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04. 09. 2010, 20:51 #1
PUBPAT: Klage gegen Patente auf HIV & AIDS Medikamente
Die Public Patent Foundation (PUBPAT), eine Non-Profit Organisation aus den USA, hat das United States Patent and Trademark Office (USPTO) aufgefordert, acht Patente auf Medikamente gegen HIV beziehungsweise AIDS erneut zu prüfen. Nach Ansicht der Organisation hätten die Patente nicht vergeben werden dürfen.
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08. 09. 2010, 14:38 #41Mitglied
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Re: PUBPAT: Klage gegen Patente auf HIV & AIDS Medikamente
@braegler dont feed the trol.
[ironie]
Erzähl ihm am besten das die Pharmafirmen auch H1N1 entwickelt haben. Damit sie teuer den Impfstoff verkaufen konnten
[/ironie]
ich bekomme das kotzen wenn man so einen mist liest
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09. 09. 2010, 04:28 #42
Re: PUBPAT: Klage gegen Patente auf HIV & AIDS Medikamente
@ braegler, hab ichs doch geahnt

aber besser du entfernst aus deinem posting den bezug zu deinem arbeitgeber...bei einigen firmen ist ja mit allem zu rechnen.
ich denke, diese machenschaften haben viel subtilere formen und wege, als das wir die hier zutage fördern könnten. aber früher oder später kommt eh alles raus....die zeit wirds zeigen.
ich für meinen teil würde für solch eine firma nicht arbeiten...aber wer kann sich das schon aussuchen...in diesen zeiten.
-------------- und weiter gehts ------------
@zerocity
achgottchen nein, nu haste auch was geschrieben...wow, sagenhaft...und dazu noch so sinnvoll. na feini feini, hier hast'n knochen
anscheinend hast du nur die worte gesehen, aber den sinn darin nicht verstanden...naja warme luft von leuten wie dir wirkt eh nur kurz.
ach, und wennde kotzen musst...da gibts bestimmt auch ne pille gegen. doch wahrscheinlich wirste den beipackzettel nicht verstehen und dich übel vergiften...hoffentlich...Geändert von Todde (09. 09. 2010 um 05:04 Uhr)
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09. 09. 2010, 06:44 #43Mitglied
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Re: PUBPAT: Klage gegen Patente auf HIV & AIDS Medikamente
Würden das alle so sehen, gäbs ein paar hunderttausend Tote mehr im Jahr, gäbs tausende Kinder mehr die quartalsmässig operiert werden müssten (anstatt täglich ne Brausetablette aufzulösen und zu schlucken müsste alle 3 Monate eine Reservoir implantiert werden), würden rund 200 000 Personen mehr im Jahr an Malaria (das Medikament wird zu Selbstkostenpreis an betroffene Länder in Afrika abgegeben, meine MA haben sogar z.g.T. auf ihren Bonus verzichtet und das Geld der Roll Back Malaria Partnership zur Verfügung gestellt).ich für meinen teil würde für solch eine firma nicht arbeiten..
Des weiteren gäbs massiv mehr Abstossreaktionen nach Transplantationen, und mehrere Krebsarten wären das definitive Todesurteil.
Und wenn man das Leben über alles andere stellt (das Gegenteil wird ja der Pharma angelastet), dann sollte man doch jeden geretteten mit Gold aufwiegen, oder?
Und all die positiven Ergebnisse sollen die u.U. stattfindenden Schattenspiele nicht wieder rausholen?
Spätestens wenn Du mal ein lebensrettendes Medikament brauchst wirst auch Du schlagartig umdenken (ich kenne ein ehemaliges Peta-Mitglied.. früher gegen den Konzern gekämpft. Kaum wurde bei seiner Tochter chronisch-myeloische Leukämie diagnostisiert und er hat erfahren das wir ein Med. auf den Markt bringen, dessen P3 zeigte dass >80 % der Erkrankten nach der Behandlung als geheilt gelten, die Tumormarker im Normalbereich sind, und selbst ein Onkologe nicht mehr erkennen kann, dass die Erkrankung vorlag.
Ihm war es da auch schlagartig egal, dass Tiere für Versuchszwecke hinhaltlen mussten.. da war ihm seine Tochter plötzlich wichtiger als alle moralischen Anforderungen die er an sich, uns und die Welt stellte.)
Ich zum Beispiel. Und ich hab mir das ausgesucht, weil ich hier etwas bewegen kann, weil ich hier aktiv dazu beitragen kann Millionen von Leben lebenswerter zu machen bzw. zu retten..aber wer kann sich das schon aussuchen...in diesen zeiten.
Und weil ich mich nunmal aktiv in der Materie bewege, die Abläufe, die Regulatorien und auch die Kosten kenne, finde ich es ja so ignorant von Dir alles als unwahr abzutun und mit den ewigen Totschlagargumenten zu kommen.
Da erinnerst Du mich irgendwie an unsre Politiker.
Bei denen sind halt die bösen Terroristen das Totschlagargument, bei Dir die Machenschaften einiger Leute.
Argumentativ bist du da leider nicht wirklich weit von entfernt.
Allerdings bist Du da in Guter Gesellschaft. Es gibt ja etliche Webmaster die diesbezüglich Pages errichten. Zwar kann man die Hälfte der dort gelisteten Dinge problemlos widerlegen, nur kommt dann 100% jemand an und sagt:
Selbst wenn 90 % davon unwahr ist, so sind die 10% schlimm genug.
Die Firma Monsanto z.b. hat genug Angriffsfläche , aber sie auf Pharma-Kartell-Seiten als Pharmafirma zu bezeichnen ist halt per Definition falsch. Die Definitionen der Begriffe steht seit Jahrzehnten fest. Und alle Firmen die als Zulieferer fungieren, jedoch selbst keine Medis herstellen gehören nunmal lt. Defi nicht zur Pharmabranche.
Sollen sonst die Getreidemühlen auch dazu zählen, schliesslich wird Mais und Weizenstärke nicht gerade in Kleinstmengen eingesetzt. Wie ist es mit dem Metzger bzgl. Gelatinekapseln.
Aber das sind halt leider die Mythen des Pharma.
Da wird Polysorbat als Inhaltsstoff der Adjuvanzen als Gift beschrieen, aber fröhlich konsumiert.
Da wird Thiomersal als Massenmordpotential gelistet, da ja Quecksilberhaltig. Dass 2,5ml Bier mehr Hg enthalten dürfen als eine mit Thiomersal konservierte Impfdosis ist da irrelevant.
Squalen, seit Jahrhunderten in Form von Olivenöl auf offene Wunden aufgetragen (vor allem in Südländern), im Fisch gegessen, wird plötzlich zum Bösewicht.
Da werden Parallelen zum Golfkriegsyndrom gezogen, die Meldung dass der Anthrax-Impfstoff den die US-Army damals verspritzte eben nicht mit Adjuvanzen angereichert war wird aber gerne überhört.
Das beste was ich aber in den letzten 18 Monaten gelesen hatte:
In einem schweizer Käsblatt stand:
Kanton Zug: Todesfall nach H1N1 Impfung
Das war die Schlagzeile.
Auf Seite 3, 4 oder 5 stand dann, dass er nach der Impfung den Arzt verlies, vor dessen Praxis über einen Zebrastreifen lief, von einem LKW erfasst und getötet wurde.
Aber trotzdem wurde ich am Abend von einigen Personen drauf angesprochen, dass die Impfung ja so gefährlich sei, schliesslich sei bei Zug ja schon jemand daran gestorben.
Müssten sich die Kritiker mit den selben moralischen Ansprüchen auseinandersetzen wie die Pharmafirmen (wenn wir aussagen etwas sei so und so, werden wir sofort nach Beweisen, Studien -natürlich doppelverblindet, anderes ist nix wert- gefragt, hätte man gegen von ihnen verbreitete Unwahrheiten die gleiche Handhabe, wie man sie gegen die Branche hat, so wären 90% der kritischen Seiten längst aus dem Internet verschwunden.Geändert von braegler (09. 09. 2010 um 07:11 Uhr)
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09. 09. 2010, 13:56 #44
Re: PUBPAT: Klage gegen Patente auf HIV & AIDS Medikamente
mich mit diesem unsäglichen dreckigen politikerpack zu vergleichen ist unangebracht und unverhältnismäßig.
glaubst du ernsthaft im inneren einer riesigen blase etwas bewegen zu können, wenn der wind ausserhalb von ganz anderen mächten bestimmt wird?
natürlich sind medikamente wichtig und helfen den menschen auch. aber leider werden diese medikamente von firmen produziert denen das heil der menschen nicht wirklich so am herzen liegt, wie der persönliche reichtum.
(nicht du als angestellter, sondern jene die das wirtschaftliche handeln dieser firmen bestimmen)
ein stück wahrheit gefällig?
(später werde ich noch mehr auf deine worte eingehen, hab aber leider im moment keine zeit...das schreibt sich nicht so schnell
Geändert von Todde (09. 09. 2010 um 14:13 Uhr)
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09. 09. 2010, 15:09 #45Mitglied
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Re: PUBPAT: Klage gegen Patente auf HIV & AIDS Medikamente
Ich glaube nicht nur daran, sondern sehe auch immer wieder Auswirkung unsrer Arbeit. Hatten vor ca. einem Jahr ein nettes Treffen mit einigen Patienten, die ohne unsre Arbeit schon lange in der Kiste wären.glaubst du ernsthaft im inneren einer riesigen blase etwas bewegen zu können, wenn der wind ausserhalb von ganz anderen mächten bestimmt wird?
Und genau darum geht es meinem MAs, den Forschern , den CPLern, und den meisten anderen auch.
Dabei ist uns eigentlich relativ egal was das obere Management macht.
Wir wissen alle, dass wir massiven Einfluss auf das Leben unsrer potentiellen Patienten haben, und das muss doch im Vordergrund stehen.
Und das auch die Firma nicht ganz kaltschnäuzig ist, sieht man wenn man sich die Bilanz ansieht. Wir haben mehrere Medis im Portfolio die seit Jahren nicht mehr gewinnbringend laufen.
Aber versuch mal jemandem der auf ein Medi eingestellt wurde auf ein Ersatzpräparat umzustellen.. besonders bei Immunsuppresiva ein Spiel mit dem Tode.
Und auch das Management muss sich immer mehr am Riemen reissen, wollen sie die Gewinne nicht drastisch senken.
Hält man sich heute nachweislich nicht an den "Code of Conduct", kommt sehr schnell die Börsenaufsicht und im Anhang das eine oder andere US Gericht.
Ein Schnitzer einer Firma (nein nicht die bei der ich beschäfftigt bin) , bei der einem Arzt nahegelegt wurde ein Medikament zu verwenden, obwohl dies ein Off-Label-Einsatz wäre hat besagte Firma 1,2 Mrd USD und die Marktzulassung des Medikaments in den USA gekostet.
Gerade in den USA sind massenweise Marktbeobachter beschäfftigt, die aktiv nach Unregelmässigkeiten suchen.
Dementsprechend sind auch sehr viele Verfahren angestossen worden.
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