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14. 12. 2010, 16:07 #1Redakteur
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Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Ein Unbekannter dringt derzeit in Firmenserver ein, löscht alle verfügbaren Daten und hinterlässt einen gefälschten Gruß der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU). Angeblich habe man die Organisation auf illegale Inhalte hingewiesen, woraufhin man diese sichergestellt hätte. Statt einer Sicherstellung erfolgt aber die Löschung aller verfügbaren Daten.
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14. 12. 2010, 16:17 #2
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14. 12. 2010, 16:20 #3
Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Eventuell hat er sich vor der Löschung an den Daten bedient.
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14. 12. 2010, 16:22 #4
Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Eine Person, die sowas macht, stiehlt die Daten in dem Sinne, dass der "Admin", dem die Daten gehören, über diese nicht mehr verfügen kann, sie wurden ihm gestohlen...
Ist in meinen Augen zu 100% ein Diebstahl.
Ob der Dieb auch noch zu einem Hehler wird, hat mit dem Diebstahl an sich in meinen Augen nichts zu tun.
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14. 12. 2010, 16:26 #5
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14. 12. 2010, 16:27 #6Chefredakteurin
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Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Ein Hacker war es jedenfalls sicher nicht... ich würde in dem Fall von Cyber-Kriminalität sprechen.
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14. 12. 2010, 17:32 #7
Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Wer für Server mit wichtigen Daten und/oder welche öffentlich erreichbar sind keinen täglichen oder zumindestens wöchendlichen Backupzyklus hat ist selbst schuld.
Ist ja nicht so das ein Hackerangriff die einzige Ursache für Datenverlust sein kann.
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14. 12. 2010, 18:15 #8Redakteur
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Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Cybercrime, ja. Ob Hacker, Cracker oder Datenlöscher ist eigentlich eher nebensächlich. ;-)
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14. 12. 2010, 18:21 #9
Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
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14. 12. 2010, 18:24 #10
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14. 12. 2010, 18:27 #11
Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
hmm...also ich wär dafür die GVU dennoch zur verantwortung zu ziehen. beweise sind in form eines grußes und der vorliegenden anzeige ausreichend vorhanden.
warum sollte das andersrum nicht auch funktionieren, schließlich verfolgt die gvu auch solche die nichtmal internetanschluss haben. und dazu reichen auch rein theoretische unbewiesene zahlen mit denen sie dann eine welt voller verluste und raubmordkopierer herbeilügen.
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14. 12. 2010, 18:37 #12Mitglied
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Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Naja, Diebstahl geschieht (zumindest in Österreich) mit einem Bereicherungsvorsatz. Wenn es schon ein Tatbestand aus einer Welt ohne Computer sein soll, dann würde ich das eher mit Sachbeschädigung vergleichen
. Richtig wäre aber wahrscheinlich Datenbeschädigung - § 126a öStGB. Wie das in Deutschland aussieht, weiß ich leider nicht genau, schätze aber mal, dass es da ein Pendant geben wird.
MfG
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14. 12. 2010, 18:50 #13Mitglied
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Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
lol
GraVierender Unfug
na klar warn die das .
110 in richtung gvu und beweise sichern .
der staatsanwalt hat das letze wort .
nich die gvu .
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14. 12. 2010, 18:52 #14
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14. 12. 2010, 22:11 #15Gesperrt
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Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
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14. 12. 2010, 23:52 #16
Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Also Zweifellos kein Diebstahl, auch wenn die Bratwurst, sich da sehr sich sein mag, deutsches Recht funktioniert anders
Zitat von §242 StGB

(Aber da Daten keine beweglichen Sachen im Sinne des BGB sind, entfällt es sowieso)
Genauso wie Raubkopien gar nichts mit raub zu tun hat und ein Verbrechen sind Urheberrechtsdelikte auch nicht
genug klug geschissen
Naja komischer Vogel, nimmt er sich einfach irgendwelche Firmen vor? Oder kann man wenigstens davon sprechen, dass er n Grund hat die anzugreifen?
Und Backup hin oder her, unangenehm und teuer dürfte es dennoch sein
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16. 12. 2010, 13:53 #17
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18. 12. 2010, 11:33 #18
Re: Hacker fegte Festplatten leer: Liebesgrüße von der GVU?
Finde ich genau so. Die meisten Hacker wollen, dass es keine Sicherheitslücken mehr in Unternehmen gibt. Ja, sie werden von den Unternehmen sogar gezielt eingesetzt.
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