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30. 08. 2010, 17:04 #1
Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Der Schlagzeuger der bekannten US Country-Rock-Band "The Eagles" hat sich im Gespräch mit dem Rolling Stone Magazin äußerst negativ über den Digital Millenium Copyright Act geäußert. Schutzhürden wie die "Safe Harbour"-Klausel sollten streng limitiert werden. Darüber hinaus habe man die Labels erpresst, die Digital Rights Management Technologie zu beseitigen.
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30. 08. 2010, 19:41 #2Mitglied
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Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Ähhm Ok ?
Er behauptet also das Online-Geschäfte die Musiker erpressen wenn sie sagen, dass sie das Lied mit DRM nicht in ihr Kontingent aufnehmen ?
Ein Lidl, Aldi, Edeka und auch ein WallMart entscheidet ebenfalls was er nimmt und was nicht -und meist auch zu welchen Konditionen.
Das ist nicht immer fair (!), so gesehen gebe ich ihm Recht, da daher Dumping bei z.B. Lebensmitteln herrührt.
Im Fall des DRM ist es allerdings ein ganz einfaches Verhältnis von Angebot und Nachfrage - Der Verbraucher hat die Musik mit DRM eher weniger gekauft -oder sich gar dagegen gewehrt- zumindest kein Interesse gezeigt.
Ergo: Verkauft man nur noch die Musik ohne DRM von der man sich -wegen verschiedenen Faktoren- mehr Gewinn erhofft.
Es gibt hierbei aber noch einen weiteren wirtschaftlichen Aspekt - DRM Schutzmaßnahmen sind schlichtweg teuer !
Und in den meisten fällen nutzlos, da der Aspekt der Gesellschaft - die sich von Sperren und Grenzen nicht einschüchtern lässt außer acht gelassen wird - "wenn ich einen Song schon nicht so auf meinem DVD-Player hören kann, dann Rippe ich ihn halt - hab ja für gezahlt"
Goldsteal
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30. 08. 2010, 20:06 #3
Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
die ansichten der musiker und labels in sachen marktwirtschaft sind einfach nur lächerlich und weltfremd...So hält Henley fest, dass die Musikwirtschaft "durch Online-Händler erpresst" wurde, "die Schutzmaßnahmen wie DRM von deren Aufnahmen zu entfernen, oder diese Händler würden den Musikkatalog nicht aufnehmen."
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31. 08. 2010, 07:51 #4Skeptiker
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Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Dabei haben die Eagles noch Glück gehabt, dass ihr "Hotel California" zu einer Zeit rauskam, wo es nur analoge Medien gab, und sie noch so richtig abkassieren konnten.

Das Lied ist sicher noch heute eine richtige Cashcow was die Radiopräsenz angeht. Zudem sprechen die alten Herren eine Altersgruppe an bei der Musikpiraterie wohl nicht das große Problem sein wird.
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31. 08. 2010, 11:25 #5Mitglied
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Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Nachdem man für Hotel California die Akkord- und Songstruktur von Jethro Tull's We Used To Know praktisch komplett gekl..borgt hat, kann man ruhig das Maul aufreissen übers Geld verdienen mit den Inhalten anderer und über Verantwortung und so, nicht wahr?
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31. 08. 2010, 11:55 #6
Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Wenn Ian Anderson es nicht so sieht, wen interessiert dann Deine Meinung.
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31. 08. 2010, 13:14 #7Mitglied
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Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Eben! Anderson witzelt nur darüber, dass er für sowas eigentlich Lizenzgebühren kriegen sollte. Auf der einen Seite stehen die Eagles quasi als direkter "Täter" da. Unbehelligt, und das ist gut so. Auf der anderen Seite fordert Henley jetzt, dass dieses "Eigentum" so verbarrikadiert werden muss, dass sogar indirekt beteiligten Bereitstellern und Vermittlern der berührten Inhalte die Hölle heißgemacht werden soll.
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31. 08. 2010, 15:17 #8Mitglied
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Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Genau, es reicht nicht, wenn die "Täter" zur Verantwortung gezogen werden, sondern alle, die irgendwie daran beteiligt waren. Also natürlich auch die ISPs, die Hersteller der Server dieser ISPs, diejenigen, die den Serverherstellern beim Bau ihrer Serverfabrik geholfen haben, und schließlich auch die Nachfahren der Ureinwohner, auf deren Land diese Fabrik jetzt steht. Denn hätten deren Urahnen sich nicht einfach von den Eroberern erschießen lassen, wäre da jetzt ein Zeltdorf und keine Serverfabrik, also auch keine Server beim ISP, damit kein Zugang zu Youtube und damit auch keine Urheberrechtsverletzung. Klingt doch logisch, wa?damit ISPs und Webseiten wie YouTube, MySpace und Facebook eine rechtliche Verantwortung für rechtswidrig gehostete Inhalte übernehmen müssen
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31. 08. 2010, 16:29 #9Mitglied
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Re: Don Henley: Safe Harbour Richtlinie sollte limitiert werden
Richtig! Allerdings hast du einige Punkte vergessen. Sämtliche Kunden der ISPs sind auch zu verklagen da sie ja erst den Fortbestand der ISPs sichern. Außerdem jeder Bäcker und die Wasserwerke welche einem bösen Raubmordkinderschänderkopierer jemals Nahrung oder Wasser zur verfügung gestellt hat.
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