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19. 08. 2010, 19:36 #1
Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
Mit seiner Idee, eine weitreichende Überarbeitung des Bundesgesetzes betreffend der Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) durchzuführen, ist die Schweizer Bundesregierung auf heftigen Widerstand gestoßen. Von Parteien über die Internetgemeinde bis zu den Providern wird Kritik an der Maßnahme laut.
zur News
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19. 08. 2010, 20:09 #2Mitglied
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Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
Da ist es fast schon ironie das ich vor 1 oder 2 wochen mit einer schweizerin darüber geredet hatte, was man bei uns für einen überwachungswahn einführen will, worunter sie sich nichts vorstellen konnte.
Ich persönlich hätte das in der schweiz auch nicht erwartet, aber man wird immer eines besseren belehrt
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19. 08. 2010, 20:17 #3
Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
und so folgt ein land nach dem anderen der amerikanischen überwachungsmasche. umsomehr das ganze vorran schreitet, desto näher ist deren ende. inzwischen verhalten sich politiker genauso wie könige, als sie maßlose angst hatten ihren tron zu verlieren. kurz danach hackte ihnen das volk die köpfe ab...
weiter so, damit sich auch das baldmöglichst wiederholt.
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19. 08. 2010, 20:30 #4Viersaitig
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Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
...Gleichschaltungsprozess bei 23,45%...
...vorrausichtliches Ende: unbestimmt...
...derzeit aktiv in: Schweiz...
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19. 08. 2010, 20:46 #5bonenstangeGast
Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
Nein, nein und nochmal nein. Aber ich bin guter Hoffnung dass das Volk erkennt, welch idiotische Idee, mal wieder von Oben kommt und klar NEIN sagen wird..
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19. 08. 2010, 22:09 #6Mitglied
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Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
Zur Aufklärung...
Es handelt sich hier nicht um einen Bundestrojaner....
Das Bakom (Bundesamt für Kommunikation) verlangt von jedem ISP der Internetzugänge, Dedicated Services, Colocations etc. anbietet eine direkte Leitung zum Bund. Nun kann das Bakom/Staat die Daten von jedem Anschluss, der sich in der Schweiz befindet per Lifestream anschauen. Zudem muss der Anbieter noch offen legen wer sich hinter welchem Anschluss "versteckt". Mit dieser Möglichkeit kann man Pornographie, Terrorismus und was weis ich alles bekämpfen; also schlussendlich eine gute Sache (Der Satz ist mit einem Fünkchen Ironie behaftet).
Nun kommen wir zum traurigen Teil der Geschichte... Wir Deppen haben dieses Gesetz vor ein paar Jahren selber angenommen; nur wurde damals nie deklariert, was sich alles ändern wird. Das heisst das Bakom hat nun freie Hand und kann selber entscheiden, was zu tun und zu machen ist. Das zweite Traurige ist, dass die ISP's die Kosten für die Anschaffung der Infrastruktur (Geräte etc.) selber übernehmen müssen; was defintiv kein kleiner Betrag ist!
Es gibt nun viele Stimmen die behaupten, dass z.B. P2P User nicht mehr sicher sind - was jedoch nicht stimmt! Die Daten werden nicht öffentlich gemacht und und das Verfahren läuft noch gleich wie heute. Bis jetzt wurde noch nie jemand verklagt und musste Schadenersatz zahlen, weil er etwas illegales heruntergeladen hat. Der einzig mir bekannte Fall ist Sharereactor, die sie vor ein paar Jahren geschlossen haben.
Schlussendlich ist es nur eine Frage der Zeit bis eine Initiative ergriffen wird um das Gesetz zu vernichten - weil wir bestimmen was abgeht und nicht der Bundesrat!
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19. 08. 2010, 22:20 #7Mitglied
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Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
Erstens habt ihr Gulli Leute den Namen des Typen der die Idee hatte vergessen.
Zweitens, tut doch nicht alle so als würde es der Schweiz jetzt auch so ergehen wie allen anderen. Nur weil einer was sagt von k.p. mindestens 200 Bundestypen. Heist das noch lange nicht das das angenommen wird.
Besonders wenn sich die grössten und wichtigsten Parteien eh schon dagegen ausgesprochen haben, ist die sache so gut wie zu vergessen...
Und dazu noch unsere direkte Demokratie, also entscheiden ja sowieso wir was abgeht. Und bei dem Punkt unterscheiden sich Schweizer sehr von z.b. Deutschen, uns ist die Privatsphäre verdammt wichtig! Und wenn wer was dagegen tun will, informiert sich jeder was läuft...
Also, in meinen Augen ist die Meldung genau so Relevant wie wenn einer der Bundestypen auf die Idee käme Herion im Coop zu verkaufen... Sicher kann er das wollen, nur der Rest wohl nicht xD
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19. 08. 2010, 22:39 #8Mitglied
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Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
Es ist bereits angenommen
Wie du jedoch schon erwähnt hast haben wir den Vorteil der direkten Demokratie - Also scheiss drauf 
Noch zwei Interessante Links:
http://www.woz.ch/files/vernehmlassung_ip.pdf
http://www.woz.ch/files/technical_guidelines_li.pdf
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19. 08. 2010, 23:06 #9
Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
@blibla33
Dann präsentier uns hier doch mal ein paar Quellen die deine Aussage bestätigen!
Ich habe jedenfalls noch nie etwas über dieses angeblich schon angenommene Gesetz gehört, das wären eine menge Unkosten für unsere ISPs und ich kann mir nicht vorstellen das sowas klang-heimlich einfach so eingeführt worden ist...
Momentan sind unsere Internet-Gesetze noch ziemlich legitim, z.b. das der download von MP3s aus dem netz nicht strafbar ist nur das Anbieten, und jetzt kommst Du und behauptest das wir schon lange vom Statt abgehört werden?
Sorry aber das erscheint mir doch ziemlich lächerlich, zumindest so lange wie Du deine Aussagen mit Quellen beweisen kannst...
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19. 08. 2010, 23:32 #10Viersaitig
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20. 08. 2010, 05:16 #11Mitglied
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Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
Schau dir die pdfs an. Hier siehst du um welche gesetzte es sich handeln. Danach auf www.admin.ch gehen und da kannst du dir die bestatigung hollen. Hier has du eine 1000% korrekte quelle

Zudem arbeite ich bei einem isp im netzwerk bereich.
Ps: zur zeit hat es noch kein isp aktiv
Pps: nur weil du das erste mal davon hoerst, heisst das nicht, dass es nich stimmt
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21. 08. 2010, 00:38 #12
Re: Schweizer Bundestrojaner stößt auf Widerstand
/Nervensägemodus on
Schweizer Bundesregierung --> gibt es nicht.
Es gibt den Bundesrat, die Bundeskanzlei, das Bundeshaus...
Die Regierung der Schweiz ist ihre stimmberechtige Bevölkerung und niemand sonst.
Alle Verwaltungsorgane sind der Regierung (also der Bevölkerung) unterstellig und nicht umgekehrt.
/Nervensägemodus off
<aber dennoch 10 Punkte für die korrekte Grossschreibung des Adjektivs 'Schweizer'>
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