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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Zum einen Spaltet sich die Bewegung doch selber, wenn es welche gibt, die meinen mit Gewalt ihre Ziele durchsetzen zu können, die gleichen Mittel aber in der Politik kritisieren.
Das ist nicht nur unglaubwürdig, sondern schlichtweg dumm.
Mir kann keiner erzählen, er wäre von der "einseitigen Berichterstattung der Medien" überrascht.
Deswegen spaltet doch nicht attac die Bewegung, indem sie diese tendenzen kritisieren, sondern die gewaltbereiten Demonstranten torpedieren das höhere Ziel aus Spass an Gewalt oder im irrglauben der Sache durch Gewalt nützen zu würden.
Zum zweiten Frage ich mich wie sehr man in der eigenen Arroganz erstiken muss, damit einem so ein Satz aus "der Feder gleitet":
Heute hat sich ein nährer Bekannter als Cdu Fan geoutet, und ich dachte der wäre zumindest ein wenig von linker Politik angetan, kleidet sich alternativ, studiert und dann solche Ansichten.
Sowas erlebe ich ständig. Da weiss ich nicht, wie erst die Leute denken die wirklich kein Plan haben, die jeden Tag die Bild lesen
Schon mal daran gedacht, dass man durchaus Ahnung von der Materie haben kann und trotzdem eine andere Meinung vertritt?
so long
Sevenger
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15. 04. 2002, 22:04
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#26
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<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von AnArxis</i>
<br />
<b>Spalter deswegen, weil sie als Leute die in die Medien kommen, die Menschen diffamieren, die der Globalisierungsbewegung erst die mediale Aufmerksamkeit gegeben haben.
Das hat Attac viel Sympathie inder linken Szene gekostet.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Bei den Demonstrationen in Genua sind auch wieder mal die staatlichen Behörden als Provokateure und Spalter in Erscheinung getreten. Wie die Polizei dort eingestimmt wurde, wie zivile Polizisten da provoziert haben, wie mit friedlichen Demonstranten da umgegangen worden ist, ist ausreichend dokumentiert, und hatte ja auch für einige ein politisches Nachspiel.
Wenn andere Methoden versagen, werden die stattlichen Organe immer öfter ganz besonders Smart.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von reddread</i>
<br />
<b>zunächst is da ne Bewegung - wachsen - wachsen - dann kann die politik nicht mehr die Augen for ihr verschließen.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />Da stimme ich dir voll zu.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i> </i>
<br />
<b>Auf dem Uno-Armutsgipfel im mexikanischen Monterrey hat sich die bundesdeutsche Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Wieczorek-Zeul, überraschend für die Tobin- Steuer stark gemacht, die auf internationale Finanztransfers erhoben werden soll.
<br />
</b><hr></blockquote>
Hmm, hab ich nicht gewusst. Und Frau Wieczorek-Zeul ist mit Sicherheit auch kein Wendehals. Ob das allerdings offizielle Sprachregelung der SPD ist läst sich schlecht abschätzen. Die Parteien, gerade die SPD, sind in den letzten drei Jahren so nach rechts abgerutscht das da , wo die SPD stand auf einmal die PDS steht, ohne das man sich als Wähler irgendwie von der Stelle bewegt hat, oder jedenfalls nicht viel. So jedenfalls mein empfinden. Aber, wie auch immer, es tut sich doch was.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von reddread</i>
<br />
<b>@distel & stevenger
wollt ihr nicht lieber nen "Versichungswesen in .de" oder "freie Wirtschaft ja/nein" aufamchen ?
<br />
</b><hr></blockquote>
……oder wie lege ich den geschwätzigen Distel zwei Jahre an die Kette 
Aber keine Sorge, ich wollte das nicht ausdehnen. Obwohl das politische Umfeld ja auch irgendwie dazugehört. Macht ja irgendwie wenig Sinn, halb Genua aufzumischen, und hier im eigenen Land kriegt man kein Cent umgesetzt.
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15. 04. 2002, 23:36
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#27
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Was?
Registrierungsdatum: Feb 2000
Beiträge: 1.030
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Zitat:
Original geschrieben von Sevenger
Zum einen Spaltet sich die Bewegung doch selber, wenn es welche gibt, die meinen mit Gewalt ihre Ziele durchsetzen zu können, die gleichen Mittel aber in der Politik kritisieren.
Das ist nicht nur unglaubwürdig, sondern schlichtweg dumm.
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Ausgebildete Mörder (nichts anderes sind Soldaten), Bomben und ähnliches mit dem durchbrechen von Polizeiketten oder kaputten Schaufensterscheiben zu vergleichen ist noch dümmer. Durchsetzung von Macht mit Hilfe von Krieg und Demos für eine gerechtere Welt auf der Steine oft aus Ohnmacht fliegen sind doch etwas grundlegend verschiedenens, das muss doch auch ein Herr Sevenger erkennen können.
Zitat:
Zum zweiten Frage ich mich wie sehr man in der eigenen Arroganz erstiken muss, damit einem so ein Satz aus "der Feder gleitet":
Heute hat sich ein nährer Bekannter als Cdu Fan geoutet, und ich dachte der wäre zumindest ein wenig von linker Politik angetan, kleidet sich alternativ, studiert und dann solche Ansichten.
Sowas erlebe ich ständig. Da weiss ich nicht, wie erst die Leute denken die wirklich kein Plan haben, die jeden Tag die Bild lesen
Schon mal daran gedacht, dass man durchaus Ahnung von der Materie haben kann und trotzdem eine andere Meinung vertritt?
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Sorry, der Typ hatte keine Ahnung von Politik, das klingt jetzt arrogant entspricht aber den Tatsachen. Ich geb auch zu das der Satz ziemlich misslungen forumliert war, entsprach aber irgendwie meinen ehrlichen empfinden. Ich bin längst nicht so dogmatisch wie das hier immer rüber kommt. Ich habe in letzter Zeit aber so dumme Begründungen zu Parteienvorlieben von Freunden gehört die teilweise sogar aus einem irgendwie alternativen Spektrum kommen, aus dem mensch halt keinen CDU-Wähler erwartet. Die beste Begründung war:"meine Eltern wählen auch immer CDU". Das von Leuten die zwar keine Punks sind aber durchaus 20 Punkplatten im Schrank haben und die auch noch hören. Das hat nichts politischer Reflexion zu tun sondern ist einfach dumm.
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16. 04. 2002, 00:33
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#28
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<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b> Mir kann keiner erzählen, er wäre von der "einseitigen Berichterstattung der Medien" überrascht.
Deswegen spaltet doch nicht attac die Bewegung, indem sie diese tendenzen kritisieren, sondern die gewaltbereiten Demonstranten torpedieren das höhere Ziel aus Spass an Gewalt oder im irrglauben der Sache durch Gewalt nützen zu würden.
<br />
</b><hr></blockquote>
<br />
Anscheinend weist Du das wieder mal entgegen aller dokumentierten Fakten besser.
Die Leute fahren mal so eben, weil’s hier nichts zu kloppen gibt, nach Genua und lasen da die Sau raus. Auch die Art der Vereinfachung hat innerhalb der Berlusconi und Kirch Presse System, in der FDP sowieso.
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b> Zum zweiten Frage ich mich wie sehr man in der eigenen Arroganz erstiken muss, damit einem so ein Satz aus "der Feder gleitet":
Heute hat sich ein nährer Bekannter als Cdu Fan geoutet, und ich dachte der wäre zumindest ein wenig von linker Politik angetan, kleidet sich alternativ, studiert und dann solche Ansichten.
Sowas erlebe ich ständig. Da weiss ich nicht, wie erst die Leute denken die wirklich kein Plan haben, die jeden Tag die Bild lesen
Schon mal daran gedacht, dass man durchaus Ahnung von der Materie haben kann und trotzdem eine andere Meinung vertritt?
<br />
</b><hr></blockquote>
Es gehört die wesentlich größere Portion Arroganz dazu, aus der FDP zu kommen, und hier solche belehrenden Sprüche abzuschwafeln.
Zuzugeben, das man auf einem Batzen Geld sitzt, oder irgendwelche schrägen Geschäfte an der Börse laufen hat, bei dem eim die eigene Partei halt gut von Nutzen ist, und womit man ja ansich keine Probleme hat, ist o.k. Das wäre wenigstens ehrlich.
Wenn Du hier Fähnchenschwingenderweise deine Symphatie für attac ziele bekundest,
zwei Postings später mit „ätsch, geht ja eh nicht“ und noch ein bisschen später mit so nem undifferenzierten Gelaber über Gewalt um die Ecke kommst, noch ein Bisschen später den Anstandsvortrag über Arroganz, da klingelts bei mir……..vergiss es einfach, funktioniert eh nicht.
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16. 04. 2002, 02:41
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#29
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Distel stellt gerade unter Beweise, dass ich mir seine Posting wirklich nicht mehr durchzulesen brauche!
[böser spruch]
Bei dem Inhalt kann ich ja gleich Klopapier lesen
[/böser spruch]
@AnArxis
Selbstverständlich will ich nicht das durchbrechen eines Polizeikessels mit dem Bombenabwurf aus 10.000m Höhe vergleichen.
Ich bezog es auch nicht auf Soldaten, sondern mehr auf die Polizei!
Der wirft man Brutalität vor, praktiziert sie aber selber.
Um dem gleich mal vorzubeugen, ich will hier nicht pauschalisieren, weder auf der einen noch auf der anderen Seite.
Ohne wenn auf Demos etwas kaputt geht, ist es immer noch eine Frage der Dimension.
Wenn einige Stadtteile aussehen wie nach dem Krieg, dann kann ich dies einfach nicht mehr mit der Meinungsfreiheit und Recht auf Demonstration rechtfertigen.
Die Mehrheit ist friedlich, ein kleiner Teil gewaltbereit und ein noch kleinerer Teil ist gewaltgeil.
Nur die Masse muss sich von diesem Teil distanzieren, damit man nicht mein sie würden in dulden oder gar begrüssen.
Ich kenne auch einige Leute, die nur eine Partei wählen, weil das "Familientradition" ist.
Da kann ich Dir nur zustimmen, das ist schlichtweg dumm.
Man muss sich seine Meinung bilden und kann sie doch nicht einfach übernehmen.
Solche Strukturen haben mit Sicherheit auch den Nazis geholfen.
so long
Sevenger
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16. 04. 2002, 12:21
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#30
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
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Zitat:
Original geschrieben von Sevenger
Nur die Masse muss sich von diesem Teil distanzieren, damit man nicht mein sie würden in dulden oder gar begrüssen.
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Watt? Wieso das denn?
*genau* das ist doch gemeint. Die Bewegung soll was tun, und nicht Zeit und Aufmerksamkeit darauf verschwenden, was dem Otto Bildzeitungsleser als Methode vermittelbar ist.
Wer anfaengt, zwischen "friedlichem" und "gewaltbereitem" Widerstand zu differenzieren, mit gut - boese - Geschichten oder gar mit Distanzierungsforderungen kommt, ist ein Spalter, und imo ist die Debatte ueberfluessig und kontraproduktiv. Der Widerstand lebt u.a. davon, dass sich Leute in Gleisbetten ketten und dass sie den Feuerloescher zurueckschmeissen, der auf sie geworfen wurde. Das zu diskrediteren zeugt nicht von Sorge um die Bewegung und den Erfolg, sondern ist, man verzeihe das klassenkaempferische Vokabular, reaktionaer und nichts sonst. Bitte so protestieren, dass es nicht stoert. Die Revolution findet nicht statt, wenn der Bahnsteigkartenschalter nicht geoeffnet ist.
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16. 04. 2002, 13:15
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#31
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Demos müssen stören, damit sie bemerkt werden, da gebe ich Dir recht.
Aber die Frage ist, ob es so eskalieren muss, dass die Situation kriegsähnlichen Zuständen gleicht.
Wer Brandsätze wirft zeigt doch, dass er keine Argumente hat.
Mal ganz davon abgesehen, dass mutwillig Veletzte und Tote in Kauf genommen werden.
Mich stört die Gewalt ab dem Level, ab dem es nur darum geht Menschen zu verletzen.
Steine gegen gepanzerte Fahrzeuge oder gut geschütze Polizisten kann ich ja noch irgendwo verstehen, aber Brandsätze kannst Du doch nicht als legitimes Mittel des Widerstands darstellen.
Warum nicht gleich Granaten?
so long
Sevenger
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16. 04. 2002, 13:28
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#32
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Kanalratte
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 421
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Zitat:
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Der Widerstand lebt u.a. davon, dass sich Leute in Gleisbetten ketten und dass sie den Feuerloescher zurueckschmeissen, der auf sie geworfen wurde.
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dein(!) und der anderer gewaltbereiter Widerstand.
Zitat:
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Das zu diskrediteren zeugt nicht von Sorge um die Bewegung und den Erfolg, sondern ist, man verzeihe das klassenkaempferische Vokabular, reaktionaer und nichts sonst. Bitte so protestieren, dass es nicht stoert. Die Revolution findet nicht statt, wenn der Bahnsteigkartenschalter nicht geoeffnet ist.
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das ist eben der unterschied zwichen attac(globalisierungkritiker) und anderen Globalisierungsgegnern. Sie wollen keine Revolution ! Sie wollen etwas verändern und sehen einen friedlichen Weg.
wenn sie sich von "deinem Revolutionären" Weg distanzieren hast du kein recht darauf sie als Spalter hinzustellen oder es als rektionär zu bezeichnen.
es ist eben niemand der Widerstand leistet, sondern jemand der mediale Aufmerksamkeit für seine Ziele auf sich richtet. und hatte damit schlichtweg mehr erfolg als irgendwelche störenden Demonstranten oder Widerständler. ( eifersüchtig ? => was ist die naheliegendsde "pseudokritik" => Spalter! )
es sind eben reformisten und nich revolutionisten.
halte ich für die nächsten 50 Jahre viel eher für realistich als ne sozial-/kommu-/Anrschistiche Revolution. ( dessen Ergebnisse bis heute immer in die Hose gegangen sind - meine Meinung: "Weil es keine Entwicklung, sondern eine Revolution war" )
ein andrer Weg zum selben Ziel.
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16. 04. 2002, 15:34
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#33
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<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger </i>
<br />
<b>[böser spruch]
Bei dem Inhalt kann ich ja gleich Klopapier lesen
[/böser spruch]
<br />
</b><hr></blockquote>
Das hat man nun davon, wenn man das FDP-Programm in seine Postings pastet.
Aber ich kann Dir das nicht übel nehmen.
FDP-Programm ? Nimms dreilagig !
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von reddread</i>
<br />
<b>das ist eben der unterschied zwichen attac(globalisierungkritiker) und anderen Globalisierungsgegnern. Sie wollen keine Revolution ! Sie wollen etwas verändern und sehen einen friedlichen Weg.
<br />
</b><hr></blockquote>
Ich finde, es ist müßig über so Begriffe wie Reform oder Revolution zu streiten. Revolution heißt ja nicht zwangsläufig die Flinte anzulegen. Es gibt auch friedliche Revolutionen.
Aber es gibt glaube ich schon ein unterschiedliches Verständnis von der Zeit. Und die ist doch nicht unendlich dehnbar. Einerseits schreitet die Globalisierung ungesteuert, ungebremst voran, andererseits sind kaum Erfolge der Globalisierungsbewegung erkennbar.
Irgendwann kommen dann die ersten Reaktionen , Beispiel 11.September, und die sind dann eben nicht mehr friedlich. Sich in der Umsetzung ewig Zeit zu lasen, kann im Endeffekt wohlmöglich der Weg der größeren Gewalt sein.
Ich hab vor kurzem ein Interview mit einer Schriftstellerin/Globalisierungskritikerin
(frag mich nicht nach dem Namen) die hat mal folgende Zahlen genannt. Wenn die reichsten zehntausend nur ein Prozent von ihrem Vermögen abgeben würden, wäre der Hunger in der dritten Welt beseitigt, komplett!Es geht also in Wirklichkeit nicht darum, die armen Bonzen auszunehmen, wirft aber finde ich ein Bild darauf, wie groß die Bereitschaft eben dieser Klasse ist, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen, und diese abzustellen.
Und Genua war auch eine gute Meßlatte dafür, inwieweit die Politiker bereit sind, die Kritik an Missständen zur Kenntnis zu nehmen, nämlich gar nicht. Die Politiker sind ja nicht dazu gezwungen , Kritik nur dann anzunehmen, wenn sie mit Millionenfacher Verbeugung vorgetragen wird, inklusive dem letzten Bildzeitungsleser, sondern eben dann, wenn die Missstände offensichtlich sind. Stattdessen wird gefressen, gesoffen, kleinere Feindschaften gepflegt und Interessenssphären aufgeteilt. Die wirklichen Probleme der Schuldnerländer sind bekannt, und könnten in kürzester Zeit so weit abgestellt sein, dass eine spürbare Erleichterung für die Länder eintritt.
Selbst die bestehenden Regelungen zum Zugang der armen Länder auf unsere Märkte werden ständig missachtet. Aber die Demonstration um Politikern längst bekannte Fakten werden niedergeknüppelt. Dazu kommt, das in Zeichen schwächer werdender eigener Wirtschaft, die Bereitschaft zum teilen erfahrungsgemäß auch nicht steigt. Irgendwann läuft dann die Zeit für friedliche Lösungen ab. Da seh ich ein bisschen das Dilemma um den richten Weg, und würde nicht den einen oder anderen verurteilen wollen.
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17. 04. 2002, 03:49
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#34
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Aha, die Anschläge auf das WTC wurden nicht von bin Laden und Konsorten sondern Globalisierungskritikern begangen (oder meinst Du vielmehr bin Laden sei Mitbegründer der Idee von attac?).
Interessante sichtweise.
Ähnlich fundiert wie der Rest deines Beitrages.
so long
Sevenger
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17. 04. 2002, 09:29
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#35
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<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von Sevenger</i>
<br />
<b>Aha, die Anschläge auf das WTC wurden nicht von bin Laden und Konsorten sondern Globalisierungskritikern begangen (oder meinst Du vielmehr bin Laden sei Mitbegründer der Idee von attac?).
Interessante sichtweise.
Ähnlich fundiert wie der Rest deines Beitrages.
<br />
</b><hr></blockquote>
Ich habe nirgends dazu aufgerufen, Bin Laden als Kronzeugen der Bewegung attac ins Boot zu nehmen, geschweige den in der Gewaltfrage gleich mit dem Flugzeug ins Haus zu fallen.
http://www.das-parlament.de/52-53-20...age/b-a-4.html
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Auszug</i>
<br />
<b>Nach den Terroranschlägen befremdete auch wohlwollende Beobachter, dass eine globalisierungskritische Bewegung sich weiterhin ungerührt "attac" nennt. Silvio Berlusconi, gekränkt durch das Desaster "seines" G-8-Gipfels in Genua, unterstellte prompt Geistesverwandtschaft zwischen den Protesten vom Juli und dem Terroranschlag im September 2001. Sieben Jahre zuvor war er, auch damals als der frisch gewählte Ministerpräsident Italiens, Gipfel-Gastgeber und konnte noch ungestört mit Bill Clinton und Helmut Kohl in Neapel über die Lage der Welt plaudern. Mit solchen Kamingesprächen der so genannten "Davos-Elite" ist es vorbei; wo immer sich Regierungschefs und Delegierte internationaler Organisationen treffen, herrscht der Ausnahmezustand. Einmal abgesehen von den mehr als nur "unschönen" Gewalttaten (ich komme darauf zurück) ist diese Ruhestörung meines Erachtens eine Weltbürgerpflicht. Denn dass der Mythos einer rundum erfolgreichen Globalisierung gefallen ist, ist ebenso zu begrüßen wie die Umkehr der Beweislast, wonach jetzt die Fürsprecher die vermeintlichen Wohltaten der real existierenden Weltfinanzwirtschaft belegen müssen.
<br />
</b><hr></blockquote>
Die Geistesverwandtschaft zwischen den Akteuren des 11. Septembers und attac in der Gewaltfrage bekommen Berlusconi und unser Klopapierforscher Sevenger als Taktik der Simplifizierung schnell auf die Reihe. Der Rest der Zusammenhänge aus durchsichtigen Gründen dann aber wieder nicht.
http://www.heute.t-online.de/ZDFheut...176940,00.html
<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i> </i>
<br />
<b>
Schröder fordert
mehr Gerechtigkeit
Massive Polizeipräsenz bei Weltwirtschaftsforum in New York
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat auf dem Weltwirtschaftsforum in New York größere globale Gerechtigkeit gefordert. Nur so könne der Kampf gegen den Terrorismus auf Dauer Erfolg haben, sagte Schröder am Freitag in einer Rede vor den rund 3.000 Teilnehmern aus mehr als hundert Ländern.
Und
Kampf gegen Armut
US-Außenminister Colin Powell wiederum betonte, sein Land sei entschlossen, nicht nur Terroristen, sondern auch Armut und Hoffnungslosigkeit zu bekämpfen. Powell sagte, der Terrorismus müsse mit militärischen, rechtlichen und geheimdienstlichen Mitteln bekämpft werden. «Wir müssen auch die Hoffnung in die Herzen der Menschen zurückbringen », erklärte der US- Außenminister in seiner Rede. «Wir müssen den Menschen, die sich in Richtung Terrorismus bewegen könnten, zeigen, dass es einen besseren Weg gibt.» Das Weltwirtschaftsforum findet aus Solidarität mit den Opfern der Anschläge vom 11. September in diesem Jahr nicht in Davos, sondern in New York statt.
<br />
</b><hr></blockquote>
Offensichtlich können die beiden Herren einen Zusammenhang wahrnehmen, nicht aber unser….
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17. 04. 2002, 12:48
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#36
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Kanalratte
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 421
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Zitat:
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Ich finde, es ist müßig über so Begriffe wie Reform oder Revolution zu streiten. Revolution heißt ja nicht zwangsläufig die Flinte anzulegen. Es gibt auch friedliche Revolutionen.
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is schon klar, aber der satz war jawohl offensichtlich auf
Zitat:
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Der Widerstand lebt u.a. davon, dass sich Leute in Gleisbetten ketten und dass sie den Feuerloescher zurueckschmeissen, der auf sie geworfen wurde. Das zu diskrediteren zeugt nicht von Sorge um die Bewegung und den Erfolg, sondern ist, man verzeihe das klassenkaempferische Vokabular, reaktionaer und nichts sonst. Bitte so protestieren, dass es nicht stoert. Die Revolution findet nicht statt, wenn der Bahnsteigkartenschalter nicht geoeffnet ist.
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bezogen. oder ?
nebenbei: glaub ich auch das DIESE(Genua) art von Aufmerksam machen nötig is.
deshalb kann ich aber nicht organisationen wie attac als Spalter diffarmieren, weil sie ihren friedlichen weg gehn und sich von gewalt distanzieren.
Geändert von reddread (17. 04. 2002 um 13:27 Uhr).
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17. 04. 2002, 13:21
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#37
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 23:16 Uhr.
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