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  1. #121
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass nur wenig bzw. keine Korrelation besteht. Die einzige deutlichere Korrelation wird schön geredet. Obwohl in Abschnitt 2 folgendes festgestellt wird:
    Die dritte Argumentationslinie nimmt an, dass sich die gesamte „Schulkultur“ feminisiert hat (Budde 2006). Jungen haben schlechtere Schulleistungen, weil die Schule, unabhängig von dem Geschlecht der Lehrkräfte, „weiblich“ ausgerichtet sei (Bacher et al. 2008). Schule soll für Jungen gar zu einer fremden Umgebung geworden sein (Hannan 2001), weil veränderte Unterrichtsstile – weg von der traditionellen Dichotomie ‚Lehren-Lernen‘ oder ‚Vermittlung-Rezeption‘ hin zu selbstverantwortendem und projektorientiertem Lernen – stärker auf die Lernstile und die Lernbereitschaft der Mädchen als der Jungen ausgerichtet seien (Stamm 2008). Zudem entspräche schulisches Lernen eher weiblichen Verhaltensweisen, da sich Mädchen im Zuge der größeren Verhäuslichung ihrer Kindheit besser in das Bildungssystem einpassen als Jungen (Stecher u. Dröge 1996). Ob sich die Schule als Institution unabhängig vom Anteil der Lehrerinnen feminisiert hat kann allerdings mit den vorliegenden Daten nicht geprüft werden.
    Kommt man dann später zu folgender Aussage:
    Viertens ist festzustellen, dass Jungen, sowohl in Mathematik, als auch in Deutsch, bei gleichen Kompetenzen deutlich schlechter benotet werden als Mädchen und in der Folge seltener auf das Gymnasium überwiesen werden. Ob dies auf die Feminisierung der Institution Schule zurückzuführen ist eher fraglich. Diese schlechteren Ergebnisse könnten durchaus auf geringere Selbstdisziplin (Duckworth u. Seligman 2006; Stricker et al. 1993), höhere „Arbeitsvermeidung“ (Steinmayr u. Spinath 2008) und weniger Fleiß (Roth 2009) der Jungen zurückgeführt werden.
    Der Tenor scheint mir folgender zu sein: Wenn Mädchen sich weniger für Naturwissenschaften interessieren ist das ein strukturelles Problem und man muss Mädchen dahingehend fördern. Wenn aber Jungen bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten bekommen, dann sind sie halt faul.

    Die Abhandlung die du angegeben hast passt ganz gut zu dem Spiegel Artikel, zumindest in den wenigen inhaltlichen Überschneidungen. Hattest du denn beides gelesen?
    Geändert von BurnerR (04. 02. 2011 um 01:57 Uhr)

  2. #122
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Also bei uns nannte man das damals "Tittenbonus" und der führte dazu, dass kein Mädchen in unserer Klasse eine schlechtere Note als 2- bekam.
    Da werden halt gerne mal 4-6 Augen zugedrückt, weil die schüchternen Mädchen ja keine Chance gegen die dominanten Jungs haben, aber natürlich theoretisch alles wissen würden.

    Dieses gerücht, dass Jungs besser in Naturwissenschaften sind, liegt doch nur an der klaren Benotung.
    Entweder es ist richtig oder falsch, da kann man leider keine Augen zudrücken.

    Wie soll man als junger Mann bitte Respekt vor der Leistung einer Frau entwikeln, wenn sie schon in der Schule bevorzugt behandelt wird?
    Jetzt soll man so ein krankes System auch noch im Arbeitsalltag einführen?

    Wenn ich eine Frau wäre, würde mich so eine Quote beleidigen.
    Sind Frauen denn tatsächlich unfähig, durch ihr Leistungen zu glänzen?
    Müssen Frauen immer noch von den Männern unterstützt werden, um etwas zu erreichen?
    Es gibt Frauen in Führungspositionen, also scheint es nicht unmöglich zu sein.
    Ist das jetzt also ein Schrei nach Gleichberechtigung, oder eher ein Schrei nach Bevorzugung?

    ICH werde jedenfalls keine Frau respektieren, die durch eine Quote an einen Job gekommen ist und da bin ich sicher nicht der Einzige.

    Solange Leistung in unserer Gesellschaft das Maß aller Dinge ist, sind solche Quoten lediglich zur beschwichtigung der schwachen Minderheiten da, damit die endlich ruhe geben.
    Sind Frauen wirklich eine schwache Minderheit?

  3. #123
    Mitglied Avatar von star-bird
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von PsYcHo_O Beitrag anzeigen
    ICH werde jedenfalls keine Frau respektieren, die durch eine Quote an einen Job gekommen ist und da bin ich sicher nicht der Einzige.
    Um mal dem Ganzen die Ernsthaftigkeit zu nehmen.

    Ständig dieses Leistungsgehabe hier.

    Egal ob man oder frau, es wäre, mir doch Scheiß, egal ob man den Respekt bekommt oder nicht.
    Solange das, was monatlich auf dem Konto landet, stimmt und wenn es für Mikado spielen im Büro ist.

    Mit der Form der krankhaften Leistungsgesellschaft denke,
    und stetigem Kokurenzwang, kann weder ein Mann/Frau Problem noch irgendwelche anderen Probleme überwunden werden, da dies einen Teil des Problems ist.

  4. #124
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Nein, sie geht nicht zu weit.

    Lediglich 4% der Vorstandsmitglieder großer Daxkonzerne sind weiblich und das hat herzlich wenig mit fehlender Kompetenz zu tun.
    Wir leben nach wie vor in einer von Männern dominierten Gesellschaft, die Frauen zwar nicht konsequent ausschließt, sie aber indirekt dazu zwingt männlich zu agieren um wirklich mitspielen zu dürfen.

    Unsere Kulturgeschichte hat Rollenbilder geschaffen die bestimmte Attribute männlich, andere als weiblich deklarieren.
    So ist streben nach Macht klassischerweise männlich, Einfühlungsvermögen und Bescheidenheit eher weiblich.

    Das diese Eigenschaften nichts mit dem Geschlecht ansich, sondern nur mit der Erziehung zu tun haben ist wohl jedem klar.

    Die wenigen Frauen, die es in Führungspositionen schaffen, haben sich meißtens den männlichen Spielregeln unterworfen.

    Wenn man wirklich von Gleichberechtigung sprechen will muss man zunächst von dieser typisch männlich btw. typisch weiblich Ansicht abkommen.

    Die Frauenquote ist notwendiges (vorrübergehendes) Übel, dass es Frauen ermöglicht in Führungspositionen zu kommen ohne männlich spielen zu müssen.
    Sobald das zur Normalität geworden ist, und unsere Führungspersönlichkeiten dadurch durchschnittlich über mehr Potential verfügen, braucht man die Quote nicht mehr.

  5. #125
    Mitglied Avatar von Naturgesetz
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    BurnerR
    Nun die Studie finde ich, wie den Artikel auch sehr interessant.

    Schule soll für Jungen gar zu einer fremden Umgebung geworden sein
    Hier hätte man sich allerdings etwas anders ausdrücken können.
    Denn zumindest in der Grundschule kann Schule für Jungen nicht fremder sein als für Mädchen, denn beide kennen Schule ja noch gar nicht, und beide lernen Schule ja erst kennen.

    Star_Bird
    Mit der Form der krankhaften Leistungsgesellschaft denke,
    und stetigem Kokurenzwang, kann weder ein Mann/Frau Problem noch irgendwelche anderen Probleme überwunden werden, da dies einen Teil des Problems ist.
    Da ist schon was dran.

    Und heute gibt es ja noch ein ganz anderes Problem.
    Immer mehr Menschen wissen in diesem Land ja ab dem Teenager-Alter überhaupt nicht mehr , ob Sie überhaupt Mann oder Frau sind.
    Verkorkste Wahrnehmung, Irrweg des Menschen, Abnormalität oder ganz Normale Entwicklung des Menschen?

    Ich habe das Gefühl, bis wir das Problem der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau geklärt haben, gibt es nur noch Schwule und Lesben, und wir dürfen wieder von Vorne anfangen mit den Quoten und den Rechten.

    Yagharek
    Die Positionen in den Führungsebenen werden über Beziehungen und Freundschaften verteilt. Da die Führungsebene zu 90% von Männer gestellt wird, also von Männerfreundschaften. (Wieviele Freunde hat ein Mann mehr: Frauen oder Männer?) Da jeder Mann somit theoretisch da rein rutschen kann, sind hier Männer eindeutig Bevorzugt.
    Das meinte ich ja damit.
    Denn auch bei den Männern geht es heute schon nicht mehr um das Leistungsprinzip, deshalb würde eine Frauenquote dieses Leistungsprinzip auch nicht fördern können.

    Kein Haus bleibt lange auf Sand stehen.

  6. #126
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Lediglich 4% der Vorstandsmitglieder großer Daxkonzerne sind weiblich und das hat herzlich wenig mit fehlender Kompetenz zu tun.
    Wir leben nach wie vor in einer von Männern dominierten Gesellschaft, die Frauen zwar nicht konsequent ausschließt, sie aber indirekt dazu zwingt männlich zu agieren um wirklich mitspielen zu dürfen.
    Was meinst du mit "männliche agieren"? Arbeiten bis zum umfallen ist ja eine notwendige Voraussetzung. Ich kann da verstehen, dass Frauen eher weniger bereit sind das mit zu machen. Ist es so eine Qual, dass Frauen es wichtiger ist als Männern, eine Familie zu gründen, oder ein Privatleben zu haben?

    Unsere Kulturgeschichte hat Rollenbilder geschaffen die bestimmte Attribute männlich, andere als weiblich deklarieren.
    So ist streben nach Macht klassischerweise männlich, Einfühlungsvermögen und Bescheidenheit eher weiblich.
    Ob das Kulturgeschichtlich entstanden ist ist unklar.
    Das diese Eigenschaften nichts mit dem Geschlecht ansich, sondern nur mit der Erziehung zu tun haben ist wohl jedem klar.
    Klar ist, dass das männliche Gehirn anders funktioniert als das von Frauen. Niemand streitet ab, dass Sozialisation ein Faktor ist, aber die These, es sei der einzige ist heute kaum noch zu halten.

    Denn zumindest in der Grundschule kann Schule für Jungen nicht fremder sein als für Mädchen, denn beide kennen Schule ja noch gar nicht, und beide lernen Schule ja erst kennen.
    In der Studie werden nur Daten bezüglich der 4. und 6. Klasse beachtet. Außerdem: Wenn ich einen Fisch und eine Giraffe in ins Meer werfe würde niemand zur Giraffe sagen: "Stell dich nicht so an, der Fisch war hier auch noch nie."
    Wenn ich statt der Giraffe einen Süßwasserfisch mit ins Meer werfe wundere ich mich auch nicht, wenn der nicht so gut darin schwimmt. "Süßwasserfische schwimmen halt nicht so gut" sagen die einen, "Das ist alles eine Frage der Erziehung" sagen die anderen und die dritten: "Wir konnten keine Korrelation zwischen der Schwimmleistung und dem Salzgehalt im Meer feststellen"

  7. #127
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Mit männlich agieren, meine ich die Verhaltensweisen, die Jungen anerzogen werden und als eine Art Idealvorstellung angesehen werden.
    Darunter fällt z.B. die Eigenschaft zu keinem Zeitpunkt Schwäche zuzugeben, Macht zu besitzen und diese um jeden Preis auszuweiten.

    Auf der anderen Seite werden von Frauen andere Qualitäten erwartet. So z.B. Einfühlungsvermögen und das Talent zuzuhören.

    Meiner Meinung nach schaffen es lediglich die Frauen in Spitzenpositionen, die sich eher am männlichen Ideal orientieren. Das wollte ich damit sagen.

    Und wenn ich mir das Risikomanagment großer Konzerne anschaue, wäre die ein oder andere Frau im Vorstand alles andere als verkehrt.


    Das unsere Rollenvorstellungen in punkto Geschlechter kulturgeschichtlich und nicht etwa biologisch herzuleiten sind, schließe ich aus der Tatsache, dass diese Vorstellungen in verschiedenen Kulturen auch verschieden ausgelegt sind.

    Das Männer aufgrund eines anderen Körperbaus das physisch stärkere Geschlecht darstellen ist klar, aber intelektuell stehen uns Frauen in nichts nach.

    Wer jetzt meint, dass die Mädels in seiner Klasse einfach nichts von Mathe und Physik verstanden haben, muss sich klar machen, dass es nicht der biologische sondern der soziologische Faktor ist, der soetwas herbeiführt.

  8. #128
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von nurEinMensch Beitrag anzeigen

    Lediglich 4% der Vorstandsmitglieder großer Daxkonzerne sind weiblich und das hat herzlich wenig mit fehlender Kompetenz zu tun.
    Belege? Ich hab es in meiner zugegebenermaßen bescheidenen Erfahrung immer so erlebt das bei Frauen selten 2 Wochen vergehen ohne das man wegen einem "Familären Problem" oder meinetwegen "Migräne" zumindest einen Arbeitstag abkürzt. Aber das ist genauso Subjektiv wie deine Ansicht.

    Wir leben nach wie vor in einer von Männern dominierten Gesellschaft, die Frauen zwar nicht konsequent ausschließt, sie aber indirekt dazu zwingt männlich zu agieren um wirklich mitspielen zu dürfen
    Na und? Du deklarierst das Streben nach besseren Jobs und Anerkennung als "männlich".
    Wenn "Ehrgeiz" "männlich" ist und sich Frauen nicht daran "anpassen" können was haben sie dann bitte in der Führungsebene zu suchen? (Ist nicht meine Ansicht ich gebe nur wieder was nurEinMensch verzapft.)

    Die wenigen Frauen, die es in Führungspositionen schaffen, haben sich meißtens den männlichen Spielregeln unterworfen.
    Ach Frauen müssen auch ehrgeizig sein um Chef zu werden?

    Wenn man wirklich von Gleichberechtigung sprechen will muss man zunächst von dieser typisch männlich btw. typisch weiblich Ansicht abkommen.
    Du bist hier der einzige der diese sexistischen Ansichten vertritt....


    Die Frauenquote ist notwendiges (vorrübergehendes) Übel, dass es Frauen ermöglicht in Führungspositionen zu kommen ohne männlich spielen zu müssen.
    Sag mal du deklarierst "streben nach Macht" als männlich und du verlangst das Frauen die dieses Streben nicht haben in die Führungsebene kommen, bin ich der einzige der den Fehler in dieser Argumentation sieht?
    Noch dazu wilslt du das ganze mit einer Quotenregelung lösen die bewiesenermaßen noch nie funktioniert hat?

    Sobald das zur Normalität geworden ist, und unsere Führungspersönlichkeiten dadurch durchschnittlich über mehr Potential verfügen, braucht man die Quote nicht mehr.
    Was für ein Potential würden Frauen bieten das Männer nicht besitzen?

  9. #129
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    "...für die Frauen hat sich kaum etwas bewegt. Nur 3,2 Prozent der Führungsposten in den 200 größten deutschen Firmen besetzen Frauen, so eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). In den Dax-Unternehmen liegt der Frauenanteil sogar nur bei 2,2 Prozent. Der Männerüberschuss in der Top-200 der Konzerne ist in den vergangenen fünf Jahren um grade mal zwei Prozentpunkte gesunken. Laut DIW hat die Finanzkrise Vorstände und Aufsichtsräte massiv umgewälzt. Krisen bieten Chancen – die Hoffnung, dass sich durch den Führungswechsel auch der Frauenanteil erhöhen würde, habe sich laut DIW aber nicht erfüllt."

    (quelle: Cicero - Magazin für politische Kultur)


    und.. wow soviel muss man erstmal falsch verstehen.

    Zitat Zitat von Dradka Beitrag anzeigen
    Na und? Du deklarierst das Streben nach besseren Jobs und Anerkennung als "männlich".
    Wenn "Ehrgeiz" "männlich" ist und sich Frauen nicht daran "anpassen" können was haben sie dann bitte in der Führungsebene zu suchen? (Ist nicht meine Ansicht ich gebe nur wieder was nurEinMensch verzapft.)
    Vllt. habe ich mich ja einfach ungünstig ausgedrückt..

    Unsere Gesellschaft erzieht Männern, wie auch Frauen ein bestimmtes Rollenverhalten und dazugehörige Eigenschaften an.
    Beruflicher Ehrgeiz ist also nur insofern männlich als das dieser eher von Männern als von Frauen erwartet wird.

    Das biologische Potential was nach der Geburt vorhanden ist, ist bei Männern und Frauen identisch, sofern es sich dabei nicht um körperliche Arbeit handelt.

    Was ich hier versuche zu vertreten ist lediglich die Ansicht, dass Eigenschaften die klassischerweise eher als weiblich gelten in Führungspositionen fehlen.


    Zitat Zitat von Dradka Beitrag anzeigen
    Du bist hier der einzige der diese sexistischen Ansichten vertritt....
    eben nicht. Ich sage Frauen können nach Macht streben und trotzdem über Einfühlungsvermögen verfügen und Männer können Einfühlungsvermögen besitzen und trotzdem weiterhin nach Macht streben.
    Was mich stört ist, dass Frauen ihre angeblich rein weiblichen Attribute ablegen müssen um in der MännerDomäne mitspielen zu dürfen. Dabei wären diese Attribute, die ich auch mit dem verlorenen Potential meinte, nur von Vorteil.
    ____

    Zitat Zitat von Dradka Beitrag anzeigen
    Noch dazu wilslt du das ganze mit einer Quotenregelung lösen die bewiesenermaßen noch nie funktioniert hat?
    ich bin auf deine Beweisführung gespannt.


    btw. wirklich sehr schön zu sehen wie Männer hier gleich panisch reagieren, wenn es um Frauenrechte geht.
    Geändert von nurEinMensch (04. 02. 2011 um 18:52 Uhr)

  10. #130
    Mitglied Avatar von mitake
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Wer erzieht die Kinder, Mütter oder Väter?
    Wer steckt also die Rollen?

    Wohl eher die Mütter, die Väter sind den ganzen Tag auf der Maloche und werden höchstens einmal heran gezogen, wenn der Junge nicht so pariert, wie Mama das möchte.

    Wenn ich mir z.B. die Frauen in der Politik ansehe, dann graut es mir vor mehr Frauen in der Politik, denn die sind in meinen Augen die Unsozialsten und Frauen können gut Gift verspritzen (Damals freute ich mich über mehr Frauen in der Politik, die Zeit hat mir aber gezeigt, dass das ein Fehler war).

    Fragt mal eine Frau in Führungsposition, mit wem sie lieber zusammen arbeitet, mit Frauen oder Männern.
    Wetten, dass 90% sagen werden, mit Männern.

    In meinen Augen, gibt es nur wenige Frauen, die wirklich gute Arbeit leisten in der Politik oder anderen Führungspositionen, da wäre eine 30% Quote viel zu Hoch angesetzt.

    Frauen sollen selbst um ihre Rechte kämpfen, ansonsten sind sie Diese einfach nicht wert.
    Starke Frauen sind gefragt und nicht die jämmerlichen (Mode-)Zicken.

  11. #131
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Wie wäre es denn , wenn Frauenrechtsgruppen einfach Boykotte gegen Unternehmen organisieren, die ihrer Meinung nach Frauen diskriminieren?

    Und wenn das im rechtlich relevanten Rahmen geschieht, kann man gemäss dem AGG klagen, wobei der Beklagte hier auch noch neuerdings in der Beweispflicht ist.

    Eine Staatsform, in der immer alles von oben geregelt wird, indem die Grundprinzipien der Verfassung über Bord geworfen werden, ist kein Rechtsstaat.

  12. #132
    Mitglied Avatar von ROSELLI
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Habeck
    Eine Staatsform, in der immer alles von oben geregelt wird, indem die Grundprinzipien der Verfassung über Bord geworfen werden, ist kein Rechtsstaat.
    Es wird nichts von "oben" geregelt.

    Das ist vernüftige Gesetzlage vom Gesetzgeber erlassen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Allgeme...andlungsgesetz

    Auch wird keine Verfassung über Board geworfen.



    Gruß,
    Roselli.

  13. #133
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    @ROSELLI
    er bezieht sich auf artikel 3 absatz 3 des gg. hier wird eine bevorzugung und auch eine benachteiligung wegen des geschlechts untersagt. in absatz 2 wird jedoch vermittelt, dass es dem staat obliegt auf eine gleichbehandlung hinzuwirken.
    wenn man sich die urteile so ansieht, dann scheint das in der tat ein verdammt heisses pflaster zu sein.
    selbst der eugh hat hier schon einmal so, einmal so geurteilt. eine positivdiksriminierung gibt es nur in ganz engen grenzen.

    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (04. 02. 2011 um 19:54 Uhr)

  14. #134
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Es wird nichts von "oben" geregelt.
    Und wie erklärst du dir, dass es durch ein Gesetz erzwungen wird?
    Auch wird keine Verfassung über Board geworfen.
    Als ich das letzte Mal das Grundgesetz gelesen habe, stand da noch, dass die Menschenrechte unverletzlich sind und das Geschlecht kein Entscheidungskriterium sein darf.

    Wurde dieser Artikel mittlerweile getilgt?

  15. #135
    Mitglied Avatar von ROSELLI
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Habeck
    Und wie erklärst du dir, dass es durch ein Gesetz erzwungen wird?
    Was genau?

    Im übrigen wird beipsieldweise der KFZ Verkehr auch durch Gesetze geregelt.Das ist bei uns so üblich,und manchmal garnicht schlecht.


    Zitat Zitat von Habeck
    Als ich das letzte Mal das Grundgesetz gelesen habe, stand da noch, dass die Menschenrechte unverletzlich sind und das Geschlecht kein Entscheidungskriterium sein darf.
    Genau dafür gibts es das Gesetz.

  16. #136
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Im übrigen wird beipsieldweise der KFZ Verkehr auch durch Gesetze geregelt.Das ist bei uns so üblich,und manchmal garnicht schlecht.
    Sehr gutes Argument gegen die Frauenquote.

    Es besteht nämlich kein Recht auf regellosen KFZ-Verkehr, aber dafür eins auf Gleichbehandlung unabhängig vom Geschlecht.

  17. #137
    Mitglied Avatar von ROSELLI
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Zitat Zitat von Habeck
    Sehr gutes Argument gegen die Frauenquote.
    Achso,es geht um die Frauenquote.

    Ich hatte Frauenemanzipation im Kopf.

  18. #138
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Es besteht nämlich kein Recht auf regellosen KFZ-Verkehr, aber dafür eins auf Gleichbehandlung unabhängig vom Geschlecht.
    es gibt aber auch artikel 3 absatz 2 des gg und auch einige (widersprüchliche) urteile dazu. eindeutig ist das ganze nicht. über kurz oder lang wird es dazu ein grundsatzurteil geben müssen.

    mfg
    chronoton

  19. #139
    Mitglied
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Und wie interpretierst du diesen Artikel?

    Ich für meinen Teil verstehe darunter,dass diskriminierende oder ungerechte Gesetze abgeschafft werden müssen und eben auch Massnahmen getroffen werden müssen, die Diskriminierung effektiv verhindern.

    In dem Artikel steht aber klar, dass die "Gleichberechtigung" effektiv durchgesetzt werden muss, nicht die faktische Gleichheit, worunter der prozentuale Anteil der Frauen an bestimmten Jobs fallen würde.

  20. #140
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Geht die Frauenemanzipation zu weit?!

    Und wie interpretierst du diesen Artikel?

    Ich für meinen Teil verstehe darunter,dass diskriminierende oder ungerechte Gesetze abgeschafft werden müssen und eben auch Massnahmen getroffen werden müssen, die Diskriminierung effektiv verhindern.
    die frage ist, welche massnahmen der staat treffen darf, eine vorhandene diskriminierung durch eine "positivdiskriminierung" auszugleichen. absatz 2 versus absatz 3.

    der eugh sagt zb dazu,
    Nach dem EuGH-Urteil Kalanke vs. Stadt Bremen[21] entsprachen „automatische“ Bevorzugungen von Bewerberinnen nicht dem Gemeinschaftsrecht...
    Im Urteil Marschall gg Land Nordrhein-Westfalen präzisierte der EuGH dies und sprach aus, dass eine Bevorzugung von Frauen bei bestehender Unterrepräsentation und bei gleicher Qualifikation dann keine Benachteiligung des männlichen Bewerbers darstellt, wenn mit einer Öffnungsklausel geprüft wird, ob in der Person des Mitberwerbers gelegene Gründe vorliegen. Solche Gründe dürfen allerdings nicht in sich diskriminierend sein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenquote
    da muss eben bald ein grundsatzurteil her. ansonsten wurstelt man wieder rum, einmal wird so entscheiden, einmal so.

    in österreich ist das, meiner meinung nach, besser gelöst. da gibt es in der verfassung extra eine klausel, die eine ungleichbehandlung zulässt, wenn sie der zukünftigen gleichbehandlung dient. in der schweiz gibt es auch derartige klauseln, da sie besonders darauf achten, dass ihre volksgruppen gerecht behandelt werden.


    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (04. 02. 2011 um 20:32 Uhr)

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