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  1. #1
    Redakteur

    gulli:Redaktion


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    Standard Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Viel schneller als bisher vorgesehen, möchte der Axel-Springer-Verlag die Hälfte der Einnahmen im digitalen Bereich machen. Schon in sieben Jahren soll das Internet mehr Geld einbringen als konventionelle Nachrichtenmedien. An diesem Punkt führe an bezahlten Inhalten kein Weg vorbei. Im Gegenzug werde der Gratis-Journalismus erlahmen, so der Springer-Chef Mathias Döpfner.

    zur News

  2. #2
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Denn in 7 Jahren haben alle ein iPad und werden Bild lesen!1

    280.000, das ist ja so wahnsinnig viel, dass es nicht mal ein Prozentpünktchen ausmacht. Wahnsinn!
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  3. #3
    Gesperrt Avatar von Knoedelkopf
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    @ posativ

    Oh ja so wird es sein.

  4. #4
    Mitglied Avatar von h0lym0ly
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Dann gibt's die ersten Zeitungs-Cracks
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  5. #5
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web


  6. #6
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Schon in sieben Jahren soll das Internet mehr Geld einbringen als konventionelle Nachrichtenmedien.
    Vielleicht ist damit gemeint, dass die konventionellen Einnahmen bis dahin soweit sinken, dass die Relation richtig sein wird?

  7. #7
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Zitat Zitat von DasFragezeichen Beitrag anzeigen
    Die Times war zu früh dran, aber früher oder später muss es so kommen. Alles verlagert sich kontinuierlich aber sicher ins Internet, die Einnahmen der Zeitungen sinken und irgendwoher muss der Verlag auch seine Einnahmen bekommen.
    Und ich nehme nicht an dass es jetzt auf einmal weniger Interessenten einer Zeitung gibt, nur dieses mal ist es ein Zugang zu mehr oder weniger eklusiven News als Papier.
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  8. #8
    Mitglied Avatar von Rob_ert
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Krass wie mich sowas aufregt, wenn sich irgendjemand so aufplustert und sowas von sich gibt wie:

    "Öh Joa ne also dies und das wirds in Zukunft nur noch/gar nicht mehr geben ne."

    Es kann keiner in die Zukunft sehen - nicht einer.

    Wer weiß denn schon, ob nicht in 2 Jahren die Welt untergeht - weil irgendwas passiert.

    Und auch wenn einer sagt,
    "ich halte es für sehr wahrscheinlich"
    Dann sag ich:
    - der Mensch hat keinen Sinn für die Wahrscheinlichkeit


    In dem Sinne, finde ich den Ansatz mit großen Verlusten im "Normalgeschäft", damit die Relation wieder stimmt, für die Idee.
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  9. #9
    Mitglied Avatar von Swiftrex
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Heißt das, die "BILD" findet dann unter Auschluß der Öffentlichkeit statt?

    Fehlt nur noch, das sich das Deutsche Volk die öffent-rechtlichen Medien zurückerobert und Schluß macht mit der "Depublizierung" von Beiträgen.

    Wenn dann noch sämtliche Privatsender ins Bezahlfernsehen abwandern und manche Menschen langsam merken, wie sie in diesem Land verarscht werden ... aber vermutlich ist die Verblödung schon zu weit getrieben worden.
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  10. #10
    Mitglied Avatar von judasschitz
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Es wäre doch das BESTE was passieren könnte. Diese Schundzeitung von Bild ist doch nicht einmal das Papier wert auf dem sie gedruckt wird, geschweige denn die Server auf dem sie gespeichert ist.

    Bei einer "Qualitätszeitung" würde ich so einen Schritt noch eher verstehen, aber beim Axel-Springer Verlag glaube ich kaum, dass das gut gehen kann.
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  11. #11
    Gesperrt Avatar von LoL-O_Mat
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    "Wir wollen in sieben Jahren die Hälfte unserer Umsätze im digitalen Bereich machen. Derzeit entwickelt sich alles so dynamisch, dass wir dieses Ziel schneller erreichen können."
    Durchaus denkbar, schließlich lässt ja die Bild keine Gelegenheit aus, um Werbung als Nachrichten zu tarnen in unpassender Form einzubinden zu plazieren.
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  12. #12
    Gesperrt Avatar von Fabelwesen
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Naja, der Springer-Verlag hat doch schon seit geraumer Zeit teilweise Bezahlinhalte beim "Hamburger Abendblatt". Offenbar hat sich diese Strategie bewährt, so dass man dies auf andere Produkte ausweiten möchte.

    Der Springer-Verlag ist gross genug, dass er auch eine längere Durststrecke hinnehmen kann und wenn man die Bezahlinhalte attraktiv anreisst und die entsprechende Website attraktiv gestaltet, werden sich auch User finden, die für die "Bild" bezahlen.

    Eine reine Bezahlseite für Nachrichten halte ich für nicht machbar, denn das Internet ist einfach zu gross, als das man die gewünschten Informationen nicht irgendwo für lau abgreifen könnte.

  13. #13
    Mitglied Avatar von sphaeroid
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    Wink Das Ende des Gratis-Journalismus in allen Medien

    Der Gratis-Journalismus wird genauso verschwinden wie das Free-TV und das werbefinanzierte Privatradio. Kostenlose News-Webseiten werden genauso pleite gehen wie CNN.

    Als letzte Rettungsaktion untersagt die Regierung den öffentlich-rechtlichen Anstalten Nachrichten zu senden und News ins Internet zu setzen um die Geschäftsgrundlage der privatwirtschaftlichen Anbieter zu sichern.

    Die vielen freigesetzten Online-, Funk- und Fernsehjournalisten werden in ein Konversionsprojekt überführt, das sie zu StandUp-Comedians umschult.

    Rupert Murdoch muss es wissen, der wusste ja auch, dass PayTV das Geschäft des 21. Jahrhunderts in der Medienbranche ist. Der weiß echt Bescheid.

  14. #14
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    ... wenn ich das les denk ich gleich an die times mit ihrer paywall, ABER ich glaub nicht das sie zu früh oder so waren. Es ist halt einfach so, dass niemand gerne für was zahlt, was er nicht braucht (der Trick ist ja uns vorzugaukeln das wir ein bestimmtes Produkt brauchen).
    Weiters driften wir (Generation TV) immer mehr von der Zeitung weg, daher wird sich das zukünftige Angebot ebenfalls reduzieren müssen, also weniger Lückenfüller und mehr Infos, ODER Zwangszahlung (so in die Richtung von: 10€ mehr GEZ und dafür MUSS! man sich aus nem Katalog eine Zeitung aussuchen die man dann Täglich erhält, bzw Zugangberechtigung zu der Webplattform)... meine Meinung (bin ebenfalls kein Hellseher )

  15. #15
    Gesperrt Avatar von ctvirus
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Zitat Zitat von DasFragezeichen Beitrag anzeigen
    schliese mich an.

  16. #16
    Mitglied Avatar von Moep2k7
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    280.000 Bild App Nutzer sprechen nicht für den Springer-Verlag sondern dafür, dass die Deppen der Nation jetzt iPad und Co. zum Prollen nutzen, statt nur auf nen Golf GTI zu setzen.

    Wenn ich Nachrichten brauche, dann nutze ich Seiten wie z.B. Gulli, oder web.de (nur um die ganz großen Ereignisse mitzubekommen, die wirklichen Infos suche ich dann woanders).

    Bezahlen werd ich dafür nicht. Die Werbung reicht doch derzeit aus, warum soll das in Zukunft so massiv anders sein?
    Die Herren vom Springer-Verlag wollen nur gegen die Gratis News aus dem bösen Internet hetzen, weil selbst die minderbemittelten Bildleser mehr und mehr verstehen wie PCs und das Netz zu benutzen sind.
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  17. #17
    Mitglied Avatar von ambee
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Zitat Zitat von posativ Beitrag anzeigen
    280.000, das ist ja so wahnsinnig viel, dass es nicht mal ein Prozentpünktchen ausmacht. Wahnsinn!
    naja, bei zwei millionen iphones in deutschland haben sie mehr als jedem zehnten iphone-nutzer eine app verkauft. das ist doch eine ziemlich gute quote.

    das problem das ich sehe ist, dass immer mehr sehr gute journalisten ins lukrative pr-geschäft einsteigen, da sie dort ein vielfaches ihres bisherigen gehalts verdienen. firmen haben genug kohle und lassen von ihren pr-abteilungen fast hochwertigere medien produzieren als sich die klassischen verlage und zeitungen leisten können.
    ob blogs und freie medienmacher auf dauer dagegen anstinken können, wage ich zu bezweifeln.

    erfreulich ist, wie gut das geschäft bei werbefinanzierten angeboten wie zB spiegel-online läuft. allerdings sind die in letzter zeit auch immer wieder zB durch unsaubere recherche und journalistische fauxpas aufgefallen.
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  18. #18
    Mitglied Avatar von Wulk
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Super Geschäftsmodell. Damit es nicht in die Hose geht, fehlt allerdings noch eine Staatspropagandazwangsabgabe wie die GEZ-Gebühren. Und die werden sie in den 7 Jahren sicher auch noch auf die Reihe bekommen.

  19. #19
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    "Bild" sei die meistverkaufte Nachrichten-App in Deutschland, obwohl zahlreiche Apps aus der Konkurrenz kostenlos seien.
    Also entweder verstehe ich da was falsch, SenerD hat das falsch formuliert oder der Kerl ist bescheuert.Wenn man der einzige ist der etwas verkauft, wird man ja wohl mehr verkaufen, als die kostenlose Konkurrenz, in diesem Fall 280k mehr.Bitte berichtigen, wenn ich falsch liege.
    @Topic:
    Gratis-Journalismus wird nicht einfach so verschwinden, man merkt auch hier im G:B, dass Geld auch für die (Hobby)Journalisten notwendig ist, damit meine ich das Micro Pay System oder wie das auch heißt, aber die meisten werden kein Geld für Nachrichten ausgeben, die sie sogar in besserer Form woanders finden.
    PS: Ich bin schockiert, dass tatsächlich 280 tausend der deutschen iOS Besitzer die Blöd lesen
    Ich will nicht wissen wie oft dieses Schundblatt insgesamt gelesen wird in DE.
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  20. #20
    Mitglied Avatar von Kamikaze_Urmel
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    Standard Re: Axel-Springer-Verlag prophezeit das Ende des Gratis-Journalismus im Web

    Die sollen mal ruhig machen, je teurer desto besser
    Ne, ernsthaft jetzt: Die sollen das wirklich richtig schön teuer machen, damit sich das so wenig Leute wie möglich kaufen

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