Google-Software soll dem GCHQ beim Data-Mining helfen
Das britische Government Communications Headquarter (GCHQ) hat offenbar Probleme, der durch umfangreiche Überwachungsprogramme gesammelten Daten Herr zu werden - man droht sozusagen, in der angesammelten Datenflut zu ertrinken. Daher wendete sich die Behörde nun an ein Unternehmen, das Erfahrung damit hat, komplexe Datenmengen zu ordnen: den Suchmaschinengiganten Google.
Re: Google-Software soll dem GCHQ beim Data-Mining helfen
Falls es das GCHQ nicht selbst gebacken kriegt, könnte Google das Wühlen in den gesammelten Daten der Überwachungs selbst übernehmen und gleich online stellen. Die Briten haben doch sicher nichts zum Verbergen.
Re: Google-Software soll dem GCHQ beim Data-Mining helfen
Der Zusammenhang MapReduce und BigTable ist meines Wissens nicht ganz korrekt im Artikel beschrieben.
MapReduce ist ein Verfahren, BigTable ein Datenbanksystem.
MapReduce besteht aus 2 Schritten (map und Reduce). Der Artikel hat den Map-Teil schon richtig beschrieben, nämlich die Zerlegung der Aufgabe in viele kleine Pakete und die Verteilung auf einzelne Rechner. Im Reduce-Schritt werden die Einzelergebnisse dann zum Endergebnis zusammengefasst.
Meines Wissens wird das Verfahren MapReduce auch bei BigTable verwendet (übrigends bei vielen anderen Softwaresystemen so oder so ähnlich auch. Habs selber schonmal implementiert). Das MapReduce von BigTable abgelöst wird kann man deshalb so nicht sagen.
Ich könnte mich natürlich auch irren, in dem Fall wäre ich über nen entsprechenden Link dankbar.
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