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08. 09. 2010, 20:41 #1Redakteur
gulli:Redaktion
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OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
Wenn es nach Tom Dubois geht, wird es in der Gaming-Branche schon bald einen erheblichen Umschwung geben. Der OnLive-Produzent ist sich sicher, dass die Ära des Cloud Gamings das Ende aller Konsolen bedeuten wird. So sollen Gamer nicht mehr auf Spielkonsolen und teure Hardware zurückgreifen, sondern Spiele mit Hilfe des neuen Systems auf die Mattscheibe streamen.
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10. 09. 2010, 09:22 #41
Re: OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
noch nicht... ich glaube auch nicht das sich das so schnell durchsetzen wird. kann gut und gerne noch 5-10 jahre dauern, vll auch 15 oder noch länger, aber wenns mal soweit ist, dann wirst du irgendwann keine cd's, dvd's und bluray's mehr kaufen können und vll gibts dann auch keine desktop pc's mehr sondern nurnoch ne art terminal oder thin-client...
alles nur fiktion, bisher, aber so ganz aus der luft gegriffen ist das nicht, denn für die kreativwirtschaft ist das DIE lösung für all ihre probleme im bezug auf urheberrechtsverletzungen.
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10. 09. 2010, 15:53 #42Mitglied
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Re: OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
Stimmt heißt Oligopol. War grade noch dabei ne kleine Doku über Russland zu gucken. Da is der Begriff gefallen.
In der Wirtschaft wäre natürlich Oligopol treffender.
Denke aber es ist klar was ich meine.
Das "Verpackungsargument", sollte man nicht unterschätzen.
Die von Sony als "Test", deklarierte PSP Go sollte austesten wie bereit der Kunde ist auf physische Datenträger zu verzichten.
Natürlich ist die PSP Go nicht nur daran gestorben, aber es war ihr nicht unbedingt zuträglich.
Fakt ist aber auch, Breitbandanbindungen werden nicht langsamer und der Ausbau der Anschlüsse schreitet voran.
Natürlich gibt es Gefälle.
Der eine hat 384 DSL Light und der andere lädt in Hamburg oder München mit 100mbit/s (liefert KD wohl dort wirklich aus). Urbanisierung ist aber auch ein Trend, der immer noch verstärkt stattfindet. Die ländlichen Gegenden werden so nicht attraktiver (auch das ist Marktwirtschaft).
Um die Technik und ob das ganze nun funtkioniert oder nicht, darüber würde ich mir keine Sorgen machen.
Das Kosten Argument ist völliger Schwachsinn.
Weiter oben hat einer vorgerechnet was denn so 6 Jahre OnLive kosten und kam auf 843 Euro.
Das hört sich nach viel an sicher, aber nur zur Erinnerung eine Konsole zu besitzen ist nicht das einzige was man braucht um zu Spielen.
Spiele auch noch!
Und die kosten, 69 Euro sind da völlig normal.
3 aktuelle Spiele (3*70= 210). Dazu 199 Euro Konsole, das macht also 210+200 Euro für eine Konsole und drei Spiele also 410 Euro.
Da fehlen dann noch Controller und andere Peripherie.
Und niemals vergessen, billige Schnäppchen auf dem Flohmarkt/Ebay sind NICHT die Regel und grade bei neueren Spielen nicht unbedingt normal.
Was ich bei einer digitalisierung sehr vermissen würde, wäre die Ausleihkultur. Zu meiner Gamer Zeit (selige PS2 Zeiten), hat man immer Spiele mit den Freunden getauscht. War ne schöne Sache.
Das die drei großen ihre Konsolen so billig verkaufen können hat zwei Gründe:
- sie holen es sich durch die Spieleverkäufe ( die xBox360 ist für Microsoft und Sony ein teuer Spaß. Beide (Konsolen) tragen sich nicht selber) wieder rein.
- Schwellenländer, wo sich das ganze billig produzieren lässt.
Grade diese Schwellenländer sind ein höchst volatiler Faktor.
Langfristig wird China in 10-20 Jahren kein Land sein, das billig produziert.
Der Status des Schwellenslandes ist teilweise völlig absurd und es hat seine Gründe warum manche internationale Regime (OECD, UNO) China diesen (Titel) aberkennen lassen wollen.
Fakt ist: Die Schwellenländer die die Produktion heute so billig machen existieren bald nicht mehr.
Zunehmender technologischer Fortschritt treiben die exorbitante Vergrößerung des Dienstleistungssektors voran.
DAS ist Fakt.
OnLive Konsolen selber kann man selbst in Deutschland für wenige Kröten produzieren.
Ein embedded Board und ein Gehäuse. mehr braucht es nicht.
Texas Instruments ist ein bekannter Hersteller (für Mainboards) in den USA (er produziert auch dort). Der
baut bei großer Bestellung Mainbaords, seeeehr günstig (siehe OpenPandora).
So wird also die Produktion von schwächerer Hardware auch in Zukunft nicht teurer werden, HighEnd Hardware aber umso mehr.
Ein anderer Vorteil von OnLive ist, das es wahnsinnig portabel ist.
Es läuft auf de Facto jedem Client.
Die Vorstellung sich von x86 dadurch für immer loszusagen ( Games sind da durchaus ein Push-Faktor), ist wunderschön.
Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt.
Der Gängelung des Kunden werden dadurch keine Grenzen gesetzt.
Wiederspruch ist zwecklos, der Kunde ist zwar alles aber doch nichts.
Die Macht geht von ihm aus, aber steuern kann er sie doch nie.
Der Traum vom Boykott ist schön und gut, aber wenn OnLive in 10 Jahren boykottiert wird, dann mag das vielleicht funktionieren, aber der nächste Anbieter steht schon bereit um OnLives Dienste zu ersetzen.
Da wird dann OnLive einfach zum Bauernopfer.
Das abwandern in die Cloud (denn genau das ist OnLive), ist ein zweischneidiges Schwert.
Wer nicht will der muss nicht.
Das er dann aber irgendwann mit veralterter Hardware im Regen steht und fehlendem Support für seine Geräte und Software, dem kann er aber nicht entgehen.
Alles in einem eine schwere Sache.
Und da ich persönlich keinerlei Interesse an Cloud habe und Dienste wie OnLive eine massive Abwanderung in diese Cloud nur forcieren, so hoffe ich doch das sich dieser Dienst nicht durchsetzen wird.
nuff saidGeändert von Datenhunger (10. 09. 2010 um 16:19 Uhr)
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10. 09. 2010, 17:46 #43Mitglied
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Re: OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
Darüber hab ich mir auch schon gedanken Gemacht, egal wie schnell die Leitung ist man hat immer den Nachteil von der Ping wenn man die Maus bewegt, wird das Signal an den Server übermittelt bewege den Character, dan muss auch noch das Bild des bewegten Characters zurückgeschickt werden, was wiederum zu einem unangenhmen verzögerten Spielgefühl führen kann, bei online shootern zählt ja heute schon jede Nanosekunde.
edit: ich hab gerade diese Video hier gefunden http://www.youtube.com/watch?v=zpFzpF0msrU
also für sowas find ichs echt Klasse
edit2: wenn das Werbe vorstellunggsvideo stimmt und das nicht alles nur gefasel ist dan wirds mit dem lag doch nciht so übel wie ich dachte, hab mir jetzt einige videos angesehn Spiele wie Crysis liefen dort echt super, ich denk mit so einer Technologie könnte ich mich anfreunden
http://www.youtube.com/watch?v=OGdecNDDr9gGeändert von Rafffi (10. 09. 2010 um 18:19 Uhr)
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10. 09. 2010, 18:32 #44
Re: OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
zu deiner gamerzeit war die ps2 populär? wie alt bist du? zu meiner gamerzeit kam half-life raus (bzw. die ersten counterstrike betas), alle standen immernoch auf doom, duke nukem und wolfenstein und die ps1.
genau das glaube ich nicht (insofern man aktuelle spiele spielen will). irgendwann haste keine wahl mehr (siehe meine letzten 2 posts).
dito
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10. 09. 2010, 20:31 #45Mitglied
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Re: OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
Ist das nicht ziemlich wurscht wie alt ich bin? Oder disqualifizert mich das für diese Diskussion?
Lies doch weiter.genau das glaube ich nicht (insofern man aktuelle spiele spielen will). irgendwann haste keine wahl mehr (siehe meine letzten 2 posts).
Auch ich schreibe, dass irgendwann zumindest der Hardware Support vorbei ist.
Zumindest OpenSource Entwickler werden auch weiterhin für lokale Clients Programme schreiben.
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10. 09. 2010, 22:30 #46
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10. 09. 2010, 23:05 #47
Re: OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
so wars nich gemeint, sry wenn des falsch ankam. hat mich bloß verwirrt.
okay, das klingt plausibel, die open-source-community würde wohl weitermachen für "normale" rechner.
Spoiler:
aber die kommerziellen unternehmen könnten unter umständen (interesse der kreativwirtschaft an clouds im bezug auf urheberrechtsverletzungen) völlig auf "lokale daten" im weitesten sinne verzichten. abgesehen von firmenrechnern und -servern und zukünftigen "oldschool"-pcfreaks fällt mir grade niemand mehr ein der noch einen lokalen desktop oder laptop mit allen komponenten braucht. alles andere läuft in der cloud, bzw. wie heute schon in einigen firmen per hauptrechner oder server im keller und entsprechend vielen thin-clients in den büros. in anderen unternehmen werden einzelne zellen von serverfarmen angemietet und mit ner synchronen 100mbit/s zum firmengebäude verbunden, wo sie letztendlich auch wieder thin-cients bedienen. alle programme die im standard büro benötigt werden kannst du entweder in ner cloud oder auf deinem eigenen server/hauptrechner zur verfügung stellen, gleichzeitig für alle mitarbeiter der niederlassung eines größeren unternehmens. für internetauftritte, ftp-services, mailserver usw. gibts natürlich noch die guten alten server, aber alles was als anwender operiert kommt mit eingabegeräten (z.b. maus+keyboard o. touchscreen o. irgendwas neues völlig innovatives), einer grafikkarte, einer netzwerkkarte, einer soundkarte und nem monitor zurecht (plus die spezielle peripherie (trackball, headset, scanner, drucker usw.) und tragbare datenträger. damit käme -dank onlive und ähnlichen diensten- sogar der durchschnittliche pc-nutzer locker zurecht. einfache officeanwendungen oder bildbearbeitung und vieles mehr ist bereits heute online verfügbar. am allerbesten würde es aber wohl den unternehmen der contentwirtschaft gefallen...
nurum das mal klar zutellen: das ist alles reine spekulation und könnte ebensogut völliger unsinn sein und nicht zutreffen, weil niemand wissen kann wie es sich bis morgen, nächste woche oder im nächsten jahrzehnt entwickelt. ...bis morgen erscheint mir doch etwas zu absehbar...
wenn ich irgendeinen umstand nicht bedacht habe nur raus damit
so, habe fertig.
gn8 + cya

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11. 09. 2010, 10:13 #48
Re: OnLive-Produzent sagt das Ende der Konsole voraus
Wer 69€ für Spiele ausgibt ist selber schuld. So ziemlich jedes Spiel bekommt man schon am Erscheinungstag für Maximal 60€ wenn man nicht grad im Blödmarkt oder Gamestop kauft.
Bei OnLive muss man die Spiele ja auch noch kaufen, denn mit dem Abo kauft man noch nicht den Zugriff da drauf. Da die dann in dem Bereich ein Monopol haben, haben die auch keinen besonderen Anreiz den Preis für die Spiele einigermaßen früh zu senken.
Die Peripherie brauch ich bei OnLive auch wenn ich sie nutzen will, ansonsten ist bei der Konsole zumindest für einen Spieler alles dabei.
Ach ja, wenn man das Abo dann irgendwann nicht mehr verlängert sind die bei OnLive gekauften Spiele natürlich futsch.
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