Ergebnis 1 bis 18 von 18
  1. #1
    Mitglied Avatar von CaptainObvious
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    Standard Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    In einem Interview mit der französichen Tageszeitung Libération verrieten die Blizzard Gründer Michael Morhaime und Frank Pearce Interessantes zu Entwicklungen in der Spielebranche, neuen Trends und Ideen, und gaben neue Informationen zum Entwicklungsstand von Diablo III preis.

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  2. #2
    Mitglied Avatar von Rob_ert
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Hm joa kann man so unterschreiben - so ist halt der aktuelle Stand der Dinge (aber mehr auch wieder nicht) - außer das die Grafikentwicklung der Spiele weitgehend abgeschlossen ist.
    Das glaube ich eher nicht.



    @Diablo3 release: "when it's done"

  3. #3
    Gesperrt Avatar von Gueri1la
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Ja, toll. Dass man für die Facebook Games kaum Budget braucht, ist klar. Die Teile haben wenig Anspruch, kurzen Umfang und fesseln höchstens durch ihr Suchtpotential.

    Ich hab zumindest noch kein Facebook Spiel gesehen, welches in irgendeiner Weise Ersatz für aktuelle, richtige Spiele sein könnte.

    Ich hoffe nur, dass in Zukunft dieser Casual-Scheiss nicht zu sehr breitgetreten wird und die tatsächliche Gaming Community darunter zu leiden hat.

    Welche Firma entwickelt gerne Monate- oder Jahrelang mit 80 Angestellten an einem Spiel, wenn Spieleschmieden wie Zynga, Facebook Spiele mit ein paar Leuten in 2 Wochen hinklatschen schon 9 Milliarden schwer sind.

    Vermutlich seh ich das zu pessimistisch, aber diese kleinen kastrierten Fun-Games haben mich einfach noch nie angesprochen.

  4. #4
    Gesperrt Avatar von nexone89
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    FU Blizz, also mir hat das Game wow von 2005-2008 sehr viel Zeit geklaut, klar ich habe viele geile Sachen dort erlebt, aber dennoch stimmt es einfach das diese Spiele dein Leben enorm beeinflussen, also ich erinnere mich an Zeiten wo ich massenweise Kordinaten aufn Blatt geschrieben habe und wie nen bekloppter quest abgerattert habe und mir dan noch 6 stunden farming ne Pause im Sinne von " ehre Farmen" gegönnt habe, also ich weiss nicht da bin ich nicht der einzigste gewesen im gegenteil, jeder wow gamer von damals den ich kannte hat enomr viel Zeit investiert, sonst war man ja auch vol der gimp, ich glaube heutzutage muss man in wow weniger fuer mehr investieren, wie dem auch sei war ne hammer geile Zeit, wow+kiffe hat gerockt :P ...aber wie gesagt fu blizz

  5. #5
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    1989 geboren?
    Möchte dich nicht persönlich angreifen, aber mit deiner Aussage stellst du dich für einen 22-jährigen(?) ziemlich dumm da. So reden normalerweise 14-Jährige, die sich über WoW aufregen.

  6. #6
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Der Typ redet nur Scheiße! Ich kann dieses Geseiere von wegen soziale Netzwerke, Cloud, Onlinegames und Casual-Games sind die Zukunft und was ganz Tolles nicht mehr ertragen. Dieser ganze Rotz ist verachtungswert und sonst gar nichts. Das sind keine echten Spiele!
    Wer zu dumm/zu schlecht/zu beschäftigt ist ein richtiges Singleplayer Spiel mit Story zu spielen soll sich verdammt nochmal nicht Gamer/Spieler/Zocker nennen!

  7. #7
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Man hat gemerkt, dass die Menschheit in Failbook jeden scheiß mitmacht, also wieso nicht aufspringen. Ich kann nur Respekt aussprechen, weil ich nie auf die Idee gekommen wäre, so stupide Spiele zu erschaffen und damit Kohle zu scheffeln (liegt aber wohl eher an meiner Lebenslangen Gaming-Erfahrung und meinem kranken Geist). Leute, die wissen, was richtige Computerspiele sind geben sich mit dem Kram halt eher weniger ab. Wenn dann nebenbei weils einfach kultig ist oder sowas. Man findet heute nur noch selten - und dann wirklich fast ausschließlich in der independent szene - Spiele, die wie früher Mario oder was weiß ich waren, die man einmal kauft und sich noch nach Jahren damit beschäftigt. Wieso werden mrd in Spiele gesteckt, die nach 5 Stunden durchgespielt sind und dann nur noch auf die restlichen % ankommt, die man in peniblen durchzocken noch in den kleinsten verstecktesten Ecken zusammenkratzt? Meist ist das nicht mal eine Herausforderung sondern einfach eine Frage der Zeit. Spiele wie früher die man sich gekauft hat und dann noch Monatelang zusammen mit nem Kumpel gezockt hat gibt es heutzutage nicht mehr. Und dafür würd ich sogar 100€ ausgeben. Vielleictun?

    * Zur Kht wird Diablo III wieder sowas, aber naja ich hab das gefühl, dass ich einfach nur maßlos enttäuscht sein werde, wenn ich das Spiel nach vielleicht 10 Stunden durchgespielt haben werde und dann merken werde, dass der Rest einfach zu einfach ist und man nicht mit Raffinesse und Geschicklichkeit und was weiß ich weiter spielt, sondern dass es einfach nur eine Frage Zeit ist, bis man sein Imba-1337-uber-set zusammen hat.

    aber was reg ich mich auf, es bringt nichts und wird sowieso nichts ändern. Da wo die meisten potentiellen Kunden hocken, da wird am meisten Investiert und Produziert. Die noch "normalen" Gamer interessieren die nicht.

  8. #8
    Mitglied Avatar von CharlesBukowski
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    Thumbs down Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    "Vorurteilen beeinflusste Wahrnehmung der Nichtspieler"

    Wie bitte? Die so genannten Vorurteile kommen doch von Leuten die WoW selbst gespielt haben und von ihren Problemen und dem Suchtpotenzial berichten.
    Das sind doch keine Erfindungen von "Nichtspielern"!

    Wer WoW richtig spielt vernachlässigt soziale Kontakte, dies wird jeder WoW-Zocker auch selbst bestätigen und alle Menschen die jene zu ihrem Freundeskreis zählen auch.

    MMORPG-Spiele wie World of Warcraft zerstören nicht nur soziale Beziehungen sondern gefährden auch die Spieler auf existenzieller Ebene!!
    Damit meine ich nicht, dass Gebühren jeden Monat für ein Spiel wie WoW erhoben werden wofür man schon beim Kauf über 100-150 (??€) bezahlt hat, sondern ich spreche hier von Schule, Studium, Beruf etc. was vernachlässigt wird und wo es zu erheblichen Problemen kommen kann!

    Da kann Blizzard noch so coole Saubermann-Image Leute wie die Fantastischen Vier in ihre Werbung einbinden, das wird sich nicht wegreden, wegwerben oder reinwaschen lassen.
    (Fanta Vier sind für mich durch die Werbung echt ganz tief gesunken, hab gedacht die hätten wenigstens etwas Niveau und Verantwortungsbewußtsein, aber das haben sie dann wohl doch verkauft)

  9. #9
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Wer WoW richtig spielt vernachlässigt soziale Kontakte
    Klischees sind ja was richtig Tolles. Ich bin jetzt 23, hab seit 5 Jahren WoW gezockt. Gehe einer gut bezahlten Arbeit nach, Freundin noch in der Arbeit und unser Freundeskreis ist auch vorhanden. Wahre Freunde...keine Ahnung, als was man heute seine Freunde bezeichnet.

    Und ich war ganz oben mit dabei. Jüngste Ereignisse, dass man kaum noch Spielinhalt abseits der Raids hat, hat mich dann dazu veranlasst, dem Spiel den Rücken zu kehren.
    wie World of Warcraft zerstören nicht nur soziale Beziehungen sondern gefährden auch die Spieler auf existenzieller Ebene!!
    @CharlesBukowski: Rede doch keinen Blödsinn. du bist verblendet, vom Mediengeier und Pauschalisierungen und kannst keinen Gedanken klar fassen.
    Wer sich darauf hinausredet, dass das "Spiel" einen Mensch zerstört, dem ist nicht mehr zu helfen. Soviele Dinge auf der Welt erzeugen Suchtgefahr. Mit solchen Aussagen mindert man nur die Schuld, die ein solcher Mensch für seine Verantwortung trägt, aber das scheint ja Mode zu sein.

  10. #10
    Mitglied Avatar von CharlesBukowski
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Zitat Zitat von StrokeOfFate Beitrag anzeigen
    @CharlesBukowski: Rede doch keinen Blödsinn. du bist verblendet, vom Mediengeier und Pauschalisierungen und kannst keinen Gedanken klar fassen.
    Wer sich darauf hinausredet, dass das "Spiel" einen Mensch zerstört, dem ist nicht mehr zu helfen. Soviele Dinge auf der Welt erzeugen Suchtgefahr. Mit solchen Aussagen mindert man nur die Schuld, die ein solcher Mensch für seine Verantwortung trägt, aber das scheint ja Mode zu sein.
    Hallo StrokeOfFate
    Ich rede keinen Blödsinn und bin auch nicht verblendet.

    Ich wollte in diesem Fall eigentlich das persönliche aussen vor lassen, aber ich habe einige Bekannte in meinem Freundeskreis die WoW spielen oder gespielt haben und einige haben ihr Studium, die Arbeit und/oder den Freundeskreis deswegen vernachlässigt ja sogar stellenweise das Studium abbrechen müssen.

    Ich wollte mit meiner Aussage niemanden vor den Kopf stoßen und alles pauschalisieren, natürlich gilt das nicht für jeden Spieler, aber ein erhöhtes Risiko besteht.
    Das Suchtpotenzial ist eben enorm hoch und vor allem für Minderjährige besonders gefährlich, hier sind übrigens die Eltern verantwortlich, was aber leider keine
    Zitat Zitat von StrokeOfFate Beitrag anzeigen
    Mode zu sein
    scheint !
    Viele Kinder/Jugendliche bekommen aufgrund ihrer hohen Spielzeit Probleme in der Schule (basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen).

    Was ich selbst von solchen Spielen mitbekommen habe reicht mir wirklich um einen umfassenden Eindruck davon zu bekommen!!!
    Es gibt Familien in denen die Eltern den Kindern den Account bezahlen damit sie sich nicht mit den Problemen rumschlagen müssen. Oft spielen die Eltern auch selbst und können damit nicht richtig umgehen. Obs jetzt WoW, Metin 2 oder sonstwas ist, ist völlig egal.
    Natürlich sind die Familien auch schon im Vorfeld "belastet" mit Problemen, aber ein MMORPG ist dort ein Zusätzliches welches die eigentlichen Probleme in den Hintergrund treten lässt.

  11. #11
    Mitglied Avatar von bafflenbarter
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Zitat Zitat von Gueri1la Beitrag anzeigen
    Ja, toll. Dass man für die Facebook Games kaum Budget braucht, ist klar. Die Teile haben wenig Anspruch, kurzen Umfang und fesseln höchstens durch ihr Suchtpotential.

    Ich hab zumindest noch kein Facebook Spiel gesehen, welches in irgendeiner Weise Ersatz für aktuelle, richtige Spiele sein könnte.

    Ich hoffe nur, dass in Zukunft dieser Casual-Scheiss nicht zu sehr breitgetreten wird und die tatsächliche Gaming Community darunter zu leiden hat.

    Welche Firma entwickelt gerne Monate- oder Jahrelang mit 80 Angestellten an einem Spiel, wenn Spieleschmieden wie Zynga, Facebook Spiele mit ein paar Leuten in 2 Wochen hinklatschen schon 9 Milliarden schwer sind.

    Vermutlich seh ich das zu pessimistisch, aber diese kleinen kastrierten Fun-Games haben mich einfach noch nie angesprochen.
    genau meine meinung

  12. #12
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Diese Facebook-Games sind doch nur so extrem erfolgreich weil sie die größte Gruppe der modernen Nicht-zocker ansprechen - wenn man sich mal in den Profilen umsieht merkt man das auch sehr schnell: Die Frauen

  13. #13
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Zitat Zitat von CharlesBukowski Beitrag anzeigen
    Es gibt Familien in denen die Eltern den Kindern den Account bezahlen damit sie sich nicht mit den Problemen rumschlagen müssen. Oft spielen die Eltern auch selbst und können damit nicht richtig umgehen. Obs jetzt WoW, Metin 2 oder sonstwas ist, ist völlig egal.
    Du wirst es nicht glauben, aber dieses Phänomen existierte schon lange, bevor es die ersten MMOs gab, damals wurden die Kinder in Ermangelung von Computern vor den Fernseher gesetzt...
    Und behaupte jetzt bitte nicht, Fernsehserien können nicht süchtig machen!

  14. #14
    Mitglied Avatar von Kurropt
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Ich bin Schlaf und Spaziergang süchtig, für beides hab ich im Gensatz zum PC spielen schonmal die Schule geschwänzt. Ich wollte deswegen in Behandlung aber mein Arzt spielt das Problem runter.

  15. #15
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Ich hoffe mal, dass ich meinen Barbaren direkt in mein Facebook integrieren kann und wenn ich nicht jeden Level Up und jeden Unique Drop direkt automatisch an meine Freunde twittern kann, dann können die auf dem Spiel sitzen bleiben.

    Dass gerade Blizzard meint, die Entwicklung der Spielegrafik sei nur sekundär könnte daran liegen, dasss sie schon immer Spiele mit gerade noch aktueller Grafik erstellen und dann den Release um so viele Jahre nach hinten verzögern, dass man nur noch von altbacken reden kann...

  16. #16
    Mitglied Avatar von CharlesBukowski
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Zitat Zitat von Kurropt Beitrag anzeigen
    Ich bin Schlaf und Spaziergang süchtig, für beides hab ich im Gensatz zum PC spielen schonmal die Schule geschwänzt. Ich wollte deswegen in Behandlung aber mein Arzt spielt das Problem runter.
    Der alte Sack, gesprochen von Helge Schneider.

    Passender Auszug aus einem Interview mit Helge Helge Schneider:

    Es heißt, Sie hätten einen ausgeprägten "Wandertrieb" als eine Art intuitiver Reaktion auf eine drohende Depression.

    Schneider: Ich bin in der Schule schlagartig total schlecht geworden. Ich habe damals auch angefangen, Hasch zu rauchen, und ich kam mit meiner Musik und mit meinen Träumen überhaupt nicht weiter. Statt zum Unterricht zu gehen, bin ich an der Ruhr entlang gegangen bis nach Kettwig, das sind so zehn Kilometer, und zurück.

    Sind Sie auch gelaufen, um irgendwo anzukommen?

    Schneider: Ich bin gelaufen, um zu gucken. Die Straßen, die Leute, die Häuser, die Stadt. Ich bin durch die Stadt gelaufen. Ich war immer in Bewegung. Ich fand das gut. Ich habe mich gesund gefühlt. Als ich 17 war, bin ich einmal zu den Jazztagen nach Berlin gefahren. Ich hatte die Trompete im Rucksack, aber natürlich kein Geld dabei. Da bin ich vier Tage lang nur durch Berlin gelaufen, Tag und Nacht.

    Ohne Schlaf?

    Schneider: Schlaf braucht man ja nicht, wenn man den Wandertrieb hat. Wandertrieb heißt ja im positiven Sinne, dass man etwas erleben will, dass man wandern will. Wenn ich früher drei Tage ohne Schlaf war, dann war das für mich kein Problem. Aber heute merke ich das schon. Manchmal, wenn ich auf Tournee bin, gibt mir jemand Essen mit Knoblauch, und dann kann ich nicht einschlafen. Oder ich trinke mal einen Kaffee, und dann kann ich auch nicht einschlafen.


    Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...313072,00.html

    Ich glaub das man TV- gucken nicht mit PC- spielen vergleichen kann, da PC- spielen interaktiv ist und man beim TV nur passiver Konsument ist.

  17. #17
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Zitat Zitat von CharlesBukowski Beitrag anzeigen
    Ich glaub das man TV- gucken nicht mit PC- spielen vergleichen kann, da PC- spielen interaktiv ist und man beim TV nur passiver Konsument ist.
    Dann nimm lesen. Das läuft interaktiver ab als alles andere da dort die Fantasie massiver eingespannt wird als bei allen visuellen Aktivitäten.
    Und man kann TV damit vergleichen - es ist anerkannt das dies ein Suchtpotential besitzt das nicht zu verachten ist.

    Das was du über WoW sagst trifft aber auch auf alle anderen Spiele zu. Früher haben wir geschwänzt um nen Shooter durchzuzocken...ich mein...das hat nichts mit WoW zu tun sondern mit dem Phänomen das der PC und die Konsolen mal wieder ne Phase erleben in dem sie in den Medien als extrem destruktiv und als Sündenbock für leterliches Versagen genutzt werden.

    Und du sagst du sprichst aus eigener Erfahrung? Wie viele Fälle kennst du denn persönlich? Unter 100 lässt sich nicht mal ein ansatzweise sauberer Schnitt machen - unter tausend ist es keine Diskussion wert. Das ist so wie "99% eder Brigitte-Leserinnen finden Actimel total toll da sie jetzt endlich Abwehrkräfte besitzen"....

  18. #18
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    Standard Re: Die Zukunft der Spielebranche und der aktuelle Zustand von Diablo III

    Zitat Zitat von BudFudlecker Beitrag anzeigen
    Dass gerade Blizzard meint, die Entwicklung der Spielegrafik sei nur sekundär könnte daran liegen, dasss sie schon immer Spiele mit gerade noch aktueller Grafik erstellen und dann den Release um so viele Jahre nach hinten verzögern, dass man nur noch von altbacken reden kann...
    Und diese Spiele mit "albackener" Grafik werden dann meistens noch Jahre lang gespielt, nachdem ihre "technisch zeitgemäßen" Konkurrenten von Spielen mit noch besserer Grafik vom verdrängt wurden...
    Außerdem habe ich persönlich das Gefühl, dass die Entwickler von Blizzard bei ihren Spielen viel mehr auf die Details achten, als das ihre Konkurrenten tun. Bestes Beispiel hierfür ist wohl Wow: Es gibt genug andere Mmorpgs, deren Engine theoretisch eine viel bessere Grafik bieten müsste, die aber letztendlich auf mich "hässlicher" wirken, weil einfach zu viele Details übersehen wurden. Ein Beispiel ist Lotro: Die Reflexionen des Wassers sehen fast schon fotorealistisch aus, aber leider zeigt das Wasser nicht die geringste Reaktion darauf, dass man gerade darin schwimmt... In Wow hingegen sind die Reflexionen wesentlich undeutlicher (was mmn. durch den allgegenwärtigen Comic-Stil kaum auffällt), aber dafür reagiert das Wasser wenigstens auf einige Berührungen...
    Das ist wie gesagt nur ein Beispiel, aber ich empfinde die Grafik bei Blizzard-Spielen oft als "kompletter" als bei vielen anderen Spielen und für mich persönlich ist das wichtiger als eine aktuelle Engine, die in 2 Jahren auch schon wieder überholt sein wird...

    Worauf ich hinaus will: Blizzard verschiebt die Releases ihrer Spiele nicht grundlos und ich finde, man sollte keinen Entwickler dafür kritisieren, dass er nicht davor zurückschreckt, sich zusätzliche Zeit zu nehmen, wenn das Produkt diese erfordert...

    Zitat Zitat von CharlesBukowski Beitrag anzeigen
    Ich glaub das man TV- gucken nicht mit PC- spielen vergleichen kann, da PC- spielen interaktiv ist und man beim TV nur passiver Konsument ist.
    Ich behaupte mal einfach, dass der Konsument sich anpasst.
    Insofern würde ich sogar sagen, dass es immer noch besser ist, wenn man geistig aktiv vorm Rechner sitzt und zockt, als wenn man passiv vor der Glotze rumhängt und langsam vor sich hin verblödet...

    Abgesehen davon ist es auch nicht so ganz richtig, dass man in diesen Spielen nur erfolgreich ist, wenn man seine komplette Freizeit in sie investiert. Das mag vielleicht auf klassische Asia-Grinder zutreffen, aber moderne Mmorpgs wie Wow ermöglichen es gut organisierten Spielern, mit verhältnismäßig wenig Zeitaufwand erfolgreicher sein, als viele Spieler, die von morgens bis abends im Spiel rumgeistern.
    Natürlich gibt es Gilden, die ihr Leben fast ausschließlich auf Wow ausrichten, aber das ist nur ein kleiner Teil der Spielerschaft. Der Rest der eher erfolgsorientierten Spieler spielt dagegen eher in kleinen, gut organisierten Gilden, die sich 2mal pro Woche zu festgelegten Zeiten für 3-4h im Spiel treffen. Davon ausgehend, dass die Spieler sich für die gemeinsamen Raids auch immer vorbereiten und ab und zu ein wenig allein spielen, würde ich mal sagen, um erfolgreich zu raiden, muss man nicht mehr als 10 Stunden pro Woche in Wow verbringen.
    Oft sind es auch genau diese Spieler, die in ihrem Privatleben sehr gut strukturiert sind und es problemlos schaffen, Spiel und Realität voneinander zu trennen...

    Das "Problem Wow" lässt sich insofern sehr gut mit dem "Problem Fernsehen" und jeder anderen "Suchtgefahr" vergleichen:
    In Wow ist es letztendlich egal, was man tut, man hat immer wieder kleine Erfolge und freut sich darüber. Die Realität ist meist frustrierender...
    Im Fernsehen passiert andauernd etwas Spannendes, die Serienhelden, deren Geschichte man mit Spannung verfolgt, erleben immer spannende Geschichten, es gibt immer drohende Katastrophen, große Gefühle, einzigartige Momente und Happy Ends. (Für die jüngeren Leser: Ja, das Fernsehen war wirklich mal unterhaltsam!) Die Realität ist wesentlich langweiliger...
    Analog könnte ich jetzt noch viele Beispiele auflisten, die alle eines gemeinsam haben: Sie bieten einen schnellen und einfachen Weg, ungewünschte Gefühle für den Moment abzuschalten. Manche Menschen können verantwortungsbewusst mit diesen Verlockungen umgehen, andere nicht...

    Diese Probleme lassen sich nicht aus der Welt schaffen, indem man "suchterzeugende Computerspiele" verbietet, man würde höchstens eine Verlagerung erreichen...

    Was die Eltern, die ihre Kinder vor den Fernseher/Computer setzen, angeht: Viele Eltern denken leider, ihre Aufgabe bestünde nur darin, ihre Kinder vor den Gefahren der Welt zu schützen und aus dieser Perspektive ist es doch sehr erfreulich, wenn das pubertierende Kind brav daheim vorm Computer sitzt, anstatt sich mit seinen Altersgenossen zu betrinken (Alkohol = böse), erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln (Sex = ganz besonders böse) oder andere gefährliche Dinge (Gefahr = böse) zu tun!
    Wenn zukünftige Elterngenerationen nun auch noch Computerspiele zur böse-Liste hinzufügen, wird auch das nichts daran ändern, dass es sinnvoller wäre, wenn sie sich damit beschäftigen würden, was ihre Kinder wollen/sollen/müssen, anstatt nur damit, was diese nicht dürfen/sollen/können...

    Edit:
    Zitat Zitat von Hasron Beitrag anzeigen
    Und du sagst du sprichst aus eigener Erfahrung? Wie viele Fälle kennst du denn persönlich? Unter 100 lässt sich nicht mal ein ansatzweise sauberer Schnitt machen - unter tausend ist es keine Diskussion wert.
    Ich finde schon, dass es eine Diskussion wert ist und zwar darüber, ob Menschen, die CharlesBukowski persönlich kennen, überdurchschnittlich gefährdet sind, eine Computerspielsucht zu entwickeln...
    (In einem größeren Rahmen wären diese Daten allerdings wirklich irrelevant, da muss ich dir zustimmen.)
    Geändert von Chibo (09. 03. 2011 um 22:45 Uhr)

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