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28. 09. 2010, 19:10 #1
Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Jimmy Wales, Mitbegründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, distanzierte sich heute entschieden von der Enthüllungsplattform Wikileaks. Er beklagte sich über die Namensgebung des Projektes und nannte ernste Bedenken, ob es wirklich sinnvoll sei „absolut alles zu publizieren“, wie Wikileaks es vorhabe.
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28. 09. 2010, 19:18 #2Mitglied
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Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Grade jetzt, wo immer offensichtlicher wird, dass Assange ein vom US-Geheimdienst gesteuerter Agent-Provocateur ist, wäre es dringend an der Zeit, sich im inner-circle von WL Gedanken zu machen, ob sich das Projekt in dieser Weise fortsetzen lässt.
Sie sollten schnellstmöglich Assange loswerden und mit neuem Namen, das Projekt versuchen zu retten.
Edit: oder zumindest Assange von sensiblen Infos wie Leaks usw fernhalten.Geändert von dipomiert (28. 09. 2010 um 19:24 Uhr)
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28. 09. 2010, 19:34 #3Mitglied
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Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Ja schon komisch... Sobald es um Informationen der Regierung geht fangen sie an rumzujammern ob es überhaupt sinnvoll wäre...
Aber hauptsache mit den Daten der Bürger machen können was sie wollen Oo
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28. 09. 2010, 19:34 #4
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
na auweia...medienkonformes nachgeplapper

dabei sollte man von jemanden der eine "freie" enzyklopädie mit begründete doch etwas mehr weitsicht erwarten können...
wikipedia wird immer mainstreamkonformer und das ist sicher nicht unbeabsichtigt...schließlich möchte man seriösität ausstrahlen.
ich distanziere mich ausdrücklich von wikipedia...interessiert zwar keine sow, aber das musste jetzt dennoch mal gesagt werden
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28. 09. 2010, 19:35 #5DasFragezeichendeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Stimmt. Wikileaks und Wikipedia sind total unterschiedlich. Zumindest im deutschen Wiki werden regelmäßig Artikel gelöscht, weil sie für irrelevant gehalten werden.
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28. 09. 2010, 20:01 #6
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
bla bla bla er hat wirklich nichts neues bei zu tragen. Die alte Leier, die wir sicher alle schon oft genug gehört haben.
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28. 09. 2010, 20:07 #7
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Nein, Wikipedia fährt diese Linie nur konsequent.
Wenn es um das Leben von Menschen geht, zensiert auch die Wikipedia, siehe Fall David Rohde.
Und das ist auch in Ordnung so. Auch wenn hier im Internet zur Zeit das Hohelied von Freiheit und Transparenz gesungen wird.
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28. 09. 2010, 20:16 #8Gesperrt
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Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Die Verwendung von "Wiki" im Namen "Wikileaks" ist vollkommen korrekt.
Schaut mal in den Seiten Sourcecode, die verwenden ein Wiki für ihre Seite. Das haben die in ihrem Namen "Wkileaks" auch nicht verheimlicht.
"Wikileaks" ist also definitiv ein Wiki, "Wikipedia" Gründer Wales lügt also, wenn der über "Wikileaks" rotzfrech behauptet:
Sie sind kein Wiki
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28. 09. 2010, 20:50 #9
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
ja, früher hat man noch die arbeitsplätze als totschlagargument für oder gegen irgendetwas hergenommen.. was ist mit der waffenindustrie? da ist "bestandskontrolle" das offizielle ziel.. was ist mit rauchen? wieviele werden von besoffenen plattgefahren? - das ist der preis der mobilität bzw. der "freiheit".. genauso ist es der preis der "informationsfreiheit", wenn sachen ans licht kommen, für die die leute schon früher hätten zur verantwortung gezogen werden müssen..
sollte man mohammed-karikaturen verbieten, nur weil ein paar moslems durchdrehen?
information selbst bringt niemanden um, sondern immer nur die überheblichkeit von menschen...Geändert von Novgorod (29. 09. 2010 um 03:52 Uhr)
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28. 09. 2010, 21:16 #10
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
True, true.
Würde Wikileaks von einer Regierung aus geführt werden (nur mal theoretisch^^), dann würde sich niemand über leaks beschweren, egal wie viele Namen auftauchen, da dann ja alles von Interessen einer durch Gesetze geregelten Gruppe durchgeführt wird. Da Wikileaks keine Interessen vertritt (abgesehen von der Informationsfreiheit)... also keine Lobby dahinter steht, die von Regierungen anerkannt ist, wird jede Information als Bedrohung betrachtet... zumindest von Regierungen (denk ich mir mal so)
... oder wie rechtfertigt die USA nochmal ihren Kriegsmarsch? Massenvernichtungswaffen? Schurkenstaaten (böse Regierung^^), oder gar "zum Wohle der Menschheit" (bzw. des "echten" Amerikanischen-Volkes)?
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28. 09. 2010, 21:20 #11
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Immer mit gutem Beispiel vorangehen, nicht wahr [1]?Jimmy Wales, Mitbegründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, distanzierte sich heute entschieden von der Enthüllungsplattform Wikileaks. Er beklagte sich über die Namensgebung des Projektes und nannte ernste Bedenken, ob es wirklich sinnvoll sei „absolut alles zu publizieren“
[1]
http://www.magnus.de/news/wikipedia-...st-207005.html
http://netplosiv.org/200936700/inter...us-den-charts#
http://www.rechtaufklo.de/?p=470
http://www.shortnews.de/id/794548/Wi...erlich-Artikel
http://www.gulli.com/news/wikipedia-...hen-2009-12-27
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28. 09. 2010, 21:23 #12Mitglied
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Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
In einem Wort: Blödsinn.
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28. 09. 2010, 21:25 #13
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Fürs "Informationen [...] aussortieren" ist Wikipedia selbst ja nun hinreichend bekannt.
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28. 09. 2010, 21:35 #14
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Mimimi. Wir sollten wirklich froh sein, dass jemand die Eier hat, sowas wie Wikileaks zu betreiben!Das Wort ließe automatisch Vermutungen aufkommen, dass Parallelen zwischen Wikipedia und Wikileaks bestehen würden, obwohl die Projekte nichts miteinander zu tun hätten.
Endlich gibt es einen Gegenpol zur Propaganda der Politik.
Zu Demokratie gehörte m.E. nun mal, dass politische Entscheidungen transparent sind.
Wenn die Politik an diesem Punkt versagt, dann muss es sowas wie Wikileaks geben. Die Afganistan-Geschichte ist der absolute Beweis dafür, dass Wikileaks eine Berechtigung für sein Handeln hat.
Die Informationen auf Wikileaks stehen auch in keinem Zusammenhang zum Prozess, der zur Zeit gegen Assange geführt wird.
Dass sich der Wikipedia-Gründer jetzt über den Namen "Wikileaks" beschwert, ist echt ziemlich arm.
Gruß
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28. 09. 2010, 21:40 #15tötet Pantomimen
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Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
kann man auf Wikileaks Inhalte ändern? Ich bezweifle es mal.Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“[1]), seltener auch WikiWiki oder WikiWeb genannt, ist ein Hypertext-System für Webseiten, dessen Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Browser geändert werden können.
genau, und deshalb alle Informationen veröffentlichen. Am besten auch wo der Künstler sich momentan aufhält und wie die Sicherheitsvorkehrungen sind. Sind ja nur Informationen, tut ja keinem weh. und wenn er getötet wird ist es auch egal, Hauptsache alle Informationen geleakt. Und wenn Zeugen im Zeugenschutzprogramm sind, versuchen herauszubekommen wo sie sind und veröffentlichen, sind ja nur Informationen, tun ja keinem weh.genauso ist es der preis der "informationsfreiheit", wenn sachen ans licht kommen, für die die leute schon früher hätten zur verantwortung gezogen werden müssen..
sollte man mohammed-karikaturen verbieten, nur weil dann ein paar moslems durchdrehen?
Was eine Frau versteckt sich vor ihrem gewalttätigen Ehemann? Ab ins Internet damit. Das Versteck von chinesischen Journalisten welche gegen die Regierung schreiben? Ab dafür, sind ja nur harmlose Informationen.
jaja, die Welt ist so schön schwarz/weiß, es gibt immer nur eine richtige Entscheidung.
Informationsfreiheit bedeutet nicht dass man alles veröffentlichen muss, man sollte hin und wieder auch mal sein Gehirn einschalten und die Konsequenzen bedenken bevor man mit den Leben anderer Menschen spielt.
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28. 09. 2010, 21:57 #16Mitglied
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Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Genau dieses Verfahren funktioniert ja so unglaublich gut, dass der Großteil der Erdbewohner nicht weiß was ihre Regierung alles für monströse Scheiße bauen, gerade weil aussortiert wird. Das ist doch das System, das uns in diese weltweite Situation geführt hat. Oder glaubt auch nur ein vernünftiger Mensch, dass diese Schweine solche Aktionen hätten abziehen können, wenn die benötigten Informationen gleich zu Anfang geleakt würden? Transparenz ist der Schlüssel und nicht Geheimniskrämerei. Letzteres spielt nur denen in die Hände, die ihre wahren Motive verschleiern wollen und sich an der Not anderer bereichern!
Du vergleichst hier grade einen Pimmel mit nem Zeigefinger!
Es geht darum politische Misstände aufzudecken, krumme Machenschaften der Regierungen, die gegen unserer aller Willen entschieden und durchgeführt wurden durch hinerhältige und böswillige Täuschungen, Verschleierungen damit Verantwortliche für Kriegsverbrechen, bloß weil sie amerikanische Staatsbürger sind, nicht verurteilt und zur Verantwortung gezogen werden. Nicht einem Mafioso seine Arbeit zu erleichtern oder es einem prügelnden Schweinehund zu ermöglichen seine Frau ausfindig zu machen.Geändert von Rasputin939 (28. 09. 2010 um 22:03 Uhr)
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28. 09. 2010, 22:24 #17tötet Pantomimen
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Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
genau das mache ich eben nicht. ich habe bewusst geschrieben die Informationen sollten mit Bedacht ausgewählt werden. Einige hier fordern aber klipp und klar dass jedwede Info ohne Überprüfung veröffentlicht werden soll, und dazu gehören auch meine oben aufgeführten Beispiele.
Novgorod stellte Menschenleben als den Preis der Informationsfreiheit dar, Zensur (und das ist die Löschung oder nicht Veröffentlichung von Infos aus meinen Beispielen ja dann) ist manchmal eben nötig um Menschenleben zu bewahren.
nur manchmal würde der Mensch eben ohne die Info noch leben.
Zitat von Novgorod
Ich habe wie gesagt keinerlei Probleme mit der Veröffentlichung von Dingen die gegen die Regierung o.ä. gehen, allerdings sollte man wie gesagt auch mal über die Folgen nachdenken. Zeugen, V-Männer, Spitzel etc. bekannt zu machen ist meines Erachtens nicht der Sinn von Wikileaks, also sollten sie es auch vermeiden. aber diese Diskussion habe ich bereits in einer anderen News schonmal geführt.
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28. 09. 2010, 22:37 #18
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Staat = vollstmögliche transparenz (oder am besten gleich abschaffen)
Bürger bzw Volk = maximaler Datenschutz
Was ist daran so schwer zu verstehen?
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28. 09. 2010, 22:59 #19Mitglied
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28. 09. 2010, 23:10 #20
Re: Wikipedia-Gründer Wales kritisiert Wikileaks: „Sie sind kein Wiki“
Ich versteh das Problem nicht?
Was wäre denn so schlimm daran, wenn Wikileaks ein Wiki wär?
Die Plattform Wiki kann jeder normale User von uns anwenden. Wiki ist im Grunde genommen eine öffentliche Angelegenheit. Man kann im Netz auf wikia.com kostenlos ein Wiki-Portal beantragen, wobei man sein Wiki mit Themen nach eigenem Wunsch beschmücken darf.
Wenn ich mich also für das Thema "Afghanistan-Krieg" also für ein "Afghanistan-Kriegs-Wiki" entscheide, dann bin ich der Benutzer und es ist meine Seite, ob es dem Wikipedia-Gründer passt oder nicht, interessiert hier nicht. Es ist ein öffentlicher Zugang da.
Darum verstehe ich das Problem nicht. Es ist doch vollkommen egal, ob Wikileaks ein Wiki ist oder nicht.
Wikipedia wird eh immer ihre erfolgreichen Seitenaufrufe erhalten. Wikipedia hat schon ein schlechtes Image "Stimmt nix was da drin steht", "Ach da schreibt doch jeder Idiot rein", "Brockhaus ist zuverlässiger, darauf kann man sich wenigstens verlassen". Trotz diesem Image-Problem, wird die Seite weltweit millionenmal aufgerufen. Die Seite ist unsterblich. Es wäre vollkommen egal, ob Wikileaks ein Wiki ist oder nicht.


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