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18. 12. 2010, 14:20 #1
Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Seit einigen Stunden wettert Wikileaks via Twitter gegen die „Bank of America“. Die Empfehlung, dem Geldinstitut nicht mehr zu vertrauen, weist darauf hin, dass es sich beim angekündigten Leak wohl um die genannte Bank dreht. Bereits vor Wochen sanken die Aktien des Unternehmens.
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18. 12. 2010, 14:28 #2Mitglied
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Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Die USA haben ja zur Zeit nicht gerade wenig wirtschaftliche Probleme. Bankencrash gerade so überstanden und nun kommt Wikileaks mit so einer Aufforderung. Schätze das da einige Leute dicke Verluste hinnehmen werden, so Wikileaks brauchbares veröffentlicht.
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18. 12. 2010, 14:35 #3Mitglied
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Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
man darf gespannt sein.
wenn wieder nur mit wasser gekocht wurdea und anleger so um ihre finanzen gebracht werden, nunja.
so langsam ist das trara nur noch schwer zu ertragen.
als neutral kann man wikileaks nun nicht betrachten.
würde assange brisante informationen über ein land erhalten in dem er freundlicherweise asyl bekommen hätte, würde er sie veröffentlichen? müsste er ja, alles für alle.
ich hab damals schon mit den augen gerollt als es hieß wir haben informationen in der hinterhand, falls assange was passiert werden diese veröffentlicht.
erpressung, mehr ist das nicht.
mit den eigenen idealen hat das rein gar nix zu tun.
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18. 12. 2010, 14:47 #4Mitglied
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Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
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18. 12. 2010, 14:47 #5
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Das ist eben nicht der Fall. Das will man uns weismachen, daß die Finanzprobleme gelöst sind; auch bei uns.
Zitat von Leadust
In Wahrheit ist nichts geklärt worden sondern die Löcher sind nur vorübergehend mit noch mehr Geld zugekleistert worden.
Wurden die wesentlichen Rinanzregeln geändert? Fehlanzeige.
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18. 12. 2010, 14:49 #6Mitglied
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Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
wenn ich polizeilich gesucht werde und bei einer verhaftung damit drohe brisante infomartionen über eben jene zu veröffentlichen ist das keine erpressung?
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18. 12. 2010, 14:52 #7Mitglied
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Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Diese Datei gibt es schon länger und gilt für alle Mitarbeiter dort. Assange wurde verhaftet und sie haben nicht die Datei veröffentlicht, also drohen sie wohl kaum damit, die wegen einer rechtskräftigen Verhaftung, wie sie geschehen ist, das zu veröffentlichen. Das wird im Falle von Attentaten oder ähnlichem veröffentlicht werden.
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18. 12. 2010, 14:55 #8
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Erpressung mit Wahrheiten?
Ich glaube nicht, daß das eine strafbare Erpressung ist. Das kann man aber erst beurteilen, wenn es dazu kommt und man den ganzen Fall kennt.
Formal würde ich sagen, daß es keine Erpressung ist, weil der Inhalt ja unbekannt ist.
Was heißt denn auch "Polizeilich gesucht"?
Wenn diese Suche nun illegal ist?
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18. 12. 2010, 14:58 #9Mitglied
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Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
gut,
andersrum.
wie kann man das dann mit der eigenen anschauung vereinbaren dass solche informationen allen zugänglich sein sollten?
nun werden informationen als versicherung zurückgehalten die so ja dann vllt nicht veröffentlich werden.
aber das ist natürlich rein theoretisch.
irgendwann werden die infos ja doch stapelweise rausgepustet.
klar geht das.
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18. 12. 2010, 14:59 #10
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18. 12. 2010, 15:02 #11Viersaitig
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18. 12. 2010, 15:05 #12
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Bleiben wir doch bei Wiki-Leaks.
Zitat von LordArion
Soweit bekannt, haben sie keine Details und keine Personen genannt, die erpreßt werden sollen. Es fehlt auch die Information, was veröffentlicht werden soll; also ist völlig unbekannt, ob die Veröffentlichung dann Schaden anrichten würde.
(Da muß ich doch gleich mal im StGB nachschauen
)
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18. 12. 2010, 15:08 #13
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Da die Banken noch immer nicht so wirklich überwacht werden, dürfte es früher oder später weitere Bankencrash`s (weltweit) geben wenn sich das nicht endlich mal ändert.
Falls leaks durch whistleblower dafür sorgen das unangenehme wahrheiten ans licht kommen und es dadurch wieder zu nem crash kommt wäre dieser wohl nicht so stark als wenn die blase erst später platzen würde.
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18. 12. 2010, 15:13 #14
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Ich wundere mich, daß sich Privatpersonen Gedanken darüber machen, ob sie Wahrheiten sagen dürfen?
Darf ich sagen, daß die Nachbarin fremd geht, wenn ich es beweisen kann?
Sind wir denn Angestellte der US-Regierung?
Der Vorgang scheint nur denen nicht zu schmecken, die mit Hilfe von Lügen und Falschinformaionen reich werden.
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18. 12. 2010, 15:33 #15Mitglied
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Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Definitiv keine Erpressung. Erpressung wäre:
"Hey, du tust sofort, was ich dir befehle, sonst werde ich dir Leid zufügen."
Assange bzw Wikileaks sagt aber:
"Hey, wenn du mich schlägst, werde ich dich zurück schlagen."
Ganz andere Kategorie, das ist höchstens ne Warnung, dass, wenn Andere aktiv werden, man selber nicht passiv bleiben wird. Mehr nicht.
Ich finde es aber schon bezeichnend: Kaum behauptet vor einiger Zeit WL, dass man Infos über ungenannte große Banken veröffentlichen würde, schon zeigt sich das in den Kursen einiger Institute.
Ich hätte erwartet, dass man sich von solchen vagen Ankündigungen gar nicht beeinflussen lässt. Oder vermutet man, dass Dinge ans Licht kommen, die tatsächlich kritisch sind und von denen die Anleger bereits was ahnen?
In jedem Fall sollte man erstmal abwarten, was da veröffentlicht wird und ob das tatsächlich so brisant ist, wie WL das behauptet.
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18. 12. 2010, 15:41 #16
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Das kommt natürlich darauf an, ob du rechtmäßig an diese Information gelangt bist.
Ansonsten bist du schnell wegen übler Nachrede dran.
Wenn du das Schlafzimmer deiner Nachbarin heimlich videotechnisch observierst, sehe ich schwarz.
Abgesehen davon darfst du sie natürlich auch nicht erpressen.
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18. 12. 2010, 15:48 #1799 Prozent
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18. 12. 2010, 15:57 #18
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Fragen wir uns doch mal, was denn überhaupt ein Geheimnis ist?
Zunächst einmal ist das nur eine Information. Und die wird von demjenigen zum Geheimnis erklärt, der die Herrschaft über die Information hat.
Also kann ein Verrat nur stattfinden, wenn der Besitzer der Information die Herrschaft über die Information verloren hat.
In der Regel ist das eine Vertragsverletzung zwischen dem Beherrscher und einem anderen, der in einem Vertragsverhältnis zum Beherrscher steht und Kenntnis von der Infomation bekommen hat.
Also ist in der Regel nur der Beschaffer der Information strafbar, weil er Gesetze oder Verträge gebrochen hat. Allgemein gesagt hat er die Informationen aus einem geschützten Bereich entwendet.
Das Verbreiten ist nicht strafbar.
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18. 12. 2010, 16:05 #19
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Die "Krise" war primär ein Vertrauensverlust. Nur 3-4% der Schrottpapiere sind wirklich wertlos, der Rest bringt durchaus Geld, nur eben etwas weniger und langsamer wie man anfangs der Spekulationsblase erzählte.
Die US-Regierung hat an der Rettung der Autoindustrie bisher drei Milliarden VERDIENT weil sie die Aktien zu Schrottpreisen aufkauften und zu normalen Preisen derzeit verkaufen. Und das wird noch mehr werden, Experten sprechen von bis zu acht Milliarden US-Dollar.
Selbst der Aufkauf der Bad-Bank Hypo Real Estate war ein Schnäppchen. Sicher mußte man mit Milliarden in Vorleistung gehen aber hoppla, man hat für die Reste der Bank nur 40% des Nominalwertes bezahlt... schon die bisher abverkauften Posten der Bank haben zwei Drittel der Kaufsumme ersetzt und dabei hat man nur ein Drittel der Bank verkauft...
Ich kann mich über die Krise nicht beklagen, ich hab daran verdient. Am anschliessenden Aufschwung verdiene ich sogar weniger.
Wirtschaften schwanken. Tun sie seit 10.000 Jahren, seit der Schweinekrise im alten Ägypten. Wer das Begreift setzt eben auch mal an passender Stelle auf Schrumpfung und nicht nur Wachstum.
Basierend auf dem derzeitigem Wikihype hatte ich übrigens schon ein wenig Geld in Puts der Bank of America investiert, bisher hat mir der Wikihype um diese Bank 600 Euro eingebracht. Hoffentlich wird das noch mehr gehypt, denn ich will schon gerne binnen zwei Monate daran 2000 Euro verdienen. Macht sie zur Schnecke, die die richtig investiert haben danken es euch.
PS, was ist eigentlich aus der grossen Bankkontenauflösung am 12. Dezember geworden? Ein laues Lüftchen? Wurde überhaupt ein Part-per-Million des Weltkapitals bewegt? Soweit ich die Kurse gesehen habe hatte das aber auch gleich überhauptkeine Auswirkungen.Geändert von Crass Spektakel (18. 12. 2010 um 16:12 Uhr)
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18. 12. 2010, 16:11 #20
Re: Wikileaks wettert gegen die Bank of America
Eben kam die Meldung in den Nachrichten, daß gegen Sauerland nicht mehr ermittelt wird (loveparade). Das wäre aus Justizkreisen bekannt geworden hätte eine Zeitung berichtet.

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