Arbeitsloser bekommt?
    N Arbeitsloser sollte, aus meiner sicht, kein Geld bekommen, er sollte ne kleine wohnugn bekommen und dann "Lebensmittelmarken" mit denen er sich Brot etc holen kann aber kein Geld zur freien Verfügung. Dann wäre auch mal der Ansporn größer! Habe neulich im TV gesehen, da waren sich von 100 befragten 9vor dem Arbeitsamt 95 zu schade um bei McDonalds zu arbeiten und wollten lieber weiter Hartz IV beziehen.
    Scheiß auf die LINKE, scheiß auf die Hartz IV - Debatte in diesem Thread, noch mehr OT geht nimmer.

    Weils nunmal die Deutsche Manschaft ist und wir alle Deutsche sind. Kapierst DUS?
    Nö. Was habe ich bitte mit dem Oppa auf der anderen Straßenseite zu tun, nur, weil wir im selben Land wohnen? Ich bin nicht mit ihm verwandt, kenne ihn nicht, sein scheiß Pass ist lediglich ein deutscher, ebenso meiner.
    Die völkische Denke sitzt bei dir bereits so tief, dass du denkst, es bestünde eine Art Verbindung zwischen Menschen, die in einer Nation leben. Das denken im Übrigen auch Nationalisten und im Extremfall auch Rassisten. Ich möchte dir jetzt nicht vorwerfen ein Rassist zu sein, aber denke doch bitte nochmal in aller Ruhe darüber nach.

    Klar da wird direkt wieder der Krieg erwähnt. War ja klar. Wir ist einfach eine bezeichnugn für die vereinten Deutschen. "Wir sind Exportweltmeister" bedeutet halt nix anderes als "Die Deutschen bzw Deutschland". Merkst dus?
    Das mit dem Krieg musste sein, um die Verbindung zwischen Nationalismus, völkischer Denke und Faschismus aufzuzeigen. Dass dieses "wir" einfach nur Ausdruck völkischer Ideologien ist, habe ich ja bereits erwähnt.

    Dann vergammelt doch alleine zuhause, wir feiern beim Public Viewing
    War heute in der Stadt, hat Spaß gemacht

    Ich möchte dich nochmal auffordern, über die Verbindung zwischen deutschen Nationalbürgern und Nationalbürgerinnen nachzudenken, ein einfaches "Kapierst du nicht, dass es eine Verbindung gibt?" ist nicht sonderlich wissenschaftlich.
    Ich vereinfache es nochmal:
    Wenn die deutsche Nationalmannschaft ein Spiel gewonnen hat, dann hat nicht Deutschland gewonnen, dann haben nicht wir gewonnen, da "wir", also alle Bürgerinnen und Bürger, nichts dazu beigetragen haben. Lies dazu evtl nochmal die Vereinfachung von Neanderberg.

  18. #58
    Mitglied Avatar von beeze
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalsimus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Zitat Zitat von Mordechai Beitrag anzeigen
    1. Post und gleich die üblichen Standardvorgaben linker Deppen.
    danke und dann noch: der Username sagt alles.

    Ich bin FROH dass man endlich mal Flagge zeigen darf zu dieser Zeit, denn so steht DeutSCHLAND für etwas Positives mit dem ICH mich indentifiziere. ich identifiziere mich nicht mit dem Müll den zig Generationen vor mir verzapft haben.

  19. #59
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    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    Wenn Menschen dieses "Wir-Gefühl" empfinden, dann haben sie etwas gemeinsam, d.h. es verbindet sie etwas also können sie ruhig "wir" sagen.

    Klar haben nicht "WIR" gewonnen aber "wir" freuen uns, das das Team von Deutschland, dessen Bürger wir nunmal sind gewonnen hat. Das ist nicht mehr als eine Streiterei über eine Formulierung. bsp. wir sind papst

    Die völkische Denke sitzt bei dir bereits so tief, dass du denkst, es bestünde eine Art Verbindung zwischen Menschen, die in einer Nation leben.
    Es besteht auch eine Art Verbindung, eine Gemeinsamkeit. Sie leben nach den gleichen Regeln ,den Geleichen Gesetzten, leben im gleichen Land. Klar ist das keine tiefe Verbundenheit, aber es ist eine Art Verbindung. "Die Deutschen", um es deutlischer zu machen aber euch auch mehr Angriffsfläche bezühlich Nazi etc zu geben auch gerne "Das deutsche Volk"

    Ich für meine Begriffe sehen nichts schlechtes darin, ein Pariot zu sein, und nenne mich auch gerne selbst einen
    Dazu möchte ich dir gerne Johannes Rau zitieren:
    „Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet.“
    ok, klar das mit den linken war sehr OT

    BTW:
    War heute in der Stadt, hat Spaß gemacht
    Bei mir auch Rheinkulur 4 win


    Ich bin FROH dass man endlich mal Flagge zeigen darf zu dieser Zeit, denn so steht Deutschöand für etwas Positives mit dem ICH mich indentifiziere. ich identifiziere mich nicht mit dem Müll den zig Generationen vor mir verzapft haben.
    meine meinung, mein reden

  20. #60
    FionaOfAmber
    Gast

    Standard Re: Von Fußball, Politik, Wir-Gefühl, Nationalismus, Fahnenschwenkern und Fahnendiebe

    ich finde sad_max hat Recht. Immer wenn ich das "Wir haben gewonnen" höre kommt mir was hoch. Aber was solls, wems gefällt.

    Das ganze mit Nationalsozialismus gleichzustellen ist traurig und dumm. Liegt wohl in der Natur des Menschen Teil eines Großen zu sein. Auch wenn der FC Bayern spielt reden meine Freunde immer von: "Wir haben da so schlecht gespielt" und was hat das mit Nationalsozialismus zu tun?

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