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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Die deutsche Wikipedia-Community altert zunehmend, dem Projekt laufen viele aktive Nutzer davon. Der Anteil neuer Autoren beläuft sich in Deutschland laut WikiWatch auf 25 Prozent. In anderen Ländern sind es bis zu 50 Prozent und mehr. Vergangenes Wochenende versuchte die Wikimedia Foundation die Gründe für diese Entwicklung auszumachen.

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  2. #21
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Moin,
    ich habe einige Jahre an Wikipedia mitgearbeitet und auch an einem "exzellenten" und einigen "lesenswerten Artikel" mitgeschrieben, ich weiß also was man braucht.
    Sicher ist es so, dass der Umgangston viel zu rauh ist und speziell die gesichteten Versionen halte ich für einen der größten Fehler der Wikipedia-Geschichte, aber: Relevanzkriterien braucht man unbedingt. Wenn jeder Karnickelzüchterverein einen Artikel hätte, wer überprüft die dann? Wenn jetzt einer aus dem Nachbardorf kommt und etwas leicht falsches reinschreibt, der nächste verstärkt es bis irgendwann nichts mehr stimmt.
    Wie schnell schreit ihr dann alle "In Wikipedia steht ja eh nur Müll"?
    Die englische WP kann auf eine ganz andere Personaldecke zurückgreifen, schließlich sprechen vmtl. über 1 Milliarde Menschen Englisch, dagegen nur rund 200 Millionen Deutsch.

  3. #22
    Mitglied Avatar von Juuichi
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Relevanzkriterien braucht man unbedingt.
    Bestreitet so auch keiner, nur die deutsche wikipedia übertreibt es da einfach bis ins lächerliche. Beispiele kannst du ja schon hier im thread lesen, ein bisschen zeit bei der suchmaschine deiner wahl wird dir hunderte weitere liefern.

  4. #23
    Mitglied Avatar von GamerTLG
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von Fyad Beitrag anzeigen
    Die englische WP kann auf eine ganz andere Personaldecke zurückgreifen, schließlich sprechen vmtl. über 1 Milliarde Menschen Englisch, dagegen nur rund 200 Millionen Deutsch.

    Die englische Wiki hat auch zig tausend oder millionen mehr Artikel...

    Nehmen wir mal ein kleines Beispiel von mir selbst.

    Irgendwann letztes Jahr schrieb ich einen kleinen Artikel in der EN über ein japanisches Playstation 2 Spiel das auch nur in Japan herauskam.

    http://en.wikipedia.org/wiki/ADK_Tamashii

    Als Quelle benutzte ich mein eigenes Original des Spiels.

    Nun versuch mal diesen Artikel in deutsch auf der DE Wikipedia zu veröffentlichen.

    Ich sag nur mal " So ein Spiel ist nicht relevant" ..gelle?


    Und darum schreib ich auch wennschon dann nur auf der En.


    Oder 2tes beispiel mit nem ausfürhlicherem Artikel von mir..diesmal ein Spiel welches in den USA und auch Deutschland erschien.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Aliens_...or:_Extinction


    Na? Warum gibts da wohl keinen deutschen beitrag zu während es sogar schwedische und italienische artikel gibt?

  5. #24
    Mitglied Avatar von Dr_strg_c_KTzG
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von meranti Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wikipedia lesen ist wie House M.D. auf deutsch zu gucken. Wer das Original kennt schüttelt nur den Kopf über den kaputtsynchronisierten Müll.
    Dazu ein passendes Zitat:
    Ich halte nicht viel von den Puristen, die Filme nur im Original achten - cineastischer Snobismus.
    http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=47919&p3

    Ich finde diese selbstdarstellenden Leute auch immer sehr bemitleidenswert, die überall groß und breit erzählen und hervorheben müssen, dass sie die Serien ja nur in der Originalsprache schauen. Leider merken diese Leute selbst nicht, wie lächerlich sie sich immer durch diese Profilierungsversuche machen.

  6. #25
    Mitglied Avatar von Farzi
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von Fyad Beitrag anzeigen
    Sicher ist es so, dass der Umgangston viel zu rauh ist...
    Der umgangston wär ja egal, wenn das Gelaber nicht immer wieder tatsächlich zu Löschungen und Reverts führen würde. Die Trolle zu ignorieren, kann man dem User noch beibringen. Aber dass man weitermachen soll, nachdem man gemerkt hat, dass diese Trolle faktisch die Macht über die Inhalte haben, ist schwer zu vermitteln.

    Zitat Zitat von Fyad Beitrag anzeigen
    ...und speziell die gesichteten Versionen halte ich für einen der größten Fehler der Wikipedia-Geschichte...
    Die Idee hinter den gesichteten artikeln ist nicht schlecht. Aber man sollte standardmäßig die neuste Version zeigen und wenn vorhanden, auf eine gesichtete Version hinweisen. Im Normalfall ist die neuste Version auch die für den Leser beste.

    Zitat Zitat von Fyad Beitrag anzeigen
    Relevanzkriterien braucht man unbedingt.
    OK, man hat immer irgendwie Relevanzkriterien. Am untersten Anforderungsende liegt wohl die, dass SPAM gelöscht wird. Kritisiert wird eigendlich auch bei eher absolut klingenden Abschaffungsforderungen dennoch stets nur der Grad der Reglementierung.
    Ich glaube, da ist die englische Wikipedia wirklich weniger kleinbürgerlich bürokratisch und somit besser aufgestellt.

    Zitat Zitat von Fyad Beitrag anzeigen
    Wenn jeder Karnickelzüchterverein einen Artikel hätte, wer überprüft die dann?
    Who the fuck cares! Wer überprüft denn die Fachartikel, für die es nur wenige... ups, stimmt ja: Gerade Fachautoren beschweren sich ständig darüber, dass ihre Artikel und Änderungen ständig gelöscht/reverted werden.
    Eine gewisses Restrisiko bezüglich des Wahrheitsgehalts jeglicher Information ist im realen Leben allgemein akzeptiert. Warum sollte dies bei Wikipedia-Artikeln anders sein. Man sollte nicht weiter den Fehler machen, die Usability dem Perfektionismus zu opfern.
    Übrigens: Wenn deutsche Muttersprachler lieber in der englischen Wikipedia suchen, weil sie in der deutschen eh nie was finden, ist das Content-Poisoning auf höchstem Niveau. Anspruchsvollerer Content kann oft nicht von jedem verifiziert werden, weil umfangreiches Fachwissen dafür eine Vorraussetzung ist. Je mehr Leute man aber vergrault, desto weniger Leute bekommen die Fehler überhaupt zu sehen. Und je schlechter das Image der Plattform wird, desto eher werden Leute mit viel Fachwissen und wenig Zeit abgeschreckt. Die, die am Ende bleiben sind normalerweise die Trolle und ein par Idealisten.

    Zitat Zitat von Fyad Beitrag anzeigen
    Wenn jetzt einer aus dem Nachbardorf kommt und etwas leicht falsches reinschreibt, der nächste verstärkt es bis irgendwann nichts mehr stimmt.
    Wie schnell schreit ihr dann alle "In Wikipedia steht ja eh nur Müll"?
    Edit-Wars sind leicht zu erkennen - auch automatisiert. Und zu solchen kommt es normalerweise, wenn jemand wirklich hartnäckig Bullshit schreibt, mit dem andere nicht einverstanden sind. Aber klar: Infos, die niemand anzweifelt bleiben logischerweise drinn.
    Übrigends gilt für sehr sehr viele Themen, dass sie nur von wenigen wirklich ad-hoc prüfbar sind. Das Argument der Fehlinformation könnte im Zweifel also gegen jedes Thema angewandt werden, das nicht zur Allgemeinbildung gehört. Auch mit Quellen wird das übrigends nicht besser. Es gibt ne Menge Sites und Bücher, in denen pseudowissenschaftlicher Bullshit steht.
    Aber bedenk da mal folgendes: Wenn man von vornherein mit der Relevanzkeule rechnet, wird man sich auch nicht die Mühe machen, Fehler zu beheben oder gar stundenlang zu recherchieren, um einen Artikel mit Zusatzinfos und Quellen aufzuwerten.

    Zitat Zitat von Fyad Beitrag anzeigen
    Die englische WP kann auf eine ganz andere Personaldecke zurückgreifen, schließlich sprechen vmtl. über 1 Milliarde Menschen Englisch, dagegen nur rund 200 Millionen Deutsch.
    Das dürfte die Ursache dafür sein, wieso die Relevanztrolle in DE die Macht an sich reißen konnten. Aber ansonsten würden die deutschsprachigen Nutzer der englischen Wikipedia sicher reichen, um die deutsche Wikipedia zu pflegen. Also wenn man sie denn ließe...


    P.S.: Ich bin offensichtlich Inklusionist. Ich habe davon gehört, dass Exklusionisten und Inklusionisten bei den Relevanzkriterien grundsätzlich nicht auf einen Nenner kommen können

  7. #26
    Mitglied Avatar von HouseKatZe
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Interview mit einem Wikipedia Admin im Chaosradio:

    http://chaosradio.ccc.de/cr151.html

    Die Wikipedia-Debatte
    Chaosradio live auf Fritz

    Die Wikipedia ist das Lexikon des Internets. In den letzten Wochen kam es in der Netzwelt jedoch zu heftigen, teils sehr emotionalen Debatten über die Kriterien und Methoden, nach denen in der deutschen Wikipedia Artikel für aufnahmewürdig befunden werden. Im Chaosradio zu Gast ist Sargoth, ein aktiver Wikipedia-Admin, um mit uns über das Selbstverständnis der Wikipedia, die Probleme bei der Verwaltung des Weltwissens und die Zukunft des Projekts zu sprechen. Wir wollen aber nicht nur über Inkludisten und Exkludisten reden, sondern auch darüber, welche Erfahrungen unsere Hörer mit der Wikipedia haben und was sie von ihrem Internet-Lexikon erwarten.

  8. #27
    Mitglied Avatar von GamerTLG
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von Dr_strg_c_KTzG Beitrag anzeigen
    Dazu ein passendes Zitat:

    http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=47919&p3

    Ich finde diese selbstdarstellenden Leute auch immer sehr bemitleidenswert, die überall groß und breit erzählen und hervorheben müssen, dass sie die Serien ja nur in der Originalsprache schauen. Leider merken diese Leute selbst nicht, wie lächerlich sie sich immer durch diese Profilierungsversuche machen.

    Das hat nichts mit Profilierung zu tun sondern mit eigenem Geschmack.

  9. #28
    Mitglied Avatar von meranti
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von Dr_strg_c_KTzG Beitrag anzeigen
    Dazu ein passendes Zitat:

    http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=47919&p3

    Ich finde diese selbstdarstellenden Leute auch immer sehr bemitleidenswert, die überall groß und breit erzählen und hervorheben müssen, dass sie die Serien ja nur in der Originalsprache schauen. Leider merken diese Leute selbst nicht, wie lächerlich sie sich immer durch diese Profilierungsversuche machen.

    Nett, dass du meinen Post als Aufforderung betrachtest, mich hier persönlich anzugreifen. Ich habe vor ein paar Wochen zufällig eine Folge House M.D. im TV gesehen, als ich meine Mutter besuchte. Ich habe vor einigen Jahren angefangen, Serien im Original runterzuladen und zu sehen, um mein Englisch zu verbessern, nicht, weil ich ein "Purist" bin. Vor wenigen Wochen ist mir zum ersten Mal der Unterschied aufgefallen zwischen Original und synchronisierter Version, und ich war schockiert. Das war einfach nicht Dr. House, das war ein Zombie. Ich kannte ihn ausschliesslich mit seiner eigenen Stimme, mit seiner eigenen Art und Weise, zu betonen, mit seinem Sprechtempo.


    Jeder soll seine Filme so sehen, wie es ihm gefällt. Leider gibt einem das deutsche Fernsehen keine Möglichkeit, selbst zu wählen; die deutschen Versionen werden einem aufgedrängt. Man gewöhnt sich daran und für die meisten ist das in Ordnung.


    Was du mit Profilierung meinst, leuchtet mir gerade nicht ein. Jeder lernt Englisch in der Schule, das sollte nichts sein, womit man sich profilieren kann. In den meisten Teilen der Welt werden Filme im englischen Original mit Untertiteln gezeigt, nur in Deutschland herrscht ein Synchronisationswahn. Filme in synchronisierter Form zu sehen ist die Ausnahme. Man könnte jetzt fies sein und sagen, die Deutschen wollten sich damit profilieren, jeden Film zu übersetzen, weil die deutsche Sprache so toll ist. Das sage ich aber nicht. Den Schauspielern Respekt zu zollen und ihnen ihre Stimmen zu lassen wäre allerdings ein weltoffener Zug. Hier macht man sie zu Pantomimen, zu denen jemand anderes spricht. Hier scheint man der Ansicht zu sein, Schauspielerei bestände nur aus Mimik und Bewegung und die Stimme sei ersetzbar. Warum spielen deutsche Schauspieler nicht einfach amerikanische Filem nach?


    genug dazu, hier noch ein passendes Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=NcV-S...eature=related


    "macht Michael Jackson zu Hans im Glück" yeah...nicht mal ein Lied traut man dem Deutschen auf Englisch zu.

  10. #29
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von meranti Beitrag anzeigen
    Was du mit Profilierung meinst, leuchtet mir gerade nicht ein. Jeder lernt Englisch in der Schule, das sollte nichts sein, womit man sich profilieren kann. In den meisten Teilen der Welt werden Filme im englischen Original mit Untertiteln gezeigt, nur in Deutschland herrscht ein Synchronisationswahn. Filme in synchronisierter Form zu sehen ist die Ausnahme. Man könnte jetzt fies sein und sagen, die Deutschen wollten sich damit profilieren, jeden Film zu übersetzen, weil die deutsche Sprache so toll ist. Das sage ich aber nicht. Den Schauspielern Respekt zu zollen und ihnen ihre Stimmen zu lassen wäre allerdings ein weltoffener Zug. Hier macht man sie zu Pantomimen, zu denen jemand anderes spricht. Hier scheint man der Ansicht zu sein, Schauspielerei bestände nur aus Mimik und Bewegung und die Stimme sei ersetzbar. Warum spielen deutsche Schauspieler nicht einfach amerikanische Filem nach?
    Dem ersten Teil kann ich zustimmen, dem 2. nicht.
    Es gibt sicher sehr viele Leute im deutschsprachigen Raum, die Filmen im englischen Originalton nicht folgen können.
    Sieht man sich aber das Bandbreitenverhältnis von Ton und Bild an, wäre es problemlos möglich, beide Audiospuren zu übertragen. Sky macht das sogar so...

  11. #30
    Mitglied Avatar von kaulquappchen
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von BudFudlecker Beitrag anzeigen
    oder der Editiervorgang ist ihnen zu kompliziert

    Einige wenige belesen sich über die Möglichkeiten, mitzuwirken und editieren irgendwann ihren ersten Artikel. Dann kommt eine Meldung: "...muss erst noch gesichtet werden". Und zwei Minuten später sehen sie, dass ihr Edit abgelehnt wurde. Von dem 0,1% der Besucher, die diesen Schritt gegangen sind werden also 99,999% direkt vor den Kopf gestossen und denken sich: Dann halt nicht.
    Halte ich ehrlich gesagt für einen der Hauptgründe. Dümmliche Beleidigungen durch Borniertheit können auch dazu gehören. Es gibt erfahrende Benutzer die der Meinung sind das ein Neuling, der aktuelle Studien zitiert, nichts zu sagen hat.

  12. #31
    Mitglied Avatar von slayer38
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    @meranti

    Also ich mag unsere lange Tradition der Synchronisation. Sie bietet uns einen hohen Komfort.

    Muss allerdings recht geben, dass bei Produktionen mit geringem Budget meist nicht so viel Aufwand in die Synchro gesteckt wird. (Oftmals bei Serien und Spielen)

    Es ist alles Geschmackssache. Ich persönlich finde es lästig Originalton mit Untertiteln zu folgen. Dauernd starrt man nur auf die Untertitel und nicht aufs Geschehen. Und ohne Untertitel ist es sehr schwer zu folgen. Zu schnell, zu stark nüschelnd. Besonders das amerikanische Englisch.

    Desweiteren mag ich die Standardstimmen vieler Schauspieler. Bspw. (um ein paar zu nennen) möchte ich Bruce Willis, Robert DeNiro, Michael Douglas, Joe Pesci gar nicht im O-ton hören. Die deutschen Sprecher sind da einfach genial besetzt. Allerdings ist auch das wieder Geschmackssache.

    Ich kann auch nicht verstehen, warum die Amerikaner Dubbings so verabscheuen. Dadurch verschließen sie sich einer Menge ausländischer Produktionen. Auch aus dem asiatischen Raum.

    Ich glaube auch, dass durch Synchronisation in gewissem Maße unsere Muttersprache für die Zukunft erhalten wird. Obwohl das für mich nervige Denglisch in den letzten Jahren arg zugenommen hat.

    Ps. Was andere Sprachen angeht sind wir eigentlich sehr aufgeschlossen. Ein Bspw. (Gut es ist Youtube also Kiddy / Troll Gebiet aber egal). Ich hab schon oftmals Kommentare erhalten, was mir einfällt Sachen auf deutsch einzustellen die da bspw. waren.

    • Why you ignorant fools can't learn englisch?
    • English Motherfucker, do you speak it? (Pulp Fiction Anspielung ich weiß)

    Aber auch härtere Sachen wie:
    • Fuck Nazi Language
    • The world don't want to hear your german shit.

    Oder:
    • LoL sounds funny in france. (von einem US Nutzer)

    Meistens kamen solche Bemerkungen von Nutzern aus Frankreich, USA, England, Polen, Schweden, Norwegen.

    Zu der Wikipedia Geschichte. Auch ich lese Artikel lieber im englischen. Vorausgesetzt die Artikel sind umfangreicher. Aber wie gesagt. Artikel lesen und Filme schauen ist nicht ein und das selbe. Bei den Texten kann man sich schön Zeit nehmen.

    Die meisten können dem schnellen Englisch beim hören einfach nicht folgen. Und nicht jeder hatte Englisch in der Schule, geschweige denn beherrscht es nach Jahren noch souverän.

    MfG Slayer38
    Geändert von slayer38 (02. 04. 2011 um 13:15 Uhr)

  13. #32
    Mitglied Avatar von GamerTLG
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Deutsch ist nur ein Relikt der Vergangenheit. Weshalb noch verschiedene Sprachen sprechen wenn man sich doch weltweit in englisch unterhalten kann.

    Verschiedene Sprachen behindern uns doch eigentlich nur. Durch sie wissen wir nicht was uns der Türke von nebenan manchmal an den Kopf schmeißt, wir haben Probleme wenn wir im Urlaub sind und uns nicht vernünftig verständigen können, tausende Medien (Bücher, Filme, Spiele) verstehen wir nicht weil es sie nur in den jeweiligen Landessprachen gibt.

    Gulli ist auch so ziemlich die einzige webseite auf der ich überhaupt noch in deutsch lese und schreibe neben ebay.de und spiegelonline

    Aber warscheinlich scheiden sich da total die Geister... ich denke und hoffe jedenfalls das die gmeinsame englische Sprache weiter an Bedeutung gewinnt und es irgendwann mal zur normalität für uns alle wird sie zu beherrschen

  14. #33
    Mitglied Avatar von slayer38
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    @GamerTLG

    Glaube ich kaum dass dies jemals geschehen wird. Viele Völker sind unheimlich stolz auf ihre Muttersprache. Bestes Bsp. Frankreich. Da gibts so einen Quatsch wie Fränzglich (Denglisch) nicht. Die hüten ihre Sprache wie ihren Augapfel. Und das ist auch gut so.

    Und Englisch ist in allem relativ simpel gestrickt. Daher auch massentauglich.

    Ach ja ich glaub Mandarin ist die meist gesprochene Sprache der Welt. Nach deiner Logik müsste die Welt auf Mandarin umsteigen. Ziemlich langweilig und traurig wenn die Welt nur noch eine Sprache hätte.

    Vielfältigkeit ist doch viel besser.

    MfG Slayer38

  15. #34
    Mitglied Avatar von GamerTLG
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von slayer38 Beitrag anzeigen


    Vielfältigkeit ist doch viel besser.

    MfG Slayer38
    sieht man ja bei der wiki

  16. #35
    Mitglied Avatar von Juuichi
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von GamerTLG Beitrag anzeigen
    Deutsch ist nur ein Relikt der Vergangenheit. Weshalb noch verschiedene Sprachen sprechen wenn man sich doch weltweit in englisch unterhalten kann.
    Ich stimme dir da teilweise zu, als Standardverkehrssprache wäre English tatsächlich sehr angebracht. Ich würde aber andere sprachen nicht missen wollen. Es gibt so viele schöne und interessante sprachen, selbst Deutsch ist zB (imo) für Poesie eine sehr geeignete Sprache.

    Ich kann auch nicht verstehen, warum die Amerikaner Dubbings so verabscheuen. Dadurch verschließen sie sich einer Menge ausländischer Produktionen. Auch aus dem asiatischen Raum.
    Kann jetzt schlecht für TV-Serien und Filme sprechen, aber zumindest im Anime-Bereich (was ja zum "asiatischen raum" gehören würde ) wird verdammt viel gedubbt - und leider meistens qualitativ irgendwo zwischen "schlecht" und "unerträglich". Da gibts sehr wenige ausnahmen bei denen die Synchro gut oder gar besser als im Original ist (zB Hellsing Ultimate). Gilt aber für deutsche dubs genauso.

  17. #36
    Mitglied Avatar von Caarcrinolas
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Dank Wikipedia Flame Wars, hat doch kein Neuling wirklich Lust für diesen Käse mehr

  18. #37
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Zitat Zitat von Dr_strg_c_KTzG Beitrag anzeigen
    Ich finde diese selbstdarstellenden Leute auch immer sehr bemitleidenswert, die überall groß und breit erzählen und hervorheben müssen, dass sie die Serien ja nur in der Originalsprache schauen. Leider merken diese Leute selbst nicht, wie lächerlich sie sich immer durch diese Profilierungsversuche machen.
    Lächerlich macht man sich damit höchstens bei neidischen Zeitgenossen, die nicht glauben können, dass man Filme auch im "Original" verstehen kann. In meinem Freundeskreis ist das selbstverständlich. Jedenfalls bei englischen Filmen sind wir alle fit.

    Zu einem Schauspieler gehört nicht nur sein Äusseres sondern auch seine Stimme. Irgendeine darübergelegte Stimme von einer Person, die man nie zu Gesicht bekommt macht vieles kaputt. Von dem, was bei der Übersetzung schon auf der Strecke bleibt brauchen wir garnicht erst zu reden.

    Bestes Beispiel und ganz aktuell: Der Film Jerusalema aus Südafrika, im Original ein sehr gutes Werk aber die deutsche Synchro hört sich an, als wäre sie von Kindern übersetzt und in irgendeinem Callcenter synchronisiert worden.

  19. #38
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Dabei haben wir in Deutschland sogar noch einen der höchsten Standards was Synchros angeht...da kommen nicht viele ran in dem Bereich....und ich hab keine Lust noch mal eben 5-25 Fremdsprachen zu lernen nur um Originalton zu haben.

    PS: Damit meine ich natürlich nicht die Filme von Dolph & Co

  20. #39
    Mitglied Avatar von Krystal
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    Standard Re: Wikipedia: Der Nachwuchs bleibt aus

    Eine 70-jährige Norwegerin hat mich mal augenzwinkernd gefragt ob wir Deutschen nicht lesen können. Filme gibt es für mich seit Jahren nur noch im O-Ton. Lieber einen kantonesischen Film ohne Untertitel als die eingekrautete Version. Wobei das dann schon hart an der Grenze zum Fanatismus ist

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