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22. 03. 2011, 14:04 #1
WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
Im Zusammenhang mit WikiLeaks und "Cablegate" wurde viel über die Abkommen zwischen der Whistleblowing-Website und ihren Medienpartnern spekuliert. Nun behauptet ein anonymer Informant - angeblich ein Mitglied des "inneren Zirkels" von WikiLeaks -, dass die Medienpartner Geld für ihren exklusiven Zugriff zahlen mussten. Dies hatte WikiLeaks stets bestritten.
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22. 03. 2011, 15:18 #2Mitglied
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Re: WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
Es steht alles in dem Buch "Inside Wikileaks", da hat der Informat die Infos wahrscheinlich auch her - sofern der Informant nicht Domscheit-Berg alias Schmitt selber ist... Lest das Buch, ist wirklich gut, derzeit für 18€ zu haben - bisschen viel aber lohnt auch!
MfG
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22. 03. 2011, 15:38 #3Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Re: WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
Domscheit-Berg hat soweit ich mich erinnere nicht gesagt, dass Geld geflossen ist von den Medienpartnern. Nur, dass es diese Spekulation gegeben hat. Oder habe ich das jetzt völlig falsch im Kopf, dann gib mir mal bitte die ungefähre Stelle im Buch, damit ich mir das anschauen kann.
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22. 03. 2011, 16:09 #4Mitglied
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Re: WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
Die Aussagen sind natürlich bestens dazu geeignet im Wikileaks weiter zu diskreditieren. Wenn man bedenkt das diese Möglichkeit bereits von vielen Seiten prognostiziert wurde ist es nicht weiter verwunderlich.
Was nun die Wahrheit ist wird sich vermutlich nie offenbaren. Bleibt also nur zu hoffen das Wikileaks weiterhin etwas bewegt und sich nicht von Aussen oder Innen kaputtreden lässt.
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22. 03. 2011, 18:04 #5Gesperrt
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22. 03. 2011, 18:31 #6
Re: WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
In dem Punkt zeigt sich eine generelle Schwäche von Wikileaks. Man will Quellen und Mitarbeiter schützen und agiert deshalb teilweise noch intransparenter als einige der Organisationen, über die man der Offenheit und Informationsfreiheit wegen Daten veröffentlicht.
Unabhängig davon, ob der Informant tatsächlich ein Insider, ein Wichtigtuer oder jemand, der Wikileaks von sich aus oder im Auftrag schaden will, ist, bleibt somit eben viel Raum für Spekulationen.
Das ist doch schon längst geschehen.
MfG
GrafZahl
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22. 03. 2011, 19:03 #7Mitglied
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Re: WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
Ich fand das buch "staatsfeind wikileaks" sehr gut. während das von domscheit berg nur aus eigenen werbung und assange in die pfanne haun besteht. billiger ist das buch auch noch...
und dieser insider erzählt nix neues !! kann jeder sein der eins der bücher gelesen hat
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22. 03. 2011, 22:30 #8Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Re: WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
Staatsfeind WikiLeaks hat in meinen Augen Stärken und Schwächen. Es ist sehr gut geschrieben - bis auf einige der technischen Einzelheiten - und die "so halb drinnen und halb außerhalb"-Perspektive eines Medienpartners ist in vieler Hinsicht eine sehr interessante Ergänzung zu anderen Quellen. Man merkt, dass Stark und Rosenbach sehr versiert in politischen/gesellschaftlichen Themen und gut im Analysieren vieler Dinge sind. Wie gesagt, alles, was mit Technik zu tun hat, fällt dagegen leicht ab. An mancher Stelle merkt man, dass etwas auf die Schnelle veröffentlicht wurde (Tippfehler, schlechte Übersetzungen aus dem Englischen) aber das ist in der Situation geschenkt. Was ich dagegen total indiskutabel fand, war der Umgang mit Bradley Manning. Meines Erachtens wurde in keiner Form ausreichend deutlich gemacht, dass Manning bisher nichts nachgewiesen wurde. Es wurde vielmehr so getan, als stehe schon fest, dass er die Quelle ist. Ganz schlechter, gefährlicher Stil. Wundert mich, dass Assange das beim Guardian angeprangert, das Spiegel-Buch aber ausdrücklich empfohlen hat.
Aber ihr wolltet ja alle keine Rezensionen lesen.
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22. 03. 2011, 23:45 #9Viersaitig
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Re: WikiLeaks: Angeblicher Insider erhebt schwere Vorwürfe
Doch, ich danke dir hiermit sogar recht herzlich dafür

Das Thema Wikileaks hat sich eh ausgeleaked. Weite rgehts erst wenn andere Projekte stehen. Wenn es überhaupt sinnvoll und effektiv dazu kommt. Wikileaks hat seinen Rückhalt bei der breiten Masse (wenn sie denn welchen geboten hat) langsam aber sicher verspielt. Sie sind zu lange inaktiv gewesen und Leaks vermisst man nun auch schon lange.
Das dort Geld geflossen ist kann ich mir gut vorstellen. Würde ich nicht mal übel nehmen - zum einen würde jeder Geld damit machen wenn er die Möglichkeit hat, zum anderen ist es eine Möglichkeit Rücklagen für solch ein Projekt anzulegen und sich finanziell gegen maue Zeiten abzusichern....was daraus gemacht wurde ist dann halt die Frage...
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