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03. 01. 2011, 11:29 #1
USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Keine Chance für Apples iPad. Genauer gesagt für journalistische Inhalte, die via Abomodellen auf dem Gerät angeboten werden. Das US-amerikanische Audit Bureau of Circulations (ABC) meldet katastrophale Zahlen für das vergangene Jahr. Der erste Hype scheint abgeflaut zu sein.
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03. 01. 2011, 12:13 #2
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03. 01. 2011, 12:15 #3Viersaitig
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Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Wann begreifen die Idioten eigentlich endlich mal das man für solche Medien nicht so viel ausgeben will wie für Printmedien?
Die sparen sich da nen Arsch voll Arbeit und Ausgaben - wenn man das nicht zumindest teilweise dem Kunde zugute kommen lässt ist man natürlich selbst Schuld wenns keiner kauft. Und von 1$ auf 5$ ist ja auch mal arg...naja....dummdreist.
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03. 01. 2011, 12:18 #4
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Sparen tuen sie nichts, aber trotzdem sollte der Preis der Printausgabe schon entsprechen.
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03. 01. 2011, 12:30 #5Viersaitig
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03. 01. 2011, 12:31 #6
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
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03. 01. 2011, 12:44 #7
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Wo kann ich das nachlesen, um es zu glauben? Die Druck und Vertriebskosten sind wohl eher ein geringer Anteil am Preis einer Zeitung. Teuer ist die Redaktion einer Zeitung.
Ein Onlinemedium muss man zwar nicht drucken, aber man muss es auf Servern lagern, die man bezahlen muss, diese Server brauchen Software, die man bezahlen muss, man braucht ein bequemes Bezahlmodel, für das man Gebüren zahlen muss. Dann braucht man einen Webauftritt und für diesen müssen die Inhalte entsprechende aufgearbeitet und angepasst werden.
Das alles kann man nicht kostenlos umsetzen.
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03. 01. 2011, 12:48 #8Viersaitig
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Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Webauftritt existiert im Normalfall eh.
Bezahlmodell existiert im Normalfall ebenfalls da man an sich jede Zeitung auch online abonnieren kann. Sollte also nicht die Hürde sein und kaum weitere Kosten entstehen lassen.
Klar kostet die Redaktion am meisten - aber es entfallen Druck, Logistik und Vertrieb des Printmediums. Das dürfte am Ende ne ganze Menge ausmachen.
Klar, das Ding kostet so schon nur 1$ - das da nicht pro Ausgabe massiv gespart wird ist logisch. Aber es gibt Zeitschriften die kosten locker mal 5$ in der Printausgabe.
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03. 01. 2011, 12:52 #9
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Wo ist jetzt deine Quelle, dass eine Onlineausgabe billiger ist?
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03. 01. 2011, 12:56 #10
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Warte, die Leute geben 700€ für ein iPad aus, aber keine 12,99€ im Monat für das Bild App?
Wer hätte das gedacht
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03. 01. 2011, 12:57 #11
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Textdokumente oder vergleichbare dateien sind nicht groß. Das verursacht kaum Kosten, diese zu "lagern". Das Bezahlmodell ist in den meisten fällen - auch in diesem - schon vorhanden (andere seiten nehmen halt Paypal, Amazon etc, der Obulus ist in jedem fall gering). Ein Webauftritt verursacht jetzt auch nicht die monstermäßigen kosten, speziell wenn er wie in diesem fall (ipad) komplett wegfällt. Und was man da so anpassen muss hätte ich auch gerne mal erfahren, zumal viele zeitungen eh nur zeug von irgendwelchen agenturen wie der dpa übernehmen. Sorry, aber digitale distribution ist auf jeden fall um längen billiger als physische. Da kannst du Gift drauf nehmen.
Edit:
Wo ist deine Quelle, dass es gleich viel kostet?Wo ist jetzt deine Quelle, dass eine Onlineausgabe billiger ist?
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03. 01. 2011, 13:17 #12
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Hier mal zum besser Verständnis. Dabei sind Produktionsschritte für Farbe und Papier nicht enthalten.
http://www.youtube.com/watch?v=MlV42aXWBuw
im Gegensatz dazu ist der Inhalt auf Knopf-drück für die App convertiert und gehostet.
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03. 01. 2011, 13:25 #13Mitglied
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Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Mal ne Modellrechnung mit erfundenen Zahlen: Mal angenommen, man braucht für die Ausgabe eines monatlichen Magazins die Datenmenge von 1MB. Bei 31000 Abbonenten wären das also 31 GB pro Monat, bei 4MB pro Ausgabe liegt das dann bei 124 GB Traffic pro Monat. 150GB Traffic pro Monat kosten bei einem gewissen schweizer Filehoster runde 5 Euro. Das sollte sich dann doch ganz gut finanzieren lassen. Oder braucht man pro Ausgabe so viel mehr Daten?
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03. 01. 2011, 13:35 #14
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03. 01. 2011, 14:37 #15Mitglied
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Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Der Autor sollte sich die Grafik hier noch mal ansehen und diese in den Artikel einbauen: http://t3n.de/news/ipad-magazine-ver...-nicht-291797/
Ich persönlich habe einige Print-Abos gekündigt und kaufe nur noch die iPad-Versionen(wenn vorhanden). Ich kaufe sogar Zeitungen die ich vorher nie gekauft hätte. Im Falle der CT war ich wohl nicht der einzige Kunde, der die Print-Version gekündigt hat und eine iPad-App gefordert hat. Ich hoffe die IX zieht bald nach(soll ja kommen). Ich persönlich möchte den Papiermüll einfach nicht mehr zuhause haben.
Zum Thema Wired: Mir ist es sogar egal wenn die iPad-Version genau das Gleiche wie die Print-Version am Kiosk kostet, aber wenn dann sogar noch ein ordentlicher Aufschlag zu zahlen ist, dann geht das zu weit.
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03. 01. 2011, 16:45 #16
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03. 01. 2011, 20:07 #17
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
wie war das noch ??% haben nicht mal apps auf ihrem ipad geladen und nutzen nur die standard dinger?
ipad.. keiner der weiß was es ist braucht sowas
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03. 01. 2011, 20:15 #18Mitglied
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03. 01. 2011, 22:05 #19
Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Serverkosten sind im Vergleich zu Druckkosten wohl eher zu vernachlässigen. Webauftritte existieren idR aber nun wirklich bei jedem Provinzblatt, und für welche Software soll man da bezahlen müssen?
150GB Traffic kosten nun wirklich nichts. Auch nicht für Unternehmen.
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04. 01. 2011, 01:34 #20Mitglied
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Re: USA: Abozahlen beim iPad brechen ein
Naja er meint halt die Serversoftware wie Apache etc. und dann halt das App das die Datenabholt.
Es ist schon mehr als 150GB da die in HQ veröffentlicht werden. Dennoch ist der Preis für den Traffic recht uninteressant selbst im einstelligen TB Bereich zumindest bei 20000 bezahlenden Abo Kunden bei dem man nicht auf eingeblendete Werbung angewiesen ist.150GB Traffic kosten nun wirklich nichts. Auch nicht für Unternehmen.
Er versucht sich etwas schön zureden wo nichts schön zureden ist. Ich mein selbst so eine kleines Magazin wie die Hardwareluxx mit Abo 12,50€ für Printed und nur 8,90€ Digital zeigt das es wesentlich günstiger ist sind immer hin so was um die 30% weniger (korrigiert mich wenn ich falsch liege, Prozentrechnung ist nicht gerade meine Stärke^^)
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