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02. 09. 2010, 14:41 #1
Stadt Duisburg einigt sich mit xtranews
Zwischen der Stadt Duisburg und dem Blog xtranews ist es zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen. Die Stadt hatte xtranews per Gerichtsbeschluss verbieten lassen, Dokumente - namentlich Anlagen zu einem veröffentlichten Gutachten - zur Loveparade-Katastrophe zu veröffentlichen. Ursprünglich war für den 8. September eine Gerichtsverhandlung geplant.
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03. 09. 2010, 08:28 #2
Re: Stadt Duisburg einigt sich mit xtranews
Wenn man sich die Doku auf http://www.dokumentation-loveparade.com/ ansieht, wird klar was zu der Katastrophe führte. Die Schuld für die "Massenpanik" trägt eindeutig die Entscheidung der Polizei, die Aus- und Eingänge für eine bestimmte Zeit zu sperren, dies dokumentierten auch die aufgestellten Kameras.
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03. 09. 2010, 08:46 #3
Re: Stadt Duisburg einigt sich mit xtranews
Kann mir einer erklären warum es nur einen schuldigen geben soll
und nicht alle beteiligten eine gewisse Mitschuld tragen?
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03. 09. 2010, 08:53 #4einmal Apple, immer Apple
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03. 09. 2010, 11:33 #5Qualität besteht.
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Re: Stadt Duisburg einigt sich mit xtranews
Weil man in der Masse absolut keinen Überblick hat. Man hat ein Ziel "rauskommen" oder "reinkommen" und folgt den Menschen in diese Richtung. Und plötzlich wird es eng. Die Menschen hinten wissen das aber nicht und laufen weiter.
Die Verantwortung der Steuerung der Menschenmasse liegt nicht bei den Einzelnen in der Masse. Der Einzele hat keine Chance da etwas zu tun.
Habe das obere MIssverstanden!
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03. 09. 2010, 11:40 #6Viersaitig
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Re: Stadt Duisburg einigt sich mit xtranews
Aha. Und was wäre gewesen wenn der Veranstalter mehr als einen Ein-und Ausgang eingeplant hätte um solche Staumassen zu vermeiden? Oh, shit...da haben wirs!
Es gibt keinen Einzelnen Schuldigen - aber die Hauptschuld liegt bei der Stadt und dem Veranstalter die verantwortungslos und nur aufs Geld schauend gehandelt haben indem sie diese LP in dieser Form zugelassen und durchgeführt haben.
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03. 09. 2010, 11:58 #7
Re: Stadt Duisburg einigt sich mit xtranews
Hätte die Polizei nicht die Rampe gesperrt und der "Besucher-Verkehr" hätte weiterfließen können, wäre es nie dazu gekommen. Die Schuld liegt eindeutig in einem "Kommunikatiißverständnis" der Zuständigen, die für die Absperrungen verantwortlich waren. Niemand kam mehr rein und raus, danach wurden die beiden Tunnel geöffnet und der Besucherstrom kam von beiden Seiten auf die gesperrte Rampe zu, wo bereits etliche vor und hinter der Absperrung warteten, rein, bzw. rauszugelangen. Das offenbart die o.g. Doku deutlich. Ich denke die Cops waren einfach überfordert. Man hätte die Leute nur über eine Seite rein- und rauslassen sollen - quasi ne Einbahnstraße, dann wärs auch sicherlich nie soweit gekommen.
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