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31. 07. 2010, 22:36 #1
Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Seit Wikileaks die Afghanistanprotokolle im Netz veröffentlichte vergeht kein Tag mehr ohne brisante Schlagzeilen über das Thema. Ständig findet man neue Fakten in den Unmengen an Dokumenten und auch Gründer Assange und sein Team werden fortwährend insbesondere von Amerika kritisiert. Nun ist plötzlich eine mysteriöse Datei auf der Webiste zu finden.
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02. 08. 2010, 12:47 #81
Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Besser wäre es, denn dann könnten sich die Menschen die den Angriffen der US-Bomber hilflos ausgesetzt sind vielleicht noch in Sicherheit bringen.
Mit Informanten und allen Leuten die die Amerikaner bei ihrem mörderischen Treiben unterstützen habe ich kein Mitleid!
Auch die Soldaten sind Handlanger des Imperialismus unserer schönen 1. Welt.
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02. 08. 2010, 13:02 #8242
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Dass das Schwachsinn ist, ist dir hoffentlich selber aufgegangen. Wie viele Menschen, die in Afghanistan durch US-Luftangriffe gefährdet sind, besitzen Internet?
Und nicht nur Soldaten sind "Handlanger" sondern jeder, der einen Beitrag dafür leistet, dass der deutsche Staat weiterhin bestehen bleibt, wozu Du sicherlich auch gehörst.
Und wenn dir unsere Welt nicht gefällt, dann kannst du ja nach Afghanistan auswandern... aber halt, bringen nicht auch Taliban unschuldige Zivilisten um? Also sind auch sie Mörder! Wen willst Du dann unterstützen?
Ich bin sicherlich auch kein Freund des Krieges, aber dennoch denke ich, dass die Situation in Afghanistan nicht künstlich noch verschlimmert werden sollte.
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02. 08. 2010, 13:15 #83Gesperrt
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
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02. 08. 2010, 13:57 #84Overflow
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Hier wär die Datei auf einem Filehoster:
DOWNLOAD
dann verbreitet mal schön ^^
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02. 08. 2010, 13:58 #85
Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Das hat nichts mit "Internet haben oder nicht" zu tun, sondern es geht ums Prinzip.
Das ich den Krieg in Afghanistan unterstütze, halte ich für ein Gerücht.
Ich gehe nicht mit der Waffe in der Hand in fremde Länder um den "American Way of Life" dort gewaltsam durchzusetzen und diese Länder ihrer Rohstoffe zu berauben.
Überall wo die USA waren gab es Krieg und Zerstörung - Hiroshima, Vietnam, Irak usw.
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02. 08. 2010, 14:11 #8642
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Ich bin lediglich auf deine Argumentation eingegangen.
Das tust Du aber zwangsläufig, wenn du die Weltwirtschaft mit deiner Arbeitsleistung unterstützt.Das ich den Krieg in Afghanistan unterstütze, halte ich für ein Gerücht.
Was anderes behaupte ich auch gar nicht, aber der Zusammenhang erschließt sich mir hier nicht.Überall wo die USA waren gab es Krieg und Zerstörung - Hiroshima, Vietnam, Irak usw.
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02. 08. 2010, 14:12 #87
Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Entweder es wird mit demokratischen Mitteln und nach Genferkonvenzion Krieg geführt oder man muss es sich nunmal unter die Nase reiben lassen wenn man Scheiße baut dafür sind nunmal eigentlich Jounalisten da.
Und dann muss man auch "den Arsch in der Hose haben" dazu zu stehen und nicht wie im Kindergarten mit dem Finger auf andere zeigen.
Kritikfähigkeit nennt sich sowas.
Es ist numal nicht förderlich wenn man handelt wie die Taliban. Ob man nun aus kilometern Enfernung mit nem Apache Kampfhubschrauber Zivilisten niedermäht oder sich nen Sprengstoffgürtel umschnallt ist von der Feigheit fast gleichzusetzen.
Das in Guantanamo gefoltert wird (unter anderem bis zum Tode) wird sich auch in Afghanistan rumsprechen und ist bestimmt auch keine gutes Aushängeschild.
Vielleicht sollte man sich auch nach den Regeln der Demokratie verhalten wenn man als nobler Ritter die Demokratie den Menschen näher bringen möchte das sie nicht zur Taliban wechseln. Nur sone Idee
Eine Armee ist nunmal den Politikern unterstellig und diese vertreten wiederum das Volk (eigentlich
). Also ist diesem auch mitzuteilen was in dem von ihrer Armee mitgeführten Krieg passiert.
Wenn die Armee das von sich aus machen würde hätte sie auch die Chance Informanten aus ihren Berichten rauszuzensieren.
Aber dann könnte man ja wiederum nicht Cowboy im wilden Westen spielen. Alles hat einen Hacken
Von der Legitimation dieser Kriege mal ganz abgesehen.
Volker Pispers history of USA and terrorism: http://www.youtube.com/watch?v=n4H_E8b-qmoGeändert von FireAndFlames (02. 08. 2010 um 14:50 Uhr)
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02. 08. 2010, 14:17 #88
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02. 08. 2010, 14:36 #8942
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Meines Wissens nach sind gezielte Tötungen, denn ich glaube darauf beziehst du dich, laut den Genfer Konventionen nicht verboten.
Und ich wiederhole noch einmal: Diese Operationen waren schon zuvor bekannt!
Ich bin ja absolut deiner Meinung, dass das Volk über die Kampfhandlungen aufgeklärt gehört, aber nicht in einem solchen Umfang, der wichtige militärische Details verrät und so weitere Leben von Soldaten kosten kann.
Es geht hier auch nicht um die Legitimation des Krieges, der auch meiner Meinung nach nicht geführt werden müsste, sondern um die Situation die nun vorherrscht und wie man sie am besten und zum Wohle aller, auch und insbesondere der Afghanen, lösen kann.
Und hier denke ich, schadet allzu genaue Information der Öffentlichkeit.
Ich weiß auch nicht wie die meisten sich hier den Krieg vorstellen, aber ich muss euch leider enttäuschen, denn es gibt keinen "sauberen" Krieg.
Er schrieb ja nicht Länder, es muss also nicht zwangsläufig Japan heißenWie wäre Japan, statt Hiroschima? Vietnam und Irak sind nämlich Länder, keine Städte.
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02. 08. 2010, 14:40 #90Gesperrt
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Er wollte Japan ja nicht nennen, weil schließlich Japan die USA angegriffen hat und nicht umgekehrt.
Verbleibt die Frage warum er nicht auch Hamburg, Dresden und Berlin genannt hat.
Vermutlich weil da keine A-Bomben geworfen wurden (wobei das in Vietnam und im Irak auch nicht der Fall war).
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02. 08. 2010, 15:46 #91
Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Ich bezog mich auf das auslöschen von Zivilisten und Journalisten (Wikileaksvideo), auf das schießen auf Verwundete (Wikileaksvideo und andere), auf das bebomben von Afghanischen Hochzeitszeremonien etc..
Und das ist nach Genfer Konvention nicht erlaubt.
Das es in einem Krieg standart ist gezielte Tötungen (Generäle etc.)zu vollstrecken ist mir vollkommen klar und Militärtaktisch vollkommen logisch.
(Ist allerdings unseren Soldaten laut Grundgesetz verboten. Aber wen kümmert schon das Grundgesetz)
Das Problem was sich hier stellt ist was wäre wenn es nicht möglich ist die Demokratie dort aufrecht zu erhalten. Sollte man noch 50 bis 100 Jahre dort unten bleiben? Und mit welcher Begründung?
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02. 08. 2010, 15:59 #92
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02. 08. 2010, 16:00 #9342
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Nun, da magst du recht haben. Aber soweit ich das in Erinnerung habe, handelte die Helikopterbesatzung in dem glauben, dass die Ziele am Boden Waffen bei sich hatten. Man kann hier also von einem Unfall sprechen.
Ich glaube auch nicht, dass das oberste Ziel der US-Militärs das bombadieren von Hochzeitsgesellschaften ist.
Was ich damit sagen möchte: natürlich sind solche Vorkommnisse absolut schrecklich, aber dort herrscht nun einmal Krieg und solche "Unfälle" erreignen sich nun einmal unter solchen Begebenheiten.
Ich halte es für unmöglich eine funktionierende Demokratie in kürzester Zeit zu etablieren, schon alleine weil den Menschen so etwas dort weitesgehend unbekannt ist.
Es kann auch nicht das Ziel sein, weitere 50 Jahre in Afhanistan Truppen zu stationieren, jedoch darf man dort kein Machtvakuum hinterlassen, was zu einem Bürgerkrieg mit noch mehr toten Zivilisten führen könnte.
Edit:
Deutsche Soldaten waren nach jetzigen Erkentnissen nicht an den gezielten Tötungen beteiligt.
Und ja, Krieg ist legalisierter Mord (oder vielmehr Totschlag). Aber das beinhaltet schon die Defintion von Krieg
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02. 08. 2010, 16:01 #94
Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Danke für die "Nachhilfe" in Geographie.

Der Angriff auf Pearl Harbor rechtfertigt aber nun mal nicht den Einsatz von Atombomben gegen zwei japanische Städte mit tausenden von Ofern unter der Zivilbevölkerung.
@Kazzat
Du unterstellst mir den Krieg des Imperialismus mit meiner Arbeitsleistung zu unterstützen, das ist einfach lachhaft.
Die Antifaschisten unter Hitler haben wohl auch den Krieg unterstützt weil sie im KZ schuften mussten?
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02. 08. 2010, 16:08 #9542
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Ja das unterstelle ich Dir. Um dein Beispiel aufzugreifen:
Die Menschen die im KZ V2 Raketen herstellen mussten, unterstützen damit Hitler, ob sie wollten oder nicht.
Muss ich jetzt Anfangen Dir zu erklären wie die Welt funktioniert? Auch Du unterstützt den Krieg indirekt, ob Du willst oder nicht.
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02. 08. 2010, 16:14 #96
Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Absoluter Quatsch - meine Welt funktioniert so nicht. Ich leiste gegen Imperialismus und dessen Kriege Widerstand, nicht nur im Inet.
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02. 08. 2010, 16:22 #97
Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Korrekt!

Zwischen unterstützen und gezwungen werden ist doch ein großer Unterschied wie ich finde. Und somit ist der Vergleich auch hin.Ja das unterstelle ich Dir. Um dein Beispiel aufzugreifen:
Die Menschen die im KZ V2 Raketen herstellen mussten, unterstützen damit Hitler, ob sie wollten oder nicht.
Das wenn ich mir Schuhe von Adidas kaufe die Ausbeutung von Kindern in 3. Welt Ländern wissentlich unterstütze obwohl ich das scheiße finde das wäre ein passender Vergleich
.
Wenn man sich gezwungener Maßen in einem System bewegt, arbeitet etc. heist nicht das man es auch unterstützt oder willst du mir erzählen das die Kinder ihre 10 cent am Tag als gerechten Lohn verteidigen würden und kapitalistische Ausbeutung gut finden?
@Kazzat:
Ich bin der Meinung das mit der Hochentwickelten technologie die dort zur Verfügung steht soetwas nicht passieren darf und durchaus vermeidbar ist wenn man nur will.
1. Es gibt zich Berichte die belegen das zur Zeit Gelder die für Transport von (zivile/militärische) Gütern gedacht sind als schutzgeld an Warloards und unter anderem auch an die Taliban gehen.
2. Das die dort bestehende Regierung zum größten Teil bestechlich ist usw.
3. Die Taliban immer noch immense Kontrolle hat.
Also nach meiner Ansicht hat sich nicht viel getan außer das man hübsch Geld scheffeln kann.
Und solange wie die Taliban und irgendwelche Warloards weiterhin aus dubiosen Quellen Kohle kriegen wird sich da unten auch nichts ändern.
Mal die ganzen "ausländischen" Firmen ausgeklammert die an diesen Kriegen sich die goldene Nase verdienen.
Eine hübsche Idee wäre doch auch einfach den Menschen die die Demokratie wollen die Staatsbürgerschaft in einem Demokratischen Land ihrer Wahl anzubieten (kleine Spontanidee). Und danach abzuziehen.Geändert von FireAndFlames (02. 08. 2010 um 17:03 Uhr)
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02. 08. 2010, 16:41 #9842
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Die Definition von "unterstützen":
1. jmd. unterstützt jmdn./etwas jmdm. in irgendeiner Form helfen
Auch wenn man gezwungen wird jemanden in "irgendeiner Form" zu helfen, bedeutet das doch, das man ihn unterstützt hat.
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02. 08. 2010, 17:02 #99selten da..
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
Das ist deine Meinung, andere, wie z.B. ich haben dazu eine andere Meinung.
Ich halte den Einsatz von Kernwaffen auch gegen nicht mit Kernwaffen ausgerüsteten Saaten für moralisch erlaubt, wenn diese ein effizientes Mittel sind, den Angriff zu beenden.
Beim Fall von Japan waren sie das.
Die USA wollten keinen Krieg, wurden angegriffen und haben den Angriff beendet. Ähnlich verhält es sich mit dem Angriff auf Afghanistan.
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02. 08. 2010, 17:19 #100Gesperrt
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Re: Wikileaks - Die Folgen der Afghanistan-Leaks
dir ist schon klar dass die journalisten in gesellschaft bewaffneter terroristen waren? der beschuss war gerechtfertigt
@copy_x: die atombomben haben mehr leben gerettet als getötet, dazu kommt noch dass japan den angriff provoziert hat
den krieg in afghanistan kann man so nicht gewinnen, die art des gegners verlangt ein härteres, brutaleres vorgehen


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