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Niedlich & Kuschelig
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 805
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Wähler, was nun...
Tja, nun sitze ich hier, der einfache Wähler und werde von den Nachrichten darüber informiert, was sich die Damen und Herren Politiker denn nicht alles einfallen lassen, um im Wahlkampf Stimmen zu sammeln.
Kurzum: Man bekommt die Tür mitunter nicht mehr zu.
Sofern man den "guten" Nachrichten (bevorzugt wg. einer gewissen Neutralität sei der Deutschlandfunk (DLF, 106,3) erwähnt, glauben darf, hält der gemeine Politiker die Mehrheit des Wählers für den Leser der Dummenzeitung.
Da wird, populistisch hechelnd, auf einmal eine Bürgschaft für die darbenden Bundesligaveriene ins Gespräch gebracht, um dann, nachdem der SChuß nach hinten losging, zurückzurudern. Die Firma Kirch wird bemüht, so eine Art "Holzmann für Arme"-Arie wieder aufgelegt, die Reinkanation des Guten Menschen aus Bayern unterstützt auf einmal die mehr die lächerliche Forderung nach 600€ Kindergeld im Monat, die Partei der Besserverdienenden hält sich mit schlauen Vorschlagen ncoh zurück (da ist wohl noch schlimmers zu befürchten) und dem Oberindianer "Kneifendes ach was bin ich wichtig Auge" der Grünen wird auch noch etwas einfallen, mit dem er meint dem Wähler etwas vormachen und seine Machtposition erhalten zu können.
Ja. wenn verdammt noch mal soll ich denn noch wählen?
Leute, gebt mir einen Tipp und, vor allem, begründet ihn.
Lemmy
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08. 04. 2002, 19:23
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#1
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still crazy after all
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 779
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vielleicht kandidiert ja mal wieder die biertrinker-union, damit man seine missgunst gegenüber den "alten" parteien zeigen kann. für mich sind die anderen alle nicht mehr wählbar.
gruss chewy
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08. 04. 2002, 19:47
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#2
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~+|W:E|+~
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 60
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prinzipiell kann man sich die wahl schenken, die programme der parteien gleichen sich sowieso immer weiter an und im endeffekt läufts doch eh alles darauf hinaus, dass sich unsere herren politiker nicht an ihre versprechen halten bzw halten können. kein wunder das die anzahl der nichtwähler steigt. und ebenso ist es verständlich, dass nur ein geringer teil der jungen bevölkerung wählen geht, oder kann sich etwa einer von euch mit den "alten säcken" identifizieren?? also ich kann es nicht.
es müssen mal wieder neue parteien her, mit denen sich auch die zukunft des landes, sprich die jungendliche bevölkerung, identifizieren kann.
es muss einfach mal wieder ein frischer wind aufkommen!!!!
als dann, bye
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08. 04. 2002, 20:15
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#3
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Also alles an "neuen" Partein, dass ich so kenne ist eine einzige farce!
Sie verprechen im Allgemeinen noch mehr, als die etablierten und halten noch weniger.
Meistens zerreiben sie sich in innerparteilichen Geplaenkeln.
Ich halte die etablierten Parteien fuer durchaus waehlbar.
Es geht zwar immer nur kleine Schritte voran, aber zum einen kann man durchaus die Richtung dur die Wahl bestimmen und zum anderen geht es immerhin voran.
Das ist mehr, als ich von den neuen Parteien behaupten kann und davon habe ich hier in Hamburg wahrlich zur genuege erlebt!!
so long
Sevenger
p.s. Meine Partei werde ich hier sicher nicht nennen.
Zum einen duerften die meisten eh wissen, welche es ist  und zum anderen
werde ich Dich vermutlich nicht ueberzeugen koennen sie zu waehlen.
Und da ich keine Diskussion darueber hier aufkommen lassen moechte, vermeide ich es
lieber gleich!
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08. 04. 2002, 21:56
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#4
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das kleine Licht
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Unten am Fluss
Beiträge: 101
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Morgen zusammen,
Zitat:
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und ebenso ist es verständlich, dass nur ein geringer teil der jungen bevölkerung wählen geht, oder kann sich etwa einer von euch mit den "alten säcken" identifizieren??
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Ob ich das wirklich kann, sei einmal dahingestellt, aber Wahl ist Bürgerpflicht in einer Demokratie. Und das sollte sogar jedem noch nicht Wähler zwischen 14 und 16 Jahren so lange klar gemacht werden, bis er es verstanden hat.
Nicht Wählen heisst nicht Stimmenthaltung!!!!!!
@ Schakal
Und wenn du frischen Wind willst, dann geh doch in die Politik. Such dir eine Partei und betreibe aktiv Demokratie. Ist gar nicht schwer!
Und nun: Der Tip (wie von Lemmy gefordert!)
Wenn du dich partout nicht mit irgendeinem Programm / Person! identifizieren kannst, dann geh in dein Wahllokal, mach in jeden Kreis ein Kreuzchen und bekunde so deine Unzufriedenheit. Aber bitte - HINGEHEN!
Natürlich ist es in diesem Jahr extrem schwierig sich für etwas zu entscheiden, aber als kleine Anregung noch dieses:
Nichts ist so kontraproduktiv für ein Land, wie der Machtwechsel nach einer Legislaturperiode!
Näher möchte ich nicht auf das Thema eingehen, da ich keine Wahlwerbeveranstaltung für die SPD machen möchte.
Hoffe dir einen brauchbaren Hinweis dargelegt zu haben.
Dotzi
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09. 04. 2002, 08:49
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#5
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Zitat:
Original geschrieben von Dotzi
Nichts ist so kontraproduktiv für ein Land, wie der Machtwechsel nach einer Legislaturperiode!
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Auch wenn wir politisch evtl. nicht einer Meinung sind, in diesem Punkt sehe ich das genau so!
Eine Regierung brauch Zeit, um Reformen umzusetzen.
Schliesslich hat sie meistens nur im ersten, vielleicht noch im zweiten Jahr nach der Wahl eine Chance unpopüläre Reformen umzusetzen.
Deswegen kann ich das Vorhaben, eine Legislaturperiode auf fünf Jahre zu verlängern, nur voll und ganz unterstützen!
so long
Sevenger
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09. 04. 2002, 13:36
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#6
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~+|W:E|+~
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 60
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@ dotzi
wenn du sagst wählen ist bürgerpflicht, geb ich dir vollkommen recht. demokratie ohne wahlen funktioniert nicht. hab ja auch nie behauptet nicht zur wahl zu gehen. bin mir bloß total unschlüssig wen ich wählen soll.
aber viellciht kannst du mir mal sagen was gegen die allgemeine wahlmüdigkeit getan werden soll. würde mich mal interressieren! natürlich liegt das auch bei jedem selber, aber die parteien sollten auch ihren anteil einbringen. (z.b. eine stärker ausgeprägte öffentlichkeitsarbeit, oder ähnliches)
bye
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09. 04. 2002, 14:02
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#7
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Pic. sponsored by Renno
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 148
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Nun, die Entscheidung was Du wählst kann Dir hier keiner abnehmen, und auch ich möchte Dich sicher nicht beeinflussen.
Eins solltest Du aber wie schon gesagt auf jeden Fall tun, hingehen und wählen.
Welche der Parteien Du wählst bleibt letztendlich in Deiner Verantwortung. Wichtig finde ich nur das man GEGEN Rechts wählt.
Vieleicht schaust Du Dir mal die ein oder andere Bundestagssitzung an, dies könnte Deine Meinung vieleicht in irgend eine Richtung beeinflussen und es Dir leichter machen. Beurteile die Sachen die gesagt werden krittisch und beachte auch, dass gerade jetzt viel gesagt wird um die Wähler zu beeinflussen.
Verwerflich fände ich es allerdings mit der Einstellung dort hinzugehen und zusagen. "Meine Freunde wählen alle XY deswegen mache ich das auch. "
Du mußt nicht mit allen Sachen der Parteien einverstanden sein. Wähle Die Partei, wo Du Deine Interressen am besten vertreten siehst, und wo Du aus Deiner sicht die wenigsten Kompromisse machen mußt.
Bilde Dir Deine eigenen Meinungen und Urteile, das hilft Dir nicht nur beim wählen sondern überall.
Viele Grüße
Milchmann
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09. 04. 2002, 15:13
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#8
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Niedlich & Kuschelig
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 805
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Ich habe mir schon meine eigene Meinung gebildet; und da ich dies getan habe bin ich gerade am verzweifeln, wen ich denn eigentlich wählen soll. Ich habe es einfach satt im Wahlkampf von den sogenannten "großen Parteien" alles versprochen zu bekommen um dann nach der Wahl hören zu müssen, dass dies ja nicht alles SO gemeint gewesen war, das Geprabbel von Erblast etc. und der auf einmal nicht mehr Machbarkeit der Versprechen zur Kenntnis nehmen zu müssen.
Mich kotzt die Heuchelei der Parteien an, dieser Dummfang, dieses für blödverkaufen, diese Wendehälse wie Freund Fischer und Kollegen.
Ja, wählen werde ich (sonst ist mir ja die Möglichkeit, die REchtfertigung für Kritik abgeschnitten), aber nicht diese Populisten, Spendenempfänger, Lobbyisten und nur der "Meinung" der Dummenzeitung hinterherhechelnden Politikern. (Schaut auch nur diese Nullnummer im Bundesrat an)
Ich für mich erwarte von der Politik auch ein gewisses Rückgrat und Offenheit, nicht, wie bisher praktiziert, Parteienklüngel und Selbsterhaltungstriebe.
Lemmy
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09. 04. 2002, 18:44
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#9
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~+|W:E|+~
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 60
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ich denk mal lemmy denkt wie ein großteil der bevölkerung und irgendwo hat er doch recht.
die parteien machen versprechen, aber halten sie diese? ok zum teil vielleicht, aber da sollen sie doch keine versprechen machen, die sie sowieso zu halten nicht im stande sind. das ist doch die reinste verarschung der wähler und da ist es kein wunder, dass viele einfach die schn**** voll von politik haben. wer geht schon gerne wählen, wenn er sich doch eh nur betrogen vorkommt.
ok ich werd jetzt alllerdings auch mal anfangen mich ein wenig mehr zu informieren, also auch öfter mal den politikteil in der zeitung lesen und nicht gleich entnervt wegschalten, wenn mal wieder an politik-sendung im tv kommt. mal sehn vielleicht find ich ja doch eine für mich wählbare partei. mal ein bischen optimistisch an die sache ran gehen
bye
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09. 04. 2002, 20:14
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#10
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Der Wähler ist doch Teil des Problems!
Man kann nicht immer meckern, dass die Parteien nur leere Worthülsen propagieren und Versprechen machen, die keiner halten kann, wenn man gleichzeitig bei der geringsten politischen Information den Sender wechselt oder umblättert!
Die meisten Menschen sind doch gar nicht mehr bereit sich mit einem Thema weitergehend auseinanderzusetzen.
Und darauf stellen sich die Parteien logischerweise ein.
Dann kommen halt nur noch Stammtischparolen, die die Leute auch gerade noch bereit sind aufzunehmen.
Ausserdem, wer würde schon eine Partei wählen, die schon im Wahlkampf massive Steuererhöhungen ankündigen würde?
Der Karren muss halt so in der Scheisse stecken, dass es auch der letzte kapiert hat und auch dann meckern die Leute noch und versprechen "bei der nächten Wahl verpasse ich denen aber einen Denkzettel".
so long
Sevenger
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09. 04. 2002, 20:31
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#11
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Niedlich & Kuschelig
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 805
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Zitat:
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ich denk mal lemmy denkt wie ein großteil der bevölkerung und irgendwo hat er doch recht.
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Wie soll ich das denn verstehen?
Um es einmal anderst zu formulieren: Wo ist den der erkannbare Unterschied zwischen SPD, CDU/CDU, FDP und Grünen? Für mich so gut wie nicht erkennbar.
Die Probe auf´s Exempel könnte man mit der PDS machen. Es wäre sicherlich interessant zu beobachten, ob die PDS sich auch prostituiert wie die Grünen oder ihren Maximen treu bleibt.
Lemmy
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09. 04. 2002, 20:31
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#12
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Zitat:
Original geschrieben von Lemmy
(...)
oder ihren Maximen treu bleibt.
Lemmy
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so wie in Berlin?
es gibt so etwas wie die Macht der Realität!
Dem wird sich auch nicht die PDS entziehen können.
Allerdings möchte ich anmerken, dass mir eine Partei, die gar nicht regieren möchte,
schon ziemlich suspekt ist.
Die machen sich die Sache sehr einfach, denn von der Oppositionsbank lässt sich leicht meckern.
Für mich zeigt das nur, dass die Partei genau weiss, dass sie nicht regierungsfähig ist,
jedenfalls nicht getreu ihrem Programm regieren kann/möchte!
Und ja, ich kann sehr wohl Unterschiede zwischen den Parteien sehen!
Das die vielleicht nicht mehr so himmelweit sind wie früher finde ich eher ein positives
Zeichen, denn es beweist eine Annäherung innerhalb der Gesellschaft zu einer bestimmten
Richtung der Politik!
Extreme sind nie gut, das beweist schon die Geschichte!
so long
Sevenger
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09. 04. 2002, 20:38
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#13
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~+|W:E|+~
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 60
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natürlich ist der wähler das problem, aber wie willst du es ihm schmackhaft machen zur wahl zu gehen?? wenn er doch eh keine chance sieht, dass seine interessen durchgesetzt werden. die einzige möglichkeit ist doch nur, dass er von allein kapiert, dass dies der falsche weg ist.
mir ist jetzt erst klar das ich den falschen weg gegangen bin ... werd von jetzt an mehr verantwortung in sachen politik übernehem. oder es zumindest versuchen.  so kann ich mir wenigstens keinen vorwurf machen, nichts getan zu haben.
bye
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09. 04. 2002, 20:53
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#14
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Niedlich & Kuschelig
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 805
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Zitat:
Für mich zeigt das nur, dass die Partei genau weiss, dass sie nicht regierungsfähig ist,
jedenfalls nicht getreu ihrem Programm regieren kann/möchte!
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Und so eine Partei ist mir allemal lieber wie diese je nach Stimmungslage, von wem auch immer gemacht, angepaßten Parteien und deren Politiker.
Was ich unter dem Strich erwarte ist eine gewisse Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber dem Wähler, auch im Wahlkampf, Geradlinigkeit auch in der Regierungsverantwortung und nicht den Populismus, den die Herren Schröder, Stoiber, Fischer etc. vorleben.
Lemmy
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09. 04. 2002, 20:56
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#15
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Du siehst das als Vorteil?
Wie gesagt, ich kann darin keinen Vorteil erkennen, wenn eine Partei von sich
selber meint nicht regirungsfähig zu sein!
Wenn es bei der Wahl darum geht, jemand für die Pöpelplätze auf der Oppositionsbank zu finden, wäre das vielleicht etwas anderes.
Der Sinn einer Partei sollte aber darin liegen, Dinge verändern zu wollen.
Die PDS will dies offenbar nicht, denn von der Oppositionsbank aus ist das nicht drin!
Damit ist eine Stimme an diese Partei doch quasi verschwendet, oder?
so long
Sevenger
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09. 04. 2002, 21:05
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#16
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Kanalratte
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 421
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Zitat:
Nicht Wählen heisst nicht Stimmenthaltung!!!!!!
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nicht wählen heisst alle wählen, was einer enthaltung entspricht. (logik !)
Zitat:
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Nichts ist so kontraproduktiv für ein Land, wie der Machtwechsel nach einer Legislaturperiode!
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ähm.... legislaturperiode ein jahr verlängern hin oder her. der machtwechsel muss da sein, und das system muss so funktioniren(d gemacht werden) das auch in vier jahren Reformen gemacht werden können die sich auch in dieser zeit noch bemerkbar machen.
wo kommen wir denn hin, wenn eine Partei min. 2 mal gewählt werden muss um etwas zu bewirken ? da kann man gleich die legislaturperiode auf 8 Jahre erhöhen und nur noch 8 mal im leben wählen. das is doch grausam.
ich kann noch so sehr anarchist sein, um nen stoiber zu verhindern werd ich auch noch ("rot")/grün wählen!
das kostet Überwindung, ist aus meiner sicht aber das effektivste was ich für diese "demokratie" tun kann.
PS: :r *freu* :r das sich in diesem Forum wider ETWAS regt. ( war lang nich mehr hier.) aber es gibt immer und überall hochs und tiefs. auch bei dem interresse am politischen geschehen... ( mein vorsichtiges zur debatte zwinkern die hier kürzlich im Board übers politikforum abging )
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09. 04. 2002, 21:23
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#17
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
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Zitat:
Original geschrieben von Sevenger
Das die vielleicht nicht mehr so himmelweit sind wie früher finde ich eher ein positives
Zeichen, denn es beweist eine Annäherung innerhalb der Gesellschaft zu einer bestimmten
Richtung der Politik!
Extreme sind nie gut, das beweist schon die Geschichte!
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Ich dachte immer, den Sozialisten wuerde immer Gleichmacherei vorgeworfen. Interessant zu hoeren, dass das jetzt auf einmal bei den Volksparteien angekommen ist.
ersetzen wir "Annaeherung" durch "Gleichschaltung", dann snd wir schnell an dem Punkt, wo wir feststellen koennen, dass der Dissens zur Demokratie gehoert wie freie Wahlen und Gewaltenteilung. Was in den Zeiten grosser koalitionen oder gar absoluter Mehrheiten in .de an Gesetzen und Politik gemacht wurde, gehoert doch zu den peinlicheren bis dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte.
Das einzige, was ich da erkennen kann, ist die hier durchaus schon beobachtete konstante Verbloedung, die Politik zu ner "Lasst uns de Leute in der Mitte abholen, das klingt schick und man brauch sich nicht verorten. Man braucht nicht mal politisch zu sein" - Massnahme pervertieren. Und siehe da, die Leute sind auch nicht mehr politisch, der Grosse gemeinsame nenner heisst, dass die Mitte, d.h. SPD oder CDU, schon irgendwie das kleinere Uebel sind und alles, was man "links" nennen koennte, boese ist. Denn: und das ist imo das grosse "Denn": sie sind begruendungsbeduerftig. Man muss zu denken anfangen, wenn man eine solche Position rechtfertigen will. Und darauf hat niemand Lust, dass sich das breitmacht.
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10. 04. 2002, 03:05
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#18
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Der Rahmen den ich meine ist aber wesentlich weiter gesteckt, als die "Gleichschaltung" von der Du sprichst!
Wir laufen im Moment auf ein Fünf-Parteien-System zu!
Auch wenn sich einige wohl etwas schwierig damit tun, unterschiede in den Positionen zu erkennen finde ich dass es ein positives Zeichen für eine Demokratie ist.
Ein Zwei-Parteien-System, wie wit es zum Beispiel in England oder den USA haben halte ich nicht für besonders wünschenswert!
Für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist es aber wichtig, dass sich diese Parteien in einem überschaubaren Rahmen bewegen.
Ich finde, dass dies in Deutschland ganz gut geglückt ist.
Genug, damit man nicht von "Geleichschaltung" sprechen kann, abr zuwenig, dass die Gefahr bestünde die Gesellschaft könnte in die Extreme abgleiten.
Und vergiss nicht, dass ich nur von einer Richtung der Politik gesprochen habe.
Nehmen wir als simlifizierendes Beispiel mal die Europäische Union.
Auch wenn von Stoiber bis Schröder immer wieder Anti-Europäische Sprüche zu hören waren, so ist es doch zumindestens bei Schröder so, dass er diese Sprüche in dem Moment eingestellt hat, als er Kanzler wurde.
Bei Stoiber wird das nicht anders!
Was ich damit meine: Es ist gut, wenn Parteien unterschiedliche Europapolitivorstellungen haben, nur wenn sie soweit ausseinandergingen, dass welche die Abschaffung fordern würden, müsste man sich Gedanken machen.
Die Parteien haben sich also auf ein politisches Grundgerüst geeinigt.
Darin kann ich keine "Gleichschaltung" erkennen, zumal dies ja freiwillig, durch einfache realisierung der Tatsachen geschah.
Zu dem Vorwurf, dass die Politiker der "Mitte" keine Lust darauf haben, dass das Volk zu denken anfängt!
Genau andersherum wird ein Schuh draus.
Die Parteien haben erkannt, das man mit der Forderung "verstaatlichung aller Betriebe" (um mal ein Beispiel aus der Linken Ecke zu nehmen) nicht die grossen Wahlerfolge bekommen kann, weil es ganz einfach nur eine Minderheit will.
Du musst bei Parteien, die extremere Ansichten (etwas unpassendes Wort, da ich nicht gleich KPD und NSDAP meine) vertreten bedenken, dass sie nur gewählt werden, wenn auch sie einen Gesellschaftlichen Konsens gefunden haben.
Nämlich in der Form, dass mehr als 5% der Meinung sind, "ja, so stelle auch ich mir die Gesellschaft vor".
so long
Sevenger
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10. 04. 2002, 08:56
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#19
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Kanalratte
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 421
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*zustimm*
disese 'gleichschaltung' der politischen Ziele erfreut mich auch weniger.
is schon schön das sie aufeinander zugehn - aber die selbe 'allumfassende' politische linie verfolgen, und den Wahlkanpf zu ner Werbekampagne umgestalten  , die dann die minimalen Unterschiede durch Beschimpfungen und Schuldzuweisungen herfoheben(die Bild freut sich) - ich bezweifle, das das wahre is.
[edit]uups,... da war wieder jemand schneller ... edit folgt.
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10. 04. 2002, 09:03
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#20
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
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Wird fuer mich so etwas nachvollziehbarer, wie du es gemeint hast. Nur ganz beipflichten mag ich da im Grunde nicht. Zwei Sachen zum bedenken:
zum einen werden die kleinen Parteien in ihren Positionen verschlissen bzw. lassen sich verschleissen, ob wir nun ne zweiparteien"Demokratie" haben, in der ein Alibi - Koalitionspartner sich zur Unkenntlichkeit seiner politischen Positionen verformen laesst und noch versucht, das seiner Basis als Erfolg zu verkaufen, ist eine Sache. Zum anderen wird der Run in die Mitte ja von *allen* mitgemacht, ob da Westerwelle sagt, in der Mitte sei viel Platz, oder gar Bartsch meint, die PDS sei in vielen Beziehungen oekologischer als die Gruenen, sozialer als die SPD und, wenn mans sinngemaess nehme, christlicher als die CDU, dann gruselts mir. Die PDS ist *nicht* nur die KPF, ich will mich jetzt nicht als KPFnah verorten, mach aber aus meinen Sympathien fuer eine sich nicht an Denkverbote haltenden Sahra wagenknecht sicher keine Geheimnisse.
Auf dem Weg in die Mitte ist die PDS auch, leider, mag ich anfuegen.
Weiterhin, die Position zur EU ist ja eine nette, weil unverfaengliche "Gemeinsamkeit", wo ich auch mit deinem Begriff des "politschen Grundgeruests" leben kann. Aber andersherum, der (verfassungswidrige) Umbau der Bundeswehr zu einer Interventionsarmee, die Demontage der UNO durch Missachtung ihrer Rechtsgrundsaetze, sind das auch noch Teile dieses "Grundgeruests"? Das vermiss ich: die breite Kritik an einer Politik, die die einzige grade vorhandene internationale Institution demontiert, die auf einigermassen konfliktarme Art Friedensprozesse initiieren kann. Man kann nicht auf internationale Klimaregimes wie Kyoto pochen und gleichzeitig mandats- und GG-widrig KSK - Kraefte ins Ausland verfrachten. Das ist ein Verlust an politischer Kultur und, ja, politischer *Verantwortung", der sich in schoenster Eintracht von Braun bis Gruen zieht. Un das ist ein etwas anderes Kaliber als die Europaeische Einigung.
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10. 04. 2002, 09:15
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#21
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Ich weiss, dass dies die Lücke in meiner Argumentation ist, deswegen habe ich ja auch das Beispiel der Europäischen Union gewählt 
Der Trend ist ja unbestritten (wollte halt nur zeigen, dass es neben den negativen Effekten auch sehr positive hat), man muss sich jetzt Gedanken machen, warum sich das Meinungsspektrum so verengt.
Zum einen liegt es wohl daran, dass sich keine Partei als Randgruppenpartei positionieren möchte (bei der PDS bin ich mir da nicht so sicher, die machen es mal so, mal so, ich glaub die haben selber nocht nicht ganz entschieden) zum anderen weil die Leute keine Lust mehr auf politische Diskussionen haben.
Die Frage ist aber, kommt das durch die Politik, oder verändert sich die Politik durch die Unlust der Bevölkerung sich an Debatten zu beteiligen.
Ich weiss es nicht.
Ich kann Hinweise für beide Richtungen sehen, aber woran es genau liegt, ist mir auch schleierhaft.
Ein schönes Beispiel ist auch dieses Forum.
Gemessen an der Gesamtmitgliedszahl treiben sich ja relativ wenige im Politik-Forum rum, oder?
so long
Sevenger
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10. 04. 2002, 09:25
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#22
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Cloogshicer®
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: fuck'nmiddlofnowhere
Beiträge: 13.251
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Zitat:
Original geschrieben von Sevenger
es gibt so etwas wie die Macht der Realität!
Dem wird sich auch nicht die PDS entziehen können.
Allerdings möchte ich anmerken, dass mir eine Partei, die gar nicht regieren möchte, schon ziemlich suspekt ist.
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Why? Ich kann nicht für die PDS reden, aber für mich sind die Grünen das beste Beispiel, dass eine Partei im Bundestag auch - oder speziell im Fall der Grünen wohl eher: nur - auf der Oppositionsbank was erreichen kann.
Zitat:
Die machen sich die Sache sehr einfach, denn von der Oppositionsbank lässt sich leicht meckern.
Für mich zeigt das nur, dass die Partei genau weiss, dass sie nicht regierungsfähig ist, jedenfalls nicht getreu ihrem Programm regieren kann/möchte!
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Gesetzt den Fall es ist so, so finde ich das immer noch besser, als an die Macht zu kommen, nur um der Macht wegen.
Mit einem schönen Programm an die Macht zu kommen, welches ich nicht - oder nur in Teilen - halten kann, ist halt doch noch was anderes als mit dem gleichen Programm von vornherein bewusst in die Opposition zu gehen.
Naja meine Quintessenz: leicht meckern - warum nicht? (Auch wenn die PDS andere Ziele verfolgt/ verfolgen sollte. Auch dass die nicht regierungsfähig sind, wäre noch zu beweisen...)
cu
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10. 04. 2002, 12:52
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#23
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Niedlich & Kuschelig
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 805
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Upps, ich zitiere mich selbst:
Zitat:
Ja. wenn verdammt noch mal soll ich denn noch wählen?
Leute, gebt mir einen Tipp und, vor allem, begründet ihn.
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Da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt; ich wollte keine Vorgaben haben, was ich wählen könnte/sollte, ich wollte hören aus welchen Gründen ihr einer Partei eure STimme geben wollt.
Zitat:
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Mit einem schönen Programm an die Macht zu kommen, welches ich nicht - oder nur in Teilen - halten kann, ist halt doch noch was anderes als mit dem gleichen Programm von vornherein bewusst in die Opposition zu gehen.
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Genau das ist der Punkt. Eine Partei erkennt, dass sie ihre Politik in einer Koalitation nicht durchzusetzen vermag und gesteht sich und den evtl. Wählern aus diesem Grund ein, nicht regierungsfähig zu sein.
Zitat:
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Die Frage ist aber, kommt das durch die Politik, oder verändert sich die Politik durch die Unlust der Bevölkerung sich an Debatten zu beteiligen.
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Hauptsächlich ändert sich die Politk durch die Unlust der Bevölkerung an der Politik/den Politikern. Aus diesem Grund versucht ja die Politik mit plumpen Populismus und einfach gestrickten Aussagen den Wähler wieder einzufangen. Und gerade weil der Bürger mitunter unpolitisch wird, werden "Stars" von den Parteien als Kanzlerkanidat aufgestellt; weniger die politische Aussage rückt in den Mittelpunkt, als vielmehr die Person. Was interessiert mich ob SChröder sich die Haare färbt, Stoiber 104 Jahre verheiratet ist und was seine Frau so alles macht.
Lemmy
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10. 04. 2002, 15:24
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#24
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daydreamer
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 822
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hallo,
geniales Posting am Threadanfang, Lemmy! Hast Du echt selbst geschrieben? Du solltest öfters Kommentare / Satire schreiben ...
Wer in Deutschland herrscht, bestimmen nicht die Wähler - Schein wie in der DDR. In den USA wurde das bei der letzten Wahl besonders deutlich. Da war Bush als neuer Präsident schon vorgeplant, als am Wahltag klar wurde, daß man sich verkalkuliert hatte. Nur dadurch, daß die Demokraten mitgespielt haben (sie hatten ein genauso großes Interesse daran, daß Bush Präsident wird, wie die Republikaner) konnte das Ruder nochmal rumgerissen werden. So wurden in den letzten Wahlstunden in vielen Lokalen Schwarze (mehrheitlich Demokra | |