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23. 07. 2010, 17:35 #1
Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
In einem offenen Brief wandten sich Piraten Gaming und der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler an das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden sowie die Stiftung gegen Gewalt an Schulen. Im Brief kritisieren sie der Vorgehensweisen der Organisationen und beschreiben, dass sie die Verlangen nach Verboten von Killerspielen als Beleidigung auffassen.
zur News
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23. 07. 2010, 17:52 #2
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
dabei ist das doch so toll einfach den "killerspielen" die verantwortung für solche taten aufzudrücken.
das eltern und umfeld dabei die einzig verantwortlichen sind wird nur zugern ausgelassen. aber naja, wer will schon gern schuld sein...niemand...das ist normal und in deutschland sowieso. wir deutsche müssen IMMER einen schuldigen definieren...auch wenn er es nicht war, beruhigt es immerhin das eigene gewissen
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23. 07. 2010, 18:55 #3
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Im letzten Absatz wird angesprochen, dass Hobby-Spieler nicht kriminalisiert werden wollen, es sollte mMn besser Spieler heißen, da sich Pro-Gamer sicher genauso über solcherlei Schwachfug ärgern.
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23. 07. 2010, 18:56 #4
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
LOL.
Wahrscheinlich gibt es noch nichtmal irgendeine Antwort,
nachdem sich Gisela Meier als Pressesprecherin zurückgezogen hat.
Und wenn doch wird es ein dünn verhülltes "ihr seid doch alles kranke Mörder".
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23. 07. 2010, 18:59 #5
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Gut das ned nach jeder Prügelei geforscht wird ob die Täter Tekken or Streetfighter Gamer sind. Sonst wären wir wohl erst recht die "Agressiv gewordenen Spieler und potentielle Amokläufer/Schläger" Die Alten haben Waffen zuhause, diese auch nicht weggeschlossen und nu wirds den Spielen zugeschoben. Einfach nur däHmlich.
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23. 07. 2010, 19:00 #6
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Mal was anderes: Ich will nicht als Grammar Nazi auftreten, aber Bündnis hat nur ein s. Außerdem ist das der falsche Konjunktiv.
Zum Artikel: Ich denke nicht, dass sich die Verantwortlichen vom Aktionsbündnis besonders beeindrucken lassen. Solche Schubladendenker werden sich wohl kaum von ihrer festgefahrenen Ansicht, dass Gamer mehrheitlich gewalttätige, blutgeile Irre sind, abbringen lassen. Außerdem müsste man sonst Fehler eingestehen und soweit kommts noch. Der richtige Ansatz ist es aber trotzdem.
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23. 07. 2010, 19:02 #7Mitglied
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Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Hier hätte mir noch gefehlt das sie erwähnen das zudem noch eine große Anzahl an Programmierern, Designern, Tester... ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Wodurch am ende vielleicht noch mehr Soziale Spannungen entstehen was das Risiko wie einen erneuten Amoklauf durch die Hänseleien etc vielleicht noch steigert wodurch sie das komplette Gegenteil erreichen.Durch ein solches Gesetz würden zahlreiche Bürger unnötig kriminalisiert.
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23. 07. 2010, 19:09 #8Mitglied
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Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
hi,
es gibt eine sehr grosse australische studie die keine zusammenhänge zwischen computergewalt und amokläufen herstellen kann, vielmehr wird dargelegt das es das soziale umfeld ist die zu solchen taten animieren, solche ergebnisse passen natürlich nicht ins politische konzept.
es gibt viele studien die ergebnisse aufzeigen das es nicht so ist wie allgemein behauptet wird und zwar in allen bereichen.
witz:
warum gibts an hauptschulen keine amokläufe? weil alle zurückschiessen!
witz ennde:
es ist zuleicht in old germany die verantwortung aus zeitgründen anderen zuzuschieben und das sehe ich als problematisch an.
greetz
Leader
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23. 07. 2010, 20:01 #9
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Es gibt auch genug Studien, die beweisen, dass Games Mörder trainieren, was daran liegt, dass alle diese Studien mit einem Hintergedanken gemacht wurden.
Im Endeffekt kann man keiner dieser Studie allzu viel Vertrauen engegen bringen und als Argument werden sie sowieso nur aufgebracht, wenn sie dem eigenen Argument dienen.
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23. 07. 2010, 20:03 #10
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
ich denke wir haben 2 grundlegende probleme im bezug auf die jugend:
1. sie werden zu wenig in selbstverteidigung trainiert, sodass sie zu leichten opfern werden. (das argument der ausländer,warum sie deutsche zusammenschlagen:"weil sie leichte opfer sind.")...das klingt zwar komisch, aber denkt mal drüber nach. ein volk das sich nicht wehrt ist für jeden ein leichtes opfer, auch für amokläufe. würden sie sich gegen misstände schon früh wehren, dann gäbe es viele amokläufe vll gar nicht, weil sich die wut nicht soweit aufstauen kann.
2. die erziehung wird zunehmend sowohl von den eltern als auch von den lehrern weggeschoben. jeder der länger als eine stunde mit einem kind verbringt hat ein erzieherischen auftrag, ja auch fremde. wir brauchen mehr verantwortungsbewusstsein im volke für die erziehung unserer kinder....warum schauen alle weg wenn sich kinder auf dem schulhof prügeln oder mobbing zum massenphänomen wird?
in meinen augen sind die lehrer, eltern und bekannten des amokläufer ALLEINE an dem Amoklauf schuld. Entweder indirekt, weil sie sich dem problem nicht angenommen haben und dies alles zugelassen haben, oder direkt, indem sie zu der psychischen situation des amokläufer beigetragen haben. (mobbing, ignoranz etc.)
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23. 07. 2010, 21:17 #11selten da..
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Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Ist doch ok. Mich stört das nicht, wenn interessierte Schiessen lernen können. Sportvereine sind eigentlich immer auf das Wohlwollen der Gemeinde angewiesen, und in dem Fall haben das die Schützen halt.
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23. 07. 2010, 22:16 #12Silent Reader
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Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Ich könnte jetzt wieder mit dem "Zaunpfahl" winken.*

Du kennst nicht alle Faktoren, die zu einem Amoklauf geführt haben. Du weisst auch nicht, ob vorher einem Amokläufer in irgendeiner Form Hilfe angeboten wurde.
Du kannst auch nicht davon ausgehen, wenn Person A Probleme hat, dass Person B, C, D keine hat u. die Probleme von A sieht bzw darauf eingehen kann.
Und wenn du grundsätzlich die Schuld für einen Amoklauf auf andere schiebst, solltest du dich fragen, in wie fern du selbst zu einem Amoklauf beiträgst, da du zukünftigen Tätern mit deiner Argumentation jegliches Unrechtsbewusstsein nimmst.
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23. 07. 2010, 22:25 #13Bedenkenträger
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Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Ich finde, die Mitteilung an das Bündnis ist das gute Recht aller Gamer. Irgendwann ist es mal genug.
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23. 07. 2010, 22:45 #14DasFragezeichendeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Eine Tatsache von der Fußballclubs nur träumen können. Da gibt es wegen dieser Sportart oft genug Ausschreitungen und das trotz massiver Security und Polizeipräsenz, die ganz nebenbei auch noch vom Steuerzahler finanziert werden. Wer Ego-Shooter verbieten will muss auch Fußball verbieten.
Zitat von Gulli:News
Hat schon bei den Novellierungen des Urheberrechts niemanden gestört.
Zitat von Gulli:News
Ich sage nur mal Harz IV-Empfänger von 45m²-Wohnungen in kleine 25m²-Zellen verfrachten. Wiedermal ein toller Dünnschiss aus der Politik um 3,50€ zu sparen.
Zitat von Gulli:News
Damit ist die Diskussion für mich beendet.Geändert von DasFragezeichen (23. 07. 2010 um 22:54 Uhr)
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23. 07. 2010, 23:04 #15
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
In der Theorie gebe ich den perfekten Amokläufer ab: Ich habe ein Soziales Umfeld was, naja... Nicht das optimalste ist, ich bin depressiv, ich werde in der schule "gemobbt" und natürlich spiele ich "Killer-Spiele".
Allerdings ist die Theorie nicht die Praxis, den praktisch hänge ich zu sehr am leben, (Das klingt vielleicht Paradox zusammen mit der erwähnten Depression, ist aber so) als dass ich es versauen würde indem ich der Presse Futter gebe und möglicherweise unschuldige töten würde. Da habe ich Moralbedenken. Ich kann Lügen, klauen und so ziemlich alles ohne mit ner Wimper zu zucken. Und obwohl ich Atheist bin, halte ich ein paar der 10 Gebote für durchaus angebracht. (Außer Nächstenliebe... Naja, Zaunpfahl und so
).
Ich würde niemals, wenn ich bei klarem Verstand bin (Und das bin ich eigentlich immer, ich nehme einschließlich Alkohol keine Drogen, was mitunter Grund für das Mobbing ist) irgendwelche Menschen töten. Vorallem da ich darin erstens: Keinen Sinn sehe. Da ich zweitens, eh niemals an eine Schusswaffe kommen würde und drittens meine Moral-Latte zu hoch dafür ist. Menschenwürde ist mir wichtig, obwohl ich oft nicht viel für dessen (deren?) Einhaltung tun kann.
PS: Mein Beitrag ist verwirrend, wie so ziemlich alles was ich um diese Uhrzeit tippe, und er soll keinesfalls als "Drohung" oder so ein Quatsch fehlinterpretiert werden.
Euch allen eine angenehme Nacht
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23. 07. 2010, 23:25 #16
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Tja, es ist halt nur menschlich die Schuld auf andere zu schieben. Das war schon in der Bibel bei Adam und Eva so. Auch ich bin der Ansicht, dass das Umfeld des Jugendlichen der Auslöser für eine solche Tat ist. Die Menschen im Umfeld, die die Jugendlichen eventuell gemobbt und ausgeschlossen haben, wollen das nicht zugeben. Es ist nicht verwunderlich, dass ein Mensch irgendwann austickt, wenn er in kein soziales Gefüge passt.
Die Täter sind sozial ausgegerenzt, haben keine richtigen Freunde und sind psychisch labil und depressiv. Das stimmt bisher bei allen Tätern überein. Es gab ja auch mal einen versuchten Amoklauf einer Schülerin, welche aber noch geschnappt werden konnte, bevor es richtig losging. Ich weiß nichtmehr wo das war. Hat sie auch Counterstrike (das Vorzeigekillerspiel) gespielt? Ich habe davon nichts gelesen.
Dass hingegen Counterstrike auf dem PC des Täters von Winnenden gefunden wurde ist nicht verwunderlich, weil Counterstrike wohl eines der weltweit am meisten von Jungen gespielten Spiele ist. Das es überwiegend Jungen spielen liegt wahrscheinlich auch an dem männlichen Urinstikt des Jägers. Die Wahrscheinlichkeit ist daher sehr hoch, dieses Spiel auf dem PC eines Jungen zu finden.
Dumm ist bloß, dass auch viele Politiker auf den Zug aufspringen, weil sie sich wahrscheinlich ein gutes Image dadurch erhoffen indem den Leuten vorgegaugelt wird, durch eine Abschaffung von Killerspielen das Problem des Amoklaufs aus der Welt schaffen. Wahrscheinlich geht es dabei auch um Wiederwahlen etc.. Leute die sich nicht mit Spielen auskennen und sich auch bisher damit nicht beschäftigt haben, glauben das natürlich blind. Genau so wie an viele Wahlversprechen (Stichwort Steuersenkung "hust").
Ich möchte nicht komplett ausschließen, dass solche Spiele eventuell einen gewissen Einfluss auf psychisch labile Menschen haben können, welche nichtmehr zwischen Spielwelt und Realität unterscheiden können. Erstens wird es aber so dargestellt, dass es der einzige Grund ist und zweitens stellen solche Leute einen äußerst geringen Teil der Gamergemeinde dar. Sonst wären millionen Gamer bereits potenzielle Amokläufer. Genau so gut könnte man sagen, dass Alkohol komplett verboten werden muss, weil manche Menschen nach dem Alkoholkonsum äußerst agressiv werden und die Möglichkeit besteht, dass sie jemanden totschlagen. Wieviel solch ein Verbot geholfen hat, weiß man ja seit der Einführung und der kurz darauf folgenden Abschaffung der Pohibition in Amerika. Dadurch würde nur die Internetpiraterie gefördert. An die Spiele kommt man immer ran. Ganau wie die Amerikaner damals, trotz Verbot, an Alkohol rangekommen sind.Geändert von Lil Ill (23. 07. 2010 um 23:47 Uhr)
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23. 07. 2010, 23:36 #17
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Nein ich schiebe die Schuld nicht völlig auf die Umgebung des Amokläufers, auch wenn es oben vll so klingt. Denn ein über 14 jähriger Amokläufer sollte bereits genug eigenen Geist besitzen um das unrecht zu erkennen. Aber die Amokläufer sind danach in aller Regel tot und können nicht zur rechenschaft gezogen werden, daher ist es recht sinnlos ihnen die schuld zu zuschieben. Wohl aber hat die soziale Umgebung eines Amokläufers einen gehörigen Anteil an seiner Tat: Erziehung, Mobbing, Provokationen, Demütigungen, Verläumdungen. Alles ganz normal in den deutschen Schulen, wie man nun endlich auch ab und zu im Fernsehen sehen kann. Niemand kann mir sagen, dass das eine gesunde geistige entwicklung unserer mitmenschen fördert. ich behaupte, das 80% der Schuld auf die Mitmenschen eines Amokläufers fällt. Ich sage nicht, dass eine spezielle person daran schuld ist, sondern dass das zusammenspiel aller zu solchen ergebnissen führt. und genau hier muss man anfangen, frei nach dem motto, wehret den anfängen....außerdem kann dies auch ein besseres leben für uns alle bedeuten, wenn wir uns hier mal an die nase fassen und entsprechend handeln......
es kann nicht sein, dass alle nur hitler alleine die schuld geben...es waren alle anderen mitschuldig die es zugelassen haben oder die zuwenig dagegen getan haben. ( ah unser Nazivergleich, der musst sein
)
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24. 07. 2010, 06:42 #18
Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Mir sind schon so viele Menschen übern Weg gelaufen, die mich so rasend gemacht haben (besonders damals in der Schule). Ich wurde gemobbt, von Randgruppen
, mir wurden z.B in der Schule damals benutzte Kondome zwischen mein Brot oder in meine Trinkflasche gelegt. Mir wurden Dinge geklaut, ich wurde grammatikalisch falsch beleidigt (Randgruppen
). Man hat meinen Tournister aus dem 5.ten Stock geworfen und und und ... War damals schon ne Zeit lang ziemlich am Ende
. Da hätte ich am liebsten auch den ganzen Laden in die Luft gesprengt und alle Leute, die mich maltretiert haben mit einem stumpfen Löffel zerteilen können. Das hörte dann alles schlagartig auf, als ich das erste Mädel, was ich bei der Sabotage meiner Lunchbox erwischte, im Zwischenraum auf einem Kleiderhaken aufhängte und sie 15 Minuten die Pause über hängen liess
... (Ich muss aufpassen, dass ich nicht während ich Milch trinke an dieses äußerst erfreuliche Erlebnis zurück denke, denn es wird von Mal zu Mal lustiger in Gedanken
)
Ich treffe jeden Tag Leute, die mich ziemlich sauer machen. Ich werde neuerdings seit ner Woche Nachts ziemlich regelmässig 2-3 Mal von einem Penner gezwungen die Stange runter in die Halle mit den Brumm Brumms zu rutschen, nur damit er wenn er das Blaulicht sieht total besoffen und erfreut einen Ausruf wie "Toll, Taxi kommt, oder Essen auf Rädern..." von sich gibt. Glaube mal ich würde in Bedrängnis kommen, wenn ich meinem Schöpfer erklären müsste, warum ich in der letzten Woche ungefähre 50 Weltneuheiten in Gedanken durchgespielt habe, wie man diesen Menschen auf qualvolle Weise meucheln könnte
...
Egal wie sauer ich bis jetzt auf einen Menschen war, und egal, wie oft ich mir gewünscht habe, 10 Sekunden mit ihm in einem Raum zu bekommen, ist es mir noch nie passiert, dass ich nicht spätestens nach 15 Sekunden drüber nachdenken grinsen musste und das Thema gegessen war, weil ich mich damit abreagiert hatte.
Bei mir in der Murmel exestiert ein wirksamer Schalter, der mich frühzeitig wieder runter holt und rational - zivilisiert denken lässt. Ich bin fest davon überzeugt, dass bei manchen Menschen, die nicht so ganz mit der Gabe der rationalen Denkstrukturen beglückt sind (plump gesagt "IQ-Negativ-Helden"), so ein Schalter nicht vorhanden ist, weil sie schon mit ihrem kleinen Horizont nicht klar kommen, wo nur ihr Arsch exestiert. Das Unausweichliche, was am nächsten liegt, ist doch immer die beste Lösung, wenn man eine Situation nicht unparteiisch überblicken kann (Weil es einem eventuell nicht von den Eltern beigebracht wurde, oder sogar schlimmstenfalls vorgelebt wurde!)...
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24. 07. 2010, 08:25 #19Silent Reader
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Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Genau das tust du oder warum hebst Du die alleinige Schuld noch extra hervor? Ummissverständlicher geht es doch gar nicht mehr.
Zitat von vga
in meinen augen sind die lehrer, eltern und bekannten des amokläufer ALLEINE an dem Amoklauf schuld.Unrechtsbewusstsein -> Hemmschwelle. Wenn du u. andere diese Menschen von jeglicher "Schuld" freisprechen o. schlimmer noch zu Helden verklären, habt auch ihr euren Anteil an zukünftigen Taten.Aber die Amokläufer sind danach in aller Regel tot und können nicht zur rechenschaft gezogen werden, daher ist es recht sinnlos ihnen die schuld zu zuschieben.
Mobbing, Diskriminierung, Ausgrenzung, Leistungsdruck usw. ist nicht neu, das war früher nicht viel besser. Neu ist die mediale Ausschlachtung und undifferenzierte Ursachendiskussionen in Internetforen.
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24. 07. 2010, 09:22 #20Mitglied
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Re: Gamerverbände fühlen sich von Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden angegriffen
Guten Morgen,
ich denke das Problem ist nicht, dass wir uns nicht alle einig sind, was die "Killer-Spiele" angeht. Wir sind uns alle einig, dass diese Spiele sicherlich nicht förderlich sind, wenn jemand sowieso schon "geschädigt" ist.
Ich meine hiermit aber nicht das jahrelange Spielen, sondern das soziale Umfeld etc..
Von diesem Gesichtspunkt her, ist dieser offene Brief sicherlich ein guter Anfang, um darauf Aufmerksam zu machen, dass "Killerspiele" nicht der einzige Grund für solche Taten sind.
Meiner Meinung nach darf es aber nicht dabei bleiben, denn wenn ich einfach mal einen Brief schreibe, wird es vielleicht gelesen und dann war es das.
Es muss etwas passieren, was dafür sorgt, dass man sich mit diesem Thema vernünftig auseinandersetzt.
Diese Auseinandersetzung wird es aber nicht geben. Warum? Eigentlich einfach. Weil sich niemand verantwortlich fühlt. Es gibt genug Beispiele dafür, dass mit den Menschen etwas gemacht wird, was eigentlich keiner will. Alle beschweren sich am Stammtisch aber auf die Idee etwas wirklich zu unternehmen kommt niemand (ELENA, Vorratsdatenspeicherung, BP-Skandal, etc.).
So lange sich an dieser "Nichts-tu-Mentalität" nichts ändert, wird sich auch bei diesem Thema nichts ändern.


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