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Kanalratte
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 421
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was haltet ihr von attac ?
wollte mal nachfragen, wie bei euch so die Meinung zu attac steht.
Ich finde sie höchstinterressant - vor allem weil sie nicht - wie viele andere - von den Medien totgeschwiegen werden.
Wenn ihr garnicht wisst wer die sind - was sie vorham, kann ich dazu auch noch was posten...
hab mir jetzt auch mal das neue Buch von denen geleistet.
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11. 04. 2002, 21:19
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#1
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Cloogshicer®
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: fuck'nmiddlofnowhere
Beiträge: 13.259
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Wenn ich ehrlich sein will: nicht soo viel.
Richtig - und natürlich gut - ist, dass die Berichterstattung der Medien ein Pluspunkt für ääh, ich nenn`s mal Linke oder Globalisierungskritiker ist. Schön, dass (endlich) mal andere Ansichten mal ohne Steineschmeisser und "Chaoten" in die Medien kommen.
Ich habe aber das Gefühl, dass die Organisation sich weit schneller als z.B. die Grünen von dem abwendet, was sie eigentlich will. Bzw. sehe ich jetzt schon (bzw. habe ich das Gefühl), dass da ein paar gelernte Bürokraten Aktionen (doch) am Bürger vorbei organisieren. Ich meine, wenn ich mir so die perfekt gestylten durchformulierten Flugis ansehe, die lese nicht mal ich als linker Propagandist *g* bis zum Ende oder intensiv durch. Wer dann sonst? `ne intellektuelle Elite? Und die paar Hanseln sollen dann Revolution machen?
Nur so`n paar Eindrücke, vielleicht überzeugt mich ja jemand vom Gegenteil...
cu
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11. 04. 2002, 23:32
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#2
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Ich finde die Bewegung eigentlich nicht schlecht!
Da die Globalisierungsbewegung stark ist, muessen auch die Kraefte die
andere Vorschlaege haben sehr stark sein, damit ausgewogene Entscheidungen getroffen werden und nicht nur eine Seite die Entwicklung beeinflusst.
Attac ist stark genug, dass die Medien sie nicht ignorieren wollen und hat dadurch
auch mehr und mehr Einfluss.
Da ich ja nicht besonders viel von den Extremen in dieser Bewegung halte, stoert es
mich auch nicht, dass sie sich langsam aber sicher an einem realistischen Rahmen orientieren.
so long
Sevenger
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12. 04. 2002, 01:16
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#3
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Was?
Registrierungsdatum: Feb 2000
Beiträge: 1.031
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Attac sind die Grünen der Globalisierungsbewegung, die aber schon immer reformistisch waren, vielmehr als der Ruf nach der Tobinsteuer und Gewaltfreiheit (Spalter!) habe ich von denen nicht gehört. Wenn ich mir so angucke wer bei uns in der Ortsgruppe ist, dann weiss ich alles. Vom alt-68er Uniprof mit seinen Hiwis, von denen man sowieso schon lange keine vernünftigen politischen Äusserungen mehr gehört hat bis zum ex-autonomen die vor zig Jahren der Szene den Rücken gekehrt haben.
Wenn die jetzt sogar Sevenger gut findet, dann sagt doch das alles.
Trotzdem sind/waren/könnten sie für die Berichterstattung wichtig sein, denn solchen Leuten hört auch mal der Journalist zu, sonst interessieren die sich wirklich nur für die Steineschmeisser (und zwischen beiden Gruppen gibt es bekanntlich viel viel mehr). Wichtig wäre bloss das sie das richtige sagen und nicht auf die paar Gewalttäter in den Reihen der Globalisierungskritiker schimpfen.
[ironie]
Wer weiss, vielleicht mache ich da in ein paar Jahren auch mal mit, lasse mich dann von der Macht korumpieren und werde Aussenminister oder stimme für einen Kreig vielleicht schicke ich ja dann auch Soldaten in den nahen Osten um Israel endlich mal zu zeigen wo der Hammer hängt.
[/ironie]
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12. 04. 2002, 09:21
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#4
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Zitat:
Original geschrieben von AnArxis
(...)
Gewaltfreiheit (Spalter!)
(...)
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Du scheinst es mit der Gewaltfreiheit ja auch nicht so eng zu sehen!
so long
Sevenger
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12. 04. 2002, 13:34
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#5
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.413
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Ich muss sagen, so schwarz wie AnArxis will ichs mal nicht sehen... Eine der groessten probleme der Linken ist ihre innere Zersplitterung, und wenn es nen Nenner gibt, auf dem alle mal ein wenig zusammenarbeiten koennen, dann ist das imo zu begruessen.
Was den "Spalter!" Zuruf angeht, de unterschreib ich auch gerne, das schafft die AntiAtomkraftbewegung besser, sich da nicht zu irgendwelchen Bekenntnissen noetigen zu lassen, sich von x, y, z zu distanzieren. ich denk aber, nach Genua ist es auch besser zu vermitteln, dass Gewalt nicht immer vermeidbar ist und/oder bisweilen auch notwendig.
Wenn attac es schafft, die Tobinsteuer im Gespraech zu halten, begruesse ich das. Es kommt nur drauf an, dass deutlich bleibt, dass die Globalisierungskritik nicht nur aus Attac besteht. Aber wer Ohren hat zu hoeren und ein Hirn zu denken, der sollte das auch mitbekommen haben.
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12. 04. 2002, 14:09
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#6
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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PREMIERE!!!!
Ich, Sevenger, erkläre hiermit dass ich Korrupt zustimme und zwar ohne Einschränkung!
Gewalt als Ultima Ratio - Das sehe ich ganz genau so! (Ach ja, und Fischer auch)
Tobintax - Bin ich auch dafür
Es gibt auch Globalisierungskritik ausserhalb von attac - ja, MICH
so long
Sevenger
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12. 04. 2002, 14:17
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#7
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Kanalratte
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 421
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das gute an attac is ja das sie hunderte ngo's vereint haben.
von pax christie bis sav...
was heisst hier Gewaltfreiheit (spalter) ? versteh das nich so ganz.
irgendwie höhr ich die ganze Zeit nur Tobinsteuer.
ohne Werbung machen zu wollen, hier noch ein paar Zielsetzungen von denen.: - tobin steuer
- offshore zentren und steueroasen abschaffen
- IFW und andere Finanzinstitutionen demokratisieren (kling irgendwie gut, weiss aber nich wie sie sich das vorstellen)
- Schuldenstreichung für Entwicklungsländer
- keine Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme
- Strenge Banken- und Börsenaufsicht, auch für s.g. Institionelle Anleger
- stärkere Besteuerung von Kapitaleinkünften und grossem Vermögen
- umfassende Reform des ungerechten Welthandelssystems
finde, für jeden, der nicht umbedinkt direkt an (Gewaltsame) Revolution - sondern an ne Entwicklung zu ner Gerechteren Welt glaubt is das nen gemeinsamer nenner - der, für meinen Teil unterstützenswert is.
@Mike®
das "gefühl" hab ich aber garnich. die wollen eben ne breite Masse ansprechen und nicht kleine linkspropagandisten. dafür brauch man eben die deiner Meinung nach durchgestylten Flugblätter.
Ich finde die übrigens weniger durchgestylt als mehr Sachlich und Realsitich - eben ohne Sprüche wie "Nieder mit dem Kapital"....
das da gelernte Bürokraten am Bürger vorbeiorganisieren seh ich auch nich so. da kann jeder mitwirken - die Mitgliedschaften werden aber anders als bei "SAV-ähnlichen" Organisationen locker und ohne zwingende Bindungen oder Aktionen gehalten.
@Sevenger
welche Extreme ?
@AnArxis
siehe die Auflistung.
@korrupt
Zitat:
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Eine der groessten probleme der Linken ist ihre innere Zersplitterung
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ich würde sagen: "Die grösste..." eine der grössten wären dann die bauchlinken.
gibts da konkrete Bsp. wovon sie sich distanzieren ? (hab das Buch noch nich durch) damit meine ich allerdings Ziele die sie auch hatten und nicht Ziele von einer der Vielen Mitgliedsorganisatioenen.
@all
bin Aufklärungsbedürftig was das mit dem Spalter angeht. So wie ich das sehe tun sie genau das Gegenteil.
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12. 04. 2002, 19:32
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#8
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#@$%!
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 690
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Hallo zusammen
ich halte viel von attac. Wenig halte ich davon ihnen die Fehler Anderer (der Grünen) in die Schuhe zu schieben. Wie kann man jemanden für etwas verurteilen, was Andere begangen haben?
Vor allem schätze ich die Absichten, des grössten Teils der Leute die sich bei attac organisieren. Ich schätze ihre undogmatische Offenheit gegenüber der zukünftigen Richtung von attac und die Toleranz gegenüber unterschiedlichen Standpunkten innerhalb der Organisation. Attac vereint anstatt zu teilen und das erhält Dynamik und weltweite Entwicklung. Neben der attac sind nur noch die Humanisten in der Lage sich über kulturelle Grenzen hinweg weltweit zu organisieren.
Entscheidend für attac wird wohl sein, ob sie es schaffen diese undogmatische Offenheit beizubehalten. Was ich ihnen sehr wünsche. Es braucht so Organisationen wie attac! Also schiebt ihnen nicht in die Schuhe, was andere begangen haben, sondern tut lieber was...
Greez Hejooo
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12. 04. 2002, 22:06
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#9
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Die theoretischen Zielsetzungen gefallen mir eigentlich recht gut, reddread.
Nur würde mich interessieren, wie groß Du die Chancen siehst, das davon 5 Prozent umgesetzt werden können, wenn attac sich als Sammelbecken für Organisationen jeder Couleur versteht.
Kein Wunder, wenn Sevenger so schnell zustimmt. Sollte die FDP ihren Dolly Buster Werbestreifen fertig eingedreht haben, halte ich’s sogar für möglich, das sie das attac Blättchen auch mal ins Bild schieben. Solange die Mehrheit schweigend damit beten geht, ist der Weg frei für Geschäfte.
Nenn doch einfach mal einen Punkt auf der Liste voller Zielsetzungen, der eventuell von einer Partei von Mitte bis rechts durchzusetzen wäre. Von der Banane bis aktuell dem Stahl spricht die Wirklichkeit eine andere Sprache.
Sollte attac außerdem offen sein für die breite Masse, fängst Du eventuell mit deinem Statement zu den kleinen Linkspropagandisten schlecht an.
"Nieder mit dem Kapital".... Also den Spruch hab ich ernsthaft noch nicht gehört, Kapital und Kapitalisten sind zwei verschiedene Sachen. Und das Kapital gehört gerecht verteilt und nicht niedergemacht, jedenfalls solange das heutige Bezahlsystem gilt.
Aber sonst so als Denkansatz find ich das Programm nicht schlecht.
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13. 04. 2002, 00:11
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#10
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Damit möchtest Du doch hoffentlich nicht zum Ausdruck bringen, dass Du glaubst ich würde die Ziele nur deshalb unterstützen, da einige Ziele wahrscheinlich nicht realisiert werden können?
Solche unqualifizierten Beiträge kannst Du Dir sparen!
so long
Sevenger
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13. 04. 2002, 00:32
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#11
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Nein, ist ne reine Vermutung (Behauptung) von mir. Bevor ich mir darüber ein Urteil bilden kann, warte ich lieber mal d(ein) Statement ab, welcher der Punkte mit den Parteien, in deinem Fall würde mir die FDP genügen, abgearbeitet werden kann.
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13. 04. 2002, 00:41
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#12
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Ich werde mich mal auf die Punkte berufen, die reddread genannt hat!
Also für die Tobin Tax gab es in Frankreich ja einige Ansätze.
Ich halte die Idee für sehr gut, nur leider funktioniert sie nur, wenn sie weltweit engeführt wird.
Realistisch betrachtet ist die wohl nicht drin, doch bin ich der Meinung, dass weiterhin Druck ausgeübt werden sollte, um ein allzu starkes ausufern der Kapitalmärkte (im besonderen Hedge-Fonds) zu verhindern bzw. einzudämmen.
Das hat nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun, sondern mit reinem Glücksspiel oder vielleicht passt der Begriff "Kampf" besser.
Steueroasen abzuschaffen ist ein Punkt, der mit Sicherheit mit der FDP zu machen ist.
Steueroasen torpedieren jedes Finanzsystem in einer unerträglichen Art und Weise.
In diesem Fall bin ich der Meinung, dass es genug Mitglieder in der EU gibt, die dies ähnlich sehen, das man in einem ersten Schritt diese Probleme in Europa beseitigen kann.
Im weiteren müsste man sich dann mit den internationalen Bereichen befassen.
Keine Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme.
Und da haben wir das Problem!
Ich kenne das FDP Programm leider nicht im Detail.
Das was ich bisher davon gesehen habe war extrem schwammig formuliert und taugt nicht als Grundlage für irgendwelche Rückschlüsse.
Ich hoffe ganz einfach mal, dass eine Privatisierung nur in Randbereichen stattfinden soll, ansonsten müsste auch ich meine Wahlentscheidung noch einam lüberdenken.
Das letzte was ich möchte wären niederländische oder noch schlimmer englische Zustände!
Als Ergänzung finde ich eine privatisierung nicht schlecht, aber der Kern muss staatlich bleiben.
Strengere Banken- und Börsenaufsicht ist mit der FDP wohl auch drin.
Nach den Erfahrungen durch den Neuen Markt dürfte wohl auch dem letzten klar geworden sein, dass wir dringen eine Aufsicht brauchen, die diesen Titel auch verdient!
Die USA sind da schon weiter, aber auch nicht weit genug.
Ich möchte nur mal das Problem der Analysten erwähnen, die die Aktien empfehlen, die sie selber im Fond haben, den sie verwalten etc.
Schuldenstreichung, schwierig einzuschätzen!
Aber ich glaube da sollte auch etwas z machen sein.
Vielleicht nicht gleich in dem Umfang wie es gefordert wird (also total), aber schrittweise wird es wohl in die Richtung gehen.
Die Lösung mit Russland (Tranferrubel) wäre zum Beispiel eine Variante!
Stärkere Besteuerung von Kapitaleinkünften und grossen Vermögen
Dies ist ein Punkt, den ich nicht unterstütze und das wird mit der FDP auch nicht drin sein.
Umfassende Reform des Welthandelssystems.
Schwierig zu lösen.
Die Staatsführer verfallen da halt immer wieder in mittelalterliche Vorstellung und meinen mit irgendwelchen Zöllen ihre Märkte schützen zu können.
Da gibt es zu viele konträre Interessen und zuviele Betreiligte, als das dies mittelfristig zu realisieren wäre.
Dazu müssten die Staatsführer auch Verantwortung abgeben, die sie immer wieder gerne einsetzen.
Da wird wohl nichts zu machen sein.
Hoffe das war jetzt aufschlussreich
so long
Sevenger
p.s. sorry für evtl. Rechtschreibfehler, aber ich bin derbe müde - in dem entsprechenden Thread werde ich mich vielleicht auch noch mal äussern
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13. 04. 2002, 01:02
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#13
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<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b>Also für die Tobin Tax gab es in Frankreich ja einige Ansätze.
Ich halte die Idee für sehr gut, nur leider funktioniert sie nur, wenn sie weltweit engeführt wird.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Womit Du einen ersten Hinweis gegeben hast, mit welcher Regierung so was zu machen ist. Jedenfalls nicht mit der FDP.
Ich geb zu von Börsengeschäften nicht so viel zu verstehen, nur möchte ich deine Statements über die Börsengeschäfte betreffend darauf hinweisen, das es bei attac so weit ich das raus gelesen hab, um gerechten Welthandel gehen soll, und nicht darum, die Anleger vor Ihrer eigenen Gier zu schützen.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b>Keine Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme.
Und da haben wir das Problem!
Ich kenne das FDP Programm leider nicht im Detail.
Das was ich bisher davon gesehen habe war extrem schwammig formuliert und taugt nicht als Grundlage für irgendwelche Rückschlüsse.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Wieso schwammig formuliert ? Kleiner Auszug aus dem Wahlprogramm:
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Auszug FDP Wahlprogramm </i>
<br />
<b>Die Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme soll sich an dem Grundsatz
orientieren: Versicherungspflicht statt Pflichtversicherung. Es soll der freien und indi-
viduellen Entscheidung eines jeden Bürgers überlassen sein, wie und wo er dieser
Versicherungspflicht für die großen Risiken nachkommt. Die Finanzierung dieser
Grundabsicherung ist zunehmend vom Beschäftigungsverhältnis zu lösen. …..
Zum Wettbewerb gehört auch, dass sich möglichst viele Menschen entscheiden können, ob sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder in der Privaten
Krankenversicherung (PKV) versichert sein wollen. Eine Anhebung der Versicherungspflichtgrenze ist deshalb strikt abzulehnen.
Das heutige System widerspricht dem Wunsch vieler Menschen, ihre Belange mög-
lichst umfassend in eigener Verantwortung zu regeln. Die Tarifgestaltung in der GKV muss deshalb flexibler werden. Die FDP will die Zwangsbeiträge auf Kernleistungen beschränken und Wahlmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume für individuelles Handeln eröffnen. Versicherte müssen die Möglichkeit haben, Tarife mit unterschiedlichen Optionen abzuschließen.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Was ist daran unklar, außer dem Zynismus , Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, 630 € Arbeiter, und vom Flächentarif befreite, unterbezahlte Angestellte die einhundert Zusatzpakete, die für eine Vernünftige Krankenversicherung nötig wären, unter die Nase zu halten ?
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger
</i>
<br />
<b> Schuldenstreichung, schwierig einzuschätzen!
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Nein, das ist ganz gut einzuschätzen. Schuldenerlasse hat es hier und da gegeben, mit der Auflage, die auch Teil der Bedingungen für die Kreditvergabe sind, eben die Sozialen Sicherungssysteme zu zerschlagen, die Subventionen zur Stützung der Lebensmittelpreise zu streichen, und den Markt für Internationale Konzerne zu öffnen.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b> Steueroasen abzuschaffen ist ein Punkt, der mit Sicherheit mit der FDP zu machen ist.
Steueroasen torpedieren jedes Finanzsystem in einer unerträglichen Art und Weise.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Das ich nicht lache. Die sind dabei genau hier die Steueroase hochzuziehen.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>FTP Steuerexperte Solms stellt das
Steuerkonzept vor </i>
<br />
<b> Tenor: Die Liberalen halten an den Forderungen fest, die Steuern zu senken und staatliche Leistungen abzubauen.
Aus dem Wahlprogramm :
Voraussetzung und Folge der Gleichbehandlung aller Einkunftsarten ist der Wegfall der Gewerbesteuer.
Die Steuererhöhungen mit dem Etikett Ökosteuer sind unsozial und ungerecht. Sie
müssen rückgängig gemacht werden.
Die bisher nur ausgesetzte Vermögensteuer wird endgültig abgeschafft.
Die Erbschaftsteuer wird nicht erhöht.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Waren mal Auszüge von www.fdp.de. In der Tat dürfte unter dem Gesichtspunkt die typischen Steueroasen an Attraktivität einbüßen.
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13. 04. 2002, 16:33
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#14
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Auch wenn es Dich jetzt hart trifft, aber selbst eine KPD hätte die Tobin-Tax nich effektiv einführen können.
Weltweit, sonst geht es nicht.
Meine Äusserungen bezüglich der Börsengeschäfte waren anders gemeint.
Wieviel die Leute verlieren ist mir relativ wurscht, muss ja jeder selber wissen ob er Akttien braucht oder nicht.
Mir geht es darum, das einige Fonds geziehlt gegen ganze Staaten arbeiten, damit diese ihre Währung abwerten müssen.
Genau das ist bei der Asienkrise passiert.
Das perverse ist besonders, dass die Fonds zwar einen ganz guten Gewinn machen, der Gesamtverlust, der durch die zusammenbrechenden Märkte im betroffenen Land endsteht ist aber um ein vielfaches höher.
Doch, das Wahlprogramm ist schwammig.
"Die FDP will die Zwangsbeiträge auf Kernleistungen beschränken und Wahlmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume für individuelles Handeln eröffnen. Versicherte müssen die Möglichkeit haben, Tarife mit unterschiedlichen Optionen abzuschließen"
Kernleistung, was soll das denn sein?
Wenn Kernleistung nur die Wiederbelebung im Falle eines Herzinfarktes meint, ist das was anderes als wenn es nur die Gruppenbewegungstherapie mit New-Age Musikuntermalung kostenpflichtig macht.
Es wird nicht gesagt, wo ganau die Grenze zwischen Kernleistung und Optionen liegen soll.
Dies ist aber eminent wichtig um das Konzept beurteilen zu können.
Dir gelingt das natürlich aber auch ohne diese Informationen!
"Das ich nicht lache. Die sind dabei genau hier die Steueroase hochzuziehen"
Anscheinen weisst Du nicht was der Begriff "Steueroase" meint!
so long
Sevenger
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14. 04. 2002, 11:40
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#15
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<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger </i>
<br />
<b>Auch wenn es Dich jetzt hart trifft, aber selbst eine KPD hätte die Tobin-Tax nich effektiv einführen können.
Weltweit, sonst geht es nicht.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Das trifft mich nicht hart, weil genau das meine oben stehende Aussage zur realistischen Machbarkeit ist. Was mich eher hart trifft, ist wenn jemand in die FDP eintritt, und sich dann hier hinstellt und behauptet, mit den Zielen von attac zu sympathisieren. Es tritt ja schließlich jeder in die Bundeswehr ein, der für Pazifismus demonstriert, oder nicht?
Da hab ich irgendwie, was ja nichts bedeuten muss, so meine Schwierigkeiten.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger </i>
<br />
<b>
Das perverse ist besonders, dass die Fonds zwar einen ganz guten Gewinn machen, der Gesamtverlust, der durch die zusammenbrechenden Märkte im betroffenen Land endsteht ist aber um ein vielfaches höher.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Ein anderes System kenne ich eigentlich gar nicht von Börse, selbst hier im Inland kommen kerngesunde Unternehmen ins schleudern, wenn sie den exorbitanten Renditevorstellungen der Börsen nicht entsprechen, so das einige davon vernünftigerweise auch schon wieder den Rückzug aus der Börse angetreten haben.
Letztendlich muss irgendeiner für das Kassemachen an der Börse bezahlen, also muss die Lohn- und Sozialpolitik geändert werden. Anders ist die Gier nicht mehr zu befriedigen.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Zitat aus dem FDP-Wahlprogramm</i>
<br />
<b>Die Finanzierung dieser Grundabsicherung ist zunehmend vom Beschäftigungsverhältnis zu lösen. …..
Zum Wettbewerb gehört auch, dass sich möglichst viele Menschen entscheiden können, ob sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder in der Privaten
Krankenversicherung (PKV) versichert sein wollen. Eine Anhebung der Versicherungspflichtgrenze ist deshalb strikt abzulehnen.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Ich zitiere jetzt noch mal. Aber wahrscheinlich sieht die FDP die Vorderungen von attac längst erfüllt. Schließlich steht es jedem Zuckerrohrschneider frei, bei Lloyds sein zartes Händchen (oder was immer Er mag) mit einer Milliarde zu versichern.
Da gibt es keine Beschränkungen auf dem Weltmarkt. Jeder kann tun und lassen, was er will. So kann Er seine Eigenverantwortung wahrnehmen, seinem Wunsch nach Selbstbestimmtem handeln……………….
Ich glaube, wir haben da sehr viel Grundsätzlichere Meinungsverschiedenheiten, was mich aber seit gestern auch nicht weiter wundert.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger </i>
<br />
<b>"Das ich nicht lache. Die sind dabei genau hier die Steueroase hochzuziehen"
Anscheinen weisst Du nicht was der Begriff "Steueroase" meint!
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Ich bin mir sogar ganz sicher, das Du das besser weist als ich.
Wer keine Steuern bezahlen muss, braucht keine Steueroase.
Mir gings um die Vorderungen von attac, und Du beantwortest das gut genug, wieweit das mit der FDP zu machen ist.
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14. 04. 2002, 13:33
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#16
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Meine Ansicht ist nun mal:"sowenig Staat wie möglich, soviel wie nötig"!
Du wirfst da ein bisschen was durcheinander und zwar in Bezug auf National und International.
National bin ich der Meinung, dieser Staat ist überreguliert.
Da haben wir vermutlich unterschiedliche Ansichten, dass ist aber auch ok.
Du unterstells mir aber, dass ich, nur weil ich national diese Ansicht vertrete, inernational keine andere Ansicht vrtreten darf.
Ich glaube aber, dass es in der Globalisierung an dern Regulatorien mangelt, von denen wir, meiner Ansicht nach, in Deutschland zu viele haben.
Du musst doch einräumen, dass es durchaus Unterschiede zwischen einem Zuckerrohrschneider und einem deutschen Facharbeiter gibt (beispielsweise in der Gesundheitsfürsorge).
Im Gegensatz zu Dir mache ich einen Unterschiede zwischen nationalen Belangen und internationalen Notwendigkeiten.
so long
Sevenger
p.s.: Da die FDP in ihrem Parteiprogramm wenig dazu sagt, kann ich auch nur vermuten, inwieweit die FDP dazu in der Lage ist, einige Forderungen der attac umzusetzen.
Ich wollte Dir auch nur zeigen, dass es sich nicht so grundsätzlich widersprechen musst, wie Du anscheinend vermutest
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14. 04. 2002, 13:52
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#17
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<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> </font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b>Meine Ansicht ist nun mal:"sowenig Staat wie möglich, soviel wie nötig"!
<br />
</b><hr></blockquote>
Das ist irgend son Allgemeinplatz den dir fast jeder unterschreiben würde, ähnlich wie der, das sich Leistung wieder lohnen soll. Die Gewerkschaften gehen für nichts anderes auf die
Sraße.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b>Du wirfst da ein bisschen was durcheinander und zwar in Bezug auf National und International.
<br />
</b><hr></blockquote>
Eine Partei die national gegen jede der Forderungen von atttac antritt, gegen Flächentarif, für „Reformen“ um den Arbeiter hier schnellstmöglich auf das Niveau eines Zuckerschneiders zu bringen, der hat international natürlich sein Herz an die Arbeiterschaft verloren. Das glaub ich dir natürlich sofort. Die typische FDP Wählerschaft hat es hier geschafft, Vollzeit arbeitende Menschen in ihren Einkünften unter Sozialhilfeniveau zu drücken, und rufen in Ihrem Wahlprogramm zum nächsten Schlag auf.
National, International, das ist nie ein Unterschied. Wenn der Afrikanische Näher 1 Dollar die Stunde verdient, dann dauert es nicht lange, bis die ersten Drohungen der Arbeitgeber zur Produktionsauslagerung kommen, und die hiesigen Belegschaften sich direkt mit den Sozialstandards auseinander setzen müssen. Hier ein Keil zu treiben, ist doch erste FDP Pflicht.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b>Du musst doch einräumen, dass es durchaus Unterschiede zwischen einem Zuckerrohrschneider und einem deutschen Facharbeiter gibt (beispielsweise in der Gesundheitsfürsorge).
<br />
</b><hr></blockquote>
Deswegen brauchen wir unbedingt die FDP, um das zu ändern.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b>p.s.: Da die FDP in ihrem Parteiprogramm wenig dazu sagt, kann ich auch nur vermuten, inwieweit die FDP dazu in der Lage ist, einige Forderungen der attac umzusetzen.
<br />
</b><hr></blockquote>
Ich finde Du hast das ausreichend interpretiert, das mit der FDP in Sachen attac nichts geht.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b> Ich wollte Dir auch nur zeigen, dass es sich nicht so grundsätzlich widersprechen musst, wie Du anscheinend vermutest
<br />
</b><hr></blockquote>
Gut das Du das wenigstens noch dazugeschrieben hast, sonst hätte ich über deine Absicht noch lange gerätselt.
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14. 04. 2002, 21:58
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#18
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Deine Unsachlichkeit ist nur der Ausdruck von Argumentlosigkeit!
so long
Sevenger
editiert wg. Tippfehler
Geändert von Sevenger (15. 04. 2002 um 13:36 Uhr).
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15. 04. 2002, 10:52
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#19
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Kanalratte
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 421
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@distel
zunächst is da ne Bewegung - wachsen - wachsen - dann kann die politik nicht mehr die Augen for ihr verschließen.
die tobinsteuer kam schon 3mal als "debattenvorschlag"(heissen die so ?) in den Bundestag(immer von der PDS vorgeschlagen) - beim 3. mal ham schon echt viele von der SPD den Finger gehoben. (habs auf Phoenix gesehn)
spiegel:
Zitat:
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Auf dem Uno-Armutsgipfel im mexikanischen Monterrey hat sich die bundesdeutsche Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Wieczorek-Zeul, überraschend für die Tobin- Steuer stark gemacht, die auf internationale Finanztransfers erhoben werden soll.
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Zitat:
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"Nieder mit dem Kapital".... Also den Spruch hab ich ernsthaft noch nicht gehört, Kapital und Kapitalisten sind zwei verschiedene Sachen. Und das Kapital gehört gerecht verteilt und nicht niedergemacht, jedenfalls solange das heutige Bezahlsystem gilt.
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is schon klar. is von der aachener SAV
@stevenger
Zitat:
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Das was ich bisher davon gesehen habe war extrem schwammig formuliert und taugt nicht als Grundlage für irgendwelche Rückschlüsse.
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das hört sich irgendwie nach CSU-Programm an 
Zitat:
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Ich hoffe ganz einfach mal, dass eine Privatisierung nur in Randbereichen stattfinden soll, ansonsten müsste auch ich meine Wahlentscheidung noch einam lüberdenken.
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dann überdenk mal fleissig. Saatliche kontrolle über irgendwas was aufm freien Markt sein könnte is wohl nich mit FDP vereinbar.
Zitat:
Schuldenstreichung, schwierig einzuschätzen!
Aber ich glaube da sollte auch etwas z machen sein.
Vielleicht nicht gleich in dem Umfang wie es gefordert wird (also total), aber schrittweise wird es wohl in die Richtung gehen.
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sogar Büsche denken schon ernsthaft über sowas nach.
nebenbei, die FDP is der grösste Feind der TobinTaxes.
Zitat:
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National bin ich der Meinung, dieser Staat ist überreguliert.
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ich auch! das hesst aber nicht sinnvolle regelungen nicht einzuführen, sondern unnsinnige Abschaffen.
@distel & stevenger
wollt ihr nicht lieber nen "Versichungswesen in .de" oder "freie Wirtschaft ja/nein" aufamchen ?
@all
danke schonmal an euch alle für die Stellungnahmen.
was den Spalter angeht, das hab ich immer noch nicht gerallt.
Gewalt war für attac bisher nicht notwendig ! Sie kommen trotzdem viel mehr in die Medien als irgendwelche Blackblocks etc..
und was hat sich der Gewaltlosigkeit bekennen mit spalten zu tun ?
@korrupt
wenn du das unterschreibst, begründest du auch deine unterschrift in der Öffentlichkeit ?
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15. 04. 2002, 15:24
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#20
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Ich bin immer wieder überrascht, wieviel Probleme mein Nick den Leuten hier bereitet!
zur Not doch einfach copy&paste, dann passt das
Den Spruch mit dem CSU-Programm verstehe ich leider nicht.
Könntest Du mir den bitte noch mal erklären?
Woher nimmst Du solche Statements:
"Saatliche kontrolle über irgendwas was aufm freien Markt sein könnte is wohl nich mit FDP vereinbar"
Selbstverständlich tritt die FDP dafür ein, die Einflussnahme des Staates in Abläufe einzudämmen.
Nur es ist doch ein Unterschied, ob man versucht den Einfluss auf 60% zu senken, oder wie Du meinst auf 0%.
Und ob die FDP nichts von der TobinTax hält, ist mir relativ egal.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Eingeführt wird, tendiert eh gegen 0.
Wie gesagt, das Funktioniert nur, wenn sie weltweit eingeführt wird.
Und ich vermute mal, dass die USA nicht gerade zu den grössten Fürsprechern dieser Idee zählen.
so long
Sevenger
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15. 04. 2002, 15:35
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#21
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Was?
Registrierungsdatum: Feb 2000
Beiträge: 1.031
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Zitat:
Original geschrieben von reddread
@distel
was den Spalter angeht, das hab ich immer noch nicht gerallt.
Gewalt war für attac bisher nicht notwendig ! Sie kommen trotzdem viel mehr in die Medien als irgendwelche Blackblocks etc..
und was hat sich der Gewaltlosigkeit bekennen mit spalten zu tun ?
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Spalter deswegen, weil sie als Leute die in die Medien kommen, die Menschen diffamieren, die der Globalisierungsbewegung erst die mediale Aufmerksamkeit gegeben haben.
Das hat Attac viel Sympathie inder linken Szene gekostet.
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15. 04. 2002, 16:17
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#22
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Cloogshicer®
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: fuck'nmiddlofnowhere
Beiträge: 13.259
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Zitat:
Original geschrieben von AnArxis
Spalter deswegen, weil sie als Leute die in die Medien kommen, die Menschen diffamieren, die der Globalisierungsbewegung erst die mediale Aufmerksamkeit gegeben haben.
Das hat Attac viel Sympathie inder linken Szene gekostet.
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Ääh, sehr diffizil.
1. Symphatie hat`s nur in der gewaltbereiten szene gekostet. Und auch die (sog. gewaltbereite Linke) besteht nicht zu 100% aus Linken. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich schätze, dass 50% der gewaltbereiten und -anwendenden "Linken" auf Demos simple Mitläufer sind, die sich um linke Ideologien `nen Dreck scheren. Dass Nazis, Bullen und der Staat Scheisse sind haben die irgendwo auswendig gelernt, nur warum das so ist.
Sorry, kleine Exkursion zur gewaltbereiten Linken. Ich verbitte mir ein "full ack" und derlei *g*
2. Die mediale Aufmerksamkeit.
Einerseits: schlechte Publicity ist auch welche (ich glaub ich wiederhole mich)
Andererseits das Riesendilemma: die Folgen DIESER medialen Aufmerksamkeit. Der tumbe Bürger lässt sich vom zu wählenden Volksvertreter weismachen, dass diese Chaoten ihm und seinen Pfründen gefährlich werden. Folge: totale Überwachung, Einschränkung der Freiheiten eben aller Bürger usw. ohne nennenswerte Gegenstimmen.
Wenn Du denkst durch Gewalt, im Kopf eines Bürgers was zum nachdenken anzuregen: ich meine eher das Gegenteil ist der Fall.
3. Du meinst sicher die sog. Anti-Globalisierungsbewegung oder die Bewegung der Globalisierungskritiker. Ansonsten nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil....
Und: die hier dargestellten Vorteile überzeugen mich nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil. Dass attac nötig ist in Zeiten in denen es keine/kaum Opposition zu ist nicht zu bestreiten aber: so `ne Organisation um die
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