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  1. #241
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Der Mangel an männlichen Grundschullehrern ist defintiv ein Problem und den verantwortlichen Behörden schon lange bekannt.

    Das Problem ist aber nicht, dass Männer bei der Jobvergabe benachteiligt werden. Im Gegenteil, jede Grundschulleitung freut sich über männliche Bewerber. Das Problem liegt in dem Fall eher daran, dass Männer den Beruf eines Grundschullehrers nicht sonderlich attrakitv.. um nicht zu sagen weiblich finden.

    Bei Führungskräften in Politik und Wirtschaft sieht es halt etwas anders aus. Es gibt eine Menge karriereorientierte Frauen, die lediglich aufgrund ihres Geschlechts, schlechtere Chancen haben bestimmte Positionen zu besetzen.

  2. #242
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von nurEinMensch Beitrag anzeigen
    Es gibt eine Menge karriereorientierte Frauen, die lediglich aufgrund ihres Geschlechts, schlechtere Chancen haben bestimmte Positionen zu besetzen.
    Gibt es denn dazu aussagekräftige Untersuchungen?

    Jedenfalls sind Carly Fiorina und Meg Whitman, Maggie Thatcher und Angela Merkel nicht durch eine Quote an die Spitze gekommen, während Claudia Roth die Quote brauchte. Und diese Person allein ist schon ein Argument gegen eine gesetzliche Regelung.
    Auch bin ich mir sicher, daß Frau von der Leyen bestimmt genau so Karriere gemacht hätte, wenn ihr Vater nicht der ehmalige niedersächsische Ministerpräsident Albrecht gewesen wäre und bei Frau Schröder hat auf keinen Fall der Umstand geholfen, daß gerade ein Minister aus Hessen seinen Hut nehmen mußte, weil einer seiner Mitarbeiter fern der Heimat jede Menge Tanklaster hochgejagt hat.

    Und diese Frauen wollen Unternehmensleitungen vorschreiben wie die ihre Positionen zu besetzen haben?

    Übrigens, so schreiben sie zumindest bei Spiegel-Online werden jetzt in Berlin Straßen und Plätze bei Um- oder Neubenennungen nur noch nach Frauen benannt.

    Vielleicht eine ansonsten unschädliche Maßnahme um die Gemüter derjenigen zu beruhigen, die solche Angst vor der Unterbutterung der Frauen haben....
    Geändert von Mordechai (09. 02. 2011 um 18:50 Uhr)

  3. #243
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zum Thema Schwangerschaftsauszeit:

    Wieviele Monate soll die Frau denn nicht arbeiten gehen? bis zu 2 Monate nach der Geburt, und dann?
    Meiner Meinung nach braucht das Kind die Mutter noch viel länger und ich halte sehr wenig davon das Kind jeden Tag entweder den Verwandten oder einem Kindermädchen zu geben.
    Das Kind entfernt sich dadurch doch von seiner Mutter und die ersten Jahre sind doch die wichtigsten. Sobald es im Kindergarten ist, ist auch wieder Zeit fürs arbeiten da.

    Ich bin nur ein Laie zum Thema Psychologie, doch ist es nicht so dass das Kind zur Mutter eine viel stärkere Bindung aufbaut als zum Vater?

  4. #244
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von nurEinMensch Beitrag anzeigen
    Der Mangel an männlichen Grundschullehrern ist defintiv ein Problem und den verantwortlichen Behörden schon lange bekannt.

    Das Problem ist aber nicht, dass Männer bei der Jobvergabe benachteiligt werden. Im Gegenteil, jede Grundschulleitung freut sich über männliche Bewerber. Das Problem liegt in dem Fall eher daran, dass Männer den Beruf eines Grundschullehrers nicht sonderlich attrakitv.. um nicht zu sagen weiblich finden.
    Ist das so? Ich wage das zu bezweifeln. Allerdings hätte ich auch vollstes Verständnis dafür, da man als Mann ja sowieso schon mal potentiell ein Kinderschänder ist, wenn man sich für soziale Berufe mit Kindern entscheidet.

    Ich darf mal kurz aus Focus Schule 03/2010 zitieren:

    Realschullehrerin Ursula Schell-Weißschuh
    Konrad-Duden-Realschule Mannheim

    ...Männliche Pädagogen machen sich zum Beispiel oft Sorgen, zu Unrecht verdächtigt zu werden. Sie müssen auf Klassenfahrten grundsätzlich eine weibliche Kollegin mitnehmen; umgekehrt gilt das zumindest bis zur Pubertät nicht...

    Internatsleiterin Helga Volger
    Internat Stiftung Landschulheim am Solling

    ...Im Alltag hat sich nichts geändert. Seit jeher gilt bei uns zum Beispiel, dass männliche Kollegen keine Wohngruppen mit Mädchen betreuen. Das ist für uns selbstverständlich...

    Erzieherin Kerstin Gil
    Chefin einer Kindertagesstätte

    „Aktuell ist das unter Kollegen kein Thema - das war vor vier Jahren anders, als der erste männliche Erzieher in unserem Haus angefangen hat. Mittlerweile haben wir zwei Männer hier, und ich hätte gern noch mehr, aber ich gebe zu: In den ersten Monaten beobachte ich einen männlichen Kollegen schon sehr genau. Wie geht er mit den Kindern um? Wie tröstet er? Bis ich nicht absolutes Vertrauen gefasst habe, wird er auch nicht allein die Mittagsschlafaufsicht übernehmen.
    Ich glaube nicht, dass es da bisher einen massiven Sinneswandel gegeben hat. Das ist allenfalls nur noch ein Beispiel dafür, dass und wie Männer in unserer Gesellschaft diskriminiert und benachteiligt werden.

    Immerhin hat die werte Frau Gil abschließend noch festgestellt:
    Allerdings waren für mich die Missbrauchsskandale Anlass, auch bei den Erzieherinnen genauer hinzuschauen, denn: Missbrauch beginnt für mich schon dort, wo ich ein Kind umarme oder küsse, wenn es das nicht will. Das kommt bei Frauen genauso oft vor.
    Und da soll noch mal einer behaupten, die Frauen wären die Benachteiligten...

  5. #245
    Mitglied Avatar von Dark_Rabbitz
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von djmj Beitrag anzeigen
    Wieviele Monate soll die Frau denn nicht arbeiten gehen? bis zu 2 Monate nach der Geburt, und dann?
    Meiner Meinung nach braucht das Kind die Mutter noch viel länger und ich halte sehr wenig davon das Kind jeden Tag entweder den Verwandten oder einem Kindermädchen zu geben.
    Das Kind entfernt sich dadurch doch von seiner Mutter und die ersten Jahre sind doch die wichtigsten. Sobald es im Kindergarten ist, ist auch wieder Zeit fürs arbeiten da.

    Ich bin nur ein Laie zum Thema Psychologie, doch ist es nicht so dass das Kind zur Mutter eine viel stärkere Bindung aufbaut als zum Vater?
    Weniger. Die Bindung ist zu beiden Elternteilen gleich, wenn sie gleich gefestigt wird - was natürlich nicht geht, wenn ein Elternteil "Geld ranschaffen" muss, klassischerweise der Mann, was die starke Bindung vieler Kinder zu ihrer Mutter bedingt.

    Meiner Meinung nach wäre es das Beste, wenn Eltern die Möglichkeit hätten, beide halbtags zu arbeiten - der Mann z.B. vormittags, die Frau nachmittags. So hätten beide jeweils einen halben Tag sowohl Zeit für das Kind wie auch für Hausfrauliche oder -mannliche Tätigkeiten, die man natürlich ebenfalls so aufteilen könnte, das möglichst viel Zeit für das Kind bleibt.

    Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen:
    Positivdiskriminierungen wie z.B. die Frauenquote oder eben eine Ausländerquote halte ich allgemein für Unsinn.

    Auch wenn einer der Vorposter es "vereinfacht" ausdrückte, hat er durchaus Recht - als männlicher Weisser, der weder behindert noch schwul ist, gehört man einfach keiner Randgruppe an - und erfährt dementsprechend keine Bevorzugung wie es eben jene Randgruppen tun, die einen mehr, die anderen weniger.

    Das typische Argument von Befürwortern der Bevorzugung dieser Randgruppen oder Angehörigen selbiger ist dann meistens ein "Tja, wenn ihr nur rumjammern könnt...".

    Finde ich persönlich immer wieder interessant, hätten selbige sicher auch zu den einzig echten Feministen vor ein paar Jahrzehnten auch gesagt - jammer nicht rum, ab in die Küche!

    Gerade wenn es gegen die Vorteile gewisser Gruppen geht erlebt man schnell Beißreflexe - sehr spannend.

    Allgemein finde ich den heutigen Feminismus lächerlich - alleine was er der deutschen Sprache mit dem super Binnen I und den -innen Formen angetan hat, lässt jeden Liebhaber selbiger kopfschüttelnd zurück.

    Früher ging es dem Feminismus mal um Gleichberechtigung, heute gehts nur noch um Vorteile.

    Abschließend ein kleine Spruch, der mir doch sehr gut gefällt:
    Rassismus (Sexismus) ist nicht dadurch besiegt, das Obama (Merkel) der erste schwarze (weibliche) Präsident (Kanzler) ist, sondern wird erst dann endgültig besiegt sein, wenn die (das) Hautfarbe (Geschlecht) einer Führungsperson keinen mehr interessieren.

  6. #246
    Mitglied Avatar von 1Bratwurstbitte
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Geht die Frauenemanzipation zu weit?!?
    definitiv JA...!

  7. #247
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Dark_Rabbitz
    Auch wenn einer der Vorposter es "vereinfacht" ausdrückte, hat er durchaus Recht - als männlicher Weisser, der weder behindert noch schwul ist, gehört man einfach keiner Randgruppe an - und erfährt dementsprechend keine Bevorzugung wie es eben jene Randgruppen tun, die einen mehr, die anderen weniger.
    mal dich schwarz an, verkleide dich als frau, hock dich in den rollstuhl, häng dir ein schild mit der aufschrift lesbe um und geniesse die bevorzugung.
    berichte uns dann ausführlich von deinen himmlischen zeiten.

    mfg
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  8. #248
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Die Frauenemanzipation geht in Deutschland in die richtige Richtung. Allerdings sind zu große Schritte - wie sie zur zeit von Familienministerin Schröder gewollt werden - in unserer gefestigten Gesellschaft nicht durchsetzbar.
    Gerne werden für eine Deklassierung deutschen Forschrittes in dieser Hinsicht Vergleiche mit unseren europäischen Nachbarn gezogen. Allerdings hinken diese Vergleiche deutlich, da man hier das immer wieder gern zitierte "Große Ganze" sehen muss.
    Beispielsweise hat Schweden deutlich mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt und eine deutlich bessere Kitapolitik für gebildete (!) Frauen als Dtschl zu bieten. Allerdings haben die 9,3 mio schweden auch ganz andere strukturelle Gegegenheiten wie die Deutschen. Stichwort Einheit und Verschuldung.
    Nicht jeder ach so tolle Einfall von unseren (reichen) Nordeuropäischen Nachbarn kann in Dtschl ohne weiteres ähnlich in unsere dt. Struktur eingebaut werden.

    Unsere Familienministerin möchte sich im deutschen Kabinett profilieren. Sie hat es auch durchaus nötig in ihrem noch recht jungen Alter und ihrer geringen polit. Berufserfahrung.
    Bislang kam von ihr wenig bedeutendes, ich wage mich so weit aus dem fenster zu lehnen und behaupte, dass es dabei auch bleiben wird.

  9. #249
    Mitglied Avatar von star-bird
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Dark_Rabbitz Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach wäre es das Beste, wenn Eltern die Möglichkeit hätten, beide halbtags zu arbeiten - der Mann z.B. vormittags, die Frau nachmittags. So hätten beide jeweils einen halben Tag sowohl Zeit für das Kind wie auch für Hausfrauliche oder -mannliche Tätigkeiten, die man natürlich ebenfalls so aufteilen könnte, das möglichst viel Zeit für das Kind bleibt.
    Würde natürlich bei den heutigen Entlohnungen nur klappen, wenn halbtags bei vollem Lohnausgleich gearbeitet wird.
    Wie realistisch ist das wohl, wenn der Staat Nichtmal dazu in der Lage ist, seine Zeitarbeitsfirmen an die Kandare zu nehmen?

  10. #250
    Mitglied Avatar von Dark_Rabbitz
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Chronoton Beitrag anzeigen
    mal dich schwarz an, verkleide dich als frau, hock dich in den rollstuhl, häng dir ein schild mit der aufschrift lesbe um und geniesse die bevorzugung.
    berichte uns dann ausführlich von deinen himmlischen zeiten.

    mfg
    chronoton
    Deine Polemisierung ist niedlich, hilft dir argumentativ aber nicht weiter.

    Wenn du ein Problem mit meiner Meinung hast, bring sinnvolle Argumente dagegen, alles andere ist sinnlos.

    Im Übrigen würde ich mich gerne als Frau verkleiden, leider fehlt mir das Geld für die entsprechende Kleidung.
    Und es hätte eher weniger mit Vorteilen - also dem Thema - zu tun.

    Zitat Zitat von star-bird Beitrag anzeigen
    Würde natürlich bei den heutigen Entlohnungen nur klappen, wenn halbtags bei vollem Lohnausgleich gearbeitet wird.
    Wie realistisch ist das wohl, wenn der Staat Nichtmal dazu in der Lage ist, seine Zeitarbeitsfirmen an die Kandare zu nehmen?
    Ich sage nicht das es realistisch ist - ich sage, dass das meiner Meinung nach das Beste für das Kind wäre.
    In diesem Sinne: Ein Traum.

  11. #251
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von star-bird Beitrag anzeigen
    Würde natürlich bei den heutigen Entlohnungen nur klappen, wenn halbtags bei vollem Lohnausgleich gearbeitet wird.
    Wie realistisch ist das wohl, wenn der Staat Nichtmal dazu in der Lage ist, seine Zeitarbeitsfirmen an die Kandare zu nehmen?
    Es ist Dir nicht aufgefallen, daß es hier um Führungspositionen in Großunternehmen geht, bei denen so rustikale Fragen wie Geld oder Kindergartenplätze keinerlei Rolle spielen, weil sie einfach in ausreichender Menge da sind?

  12. #252
    Mitglied Avatar von Dark_Rabbitz
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Mordechai Beitrag anzeigen
    Es ist Dir nicht aufgefallen, daß es hier um Führungspositionen in Großunternehmen geht, bei denen so rustikale Fragen wie Geld oder Kindergartenplätze keinerlei Rolle spielen, weil sie einfach in ausreichender Menge da sind?
    Sorry, aber ich muss dich korrigieren:
    In meinem Post ging es wirklich darum, dass ich JEDEM Kind die Chance wünsche, beide Elternteile wirklich kennen zu lernen und die Zeit als Kind genießen zu können - da beide Elternteile meiner Meinung nach für die Entwicklung eines Kindes essentiel wichtig sind.

    Allerdings, bei der momentanen Situation, eben nur ein Traum.

  13. #253
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Dark_Rabbitz
    Deine Polemisierung ist niedlich, hilft dir argumentativ aber nicht weiter.

    Wenn du ein Problem mit meiner Meinung hast, bring sinnvolle Argumente dagegen, alles andere ist sinnlos.
    aber klar doch. du hast eine beuaptung aufgestellt. ich fordere dich nun auf, belege für deine behauptung zu bringen.
    als männlicher Weisser, der weder behindert noch schwul ist, gehört man einfach keiner Randgruppe an - und erfährt dementsprechend keine Bevorzugung
    ich warte demnach auf belege für die obige behauptung von dir.
    fang einfach an, die bevorzugung von homosexuellen menschen zu belegen.
    oder wie wärs mit belegen für die bevorzugung von nicht weissen personen.

    Im Übrigen würde ich mich gerne als Frau verkleiden, leider fehlt mir das Geld für die entsprechende Kleidung.
    Und es hätte eher weniger mit Vorteilen - also dem Thema - zu tun.
    geh auf den flohmarkt. ein paar euro wirst du schon übrig haben.
    oder oute dich als homosexuell. das kostet gar nichts. dann kannst du die bevorzugung am eigenen leib erfahren.

    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (10. 02. 2011 um 15:50 Uhr)

  14. #254
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Wer ernsthaft glaubt, dass seine Bewerbungsmappe bessere Chancen hat, nicht im Müll zu landen, wenn Mustafa oder Ali draufsteht, der lebt jenseits der Realität.
    Homosexualität wird üblicherweise weder in der Bewerbung noch in Vorstellungsgesprächen erwähnt und ist damit für die Einstellung unrelevant.

    An den Universitäten sind etwa 50% der Wirtschafts- und Betriebswissenscahftler weiblich. Sie machen ihren Abschluss durchschnittlich schneller und das nicht schlechter als ihre männlichen Kollegen.
    In den Betrieben selbst, ist bis ins mittlere Management ebenfalls kein eklatanter Unterschied festzustellen.
    Sobald es aber in die wirkliche Führungsebene geht, stellen Frauen nurnoch einen minimalen Anteil. Einzelfälle ändern daran nichts!

    Das hat nichts mit faktischer fehlender Leistung oder Schwangerschaft zu tun. Es ist das Ergebnis einer vorherrschenden, auch hier vertreteten Meinung, dass Frauen minder qualifiziert und belastbar sind.
    Einzelbeispiele ändern an der Tatsache herzlich wenig.

    Ich halte es desweiteren einfach für überholt, dass grundsätzlich die Frau Famile und Karriere unter einen Hut bringen muss, sollte sie Karriere machen wollen.

  15. #255
    Mitglied Avatar von Dark_Rabbitz
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Chronoton Beitrag anzeigen
    aber klar doch. du hast eine beuaptung aufgestellt. ich fordere dich nun auf belege für deine behauptung zu bringen.

    ich warte demnach auf belege für die obige behauptung von dir.
    Als Frau oder Schwuler / Lesbe / Bisexueller Mensch hast du die Sexismus Karte, als Schwarzer die Rassismus Karte etc..

    Als weisser heterosexueller Mann ist dein einziger Vorteil, dass du keiner Randgruppe angehörst.

    Natürlich bestreite ich nicht, dass Rassismus und Sexismus durchaus noch existieren und immer existieren werden.

    Nur kannst du negative Diskriminierung nicht durch positive Diskriminierung aufheben.

    Nennt sich auch Umgekehrte Diskriminierung.

    Meine Aussage war lediglich, dass ich keine Art der Diskriminierung sonderlich toll finde.

    Du versuchst mir, was auch an deiner stetigen Betonung des Wortes "Bevorzugung" klar wird, einen Strick daraus zu drehen, doch mit welchem Sinne?
    Willst du darstellen, dass ich Diskriminierung toll finde?
    Willst du einfach nur eine sachliche Diskussion umgehen?
    Was auch immer du versuchst: Argumentiere sachlich, oder du darfst mit dir alleine spielen.

    Wenn du Belege willst, kuck dir an, wie unterschiedlich Frauengewalt und Männergewalt in den Medien behandelt wird.
    Wie sexuelle und häusliche Gewalt laut Medien immer nur von Männern ausgehen darf!
    Wie Väterrechte mit Füßen getreten werden.
    Wie die gute alte "21% Lohnunterschied!!!!!1" Lüge immer noch hochgehalten wird.
    Kuck dir die Schwarzen in der USA an, die es ganz toll finden, sich gegenseitig "Nigger" zu nennen, aber jeden Weißen ordentlich verdreschen, wenn er selbiges auch wagt. Interessant, Rechte aufgrund einer Hautfarbe, hatten wir das nicht gerade erst?
    Ebenfalls solltest du ein Blick auf Frauen- & Ausländerquoten werfen.

    Ich leb da lieber ehrlich:
    Scheiß auf deine Hautfarbe, dein Geschlecht und deine Sexualität, dein Charakter zählt.

    Zitat Zitat von Chronoton Beitrag anzeigen
    geh auf den flohmarkt. ein paar euro wirst du schon übrig haben.
    oder oute dich als homosexuell. das kostet gar nichts.
    Mit Schubladen hast du es irgendwie, richtig?
    Ist süß, wirklich.


    Zitat Zitat von nurEinMensch Beitrag anzeigen
    Wer ernsthaft glaubt, dass seine Bewerbungsmappe bessere Chancen hat, nicht im Müll zu landen, wenn Mustafa oder Ali draufsteht, der lebt jenseits der Realität.
    Es gibt genug Firmen, die freiwillig Ausländerquoten eingeführt haben.

    Zitat Zitat von nurEinMensch Beitrag anzeigen
    An den Universitäten sind etwa 50% der Wirtschafts- und Betriebswissenscahftler weiblich. Sie machen ihren Abschluss durchschnittlich schneller und das nicht schlechter als ihre männlichen Kollegen.
    In den Betrieben selbst, ist bis ins mittlere Management ebenfalls kein eklatanter Unterschied festzustellen.
    Sobald es aber in die wirkliche Führungsebene geht, stellen Frauen nurnoch einen minimalen Anteil. Einzelfälle ändern daran nichts!
    Weniger Motivation? Weniger Ambition für die Führungsebene? Meiner Meinung nach gab es da recht interessante Studien zu dem Thema.

    Befähigung hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.

    Ich kann leider selbige Studien jetzt nicht finden, aber soweit ich weiß sind selbst in Betrieben mit Frauenquote (auf Führungsebene) die Frauenanteile verschwindend gering.

    Wäre doch mal interessant, warum.

    Zitat Zitat von nurEinMensch Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit faktischer fehlender Leistung oder Schwangerschaft zu tun. Es ist das Ergebnis einer vorherrschenden, auch hier vertreteten Meinung, dass Frauen minder qualifiziert und belastbar sind.
    Einzelbeispiele ändern an der Tatsache herzlich wenig.

    Ich halte es desweiteren einfach für überholt, dass grundsätzlich die Frau Famile und Karriere unter einen Hut bringen muss, sollte sie Karriere machen wollen.
    Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, dass diese Meinung wirklich in Vorständen vertreten wird - und glaube auch nicht daran.

    Ansonsten stimme ich dir vollkommen zu.

    Allerdings gibts auch hierzu Studien, die belegen, dass viele Frauen diese Doppelbelastung explizit selber von ihren Männern fordern - stets nach dem Motto "Willst du das etwas richtig gemacht wird, mach es selbst.".

    Und jetzt steinigt mich, weil ich die Studien nicht vorlegen kann, allerdings habe ich gerade wenig Zeit, ich werde später nach ihnen suchen.
    Geändert von Dark_Rabbitz (10. 02. 2011 um 16:15 Uhr)

  16. #256
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Dark_Rabbitz
    Als Frau oder Schwuler / Lesbe / Bisexueller Mensch hast du die Sexismus Karte, als Schwarzer die Rassismus Karte etc..
    sollen das deine argumente sein???
    ech hammerhart wie die randgruppen bevorzugt werden. die brauchen nur eine gewisse karte auszuspielen und schon löst sich alles in wohlgefallen auf.
    das sind in der tat unterschütterbare beweise.

    Ebenfalls solltest du ein Blick auf Frauen- & Ausländerquoten werfen.
    frauenquoten zb sind in deutschland nahezu ausgeschlossen, da sie nur in ganz engen grenzen vom grundgesetz her erlaubt sind.
    darum fordere ich dich auf, belege zu bringen.

    Es gibt genug Firmen, die freiwillig Ausländerquoten eingeführt haben.
    welche? wie hoch sind deren quoten?
    sind das etwa lippenbekenntnisse der wirtschaft, so wie die "freiwillge frauenquote" von 3 %?


    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (10. 02. 2011 um 16:26 Uhr)

  17. #257
    Mitglied Avatar von Dark_Rabbitz
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Chronoton Beitrag anzeigen
    sollen das deine argumente sein???
    ech hammerhart wie die randgruppen bevorzugt werden. die brauchen nur eine gewisse karte auszuspielen und schon löst sich alles in wohlgefallen auf.
    das sind in der tat unterschütterbare beweise.
    Wie schon gesagt: Wenn du nicht vernünftig argumentieren kannst und scheinbar nicht in der Lage bist, auf meine Beiträge als ganzes einzugehen:
    Du darfst ab jetzt alleine spielen, viel Spaß.

    Zitat Zitat von Chronoton Beitrag anzeigen
    frauenquoten zb sind in deutschland nahezu ausgeschlossen, da sie nur in ganz engen grenzen vom grundgesetz her erlaubt sind.
    darum fordere ich doch auf belege zu bringen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenquote#Deutschland

  18. #258
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    den link hatte ich schon selbst gepostet, um zu belegen, dass eine positivdiskriminierung unter ganz bestimmten bedingungen erlaubt sei.
    siehe...
    Ein automatischer Vorrang der Frauen bewirke eine Diskriminierung der Männer im Sinne des Art. 2 Abs. 1 der Richtlinie. In einem weiteren Urteil (Rs. Marschall)[22] 1997 revidierte der EuGH die aufgestellten Prinzipien teilweise.
    GENAU das habe ich in meinem letzten beitrag behauptet. siehe den teil, der von dir gequotet wurde.

    Wie schon gesagt: Wenn du nicht vernünftig argumentieren kannst und scheinbar nicht in der Lage bist, auf meine Beiträge als ganzes einzugehen:
    Du darfst ab jetzt alleine spielen, viel Spaß.
    jaja, die altbewährte masche. selbst keine argumente bringen, aber dem gegenüber dies vorwerfen.
    bring mal ein paar stichhaltige argumente, dann bekommst du auch von mir seriöse
    antworten.
    naja, ich geh jetzt mit mir selbst spielen...


    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (10. 02. 2011 um 16:28 Uhr)

  19. #259
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    "Stattdessen gibt es eine Studie des Sinus-Instituts "Brücken und Barrieren für Frauen zu Führungspositionen", das Manager befragte, warum so wenig Frauen in Chefsesseln sitzen.

    Es zeigten sich drei Gruppen: Eine konservative, die meinte, Frauen seien qua Geschlecht ungeeignet und würden die Männerrunden stören. Eine mittlere, die das Authentizitätsproblem thematisierte: Frauen, die sich wie Männer verhalten, gelten nicht mehr als authentisch und sind damit ungeeignet für die Härte der Führungsjobs.

    Und eine aufgeschlossene, die Frauen alles zutraut, aber meint, Frauen hätten meist Besseres zu tun, als sich den Männerritualen zu unterwerfen. Deshalb werde es immer nur wenige geben, die in die Topjobs gehen wollten.

    Kurz gesagt haben wir hier einen hübschen Teufelskreis der Vorurteilsstrukturen: Frauen können per "Weiblichkeit" nicht Chef werden. Ändern sie ihr Verhalten Richtung "Männlichkeit", können sie erst recht nicht Chef werden, weil sie dann nicht authentisch sind.

    Irgendwie ahnen sämtliche Befragte, dass aus diesem Kreis kein Entrinnen ist: Nur 26 Prozent der befragten Frauen und 29 Prozent der Männer meinte, die Zahl von Frauen in Führungsjobs werde sich demnächst erhöhen. "Die gläserne Decke ist dreifach gesichert", meint resignierend der Soziologe Carsten Wippermann, einer der AutorInnen der Studie. "

    _____

    Ich kann ja verstehen, dass man die Quote als Instrument ablehnt und oder der Meinung ist, es soll doch bitte einfach alles so bleiben wie es ist.
    Aber die ungleichen Chancen für Spitzenpositionen einfach zu ignorieren und sich als Abwehmachanismus auf die umgedrehte Diskriminierung (die es natürlich auch gibt) zu berufen, finde ich langsam wirklich ermüdent.

  20. #260
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von nurEinMensch
    Es zeigten sich drei Gruppen:
    man braucht sich nur diesen thread durchzulesen und man wird recht schnell vertreter dieser gruppen finden.

    Aber die ungleichen Chancen für Spitzenpositionen einfach zu ignorieren und sich als Abwehmachanismus auf die umgedrehte Diskriminierung (die es natürlich auch gibt) zu berufen, finde ich langsam wirklich ermüdent.
    wenns an die futtertröge geht, wird recht schnell gebissen, was das zeug hält. der futterneid ist nicht nur in der tierwelt vorhanden.

    mfg
    chronoton

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