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  1. #1
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Nach der kürzlich erfolgten Abschaffung des Zugangserschwerungsgesetzes befürchten Bürgerrechts-Aktivisten, dass über einen Umweg doch noch Netzsperren in Deutschland - womöglich sogar in einer technisch noch bedenklicheren Form - eingeführt werden können. Anlass für diese Befürchtungen ist ein geleakter Entwurf für eine neue Version des Glücksspielstaatsvertrages.

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  2. #2
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Bis vor 4 Minuten fand ich den CCC noch sympatisch, aber das grenzt ja schon an Paranoia.
    "Wir erleben hier einen weiteren Versuch, eine Zensurinfrastruktur in Deutschland aufzubauen. Diesmal kommt er unter dem Deckmäntelchen der Prävention von Glücksspielsucht, wahrscheinlicher ist jedoch die Furcht vor Steuereinnahmeverlusten durch ausländische Glücksspielseiten"
    Niemand beschwert sich, wenn der Zoll vorm Aldi um die Ecke den vietnamesischen Zigarettendealer festnimmt, weil er nicht nur keine Tabaksteuer abführt, sondern weil er Mitbürger der Gefahr von gestrecktem Tabak mit Stoffen wie Bleiacetat etc. aussetzt.
    Wenn aber jemand im Internet möglicherweise Leute aufs Kreuz legen will, indem er sich durch Glücksspiel bereichert (dessen Software in keinster Weise geprüft wurde), dann darf dagegen nicht vorgegangen werden -.-
    Ich bin mir nicht sicher, ob ausländische Provider beim Thema illegalem Glücksspiel genauso sensible sind, wie bei Kinderpornografie und anstandslos alle Inhalte löschen.
    Aber hey, lieber machen wir nichts, als das wir was sperren....danke lieber CCC du bist mein Messias

  3. #3
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von vinnje Beitrag anzeigen
    danke lieber CCC du bist mein Messias
    Und damit hast du recht. Gäbe es den CCC nicht hätten wir weit größere "Probleme".
    Und die Netzsperren nun über Länderebene wegen Glücksspielen einzuführen ist sowas von erbärmlich von der Regierung. Wie soll man einer solchen Regierung eigentlich nich ernsthaft was abkaufen?

  4. #4
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von vinnje
    Bis vor 4 Minuten fand ich den CCC noch sympatisch, aber das grenzt ja schon an Paranoia.
    zuerst wird gefordert, websperren für kinderpornografische darstellungen einzuführen. die politik lässt uns wissen, dass sie nur für kinderpornos gelten werden, keinesfalls werden sie ausgeweitet. nie und nimmer würde das passieren. jeder der soetwas mutmasst, ist paranoid.
    jetzt stehen websperren für illegale glücksspiele auf dem plan.
    jetzt frage ich dich, ist paranoia nicht berechtigt, wenn die politik beim thema websperren lügt und betrügt?

    die sollen einfach eine zweite operation mikdo beim glücksspiel machen.
    alle kreditkarten nach illegalem glücksspiel scannen. ein paar hunderttausend strafbefehle ausstellen und ein paar hundert mio für die staatskassa eintreiben.
    aber das macht die justiz jedoch nicht. wer genau überlegt, der wird auch wissen wieso.

    mfg
    chronoton

  5. #5
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    Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    @vinnje: Was du bedenken musst: gesperrt wird, was der Staat/das BKA sagen. Ob das nun wirklich illegales Glücksspiel ist, wissen nur diejenigen, die es auf die Liste setzen. Für viele Netzsperren-Gegner ist nicht die Sperrung illegaler und unethischer Inhalte das Problem, sondern, dass unmöglich zu kontrollieren ist, was warum gesperrt wird. Somit gibt man anderen eine erhebliche Macht darüber, was man sich anschaut, und muss ihnen soweit vertrauen, dass man davon ausgeht, dass sie diese Macht verantwortlich nutzen. Die jetztigen Verantwortlichen und alle, die in Zukunft noch kommen. Können wir das? Die Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Aber man sollte darüber nachdenken, bevor man die Sperren mit der Begründung gutheißt, dass ja nur illegales gefährliches Zeug gesperrt wird.

    @Chronoton: Das stimmt doch gar nicht. Sperren illegaler Glücksspiel-Angebote sind schon seit mindestens 2009 im Gespräch. Nur dachten irgendwie (fast) alle, dass sich die erledigt hätten, nachdem das selbe Mittel anderenorts (Zugangserschwerungsgesetz) so schlecht wegkam.

  6. #6
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von Annika_Kremer
    @Chronoton: Das stimmt doch gar nicht. Sperren illegaler Glücksspiel-Angebote sind schon seit mindestens 2009 im Gespräch. Nur dachten irgendwie (fast) alle, dass sich die erledigt hätten, nachdem das selbe Mittel anderenorts (Zugangserschwerungsgesetz) so schlecht wegkam.
    nope, wenn soetwas geäußert wurde, dann nur hinter vorgehaltener hand, oder es waren lobbyisten. damit konnte die politik das märchen von den websperren glaubwürdiger verteten. ich kenne keine einzige aussage eines bekannten politikers, der dies (offiziell) schon vorher gefordert hat. ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (11. 04. 2011 um 18:07 Uhr)

  7. #7
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    Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, mich an sowas zu erinnern. Ich schaue später mal, ob ich was finde.

  8. #8
    Mitglied Avatar von Shadow27374
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von vinnje Beitrag anzeigen
    Wenn aber jemand im Internet möglicherweise Leute aufs Kreuz legen will, indem er sich durch Glücksspiel bereichert (dessen Software in keinster Weise geprüft wurde), dann darf dagegen nicht vorgegangen werden -.-
    Ich bin mir nicht sicher, ob ausländische Provider beim Thema illegalem Glücksspiel genauso sensible sind, wie bei Kinderpornografie und anstandslos alle Inhalte löschen.
    Genau das ist der Grund weshalb die Politik nun die Glücksspielschiene fahren will. Wegen Leuten wie dir die einfach nicht verstehen das Zensur keine Lösung ist.

    Es wird wieder tausende Menschen geben die bei diesem Thema einen Schlüsselreiz haben und nach Zensur schreien damit etwas dagegen getan wird. Klappt dies auch nicht haben wir in zwei Jahren eine Diskussion über Websperren aufgrund von "Killerspielen" oder irgendwas anderes. Wieder werden andere Menschen aufspringen und die Zensur fordern.
    Bei irgendeinem Thema sind dann genug Menschen für die Sperren und das Gesetz kann umgesetzt werden.

    Ist das geschehen werden die vorherigen Zensurthemen klammheimlich mit aufgenommen. So das am Ende alles zensiert ist was nicht dem Glauben unserer Politiker entspricht die an der Macht sind.
    Sollte dann jemand etwas aufdecken was beispielsweise die CDU fordert oder getan hat wird eben die Webseite dieses Informanten gesperrt.


    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, mich an sowas zu erinnern. Ich schaue später mal, ob ich was finde.
    Soweit ich mich erinnere war sogar Frau Von der Leyen gegen eine Zensur von Online-Casinos. Ganz einfach aus dem Grund das ihr Halbbruder Betreiber eines solchen ist.

  9. #9
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von vinnje Beitrag anzeigen
    Bis vor 4 Minuten fand ich den CCC noch sympatisch, aber das grenzt ja schon an Paranoia.

    Niemand beschwert sich, wenn der Zoll vorm Aldi um die Ecke den vietnamesischen Zigarettendealer festnimmt, weil er nicht nur keine Tabaksteuer abführt, sondern weil er Mitbürger der Gefahr von gestrecktem Tabak mit Stoffen wie Bleiacetat etc. aussetzt.
    Wenn aber jemand im Internet möglicherweise Leute aufs Kreuz legen will, indem er sich durch Glücksspiel bereichert (dessen Software in keinster Weise geprüft wurde), dann darf dagegen nicht vorgegangen werden
    Bis vor 4 Minuten fand ich dich noch sympathisch. Aber das grenzt ja schon an Paranoia. Wieso sollte der vietnamesische Zigarettenhändler oder der Glückspielbetreiber sich an irgendwem bereichern wollen?
    Und wieso müsste ein mündiger Bürger davor geschützt werden? Ich muss weder Kamelmistzigaretten kaufen, noch muss ich online meine Kohle verzocken.

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Das stimmt doch gar nicht. Sperren illegaler Glücksspiel-Angebote sind schon seit mindestens 2009 im Gespräch.
    Das stimmt doch gar nicht. Naja, natürlich stimmt das - aber die Sperren sind ja anscheinend relativ schnell von unserer Zensursula abgebügelt worden.

    In den letzten Jahren ist das Unternehmen nach diversen Umstrukturierungen verstärkt in einem neuen Bereich tätig geworden, dem Online-Glücksspiel. MTG erwarb Beteiligungen unter anderem an Bet24.com, einem maltesischen Online-Glücksspielanbieter, der seine Seriösität auf seiner Webseite mit Hinweis auf MTG als Mehrheitseigner unterstreicht, Schon 1997 hatte MTG gemeinsam mit mit Cherryföretagen und Pontus Lindwall das Joint Venture Net Entertainment gegründet, das Software für Online-Casinos entwickelt, deren Lizenzgebühren sich nach den Einnahmen der sie einsetzenden Casinos richten.

    Herr Albrecht und MTG haben also ein Interesse an möglichst vielen Online-Glücksspielern, egal woher sie stammen, solange sie das Geld in Online-Casinos lassen, die indirekt zu MTG gehören oder die Software von Net Entertainment einsetzen. Es ist also für Herrn Albrecht und MTG von Interesse, dass auch den Spielern aus Deutschland weiterhin ein ungehinderter Zugang zu den Online-Casinos an denen MTG beteiligt ist, möglich ist, auch wenn solche Angebote hierzulande nicht zulässig sind und die juristische Seite der Nutzung solcher Angebote schon einige Anwälte und Gerichte beschäftigt hat.

    Als nun die hessische Landesregierung und die Staatliche Bayrische Lotterieverwaltung die Provider auf freiwillige Zugangssperren zu den Online Casinos drängten, um damit die deutschen Nutzer auch von den Online-Casinos von Herrn Albrecht fernzuhalten, hat dieser diskret aber erfolgreich seine Schwester, die deutsche Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, gegen das Vorhaben intervenieren lassen.
    http://www.boocompany.com/index.cfm/...tory/id/15790/

  10. #10
    Mitglied Avatar von MrDraco
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Hallo Slippyer Slope.
    Wie dreist kann man eigentlich sein,
    etwas zu fordern, was VON ALLEN trotz einem "ehrbaren Grund" abgeklatscht wurde,
    dann das selbe für den letzten Dreck zu fordern.

    Zitat Zitat von Chronoton Beitrag anzeigen
    zuerst wird gefordert, websperren für kinderpornografische darstellungen einzuführen. die politik lässt uns wissen, dass sie nur für kinderpornos gelten werden, keinesfalls werden sie ausgeweitet. nie und nimmer würde das passieren. jeder der soetwas mutmasst, ist paranoid.
    jetzt stehen websperren für illegale glücksspiele auf dem plan.
    jetzt frage ich dich, ist paranoia nicht berechtigt, wenn die politik beim thema websperren lügt und betrügt?
    Sicher dass das Para ist?
    Ich denke einfach: ich und viele andere(auch du?) haben Recht gehabt mit der Erwartung dass die selbe Scheiße halt mit einem anderen Namen wiederkommt.

    @vinnje:Polizeiarbeit.Schonmal gehört?
    Wer Glücksspielt ist selbst schuld.
    Wers im Internet ohne irgendeine Kontrollmöglichkeit
    oder sonst irgendeine Möglichkeit an sein Geld zu kommen macht...
    Da hast du in jedem Hinterzimmer bessere Chancen was zu gewinnen.

  11. #11
    Gesperrt Avatar von Knoedelkopf
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Habe ich das richtig verstanden, dass bei dieser Methode trotzdem ein VPN mit ausländischen IPs den Zugriff auf zensierte Seiten freigibt?

  12. #12
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Der nächste Versuch - und es war abzusehen. Soweit ich mich entsinne stand das auch mal irgendwann zur Debatte, wurde aber schnell weggewischt und die Sperren sollten nur noch für Kipo gelten - vordergründig. Wäre die Sperrinfrastruktur schon da hätte man einfach nur 2 oder 3 Sätze im Gesetz ändern müssen und es wäre beliebig erweiterbar gewesen.
    Und es gibt ja auch noch mehr Wege als Sperren - ach halt, andere Methoden (wie zum Beispiel Schulung von Medienbewusstsein bei Erwachsenen, "Internetführerschein", etc) für jeden kosten. Und sperren ist so schön einfach. Ich hoffe nur, die bleiben bei der DNS-Sperre, DPI gefällt mir ja mal garnicht. Aber wie sagte der Uhl von der CDU mal? "Von China lernen"

  13. #13
    Mitglied Avatar von Rowlf
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Bei den Kinderpornos war die Alternative "Löschen statt sperren" sinnvoll und zielführend, zumal das Material in allen Ländern verboten und der Besitz illegal ist.
    Hier liegt die Sache aber etwas anders, da das Angebot im Ursprungsland zumeist legal ist, und es allein um einzelstaatliche Interessen geht (auch finanzielle), das Verbot von Angebot und Nachfrage zu "regeln".
    So lapidar das beim Glücksspiel auch anmutet, gibt es andere Beispiele wie den Vertrieb gefälschter Medikamente mit ganz anderen Auswirkungen.

    Will meinen: weder paranoid Zensur rufen und völlige Freiheit fordern, als auch alles überregulieren oder sperren wollen wird nicht funktionieren. Es muß ein sauberer Mittelweg gefunden werden. Nur sehe ich dazu bisher keine guten Ansätze, obwohl das Thema schon recht alt ist.
    Man muß dem Staat auch zubillligen, die ihm übertragenen Aufgaben, u.a. Gesetze durchzusetzen, wahrzunehmen.

  14. #14
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von Rowlf
    Will meinen: weder paranoid Zensur rufen und völlige Freiheit fordern, als auch alles überregulieren oder sperren wollen wird nicht funktionieren.
    haben die behörden jemals kreditkartendaten nach illegalem glücksspiel gescannt, so wie sie es schon bei kinderpornos gemacht haben? haben sie die kreditkarteninstitute jemals verpflichtet diese anbieter zu sperren? haben die jemals zb die macher von bwin verhaftet, obwohl die sich oftmals in deutschland aufgehalten haben? NEIN. die haben sich noch nie ernsthaft darum gekümmert. jetzt müssen aber plötzlich websperren her. die sperren kann wieder jeder idiot umgehen. der einzig wirksame weg wäre das unterbinden des geldflusses. aber dies zu erkennen sind sie anscheinend zu blöde. soll man also politikern vertrauen, die zu blöde sind, auf offensichtliche wirksame methoden zu verzichten und stattdessen unwirksame methoden zu forcieren? oder sind sie gar nicht blöde, weil sie etwas anderes im schilde führen?
    was bleibt? sie sie entweder lügner und betrüger, oder grenzdebil.

    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (11. 04. 2011 um 20:33 Uhr)

  15. #15
    Mitglied Avatar von Rowlf
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von Chronoton Beitrag anzeigen
    haben die behörden jemals kreditkartendaten nach illegalem glücksspiel gescannt, so wie sie es schon bei kinderpornos gemacht haben? haben sie die kreditkarteninstitute jemals verpflichtet diese anbieter zu sperren? haben die jemals zb die macher von bwin verhaftet, obwohl die sich oftmals in deutschland aufgehalten haben? NEIN. die haben sich noch nie ernsthaft darum gekümmert. jetzt müssen aber plötzlich websperren her. die sperren kann wieder jeder idiot umgehen. der einzig wirksame weg wäre das unterbinden des geldflusses. aber dies zu erkennen sind sie anscheinend zu blöde.

    mfg
    chronoton
    Es geht hier um die Unterbindung des Angebots, nicht um die Verfolgung der Nutzer. Das finde ich allein daran positiv - nicht falsch verstehen, ich bin wirklich nicht für Sperren - so eine Geschichte wie bei Bockwurst will doch wirklich niemand haben, also hier Kinder zu verfolgen, die sich um ein paar Euros abzocken lassen. (oder nimm Filesharing als Bsp)

    Die Kreditkartengeschichte ist nebenbei grundsätzlich sehr problematisch, da nur Belastungen in's Raster geraten und nicht Gegenbuchungen, Mißbrauchsfälle der Karten also erstmal enthalten sind. Das war bei den KiPos mal richtig schlecht angegangen, aber der Zweck heiligt ja die Mittel, so wie jetzt hier lieber die Kartenumsätze filzen. Besser ist das auch nicht...

  16. #16
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von Rowlf
    Es geht hier um die Unterbindung des Angebots, nicht um die Verfolgung der Nutzer.
    ich hab doch schon genau ausgeführt, was das angebot signifikant vermindern würde. websperren tun das sicherlich nicht. wieso forcieren sie ein system, dass wenig erfolg bringt?

    kleiner tipp an die zockanbieter:
    einfach mit dem einen oder anderen vpn anbieter eine kooperation eingehen. davon profitieren beide.
    die kreditkarternunternehmen können weiter umsatz machen. die glücksspielanbieter und die vpn anbieter auch. die politik sowieso, denn die stehen dann als macher da. alle sind glücklich.

    mfg
    chronoton
    Geändert von Chronoton (11. 04. 2011 um 20:59 Uhr)

  17. #17
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Ich persönlich glaube nicht, dass eine Zensurinfrastruktur geschaffen werden soll. Was mich stört ist, dass alles im Hinterzimmer ausdiskutiert wird.
    Anders als Kipo kann man diese Glücksspiele wohl kaum löschen, da sie in ihre jeweiligen Ländern legal sind (Während Kipo allgemeine geächtet wird). Daher wäre die Netzsperre höchstens dann tragbar, wenn es eine transparente Liste der betroffenen Seiten gäbe. Öffentlich einsehbar und nachvollziehbar. Dass die Sperre natürlich unumgehbar sein sollte versteht sich von selbst.
    Allerdings ist kaum etwas über die Netzsperre im GüStV bekannt. Man weiß nur, dass es sie geben soll und, dass die Novellierung im Juni in Kraft tritt. Und das ist unter aller Sau.

  18. #18
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von Dieter85
    Dass die Sperre natürlich unumgehbar sein sollte versteht sich von selbst.
    wie soll das funktionieren?
    wer ein bisschen verstand hat umgeht solche sperren kostenlos, wer ein paar euro ausgeben will, der bekommt den "umgehservice" dann auch.
    wenn man da einigermassen effektiv sperren will, dann muss man SEHR tief in die bürgerrechte eingreifen.

    mfg
    chronoton

  19. #19
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Und deswegen war die Kipo sperre auch so lächerlich. Innerhalb von 20 Sekunden konnte diese durchbrochen werden. Zumal löschen natürlich die bessere Lösung ist.
    Ich bin kein Informatiker, aber ich bin mir sicher, dass eine relativ sichere Sperre geben könnte. Sie muss dabei nicht unknackbar sein. Das knacken muss sich einfach nur nicht lohnen.

  20. #20
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    Standard Re: Glücksspielstaatsvertrag: Doch noch Netzsperren in Deutschland?

    Zitat Zitat von GulliNews
    "Sogar die Grünen in Schleswig-Holstein würden den Entwurf für einen Glücksspielstaatsvertrag und damit Internetsperren unterstützen, erklärte Zabel. Die FDP sei gegen die Pläne. Auch der Chef der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt, Rainer Robra (CDU), habe angekündigt dafür zu sorgen, dass unerlaubte Glücksspielangebote von den Internetdiensten gesperrt würden", berichtet Golem.de.
    Ha', die Grünen ... kaum wittern sie wieder Macht, drehen sie die Fahnen nach der Macht, denn Machterhalt ist auch deren Ziel, denn seit 1998 sind sie nach ihrer Satzungsänderung "Etabliert"!

    @vinnje ... "die" machen schon eine Veranstaltung, in der es mal wieder um Cyberterrorismus geht ... DPI und deren mögliche Umsetzung mit CISCO ... ist keine Paranoia ...

    Ich habe das "Regionet" genannt ... natürlich werden "Die" sowas nicht machen ... "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!"

    Jupp, Shinichi0815 ... so sind sie ... und sie wollen nur noch unser bestes!
    ... unsere Freiheit ... datt Geld haben sie schon ...
    Geändert von Sempralon (11. 04. 2011 um 21:23 Uhr)

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