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11. 01. 2011, 10:42 #1Redakteur
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GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
Wegen Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen und dem Betrieb eines geschlossenen BitTorrent-Trackers wurde ein Dresdner zur Zahlung von 2.250 Euro Strafe verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, er habe mindestens in 25 Fällen eigenhändig urheberrechtlich geschützte Werke hochgeladen. Ohne Bezahlung der auferlegten Strafe würden ihm 150 Tage Haft drohen.
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11. 01. 2011, 11:52 #2DasFragezeichendeaktiviertes Benutzerkonto
Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
Selten dämliche Argumentation. Mit der gleichen Begründung kann man jeden ISP verurteilen. Glücklicherweise ist das Internet inzwischen zu etabliert als das so etwas in Frage kommt, aber wäre die Situation wohl 20 Jahre früher aufgetreten würde es das Internet heute nicht so gesellschaftlich und wirtschaftlich anerkannt geben, wenn es überhaupt noch existieren würde. Egal ob der Tracker jetzt bezahlt war oder nicht, die ISPs verlangen schließlich auch Geld vom Kunden und es handelte sich um einen Tracker, keinen FTP auf dem jetzt speziell Dinge gehostet wurden. Das ist nochmal ein großer Unterschied.Denn „soweit der Angeschuldigte nicht mehr selbst als Bereithaltender bzw. Verbreiter aktiv war“, heißt es in der Anklageschrift, „ermöglichte er zumindest als Inhaber und Betreiber des Trackers bewusst und gewollt“ den Download der Dateien durch Dritte. Dies sei strafbar als „Beihilfe zur unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke“.
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11. 01. 2011, 12:06 #3Redakteur
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Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
Das Strafmaß war sicherlich vor allem von der Tatsache abhängig, dass die Betreiber Geld mit ihrem Tracker verdient haben. Der eigene Upload von CamRips und der eigentliche Betrieb des Trackers kamen nur noch oben drauf.
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11. 01. 2011, 12:23 #4DasFragezeichendeaktiviertes Benutzerkonto
Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
Wie gesagt: ISPs nehmen auch Geld dafür, dass ich Daten hoch und runterladen kann, aber deswegen werden sie nicht verurteilt. Was für Daten ich da ziehe (normaler Webtraffic, Youtube, FTP, P2P, etc) ist dem ISP egal und hat ihn auch nicht zu interessieren.
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11. 01. 2011, 13:35 #5Mitglied
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Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
sprich: Es war ein ALT... ein Anti Leech Tracker und da ist es auf allen mir bekannten genau so das man seine Ratio, also das Verhältniss von Upload und Download, in einem bestimmten Rahmen halten muss (ist ja der Sinn dieser Art von Tracker). Und freikaufen kann man sich davon auch nicht. Man kann evtl. für den Erhalt des Tracker spenden und bekommt dafür Upload gutgeschrieben, das entbindet einen aber nicht von der Pflicht sich an die Regeln und die Mindestratio zu halten, es macht es allerdings etwas einfacher.Die Betreiber des geschlossenen Trackers haben dabei die Zugänge verwaltet und Nutzer ausgeschlossen, sofern sie heruntergeladene Werke nicht lange genug den anderen Tauschbörsenbenutzern zum Upload angeboten haben. Wer das nicht wollte, konnte sich für einen bestimmten Betrag von dieser Pflicht freikaufen.
Von Gulli als Scene-/ Untergrundnewsportal hätte ich eigentlich erwartet das man dies weiß und auch korrekt darstellt...
Und nun noch zur News selbst: Ich denke es sollte jedem klar sein das soetwas passieren kann und wenn man selbst nen Tracker betreibt sollte man schon einiges an Sicherheitsmassnahmen auffahren um nicht erwischt zu werden. Ganz sicher kann man allerdings nie sein.
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11. 01. 2011, 14:55 #6milch
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Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
milde ist das urteil mit sicherheit nicht. die geldstrafe ist so niedrig, weil der betreiber nur ein sehr geringes einkommen hatte. habs überschlagen : müssten ~ 450 €/monat sein.
denn ein tages ist immer 1/30 des monatseinkommen. außerdem ist er vorbestraft.
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11. 01. 2011, 15:21 #7
Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
Jemand ne Vermutung um welchen Tracker es sich handelt?
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11. 01. 2011, 15:28 #8Mitglied
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Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
olol, das 2fache von einer schwulen abmahnung
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11. 01. 2011, 16:03 #9
Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
So, Jungchen, du erklärst mir jetzt am besten erstmal,
was an einer Abmahnung schwul sein soll, oder könnte.
Ansonsten müsste ich annehmen, du hast Resentiments gegenüber Minderheiten,
die du versuchst, hier im Board auszulassen.
Nun, das würde allerdings, laut Boardregeln,
eine Sperre deines Accounts nach sich ziehen.
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11. 01. 2011, 19:16 #10Redakteur
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Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
Das würde mich auch interessieren!
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11. 01. 2011, 22:00 #11Mitglied
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Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
@Ghandy
2250 euro ? is das amtlich ? muss er
gerichtskosten auch zahlen ?
sorry , aber ich find das nich so viel .
zumal ja vorsatz und geld (no seed) im spiel
waren . auf normale abmahnungen hat das urteil wohl keinen einfluss ?
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13. 01. 2011, 15:36 #12Mitglied
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Re: GVU jubelt: Dresdner Trackerbetreiber zu 150 Tagessätzen verurteilt
nunja vielleicht ists ihm einfach unangenehm.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwulit%C3%A4t


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