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  1. #21
    ... Avatar von Lokbob
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    Backup Manager Compatibility list

    Die wohl größte Auflistung zeitlich, mit Infos ob das Spiele Backup auf die Externe oder Interne Festplatte rauf muss.

  2. #22
    :PIC 'n' BREAK: Avatar von ycgster
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    Lightbulb [TUT] DIY PS3 Jailbreak - PSGrooPIC Stick

    [*edit* 19.01.2011]

    PSGrooPIC .hex Files etc... >>> Direkt Download hier... <<<


    ::PSGrooPIC Stick::



    PSGrooPIC ist ein PSgroove Stick basierend auf MicroChips PIC µController der Serie PIC18Fxxxx. Der Stick ist besonders für den Selbstbau geeignet, da die PIC µController auch in DIL Gehäusen erhältich sind. PSGrooPIC läuft mit PIC18F2550 , PIC18F2455 , PIC18F2553 , PIC18F4550 , PIC18F4455 ...

    :1: :Schaltbild: :PSGrooPIC 'ST' Standard:



    :2: :Platinen Layout:

    Spoiler: 


    • Das Layout .pdf befindet sich im Anhang. Es ist für einseitige (single layer) Platinen gedacht und kommt ohne Brücken auf der Bestückungsseite aus.

    • ACHTUNG: beim Ausdrucken des .pdf darauf achten, dass bei 'Anpassung der Seitengröße' 'Keine' ausgewählt ist, sonst stimmt Maßstab und Rastermaß nicht!

    • Beim Einlöten ist auf die richtige Polung von LED und Elko zu achten. PIC Pin1 ist durch einen Punkt (bzw. Kerbe) gekennzeichnet - entsprechend ist der PIC in den IC-Sockel einzusetzen!

    • Den USB Stecker kann man für mehr Stabilität an der Unterseite am Rand zur Platine zusätzlich mit der GND Fläche verlöten oder man hilft an der Oberseite mit etwas 2-Komponentenkleber nach.




    :3: :Bauteilliste:

    Spoiler: 


    PSGrooPIC Stick::Reichelt Bestell-Liste

    Kosten < €10,-

    1x (IC1) PIC 18F2550-I/SP::PIC-Controller S-DIL-28
    1x (Q1) 12,0000-HC49U-S :: Standardquarz, Grundton, 12,0 MHz
    2x (C1,C2) KERKO 22p :: Keramik-Kondensator 22pF
    1x (C3) Z5U-5 220N :: Vielschicht-Keramikkondensator 220nF, 20%
    1x (C4) X7R-5 100n :: Vielschicht-Keramikkondensator 100nF, 10%
    1x (C5) 22uF/25V :: Elektrolytkondensator, 105°C, RM 2,5mm
    1x (R1) METALL 1,00K :: Metallschichtwiderstand 1,00 K-Ohm
    2x (R2,R3) METALL 10,0K :: Metallschichtwiderstand 10,0 K-Ohm
    1x (D1) LED 3MM ST RT :: LED, 3mm, Standard, rot
    1x (X1) USB-Einbaustecker, Serie A, gewinkelt
    1x IC-Sockel, 28-polig, superflach, gedreht, schmal
    1x Print oder Lochrasterplatine

    OPTIONAL

    - die Schaltung lässt sich auch auf Lochrasterplatine oder Steckboard aufbauen
    1x Lochrasterplatine, Hartpapier, 50x100mm
    - für bessere Qualität & Handhabung könnte man sich eine Epoxyd Lochrasterplatine leisten:
    1x Lochrasterplatine, Epoxyd, 160x100mm
    - oder:
    1x Experimentier-Steckboard 640/200 Kontakte

    - für den Jumper:
    1x 36pol. Stiftleiste (man braucht nur 2 Stifte davon)
    1x JUMPER 2,54 SW :: Kurzschlussbrücke, schwarz, RM 2,54
    oder 2 Taster (statt Jumper):
    2x Kurzhubtaster 6x6mm, Höhe: 5,0mm
    (einmal für Bootloader Mode und einmal für Reset - siehe XT Schaltungsvariante)

    - USB Variante:
    falls man den PSGrooPIC per USB-Kabel anstecken will:
    1x USB-Einbaubuchse, Serie B, gew., Printmontage
    1x USB-Kabel 2.0, FullSpeed A-St auf B-St , 1m
    falls man das Ladekabel des Konsolen Controllers zum Anstecken verwenden will:
    1x USB-Einbaubuchse, B-Mini, gew., Printmontage

    - und noch was für die Optik *smile*
    1x LED, 3mm, ultrahell, farblos, klar, blau

    Für den CuteProgger PIC-Brenner (an RS232-Serieller Schnittstelle & 5V Versorgung über USB) wird benötigt:
    1x (R1) Metallschichtwiderstand 2,20 kOhm
    1x (R2) Metallschichtwiderstand 4,70 kOhm
    1x (R3) Metallschichtwiderstand 22,0 kOhm
    1x (C1) Vielschicht-Keramikkondensator 100nF, 10%
    1x (X1) D-SUB-Buchse, 9-polig, Lötkelch
    1x (X2) USB-Einbaubuchse, Serie B, gew., Printmontage
    1x IC-Sockel, 28-polig, superflach, gedreht, schmal
    + USB-Kabel (A-St auf B-St) + evtl. LED (+ 1k Vorwiderstand als 5V Anzeige) + Lochrasterplatine (siehe oben)

    Oder für den ART2003 PIC-Brenner (an LPT-Parallel Schnittstelle & 5V Versorgung über USB) wird benötigt:
    1x (R1) Metallschichtwiderstand 220 Ohm
    1x (C1) Vielschicht-Keramikkondensator 100nF, 10%
    1x (C2) 100µF/16V :: Elektrolytkondensator, 6,3x11mm, RM 2,5mm
    1x (X1) D-SUB-Stecker, 25-polig, Lötkelch
    1x (X2) USB-Einbaubuchse, Serie B, gew., Printmontage
    1x IC-Sockel, 28-polig, superflach, gedreht, schmal
    + USB-Kabel (A-St auf B-St) + evtl. LED (+ 1k Vorwiderstand als 5V Anzeige) + Lochrasterplatine (siehe oben)

    • Der PIC µController Chip wird mit einem PIC-Programmer und einem Brenn-Programm mit .hex Firmware beschrieben. Einen einfachen PIC-Programmer wie den CuteProgger oder ART2003 kann man auch selbst basteln (Details unter :4:).




    :4: :PIC-Programmer: :CuteProgger & ART2003:

    Spoiler: 


    CuteProgger oder ART2003?
    • Beide Programmer funktionieren nur, wenn der Computer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, die v.a. noch bei älteren PCs gegeben sind.
    • Der CuteProgger benötigt eine serielle (COM) Schnittstelle, der ART2003 eine parallele (LPT) Druckerschnittstelle.
    • Der CuteProgger scheint weniger 'anfällig' zu sein, weshalb man ihn evtl. vorziehen sollte:

    1) CuteProgger


    • Voraussetzung für den CuteProgger: eine Serielle 9-polige (COM / RS232) Schnittstelle am PC mit 9 - 12,5 Volt an TxD. Am besten TxD Pin#3 (siehe D-SUB9 Belegung) mit Voltmeter vorher überprüfen (besonders bei Notebooks kann die Spannung unter 9 Volt liegen).

    • USB-Seriell Adapter funktionieren leider nicht.

    • Die 5 Volt Versorgung für den PIC entnimmt der Brenner dem PC per USB.

    • Der CuteProgger läuft mit WinPic800 (Einstellung: JDM Programmer) und sehr gut mit PICPgm. Die nötigen Einstellungen (COM Port etc.) werden von PICPgm i.d.R. automatisch erkannt.

    • Mit dem CuteProgger ist es möglich neben LVP auch per HVP (high voltage programming) PICs zu brennen (LVP im Brennprogramm nicht gesetzt). Dann könnte man am Stick die Verbindung PIC Pin26 (LVP) mit Widerstand nach GND auch weglassen.

    • Den CuteProgger könnte man auch direkt mit dem PIC am Stick fürs Brennen (per ICSP) verbinden, die optional angegeben Bauteile fallen dann weg.


    2) ART2003


    • Voraussetzung für den ART2003: eine Parallele 25-polige (LPT) Druckerschnittstelle am PC mit ca. 5 Volt am LPT. Am besten AUTOFD Pin#14 (siehe D-SUB25 Belegung) mit Voltmeter vorher überprüfen.
    • USB-Parallel Adapter funktionieren leider nicht.
    • Die 5 Volt Versorgung für den PIC entnimmt der Brenner dem PC per USB.
    • Im BIOS des PCs muss für den ART2003 die LPT-Schnittstelle auf Bidirektional EPP+ECP eingestellt sein!
    • ART2003 läuft mit WinPic800, PICPgm funktioniert nicht.
    • Einstellungen in WinPic800 für den ART2003 wie im folgenden .pdf: ART2003-LVP.pdf
    • Mit dem ART2003 ist es nur möglich per LVP (low voltage programming) PICs zu brennen. Am Stick muss für LVP die Verbindung von PIC Pin26 mit Widerstand nach GND vorhanden sein.
    • Beim Brennen mit ART2003 muss daher immer in der Konfig von WinPic800 der Haken bei 'LVP' gesetzt werden. Sollte dies aus Versehen mal nicht so sein, ist der PIC danach per ART2003 nicht mehr ansprechbar!

    • Wenns mit dem ART2003 nicht auf Anhieb klappt:
      - Hardware überprüfen (der 'Hardware Test' von WinPic800 hat aber leider kaum Aussagekraft)
      - überprüfen, ob der LPT-Stecker nicht falsch rum angelötet wurde (siehe Schaltbild)
      - schauen, ob in WinPic800 der LPT-Port richtig gewählt wurde und die übrigen Einstellungen passen
      - evtl. mehrfach USB-5V Versorgung vom ART2003 ab/anstecken
      - mehrfach 'Chip erkennen' lassen - bevor der PIC nicht richtig erkannt wird, keinen Brennversuch starten
      - immer erst nach 'Chip erkennen' die jeweilige .hex einladen
      - evtl. mehrfach 'Chip löschen' bzw. 'Chip lesen'
      - Computer mal neu starten oder mit anderem Betriebssystem / PC probieren


    Für BEIDE Brenner & fürs Brennen gilt:
    • Den PIC µController richtig in den Sockel des Brenners stecken (Pin1 des PIC ist mit Punkt bzw. Kerbe gekennzeichnet).
    • Brenner an jeweilige PC-Schnittstelle anschließen und USB-5V Versorgung per USB-Kabel anstecken.
    • Der PIC muss vom Brennprogramm richtig erkannt werden (als PIC18F2550 etc.)!
    • .hex ins Brennprogramm laden und MHz & LVP kontrollieren.
    • Die jeweilige zu brennende .hex muss zu den MHz des verwendeten Quarz passen! Sollte die .hex die MHz nicht richtig vorgeben, kann diese Frequenz im Brennprogramm angepasst werden.
    • Dann 'Programm PIC' bzw. 'Chip schreiben'... wenn 'Verify' ok ist: PIC vorsichtig aus dem Brenner-Sockel hebeln und in den IC-Sockel vom Stick stecken.


    Ich empfehle gleich mit Bootloader zu arbeiten...

    :5: :Anleitung zum Flashen mit Bootloader:

    Spoiler: 


    1. Der PIC µController (PIC18F2550 etc.) muss einmalig mit dem BooTLoader (BTL) beschrieben ('gebrannt') werden, da er bei Auslieferung keinen BTL enthält:
    • dafür braucht man PIC-Programmer Hardware (PIC-Brenner, PIC-Flasher) wie bereits beschrieben z.B. CuteProgger oder ART2003 und ein Brenn-Programm wie WinPic800 oder PICPgm
    • und die passende Bootloader .hex z.B. 'PicXBoot_12MHz.hex' aus dem Paket PicXBoot_hex_Bootloader_4-24MHz.zip (je nach MHz des Quarz auf dem Stick)
    • Man könnte sich auch einen fertigen PIC-Programmer kaufen oder man besorgt sich von jemand einen bereits mit BTL beschriebenen PIC.

    2. ist der PIC µController richtig mit dem BTL beschrieben, wird er in den Sockel des Sticks eingesetzt:
    • nun den JUMPER am Stick (Pin17) setzen (oder je nachdem Taster drücken) und den Stick am Computer per USB anstecken
    • der Computer sollte jetzt nach einem Treiber fragen, wenn nicht schon vorhanden: aus dem Paket PICDEM_PDFSUSB.rar den Ordner \driver auswählen und den Treiber mchpusb installieren.
    • dann sollte am Computer im Gerätemanager der Stick als Microchip >Custom USB Device< erkannt & angezeigt werden - die LED leuchtet währenddessen nicht

    3. jetzt PICDEM (PDFSUSB.exe) aus dem Paket PICDEM_PDFSUSB.rar am Computer starten
    • im DropDown 'Select PICDEM FS USB Board' den Eintrag 'PICDEM FS USB 0 (Boot)' auswählen
    • zum Test mal 'Read Device' durchführen - das sollte dann so aussehen:


    4. nun kann die zu schreibende PSgroove .hex für BooTLoader PDFSUSB/PICDEM ausgewählt werden:
    • aus einem aktuellen Paket z.B. PSGrooPIC-HERMESv4b-fix-ycg-3.41_for_BooTLoader_PDFSUSB_LED_B1B4B5C0C1.zip
    • die Datei 'PSGrooPIC-HERMESv4B-fix-ycg-for_BooTLoader_PDFSUSB_LED_B1B4B5C0C1.hex' mit 'Load HEX File' laden

    • jetzt WICHTIG!!!: bei >Configuration Data< auf 'Abbrechen' klicken, damit die Grundeinstellungen (fuses) des BTL nicht verändert werden, sonst gibts Fehlermeldung:



    • evtl. mehrfach 'Erase Device' durchführen
    • dann auf 'Program Device' klicken und warten bis es so aussieht:


    5. Stick vom Computer abziehen - JUMPER entfernen (damit Pin17 nicht mehr mit GND verbunden ist / mit Taster ist dies bereits erledigt)
    • Stick zur Kontrolle wieder an USB vom Computer anstecken - LED blinkt paar mal lang / paar mal kurz und erlischt dann
    • dann sollte am Computer der Stick als unbekanntes Gerät >Standard-USB-Hub< im Gerätemanager angezeigt werden
    • ... fertig *smile*

    6. Stick wie üblich an der Konsole benutzen (siehe FAQ)

    7. Neue / geänderte .hex einspielen:
    • einfach SCHRITT 2. bis 5. damit wiederholen
    • es wird kein PIC-Programmer mehr benötigt
    • gilt genauso für den XBOX360 NAND SPI-USB Flasher oder ähnliche PIC Boards


    :6: :Schaltungs-Details & Varianten:

    Spoiler: 


    - das Schematic von psx-scene stellt den Kern der Schaltung dar
    - für eine stabile Funktion muss C4 und R2 hinzugefügt werden

    :PSGrooPIC 'LT' Lite:
    • daraus ergibt sich die PSGrooPIC minimal 'Lite' Version ohne Bootloader-Funktion - die LED mit Vorwiderstand könnte man weglassen (sowie R2 bei richtiger! Konfiguration in WinPic):



    • falls der PIC per LVP programmiert wird (z.B. mit ART2003), ist für die korrekte Funktion Pin26 (RB5) über einen 10k Widerstand mit GND zu verbinden
    • um die praktische Bootloader-Funktion zu erhalten, wird die 'Lite' Version mit einem Jumper für PICDEM_PDFSUSB BTL-Mode an Pin17 (RC6) erweitert
    • daraus ergibt sich die schon zu Beginn gezeigte 'ST' Version, für die auch Bauteilliste und Platinen Layout vorliegt:

    :PSGrooPIC 'ST' Standard:
    • der Jumper für BTL-Mode wird nur gesetzt bevor bzw. während man per USB und PICDEM neu flasht (siehe :5: :Anleitung zum Flashen mit Bootloader: )
    • alternativ könnte man den Jumper durch einen Taster ersetzen
    • und in Kombination mit einem Reset-Taster an Pin1 ergibt sich die erweiterte 'XT' Version des PSGrooPIC:

    :PSGrooPIC 'XT' extended:



    Funktion:
    • >Bootloader Taste gedrückt halten + Reset Taste kurz drücken< dadurch springt der µController in den Bootloader Mode und kann per USB geflasht werden
    • danach >kurz Reset drücken< der µController verlässt den BTL und läuft wieder als PSgroove etc. *zwincker*



    :LED:
    • der Vorwiderstand R1 für die LED kann an die gewünschte Helligkeit und den LED-Typ angepasst werden (~ 1k2 bis 330 Ohm)
    • es kursieren verschiedene LED-Belegungen je nach Compilierung (hier an RB1 aber auch an RB4, RB5...) - sollte die LED nicht blinken/leuchten obwohl JB funktioniert, könnte es an der .hex liegen.
    • ACHTUNG! bei .hex files mit LED Signal an mehreren Ports (z.B. ..._LED_on_C0-B1-B4-B6.zip ) darauf achten, dass keiner dieser Anschlüsse in der Schaltung direkt mit GND verbunden ist! -> sonst gibts 'Kurzschluss' wenn die LEDs eingeschaltet werden! Bei den hier dargestellten Schaltungen ist dies nicht der Fall & es gibt keine Probleme.

    :Quarz Oszillator:
    • in Einzelfällen wie berichtet, kann es vorkommen, dass der Quarz Oszillator nicht anschwingt und der Stick dadurch sporadisch seine Funktion verliert.
    • dem kann man durch einen 1M Ohm Widerstand zwischen Pin9 und Pin10 beim Quarz entgegenwirken, und damit dem Oszillator auf die Sprünge helfen.


    :PSGrooPIC 'Standard-ICSP' :

    Alle PIC-Stick Schaltungen können mit der hier dargestellten PIC ICSP-Schnittstelle (In Circuit Serial Programming) erweitert werden. Die Schnittstelle ermöglicht die Programmierung des PIC im eingelöteten Zustand mittels PIC-Programmer und ist deshalb v.a. für die SMD PICs von Vorteil. Die 'ICSP-Schnittstelle' benötigt lediglich eine zusätzlichen Diode (D2) und eine Anschlussmöglichkeit für den PIC-Programmer.




    :PSGrooPIC 'Standard-PIC18F4550_DIL40' :



    Standardbeschaltung für die 40-poligen PIC18F4xxx


    :7: :Einbauvorschläge:

    Spoiler: 

    • :...oder wie man den Stick verpacken kann...:

      - die einfachste Variante: den Stick mit Schrumpfschlauch überziehen
      - einen alten größeren USB-Stick dafür verwenden
      - mit etwas Nachbearbeitung Pillendose, Lego/Duplo Stein, etc. etc.
      - den Stick in Giesharz einbetten
      - Acrylglas Gehäuse fräsen
      - Leergehäuse kaufen...

    :8: :FAQ:

    Spoiler: 


    • Wofür ist der PSGrooPIC Stick?
      Der PSGrooPIC gaukelt vor ein USB-Hub zu sein und kann damit gezielt ein Schlupfloch ausnutzen, um die Konsole in den DEV_Mode (Jailbreak) zu versetzen. Im DEV_Mode ist es möglich unsignierten Code / Homebrew auszuführen.

    • Was ist der Unterschied zwischen PSgroove und PSGrooPIC?
      PSGrooPIC ist ein Hardware-Stick, der mit einer Firmware (.hex) beschrieben wird, die aus dem PSgroove-Code für MicroChip PIC µController portiert wurde.
      PSgroove wurde ursprünglich für Atmel Mikrocontroller geschrieben und läuft mittlerweile auf vielen Plattformen u.a. auf Handys.

    • Ist es für einen Noob möglich einen eigenen Stick zu bauen?
      Falls man mit Elektronik/Schaltplan/Löten... vorher kaum bis gar nicht in Berührung gekommen ist *zwinker*, sollte man zuerst vielleicht an etwas Einfacherem 'herum' Löten und nicht gleich mit einer Mikrocontroller Schaltung beginnen - es gibt gute TUTs im Netz, wie man mit so was anfängt und v.a. wie man richtig und ohne Frust Löten lernt.
      Falls man keine Zeit investieren will... kann ich wiederholen, was schon einige gepostet haben: Lasst es von jemand machen, oder kauft was Fertiges.

    • Was bedeutet Bootloader und wozu braucht man diesen?
      Bootloader (BTL) ist ein kleines Programm (.hex), das mit einem PIC-Programmer auf den PIC 'gebrannt' wird. Mit diesem BTL ist es ab dann möglich, Firmware direkt über USB (ohne PIC-Programmer) in den PIC zu flashen.
      Der Flashvorgang überschreibt den einmal programmierten Bootloader nicht und steht für beliebig weitere Flashvorgänge zur Verfügung.
      Es gibt daher 2 Möglichkeiten die Firmware einzuspielen:
      1) OHNE BTL: man wählt eine NON_BTL .hex Firmware - diese wird mit einem PIC-Programmer geflasht und jede neue Firmware ebenso (es befindet sich kein BTL im PIC)
      2) MIT BTL: man wählt eine BTL .hex Firmware: dafür muss die Hardware vorbereitet sein, sowie muss sich der BTL bereits im PIC befinden - dann kann das Flashen per USB erfolgen.

    • Wie verwende ich den Stick?
      Er wird an einen USB-Port der Konsole angesteckt und wie immer bei PSgroove durch
      Schalter aus/an (FAT) bzw. Netzstecker raus/rein (SLIM) -> Power Taste -> Eject Taste (in rascher Folge) aktiviert. Es sollten keine weiteren USB Geräte beim Startvorgang angesteckt sein, sowie keine BR-Disc eingelegt sein.
      Sobald der JB erfolgreich ist (LED leuchtet dauerhaft am Stick), sind 2 zusätzliche Ordner unter 'Spiel' im XMB zu finden: '*Install Package Files' '*/app_home/PS3_GAME'
      Von einem FAT32 formatierten USB-Stick oder Festplatte kann nun Hombrew installiert werden.

    • Warum gibt es so viele Schaltungsvarianten zum Stick - hier und im Netz?
      Verschiedene Varianten ergeben sich einerseits durch unterschiedliche µController, die man verwenden kann - andererseits durch verschiedene Möglichkeiten in der Handhabung des Sticks. Der hier vorgestellte PSGrooPIC richtet sich weitgehend am XBOX360 SPI-USB Nand Flasher aus, um mit dessen Hardware und Bootloader kompatibel zu sein. Alle Sticks erfüllen aber letztendlich nur ein & den selben Zweck


    ... to be continued

    :9: :Links zu den Quellen:

    Spoiler: 


    PSGrooPIC: psgroopic.blogspot
    Source zum PSgrooPIC: psx-scene
    .hex zum PSgrooPIC: iLLNESS @psx-scene
    Spanischer orig. thread: elotrolado
    PSgroove: github.com/psgroove

    BIG THX an die PSgroove & PSGrooPIC Entwickler

    Fragen & Feedback bitte im only-selfmade-jailbreak-thread

    Für die hier angebotenen Informationen und Dateien übernehme ich keinerlei Haftung, insbesonders nicht bei Beschädigungen an Konsole oder Computer. Es liegt in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen, diese Informationen und Dateien im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen ausschließlich für LEGALE ZWECKE zu nutzen!

    :10: :Change Log:

    Spoiler: 

    Code:
    [05.09.2010] PSGrooPIC released 
    [06.09.] PSGrooPIC V1.1: BD Emu gefixt
    [08.09.] PSGrooPIC V1.2: LEDfix
    [11.09.] PSGrooPIC V1.3: Patch LV2 PSGroove v1.1)
    [14.09.] PSGrooPIC V1.4: HW Anpassungen, hier bereits in V1.3 enthalten
    [18.09.] Platinen Layout v1.0-st Standard (DIL): .pdf im Anhang
    [22.09.] PSGrooPIC V1.5: HERMES PSGroove modified to play Backups without Blu-Ray Disc
    [24.09.] Schaltungsvariante mit ICSP Schnittstelle und PIC18F4xxx, FAQ erweitert... 
    [28.09.] Anleitung zum Flashen mit Bootloader
    [04.10.] PSGrooPIC V1.6: KaKaRoTo & jevinskie kompatibel mit System 3.01, 3.15 
    [05.10.] PSGrooPIC V1.6b: Waninkoko Payload kompatibel mit System 3.01, 3.10, 3.15
    [05.10.] Filemirror @MediaFire...
    [06.10.] PSGrooPIC V1.7a: HERMES V3 kompatibel mit System 3.41
    [07.10.] PSGrooPIC V1.6c: Waninkoko Payload kompatibel mit System 3.01, 3.10, 3.15 - Fixed popup window and led off after exploit
    [09.10.] PSGrooPIC V1.6d: Waninkoko/Hermes V3 Payload kompatibel mit System 3.01, 3.10, 3.15, 3.41 - allow the installation of demo packages through the "Install package files" menu - Added patches...
    [13.10.] TUT überarbeitet
    [15.10.] PSGrooPIC-iLLNESS-1.0a: HWM kompatibel mit System 3.41, basierend auf 1.7a & 1.6d
    [17.10.] PSGrooPIC-HERMESv4-ycg: kompatibel mit System 3.41 / Hermes v4 Final Custom Payload!
    [18.10.] PSGrooPIC-iLLNESS-1.0b: kompatibel mit System 3.01, 3.10, 3.15, 3.41 / Kakarotos PL3 / syscall35 Use Gaia Manager!
    [19.10.] PSGrooPIC-HERMESv4b-fix-ycg: kompatibel mit System 3.41 / Hermes v4 Final Custom Payload / fixed
    [24.10.] PSGrooPIC-iLLNESS-1.0c: fixed kompatibel mit System 3.01, 3.10, 3.15, 3.41 / Kakarotos PL3 43b72b2a6889d265a790 / Updated to use no_unauth_syscall / syscall35 Use Gaia Manager
    [26.10.] PSGrooPICv2.01: kompatibel mit System 3.01, 3.10, 3.15, 3.41 / Kakarotos PL3 43b72b2a6889d265a790 / Changed payload_dev to default_payload / syscall35 Use Gaia Manager
    [01.11.] PSGrooPIC-iLLNESS-PL3: kompatibel mit System 3.01,3.10,3.15,3.21,3.40,3.41,3.41_kiosk / Kakarotos PL3 commit d60cc7da54cc1be1a9be Oct 31 2010 / default_payload is recommended for most all users.
    [05.11.] PSGrooPIC-iLLNESS-PL3: kompatibel mit System 2.76,3.01,3.10,3.15,3.21,3.40,3.41,3.41_kiosk / Kakarotos PL3 commit Nov 03 2010-753eade44e2eb9fcf2a5 / default_payload is recommended for most all users.
    [07.11.] PSGrooPIC-PL3-2010-11-03: kompatibel mit System 2.76,3.01,3.10,3.15,3.21,3.40,3.41 / LED fixed / Kakarotos PL3 commit Nov 03 2010-753eade44e2eb9fcf2a5 / default_payload is recommended for most all users.
    [11.11.] PSGrooPIC-PL3-2010-11-10-PSN: kompatibel mit System 3.15,3.41 / 'PSN' & 'Online' working on PSGrooPIC / Kakarotos PL3 commit Nov 03 2010-753eade44e2eb9fcf2a5 / default_payload is recommended for most all users.
    [11.11.] PSGrooPIC-HERMESv4B-PSN-3.41: kompatibel mit System 3.41 / 'PSN' & 'Online' working on PSGrooPIC / Hermes v4 Final Custom Payload
    [13.11.] PSGrooPIC-PL3-2010-11-13-PSN-350SPOOF: für System 3.41 / ECO Mod (Firmware 3.50 Spoof) / PSN Access / Debugging Station 0x82 - (CECH20A / CECH20B (120GB/250GB Slim) - DYN-001 0x09) 3.41 ONLY!
    [15.11.] PSGrooPIC-HERMESv4B-PSN-3.41-3.50SPOOF: für System 3.41 / ECO Mod (Firmware 3.50 Spoof) / PSN Access / Debugging Station 0x82 / Hermes v4 Final Custom Payload
    [09.12.] PSGradePIC Downgrader released: für System 3.50, 3.42 / Downgrade auf System 3.41 und darunter / !ACHTUNG! Die Blu-Ray Video Wiedergabemöglichkeit kann dadurch auf FAT Konsolen verloren gehen!
    [13.12.] TUT überarbeitet: PIC-Programmer::CuteProgger & ART2003
    [20.12.] PSGrooPIC-HERMESv4B-SPOOF3.55: für System 3.41 / Spoof 3.55 - verhindert Update - kein PSN möglich!
    [02.01.2011] PSGrooPIC-HERMESv4B-REBUG3.41: für Rebug System 3.41 / NACH Installation von Rebug v3.41E Beta 1.0 System lauffähig!
    Code:
    [xx.01.2011] CFWs out now :yippi: 
    So long JB-Sticks R.I.P THX @ALL fürs mit Basteln hat Spaß gemacht lg ycg

    :11: :FILES:
    PICDEM_PDFSUSB.rar
    PicXBoot_hex_Bootloader_4-24MHz.zip
    USB_BooTLoader_exe.zip (Alternative zu PICDEM)

    PsGrooPIC Generator by nullex

    Alle PSGrooPIC .hex Files & mehr... auch zum >>> Direkt Download hier... <<<
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
    Geändert von ycgster (19. 01. 2011 um 15:14 Uhr) Grund: *edit*

  3. #23
    Gullianer+++ Avatar von hanfi_
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    psFreedom Device Guide


    HTC Desire PSFREEDOM

    psFreedom for Open Desire 4.0.4

    Requirements:
    HTC Desire running the Open Desire 4.0.4 rom - http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=768624
    enable psFreedom - http://klutsh.com/psFreeRom/enable-p...sire-4.0.4.zip
    disable psFreedom - http://klutsh.com/psFreeRom/disable-...sire-4.0.4.zip

    HowTo:
    place both psFreedom zips on your SD card

    To enable:
    reboot to recovery
    flash enable psFreedom
    reboot back to Open Desire

    To disable:
    reboot to recovery
    flash enable psFreedom --> ich denke disable
    reboot back to Open Desire
    Geändert von hanfi_ (06. 09. 2010 um 13:52 Uhr)

  4. #24
    Anime wo ai shiteru

    Experte

    Avatar von LioMajor
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    Standard PS3 PSGROOVE für USB SPI der XBOX360

    PS3 PSGROOVE für USB SPI der XBOX360

    Für alle die schon einen USB SPI für die Konsole besitzen,
    können mit angehangener HEX Datei mit PDFSUSB ohne den Boot Loader neu zu schreiben,
    diesen umfunktionieren für die PS3


    Vollbild

    1. Pin17 mit dem GND verbinden (bei mir per Jumper)
    2. Per USB Kabel den USB SPI mit dem PC verbinden
    3. Den mchpusb Treiber für das unbekannte Gerät auswählen
    4. PDFSUSB starten
    5. Ein bis mehrfach den USB SPI löschen
    6. Die USB SPI HAX.hex einladen und bei der Nachfrage auf abbrechen klicken
    (bestehender Bootloader wird belassen, da sonst Fehler 997 auftritt)
    7. Program Device klicken
    8. Trennen vom PC
    9. Pin17 vom GND wieder lösen

    Fertig

    Vergesst beim starten nicht das Internet der Konsole zu kappen!!!

    Benötigte Treiber und PDFSUSB gibts hier: KLICK
    (Auch die Hex/Anleitung ist im Softwarepaket enthalten mit dieser wieder für die XBOX360 verwendet werden kann.)
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
    Geändert von LioMajor (07. 09. 2010 um 15:02 Uhr)

  5. #25
    Mitglied Avatar von sladerino
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    und hier nochmal die PS3 Firmware 3.41, nach der überall geschrien wird:

    http://rapidshare.com/files/417576372/PS3UPDAT341.zip

    http://www.share.cx/files/1747135183...AT341.zip.html

  6. #26
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    Sony hat neute Firmware herausgebracht: v3.42

    http://www.play3.de/2010/09/07/ps3-f...42-ist-online/

    Scheinbar funktionieren mit dieser Version aktuelle Jailbreaks nicht mehr.

  7. #27
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    PS3 PSFreedom für HTC HD2 mit Android Build:

    http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=777120

  8. #28
    Mitglied
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    PS3 FTP zugang sehr geil :-D


    Damit kann man direkt per FTP dis Spiele kopieren


    http://www.ps3news.com/PS3-Hacks/ps3...n-is-released/


    getestet und läuft :-D

  9. #29
    Mitglied Avatar von d3k4d3nz
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    PS3 FTP Server TUT

    Ich qoute mal Kwirk13 aus dem Smalltalk-Thread hier, weil es da verloren geht:

    Zitat Zitat von Kwirk13 Beitrag anzeigen
    So hier mal ein Tutorial zum Playstation 3 FTP Server!!

    Zugriff auf die interne PS3 hdd per FTP Client wie z.B. Filezilla.

    Wer Probleme mit der IP Adressenverteilung hat,kann diese einstellungen nehmen!

    bei der Netzwerkkarte dies hier eintragen:
    IP: 168.9.0.101
    Subnetzmaske: 255.255.0.0
    Rest freilassen

    bei der PS3 dieses hier:

    IP: 168.9.0.102
    Subnetzmaske: 255.255.0.0
    Standard-Router: 168.9.0.101 also dein PC
    Prim. DNS: 168.9.0.101 ebenfalls PC

    Installiert Playstation 3 FTP Server PKG Datei auf eure PS3

    wenn ihr dann den FTPPS3 startet müsste diese IP erscheinen: 168.9.0.102

    startet flashfxp,hier der Dowload http://www.flashfxp.com/download.php

    geht auf den Blitz und auf Quick Connect gibt bei Server or URL diese IP ein:

    168.9.0.102 und connect wählen.


    Wenn ihr verbunden seid hab ihr die Ordner DevFlash1-3 DevHDD und DevUSB. Wenn Ihr nun ein Game von eurem PC auf die Playstation HDD Kopieren wollt einfach Dev_hdd0\\\\\\\\game\\\\\\\\LAUN12345\\\\\\\\GAMEZ öffnen und dort das Spiel reinkopieren. Beachtet das der Ordner eine Struktur haben muss wie zum Beispiel BLUS30001 bei Ridge Racer 7 US.

    Nun wenn ihr den Backup Manager Startet habt ihr das Game in eurer Liste.

  10. #30
    Mitglied Avatar von Silicium
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    Weitere Layouts:

    ACHTUNG: FEHLERTEUFEL in PIC_Proggy 1.0 und 1.1 UND PUBS2.02! unbedingt 1.11 bzw 2.02b nehmen, da 1.0/1.1 so nicht funktioniert!!! (Dank hierzu geht an cruser111)

    nachdem ich noch einige Anfragen offen habe - für ein paar Layouts - ein weiterer Post, da max. 5 Dateien pro Anhang möglich sind.

    Noch offen:

    SMD Version des "Standard PUBS"


    Um eine für die "Direkt-Toner-Methode" angepasste Version des PIC18F* zu bekommen: den Drucker auf "Schwarz-Weiß" stellen - oder als PDF erstellen und dann SW machen. (laut Erfahrungsberichten funktioniert es, auch wenn leichte Abweichungen von der Anleitung vorgenommen werden müssen) - danke an DonCollione für den Erfahrungsbericht
    Es kann klebendes Papier genommen werden und direkt auf die Platine geklebt werden. Wichtig: "je sauberer man schneidet desto besser das ergebnis" (DonCollione, 08.09.2010, 20:10 Uhr)

    Stückliste PIC-Proggy:

    C1: 100nF
    C2: 1uF
    R1: 1k
    R2: 270R
    U1: 74HCT573N
    U2: PIC18F2*28DIP
    X1: D-Sub 25

    Wie immer alle Schaltungen und Layouts ohne Gewähr

    EDIT: Experimentell! habe ich eine modifizierte Version vom "Standard" PUBS hinzugefügt, dieser besitzt neben TQFP auch QFN-Package support. -> es kann neben der *-AU auch die *-MU Variante von AT90USB128x/646/647 verwendet werden.
    Bauteilliste ist die Selbe wie auf Seite 1

    EDIT2: Um die Platine richtig fertigen zu können ist es unabdingbar! vorher "Ratsnest" auszuführen (Symbol mit fünf grünen Kreisen, welche wie eine Würfel-Fünf angeordnet sind). Beim Ätzen müssen zusätzlich alle Layer außer! Bottom, Via und Pads ausgeblendet werden. (Ansicht -> Layer Ein-/Ausblenden -> "ungewollte" Layer einfach deaktivieren)

    EDIT3: Layout Korrektur von PUBS2.02 zu 2.02b, dank geht an monkey12

    MfG und viel Spaß beim löten!

    Sili
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    Geändert von Silicium (13. 09. 2010 um 15:28 Uhr)

  11. #31
    Bone4Gulli Avatar von BoneMasterNo1
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    PIC 18Fxxxx Brenner - ART2003 mit +5V USB Spannungsversorgung

    Da ich jetzt schon soviel im Selfmade Thread geschrieben hab, hier ein paar Hinweise für den PIC Brenner ART2003.

    Folgender Schalptlan funktioniert für den PIC Brenner ART2003 mit USB +5V Spannungsversorgung.



    Pinbelegung PIC18F2455/2550
    http://circuits.datasheetdir.com/19/...455-pinout.jpg

    Braucht dazu also nur:
    - 1x LPT Stecker, männlich (D-SUB25M), Pinbelegung steht in der Regel auf der Lötseite.
    - 1x 220 Ohm Widerstand
    - 1x 47 uF Kondensator. Empfehlenswert ist eher 100uF!
    - 1x USB Kabel mit USB-A Stecker, zum durchschneiden für die Spannungsversorgung (Schwars ist in der Regel GND, Rot +5V)

    Optional:
    - Lochrasterplatine
    - 1x 28Pin DIP Sockel.

    Die ganze Schaltung sollte so nah wie möglich am LPT Port hängen. Deswegen alles auf die Lochrasterplatine und direkt am LPT Port anstecken.

    Der LPT Port muss im BIOS auf Bi-Direktional eingestellt sein (EPP+ECP).

    Die Einstellungen vom ART 2003 müssen wie im PDF angegeben eingestellt sein (http://www.foxdelta.com/products/pro...RT2003-LVP.pdf).

    Kann sein das beim ersten mal ein bisschen spinnt. Bei mir hat es funktioniert nachdem ich ein paar mal den PIC gelöscht habe, leer ausgelesen und wieder zurückgeschrieben. Vielleicht auch mal die Schaltung abstecken und neu anstecken. Ein Neustart kann auch Wunder bewirken(oder deaktivieren und wieder aktivieren im Gerätemanager).
    Am besten unter Softwareinstellungen und Programmieren die Option "Verifiezierung erst nach der Programmierung" anhacken.

    Wenn der Chip nicht richtig erkannt wird (Unbekannt) dann stimmt evtl. die Einstellung des LPT Ports nichts.

    Es muss beim Flashen immer der LVP Fuse gesetzt sein.


    Der ART2003 geht nur mit WinPic800. Versucht erst gar nicht PICgm, der hat nicht die passenden Treiber.

    Hoffe ich konnte dem einen oder anderen helfen.


    Bauplan - AT90USB162




    Bauteilliste:
    • 1x AT90USB162. Achtung gibt es nur als SMD TQFP32 mit 0.8mm Pin-Abstand! Für Lochraster gibt es entsprechende Adapterplatinen.
    • S1,S2 - Taster, für HWB und RESET Button.
    • R1,R2 - 22 ohm Widerstand
    • R3 - 10K ohm Widerstand. Pull-Up Widerstand für Reset.
    • Q1 - 16MHz Quarz
    • C1,C3,C6 - 1uF Kondensator - C6 kann auch kleiner sein, z.B. 0,1uF(sind 100nF). Ist hier womöglich sogar überdimensioniert.
    • C2 - 0,1uF Kondensator
    • C4,C5 - 22pF Kondensator
    • X1 - USB-B Buchse



    //edit1: Schaltplan für AT90USB162 hinzugefügt
    //edit2: Schaltplan für AT90USB162 aktualisiert, fehlende GND verbindung zwischen USB gehäuse und USB-Pin 4 hinzugefügt.
    //edit3: ART2003 Bauteilliste überarbeitet, Stützkondensator
    Geändert von BoneMasterNo1 (19. 09. 2010 um 14:01 Uhr)

  12. #32
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    PSFreedom for iPhone and iPod Released

    Ich poste hier mal direkt die News von ps3-hacks.com:

    But! Before you jump the gun you should know that this is considered a test release or an “early preview.” It’s not as straightforward as you’d hope. You need OpeniBoot installed and your iPhone must be a 2G or 3G model; iPod Touch 1G works too. Included are the sources that you must compile yourself for the iPhone; a binary is included for the iPod Touch. Because of its current state I’ll ask you visit the PSFreedom iPhoneLinux wiki page to download.

    It’s progress all right. Sooner or later the whole process will be simplified — you can count on that. Be patient — don’t update to 3.42. Good lookin’ NTAuthority. Props.

    Update: Here is a very well written tutorial to help get you started with OpeniBoot and Android on your iPhone.

    QUELLE: ps3-hacks.com/

    [UPDATE 13.09.2010]

    PSFreedom iPhone 2G/3G & iPod Touch 1G Video Tutorial

    - Video Tutorial: http://www.youtube.com/watch?v=B1w-F-JC7Lo
    - PSFreedom for iPhone 1G, 2G, 3G: http://www.ps3-hacks.com/category/13

    QUELLE: ps3-hacks.com/

    [UPDATE 15.09.2010]

    Ich habe PSfreedom auf meinem iPhone 3G installiert. iPhone seitig läuft alles, jedoch war es mir nicht möglich meine PS3-Slim zu jailbreaken (Unknown USB Device). Folgendes vorgehen schafft Abhilfe und wird von mehreren Quellen bestätigt:

    1. Konsole vom Stromnetz entfernen (Fat->Kippschalter, Slim->Stromkabel)

    2. iPhone/iPod an die Konsole mit dem USB Kabel anschließen und PSfreedom booten.

    3. Sobald im Display des iPhones/iPods "INIT" zu lesen ist, schließe die Konsole wieder ans Stromnetz an (Fat->Kippschalter, Slim->Stromkabel).

    4. Drücke den On-/Off-Button schnell gefolgt von dem Eject-Button (sofern kein Medium im Laufwerk -> 3 x Piepsen).

    5. Nun laufen einige Zeilen auf dem Display des iPhones/iPods ab, sobald diese Kommandos abgelaufen sind (letztes Wort in der letzten Zeile ist psfreedom), muss das iPhone/der iPod kurz von der Konsole getrennt und unmittelbar danach wieder angeschlossen werden (einfach USB Kabel kurz am Handy oder der Konsole ziehen und sofort wieder verbinden).

    Ohne das Trennen und Wiederverbinden in Schritt 5 war es mir nicht möglich meine Slim zu jailbreaken. Mit dieser Methode klappt es jedes Mal.

    War der Jailbreak erfolgreich, so seht ihr die zwei bekannten Verknüpfungen unter euren Games.

    Falls bis hierhin alles funktioniert, aber ihr keine Backups mit dem Backupmanager laden könnt, so habt ihr eine ungepatchte Version von PSfreedom.

    Die aktuelle Version mit Backupmanager-Unterstützung findet ihr hier.
    Geändert von iKwpeter (15. 09. 2010 um 23:00 Uhr)

  13. #33
    Mitglied
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [18.09.2010]

    Neue und einfachere Methode für das HTC Desire

    Grundvoraussetzung ist, dass euer Desire gerooted ist.
    Es ist nicht mehr wichtig, welches Image installiert ist, dass heißt Ihr braucht nicht mehr zwingend das OpenDesire Image 4.0.4

    Funktion:
    Es wird ein Custom Recovery installiert, welches bereits im Recovery-Modus die PSFreedom-Funktion aktiviert.

    Verlässt man diesen Recovery-Modus, so fährt das Telefon ganz normal hoch.

    Alles was Ihr braucht findet Ihr hier http://rootmydroid.co.uk/guides/gene...ith-unrevoked/und hier http://www.ps3hax.net/showthread.php?t=14160 (das ist die Custom Recovery mit psfreedom, die über dass Tool vom ersten Link auf euer Desire übertragen wird)

    .
    Geändert von u0159419 (07. 10. 2010 um 14:26 Uhr)

  14. #34
    Mitglied Avatar von v@der87
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [18.09.2010]

    Jailbreak mit IPod Video (IPod 5)

    Nun ist es auch möglich die PS3 mit einem Ipod Video bzw. einem IPod der Generation 5 zu Jailbreaken.

    Erforderlich hierfür:

    -Rockbox (http://www.rockbox.org/)
    -Port von PSGroove für den Ipod http://www.mediafire.com/?t84w28kotn9s0bw

    Dieser Port ist allerdings nur Kompatibel mit einem IPod mit der Kennung PP502x (wie ihr dies rausfindet gleich)

    So:

    1. Ihr installiert Rockbox auf eurem Ipod (Installer auf der verlinkten HP zu finden)
    1.1 Nun Prüfen ob der Ipod die richtige Version hat -> Ipod mit Rockbox booten, und dann HIER "system / debug / view HW info" nachschauen
    2. Ihr kopiert die Files von http://www.ps3hax.net/2010/09/psgroo...nd-ipod-video/ in das .rockbox Verzeichnis auf eurem Ipod
    3. Wie immer -> PS3 vom Strom, Ipod an PS3, PS3 an Strom, anschalten, reset -> VOILA

    Hier noch ein Youtube Video dem ihr folgen könnt (zwecks reihenfolge von Ipod an PS3 anhängen etc.)

    http://www.youtube.com/watch?v=ZJE4N...layer_embedded

    Ich hoffe das hilft weiter! Bei Nachbesserungswünschen einfach bei mir melden!

    EDIT 2: jetzt läufts! hab die links ausgetauscht!
    Geändert von v@der87 (25. 09. 2010 um 01:27 Uhr)

  15. #35
    Mitglied Avatar von großhirn
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [01.09.2010]

    Zitat Zitat von Lokbob Beitrag anzeigen
    Backup Manager Compatibility list

    Die wohl größte Auflistung zeitlich, mit Infos ob das Spiele Backup auf die Externe oder Interne Festplatte rauf muss.
    Die Liste musste mittlerweile umziehen:
    ps jailbreak compatibility list - psjcl.com

    mfg,
    gh

  16. #36
    Mitglied
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    Thumbs up Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [18.09.2010]

    Kurzes Feedback zum Selfmade:

    Bei mir ging alles auf anhieb. Nicht das kleinste Problem.
    Als Programmer hab ich mir den ART2003 laut Bonemasters Schaltung gebaut, allerdings hab ich nen 220uF Elko benutzt.

    PSGrooPIC-ST hab ich von ycgster übernommen, auch alles ohne Probleme!

    Bei WinPIC800 hab ich nich mal irgendetwas umstellen müssen, einfach das richtige PIC oben rechts ausgewählt und geflasht. Beim ersten mal hat er abgebrochen, aber np. Gelöscht, neu geflasht und innerhalb von ein paar Sekunden wars HEX druf.

    Also danke für die Tuts Jungs!

  17. #37
    Mitglied
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [18.09.2010]

    Stand: 3.11.2010
    Bartho's Brenner-Tut


    Hier geht es um PIC-Brenner, insbesondere ART2003- und JDM-kompatible.
    Das Tut ist bis auf die noch fehlenden WinPic-Screenshots soweit fertig, wird aber dennoch ab und an aus aktuellem Anlass ergänzt.
    Diskussion dazu bitte nicht hier im Thread (wird sonst zu unübersichtlich), sondern hier:
    http://board.gulli.com/thread/159330...ailbreak-post/


    Microcontroller: Was ist das eigentlich?
    Ein Microcontroller (kurz: µC oder uC) ist ein kleiner Halbleiterchip, den man mit verschiedenen Programmen füttern kann, damit er verschiedenste Aufgaben übernimmt. µCs sind das Herzstück von Fernbedienungen, Computermäusen, elektronischen Armbanduhren, Airbagsteuerungen, Digitalmultimetern, Geschirrspülmaschinen und vielen anderen elektronischen Geräten.

    Es gibt zwei große Firmen, die leicht programmierbare µCs auch für Hobbyisten herstellen: Atmel (hier heißen sie AVRs) und Microchip (nennt ihre µCs PIC). Dieser Selbstbauthread beschäftigt sich mit dem PIC 18F2550; dieser ist für unter fünf Euro in der leicht lötbaren DIP-Gehäusevariante bei Reichelt zu bekommen.

    Damit der Code, der dem PSGrooPIC sagt, dass er ein PSGrooPIC ist und kein Radiowecker, auf den PIC drauf kommt, braucht man einen Brenner (kann man auch Programmiergerät oder Programmer nennen). In diesen Brenner gesteckt, kann der µC mit beliebigem Code beschrieben werden (ganz ähnlich wie im Film "Dark City" oder auch "The 6th Day"). Der nötige Code ist in ycgsters Tut ein paar Beiträge weiter oben verlinkt. Danach ist der µC einsatzbereit und kann in den eigentlichen USB-Stick umgesteckt werden.

    Wer mehr wissen will, sollte unbedingt bei Sprut vorbeischauen:
    http://www.sprut.de/electronic/pic/index.htm
    Spruts Website ist im Netz die erste Anlaufstelle für PIC-Neulinge.


    Brennen und Bootloader
    Man hat drei Möglichkeiten, um frischen Code (also Updates) in den 18F2550 zu bekommen:
    1.) Verbinden des µCs mit einem Brenner (meist durch umstecken des PICs) via High Voltage Programming
    2.) Verbinden des µCs mit einem Brenner (meist durch umstecken des PICs) via Low Voltage Programming
    3.) Nachladen von Code durch Anstecken des PSGrooPIC-Sticks an einen PC via USB und Bootloader
    Am einfachsten ist das Brennen von Code via Bootloader, weil der PIC dazu im PSGrooPIC bleiben kann. Beim Brennen via Brenner (egal ob HVP oder LVP, dazu später mehr) muss der PIC jedesmal vom PSGrooPIC-Stick in den Brenner umgesteckt werden. Einen guten Schaltplan mit Bootloader-Unterstützung von ycgster sowie Bilder von meinem zweiten fertig aufgebauten PSGroPIC-Stick als Beispiel findet ihr weiter unten.
    Ich empfehle das Updaten via Bootloader. Problem ist nur: Der PIC wird ohne Bootloader ausgeliefert, er muss also erst via Brenner einmalig in den PIC gebracht werden. Dazu ist der PIC in den Brenner zu stecken und der Bootloader zu brennen, danach wird der PIC in den PSGrooPIC-Stick gesteckt, wo er auch bleibt.
    Bei der Firmware für den Stick (auch Payload, Nutzlast genannt) muss man aufpassen, dass man die richtige .hex erwischt: Firmware für Sticks mit Bootloader funktioniert nur in Sticks mit Bootloader und Firmware für Sticks ohne Bootloader nur in Sticks ohne Bootloader. Der Bootloader muss einmal passend zum auf dem PIC verbauten Quarz (Standard: 12MHz) gebrannt werden; die unterschiedlichen Bootloader-Hexen findet ihr oben in ycgsters Tut.
    Weiter unten stelle ich zwei verschiedene Brenner vor: Eine Variante des ART2003 für den parallelen, 25-poligen Druckerport (LPT) sowie den JDM-Brenner (samt Variante) für den seriellen, 9-poligen Port (auch RS-232, COM). Das Standard-Brennprogramm, das mit den Brennern kommuniziert, heißt WinPic800, dazu später mehr. Das Programm, das mit dem Bootloader des Sticks zusammenarbeitet und das Brennen von neuen Payload-Hexen ohne Brenner erlaubt, heißt PDFSUSB.exe und ist oben in ycgsters Tut enthalten, samt Bedienungsanleitung (dazu brauche ich also nichts mehr schreiben ).
    Der Codetransfer geht via Bootloader übrigens sogar schneller und sicherer als mit den recht einfachen ART2003- oder JDM-Brennern.


    Für das Brennen wichtige Pins am 18F2550
    Wichtig: Die Pins des PICs sind meist doppelt und dreifach mit verschiedenen Funktionen belegt. Welche Funktion der Pin jeweils tatsächlich ausübt, hängt von der Programmierung des PIC ab.
    Vss-Pins 8 und 19: Diese werden mit GND verbunden.
    Vdd-Pin 20: Wird mit +5V verbunden und stellt die Energieversorgung für den PIC bereit.
    PGD/RB7/Pin28: Wird im normalen Betrieb als I/O-Pin benutzt; im Programmiermodus kommuniziert der PIC über diesen Pin mit dem Brenner (Data).
    PGC/RB6/Pin27: Wird im normalen Betrieb als I/O-Pin benutzt; im Programmiermodus läuft über diesen Pin das Taktsignal (Clock).
    PGM/RB5/Pin26: Wenn der PIC mit gesetztem LVP-Bit gebrannt wurde, kann der PIC hierüber in den LVP-Modus gebracht werden. Ansonsten steht der Pin als I/O-Pin bereit.
    MCLR/Vpp/Pin1: Hierüber wird die HVP-Programmierspannung zur Verfügung gestellt; außerdem wird der PIC resettet, wenn dieser Pin auf GND gezogen wird.


    Die Programmierverfahren HVP und LVP
    Ein PIC kann per Brenner mit zwei Verfahren programmiert werden: High Voltage Programming (HVP) und Low Voltage Programming (LVP). Technischer Hintergrund: Die Betriebsspannung des PICs beträgt um 5V. Zum Beschreiben des Speichers werden aber um 10V benötigt (beim 2550 zwischen 9V und 13,25V). Bei der klassischen Variante HVP wird diese Programmierspannung beim Booten des PICS an den Vpp-Pin angelegt (Pin1 beim 2550); dadurch weiß er auch gleich, dass er sein normales Programm nicht ausführen, sondern in der HVP-Programmiermodus wechseln soll. Er wartet dann auf neuen Code, der über PGD/PGC in ihn hineingeschoben wird.
    Sollte diese höhere Spannung nicht vom Brenner bereit gestellt werden können, kann der Chip aber auch mit 5V am Vpp programmiert werden; allerdings muss dies dem PIC extra signalisiert werden. Dies geschieht über einen high-Pegel (5V) am PGM-Eingang (Pin26 beim 2550) beim Booten. Damit der PIC bei der Initialisierung auf den Pegel an Pin26 achtet, muss das LVP-Bit gesetzt sein (ist es von Werk aus); ansonsten ignoriert der PIC diesen Pin beim Booten einfach, und LVP ist zukünftig nicht mehr möglich. Die Verwendung eines LVP-Brenners ist also erst wieder möglich, nachdem mit einem HVP-Brenner das LVP-Bit wieder gesetzt wurde.
    Wenn man nur einen LVP-Brenner hat und in WinPic800 den Haken bei "LVP" wegmacht, kann man den PIC genau ein mal beschreiben, der Brennvorgang muss also gelingen. Möchte man später anderen Code auf den PIC brennen, muss man dieses über einen Bootloader machen (falls man denn einen mitgebrannt hat), oder mit einem HVP-Brenner.
    Achtung:
    In einem LVP-Brenner lässt der 18F2550 nicht zu, dass das LVP-Bit nicht gesetzt wird! Die dazugehörige WinPic-Fehlermeldung lautet:
    Code:
    ERROR -> Writing address 0x300006
    	Written : 0x0081   Read : 0x0085
    Das bedeutet, dass der Brenner zwar die Anweisung gegeben hat, das Bit nicht zu setzen, es aber trotzdem noch gesetzt ist. Scheint ein Schutzmechanismus des PICs zu sein.


    Zurück zur LVP-Erkennung:
    Liegt an PGM beim Booten ein low-Pegel an (um 0V), so startet der PIC ganz normal sein Programm. Liegt hingegen ein high-Pegel an, führt der PIC sein Programm nicht aus, sondern wechselt in den LVP-Programmiermodus. Dann kann (auch wieder via PGD/PGC, gebau wie bei HVP) neuer Code auf den PIC gebrannt werden.
    Deswegen ist es wichtig, dass bei PICs mit gesetztem LVP-Bit in der eigentlichen Anwendungsschaltung (hier: der PSGrooPIC-USB-Stick) PGM über einen Pulldown-Widerstand auf GND gezogen wird, damit der PIC nicht ungewollt beim Booten in den Programmiermodus wechselt und sein Programm nicht ausführt (der Jailbreak schlägt dann fehl). Es gibt einige Schaltpläne für PSGrooPICs im Netz, an denen Pin26 keinen Pulldown-Widerstand hat; diese funktionieren nur mit solchen PICs sicher, die ohne gesetztes LVP-Bit gebrannt wurden. Ycgsers Schaltpläne enthalten alle den Pulldown-Widerstand und funktionieren mit PICs mit und ohne gesetztem LVP-Bit gleichermaßen.


    Verschiedene Brennermodelle
    Grundsätzlich gibt es eine große Vielfalt an verschiedenen Brennern. Hier stelle ich insbesondere eine ART2003-kompatible LVP-Variante für den Parallelport (25-poliger Druckerport) sowie eine JDM-kompatible HVP-Variante für den seriellen Port (9-polig, auch RS-232 genannt) vor. Beide werden über ein abgeschnittenes USB-Kabel mit Energie versorgt (über USB findet aber keine Kommunikation statt).
    Natürlich gibt es auch Brenner, die komplett über USB funktionieren, aber zum einen sind diese wesentlich komplexer aufgebaut als die beiden hier vorgestellten Varianten, und zum anderen ist für ihren Betrieb ein bereits fertig programmierter PIC notwendig (den man vorher natürlich brennen muss -> Henne-Ei-Problem; der Steuer-PIC ist übrigens auch ein 18F2550 ). Wer sich dennoch einen solchen (Zweit-)Brenner bauen möchte, dem sei Spruts Brenner 8P Revision 5 ans Herz gelegt:
    http://www.sprut.de/electronic/pic/p...ner8/index.htm
    Auf der Seite gibt es sowohl fertige Ätzvorlagen (75*100mm) als auch Vorschläge für den Aufbau auf Lochraster (ca. 100*100mm).
    Ferner kann man bei AATis einen Bausatz für die veraltete Revision 3 (lässt sich durch ein paar Bauteile und neue Firmware zur aktuellen Revision 5 aufrüsten) für 30€+Versand kaufen.
    Allerdings bekommt man für das Geld teilweise auch schon einen originalen PICkit2/3-Programmer vom Microchip. Dieser kann meines Wissens jeden jemals hergestellten PIC brennen und ist dank USB an garantiert jedem Windows-PC der letzten 10 Jahre problemlos lauffähig. Software gibts frei Haus von Microchip. Man muss sich lediglich mit ein paar Drähten und einem IC-Sockel einen Adapter für den 18F2550 zusammenlöten.
    Bei eBay gibt es auch sehr preisgünstige China-Nachbauten, mit denen ich aber keine Erfahrung habe (mit dem originalen PICkit übrigens auch nicht).


    Trivia:
    Als Steuer-PIC in Spruts Brenner 8 dient übrigens auch ein 18F2550. Dessen Firmware erfordert ein nicht-gesetztes LVP-Bit, weil RB5 als I/O-Pin benötigt wird (der Pin kann halt nur eins von beidem machen: entweder LVP-Überwachung oder Input/Output).
    Der 18F2550 akzeptiert es nicht, wenn an einem LVP-Brenner das LVP-Bit nicht gesetzt werden soll (siehe oben), also braucht man zum Brennen des Steuerpics zwangsläufig einen HVP-Brenner.


    Sowohl ART2003 als auch JDM-Brenner funktionieren sehr ähnlich: Sie nutzen jeweils drei Ausgangsleitungen sowie eine Eingangsleitung (sowie Masse) des parallelen/seriellen Ports und zweckentfremden sie für Dinge, für die sie eigentlich nicht gedacht sind. Das ist auch der Grund, warum USB-zu-seriell/parallel-Port-Adapter nicht ohne weiteres (oder auch gar nicht) funkionieren.

    Die Leitungen im einzelnen:
    Eine Ausgangsleitung resettet/initialisiert den PIC (Pin17/Select Input beim ART2003, Pin3/TxD beim JDM).
    Eine weitere Ausgangsleitung liefert das Taktsignal (Pin14/AutoFeed bzw. Pin7/RTS).
    Jeweils eine Eingabe- und eine Ausgabeleitung sind über einen Widerstand zusammengeschaltet und kümmern sich um den Datenverkehr (Pin16/Init+Pin10/Ack bzw. Pin4/DTR+Pin8/CTS).
    Diese Leitungen sind es auch, die man im Hardware-Brenner-Kondigurationsmenu in WinPic800 ein-/umstellen kann.


    ART2003 original, LVP
    http://www.foxdelta.com/products/art2003.htm
    Dieser Brenner mißbraucht die acht I/O-Pins des Parallelports als Energiequelle. Ich empfehle stattdessen die USB-versorgte Variante.


    ART2003-Variante, LVP, USB-versorgt
    Dieser Brenner besteht nur aus einem Widerstand sowie einem Pufferkondensator für die Energieversorgung. Er ist bei mir etwa acht mal schneller als der JDM-Brenner. Er sollte an jedem Parallelport funktionieren und ist auch für Lötanfänger einfach aufzubauen.
    Es gibt mittlerweile an manchen PCs (vor allem Laptops) auch Parallelports, die mit einer gegenüber früher reduzierten Spannung arbeiten. Ob der USB-versorgte ART2003 auch mit solchen Schnittstellen zusammenarbeitet, weiß ich nicht (der originale ART2003 jedenfalls nicht).
    Es gibt von diesem Schaltplan mehrere Varianten, was den Kondensator angeht. Vermutlich geht es hier ganz ohne, oder man baut einen 47µF-Elko in die USB-Versorgungsleitung ein, oder einen 47µF-Elko und einen 100nF-Kerko, oder einen 1µF-Kerko. Ich empfehle einen 100nF-Kerko sowie einen 47µF-Elko (größer schadet nicht, bringt aber auch nicht mehr).
    Die Reichelt-Bauteileliste gibt es weiter oben in ycgsters Tut. Hier nur ergänzend der 1µF-Kerko:
    Z5U-5 1,0µ :: Vielschicht-Keramikkondensator 1,0µ, 20%
    Wenn der PIC von WinPic mal nicht richtig erkannt wird: USB-Stecker abstecken, kurz warten und wieder anstecken, das resettet den PIC.

    Schaltplan von ycgster:

    Schaltplan mit anderen Kondensatoren von ycgster:


    Weil so oft Stecker falsch herum angelötet werden: Hier ein Bild von der Draufsicht des Steckverbinders am PC. Außerdem sind eigentlich an jedem Stecker kleine Zahlen neben den Pins (einfach mal mit der Taschenlampe reinleuchten).
    http://techpubs.sgi.com/library/dyna...ort.pinout.gif

    Korrigierter Aufbau von DarkRabbit91 auf Platine:

    Beim grünen Strich nicht verbinden, dafür den roten Strich mit Lötzinn nachziehen.

    ART2003-Variante ohne Platine in einen Sub-D-Stecker eingebaut (mein Brenner):

    Hier sind ein 47µF-Elko und ein 100nF-Kerko verbaut.

    Außenansicht:

    Für die Fassungsbeine sind Löcher durch das Steckergehäuse gebohrt, die Fassung ist mit etwas UHU Kraft aufgeklebt. Hält gut.


    JDM original, HVP
    http://www.jdm.homepage.dk/newpic.htm
    (Wer sich über den 25-poligen Stecker am im Link abgebildeten Brenner wundert: ja, früher war auch die serielle Schnittstelle 25-polig, ihr Jungspunde )
    Der Ur-JDM-Brenner erzeugt sich die 10V über eine trickreiche Schaltung direkt aus der seriellen Schnittstelle (also komplett ohne USB-Energieversorgung). Das funktioniert aber nur mit seriellen Schnittstellen, die mindestens +-7,5V an ihren Ausgangspins liefern können. An einigen modernen Desktop-PCs und vor allem Laptops werden aber nur 3,3V erreicht, was für diesen Brenner zu wenig ist. Vor dem Nachbau sollte man also seinen COM-Port mit dem Voltmeter durchmessen.
    Wer den Brenner fertig kaufen möchte, kann dieses für knapp 14 Euro inkl. Versand hier tun:
    http://www.eproo.net/index.php%3Fmod...el%26amp;id=95
    Ist nicht ganz das original-JDM-Design, sondern leicht verändert (ist aber trotzdem vielfach erprobt):
    http://olimex.com/dev/pic-pg2.html
    Wenn man eine parallele Schnittstelle hat, sollte man unbedingt zuerst den ART2003-Brenner ausprobieren, da dieser schneller aufgebaut ist und eventuell auch schneller brennt. HVP-unterstützung brauchen wir für den PSGrooPIC ja nicht.
    Dieser Brenner ist geeignet, um sich den Steuerpic für Spruts Brenner8P zu brennen (benötigt HVP, siehe oben).
    Achtung:
    Möglicherweise gibt es mit diesem Brenner wegen einer etwas zu hohen Standard-Programmierspannung Probleme, wenn man einen PIC18F2550 zum zweiten mal beschreiben möchte (das Löschen zwischendrin funktioniert nicht richtig). Ist aber noch nicht gesichert und ließe sich durch einen kleinen Hardwareumbau auch schnell korrigieren. Weiteres dazu folgt.


    JDM-Variante, HVP, USB-versorgt
    http://www.edaboard.com/thread99314.html
    http://www.siliconchip.com.au/cms/A_102420/article.html
    Dieser Brenner ist etwas komplexer als der ART2003 aufgebaut, was ausschließlich der 10V-Spannungserzeugung für den HVP-Modus geschuldet ist. Er passt aber dennoch auf 3*10cm Lochrasterplatine.

    Der für die 10V zuständige Teil ließe sich übrigens auch bequem in den ART2003 verpflanzen, genauso könnte diese Brennervariante mit leichten Veränderungen (und einer Menge Bauteile weniger) als LVP-Brenner umfunktioniert werden. Darauf gehe ich hier aber nicht näher ein.

    Schaltplan JDM-Variante HVP USB-versorgt, von mir leicht abgeändert:

    Ich habe den Oszillator für die Villard-Kaskade etwas angepasst sowie einige Pufferkondensatoren hinzugefügt. Vom 555 muss eine Bipolarversion genommen werden (siehe Bauteileliste). Die Drahtverbindung zwischen Pin 4 und +5V kann bei Bedarf bedenkenlos weggelassen werden.
    Beim Optokoppler tut es wahrscheinlich auch ein billigerer als der 4N28, aber mit diesen Bauteilen habe ich noch nicht viel Erfahrung, also habe ich da nichts geändert.

    Tests haben ergeben, dass die Ladungspumpe nur sehr gering belastbar ist, bis die von ihr erzeugte Spannung unter die kritische Brennspannung von 9V zusammenbricht (weniger als 1mA). Um jeden PIC brennen zu können, sollte sie aber mindestens mit 10mA belastet werden können.
    Den recht neuen 18F2550 konnte ich aber dennoch erfolgreich im HVP-Modus brennen. Grund: Der 2550 nutzt immer seine eigene interne Ladungspumpe zur Erzeugung der Programmierspannung. Die von außen angelegte Programmierspannung wird nur als Signalspannung benutzt und daher nur sehr gering belastet.
    Ich hatte allerdings schon Brennfehler dadurch, dass ich mit dem hochohmigen Digitalvoltmeter die Brennspannung während des Brennvorgangs nachgemessen habe (sie sank dadurch kurzfristig unter die kritischen 9V).
    Da ich nicht weiß, ob dieser Brenner auch mit schwachen seriellen Schnittstellen zusammenarbeitet (was der originale JDM-Brenner nicht tut), der originale JDM-Brenner aber eine vernünftig belastbare Brennspannung bereitstellt, kann ich diese Brennervariante mittlerweile nicht mehr ohne weiteres weiterempfehlen.
    Den Steuerpic für meinen Brenner8P habe ich damit aber Brennen können.

    JDM-Variante Bestückungsseite:

    Die (D+)- und (D-)-Leitungen des USB-Leitung sind am Ende umgeknickt und mit Schrumpfschlauch isoliert. Als Zugentlastung habe ich die Leitung mit verzinntem Kupferdraht auf der Platine festgezurrt. Es wäre klug gewesen, dem Mantel an der Verzurrstelle auch etwas Schrumpfschlauch zu spendieren, dann hätte der Draht beim Verlöten nicht so in den Mantel eingeschnitten Gab zum Glück keinen Kurzschluss.
    Nicht benötigte Kontakte habe ich aus der IC-Fassung entfernt, siehe Absatz "Zu den IC-Fassungen" weiter unten.

    JDM-Variante Lötbahnen:




    WinPic800-Konfiguration:
    Man kann bedenkenlos Version 3.59 von Foxdelta einsetzen, das funktioniert sogar noch unter Windows 2000:
    http://www.foxdelta.com/products/art2003.htm
    http://www.foxdelta.com/products/pro...Pic800-359.zip
    Neuere Versionen bringen bei Benutzung von ART2003 bzw. JDM-Brenner keinerlei Vorteil. Also runterladen und installieren.
    Dann das Programm starten und als erstes unter "Idioma" die Sprache auf "Deutsch" umstellen.
    Dann unter "Einstellungen-Hardware" den passenden Brenner auswählen. Die Standardeinstellungen können für beide Brenner übernommen werden.
    Anschließend den PIC in den Sockel einsetzen, darauf den Brenner in den PC einstecken, danach den USB-Stecker einstecken. Stellt man zuerst die USB-Verbindung her, kann es zum einen sein, dass der PIC nicht richtig in den Programmiermodus bootet, zum anderen kann man beim Einstecken des Brenners in den Rechner schnell einen Kurzschluss verursachen, wenn man mit den Leiterbahnen der Platine an das Rechnergehäuse kommt.
    Nun auf den Button "Chip erkennen" drücken. Wird der PIC nicht richtig erkannt (bzw. "erkannt -> Unbekannt"), stimmt was mit dem Brenner nicht (oder der PIC steckt nicht richtig im Sockel).
    Beim ART2003 muß man unbedingt sicherstellen, dass im Bios für den Parallelport der Modus "EPP+ECP" eingestellt ist. Läuft der Port nur im EPP-Modus, ist zwar ein Erkennen und Auslesen des PICs möglich, aber nur mit abgesteckter USB-Spannungsversorgung. Steckt man den USB-Stecker wieder ein, wird der PIC wieder nicht erkannt; auch Brennen ist nicht möglich bzw. bricht mit einer Fehlermeldung ab. Bei diesem Fehlerbild also einfach mal das Bios checken.

    Der Button "check Hardware" ist übrigens bei beiden Brennern komplett nutzlos, da auch bei abgestecktem Brenner ein "Hardware OK" kommen kann. Der Test ist eher für komplexere Brenner gedacht.

    Wenn der Chip richtig erkannt wurde: Die passende Bootloader-Hex aus ycgsters Tut mit WinPic öffnen. Unter "Konfig" sind dann bereits alle relevanten Daten richtig eingestellt, da muss also nichts mehr verändert werden.
    Nur noch auf "Chip schreiben" klicken und kurz warten. Wenn der Vorgang erfolgreich war, kann man WinPic schließen, den Brenner abstecken (zuerst die USB-Verbindung, dann den Brenner), und den PIC in den selbstgebauten bootloaderfähigen USB-Stick stecken.
    Wie dann die eigentliche Payload-Hex bequem mittels PDFSUSB.exe auf den PIC geschrieben wird, steht in ycgsters Tut.
    Screenshots von den Standard-Brenner-Hardwareeinstellungen werde ich wohl noch nachliefern.


    WinPic800 unter Wine mit dem ART2003:
    Habe ich ausprobiert, funktioniert bestens.
    Tutorial:
    http://affable-lurking.org/blog/2006...grammer-linux/
    http://wiki.jswindle.com/index.php/W...#Parallel_Port
    http://wiki.winehq.org/UsefulRegistryKeys
    Verwendet habe ich wine-1.0.1-174-gc4039bd unter Debian Lenny zusammen mit WinPic800 3.59.
    Probleme hatte ich zuerst mit dem Anlegen des richtigen Registry-Eintrages, darum erläutere ich das hier noch mal kurz:
    Mit Wine regedit aufrufen. Dort den Ordner HKEY_CURRENT_USER/Software/wine/ öffnen. Dort über Rechtsklick->neu->Schlüssel einen Unterordner "VDM" anlegen. In diesem Unterordner wie eben einen weiteren Unterordner "ppdev" anlegen. Dort über Rechtsklick->neu->Zeichenfolge einen neuen Eintrag vom Typ "REG_SZ" (passiert automatisch) mit dem Namen "378" anlegen. Dann auf diesen Eintrag Rechtsklick->Ändern und dort "/dev/parport0" eintragen. Fertig. Regedit schließen.


    Mein zweiter PSGrooPIC-Stick:
    Schaltplan PSGrooPIC XT von ycgster (siehe ycgsters Beitrag oben):


    Bestückungsplan Lötseite (erstellt mit MS Word 2000):


    Stick Lötseite:


    Stick Bestückungsseite:


    Veränderungen zum Standard-XT-Layout, Besonderheiten und Aufbautipps:
    Bei diesem Stick habe ich den Elko C5 weggelassen und stattdessen den Kerko C4 von 100nF auf 470nF (lag hier noch rum) erhöht. Außerdem habe ich die Masseverbindung zwischen Pin 8 und 19 der PIC-Fassung auf der Platine weggelassen (diese Verbindung ist intern im 2550 vorhanden). Der Pull-Up-Widerstand R4 ist auf der Platine waagerecht "schwebend" verbaut (die Drähte stecken in zwei benachbarten Löchern). So steht er nicht aus dem Schrumpfschlauch heraus, siehe unten (ich hätte ihn ja auch aufgestellt montieren können, aber dann hätte es im Schrumpfschlauch eine unnötige Beule gegeben). Ferner habe ich zwischen dem Quarz und seinen Kondensatoren etwas blaues Isolierband deponiert, damit das Quarzgehäuse nicht versehentlich die Beine der Kondensatoren kurzschließen kann. Anstelle von Jumpern/Tastern habe ich DIP-Schalter verbaut.
    Anstelle eines 1kOhm-LED-Vorwiderstandes habe ich einen 470Ohm-Widerstand verwendet (so leuchtet die LED etwas heller), und anstelle von 10kOhm-Pullup-Widerständen 16kOhm (weil die auch problemlos gehen und ich aus der Pollin-Restekiste davon noch einen Meter habe).
    Ferner habe ich sämtliche nicht benötigten Kontakte aus der Fassung entfernt. Bei der von mir verlinkten billigen Fassung kann man sie einfach nach oben herausdrücken. Bei der von ycgster verlinkten Version müssen die überschüssigen Beine evtl. abgekniffen werden.
    Der Stick läuft problemlos.

    Um den USB-Stecker richtig mit der Platine zu verbinden, ist es nötig, die Löcher für die Halteklammern mit einem 2mm-Bohrer aufzubohren und anschließend die Innenseiten der Löcher noch etwas abzuflachen (also D-förmig). Außerdem müssen zwischen den aufgebohrten Löchern noch zwei Sacklöcher für zwei Kunststoffpins des Steckers mit einem 1mm-Bohrer geschaffen werden. Wenn ihr den Stecker in der Hand habt, seht ihr, was ich meine.

    Reichelt-Teileliste (soweit sie von ycgsters Liste abweicht):
    Z5U-5 1,0µ :: Vielschicht-Keramikkondensator 1,0µ, 20% (als kombinierter C4/C5)
    LED 1,8MM SRT :: Mini-LED 1,8mm, diffus, Abstrahlung 70°, srot
    GS 28-S :: IC-Sockel, 28-polig, doppelter Federkontakt
    NT 02 :: Dip-Schalter, stehend, 2-polig
    SDH 19 SW :: 10er Pack 2:1 Schrumpfschlauch, 19,0mm schw.

    Stick eingeschrumpft von oben:

    Ist kaum größer als ycgsters Layout für geätzte Platinen.

    Stick eingeschrumpft von der Seite:

    Sieht man auf dem Foto schlecht, aber auf dem Schrumpfschlauch beim DIP-Mäuseklavier habe ich mit einem permanenten Folienschreiber aufgemalt, welcher Schalter wofür ist (Reset und Bootloader). Wenn man den Stick im Licht kippt, sieht man es besser.


    Zu den Leiterplatten:
    Es empfiehlt sich, die Schaltung auf Lochraster aufzubauen. Als Platinenmaterial kommen Epoxid oder Hartpapier in Frage. Hartfaser ist billiger und lässt sich nach anritzen gut brechen, muss also nicht zwangsläufig gesägt werden (mit einer Feile die Bruchstelle zu entgraten ist trotzdem nicht verkehrt). Dafür ist es weicher als Epoxy und stinkt ein Leben lang nach Phenol und Formaldehyd. Bohr- Säge- und Feilstaub sollte man nicht einatmen, sondern direkt absaugen.
    Epoxid ist teurer, dafür aber härter und geruchsneutral. Zuschnitt mittels Eisensäge o.ä.. Auch diese Stäube sollte man nicht einatmen.
    Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Hartpapier .

    Zu den IC-Fassungen:
    Ycgster favorisiert die teurere Version:
    http://www.reichelt.de/%3FACTION=3;A...22;PROVID=2402
    Ich habe die billige verwendet:
    http://www.reichelt.de/%3FACTION=3;G...;ARTICLE=86281
    Ycgsters geschätzter Meinung nach bieten die teureren Sockel einen zuverlässigeren Kontakt als die billigen. Direkt unter diesem Post hat aber Bloodhunta geschrieben, dass er mit dem teurem Sockel auch Kontaktprobleme hatte.
    Mit dem billigen Sockel hatte ich bisher keine Probleme (auch möglich, dass ycg irgendwann von Reichelt mal andere billige Sockel bekommen hat, die tatsächlich schlechten Kontakt zum IC machten). Außerdem hat der billige Sockel den Vorteil, dass man nicht benötigte Beinkontakte einfach herausdrücken kann (damit lässt sich der IC leichter hereindrücken und vor allem wieder herausnehmen).
    Welche Sockel ihr verwendet, ist euch überlassen. Tipp: einfach beide bestellen und Erfahrungen berichten


    Werkzeug/Varbauchsmaterial:
    Wer auf der Suche nach einem guten Standardlötkolben ist, dieser hier wird gerne empfohlen (nutze ich auch):
    MULTITIP 910BD :: ERSA-Feinlötkolben Multitip-C15, 15W, 230V
    Bleihaltiges Lötzinn (lötet sich viel einfacher als bleifreies):
    LÖTZINN 100GR :: Lötdraht, 100g Rolle, 1mm, SN60
    Zwar weder antistatisch noch rückstoßfrei, dafür günstig, robust und für unsere Zwecke ausreichend:
    ENTLÖTPUMPE :: Entlötpumpe, Auffangrohr in Metallausführung
    100*160mm Lochrasterplatinen:
    UP 832EP :: Lochrasterplatine, Epoxyd, 160x100mm
    H25PR160 :: Lochrasterplatine, Hartpapier, 160x100mm

    ##########
    Changelog:

    3.11.2010:
    # Neue Infos zum ART2003 eingepflegt (das LVP-Bit muss grundsätzlich gesetzt bleiben)
    # Bedenken zum original-JDM und nahen Nachbauten eingepflegt (evtl. zu hohe Programmierspannung für den 18F2550)
    Geändert von BarthoIomew (03. 11. 2010 um 21:02 Uhr)

  18. #38
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    517

    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [18.09.2010]

    Hab mein PIC beim Betrieb manchmal nachdrücken müssen, weil kein richtiger Kontakt bestand. Also nehmt lieber den Sockel von Bartho mit dem Federkontakt!

  19. #39
    GULLi-Börse I miss you Avatar von golum
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    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [18.09.2010]

    kann mir jemand erklären was es mit diesem PSGrooPIC-iLLNESS-PL3 auf sich hat? was ändert sich denn dadurch? habe z.b hermes v4b drauf. alle spiele liefen bis jetzt einwandfrei. seltsamer weise muss ich aber bei god of war-collection trotzdem ne blu-ray einlegen.

    gruß golum

  20. #40
    Mitglied
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    1

    Standard Re: Playstation 3 Jailbreak Informationen [18.09.2010]

    Erst mal vielen Dank an ycgster für das super Tut.
    Gibt es vielleicht auch eine hex-File für den PSgrooPIC-Stick mit getauschter Led-Funktion?
    Damit meine ich das die Led blinkt während der JB ausgeführt wird und dann ausgeht. Wurde der JB nicht ausgeführt leuchtet die Led konstant, also genau umgekehrt.
    Find ich irgendwie angenehmer, wenn die Led nicht die ganze Zeit an ist. Für den OpenKubus gibts beides, das weiß ich.

    Danke an BarthoIomew und sorry für den falschen Bereich.
    Geändert von cybercow (08. 11. 2010 um 09:19 Uhr)

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