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19. 04. 2011, 17:15 #1Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Der Online-Storage-Dienst Dropbox, der von Unternehmen wie Privatpersonen häufig für Backups oder andere Daten verwendet wird, änderte am gestrigen Montag seine Nutzungsbedingungen. Dort heißt es nun, dass Dropbox im Falle einer Anfrage der US-Behörden die Daten seiner Nutzer entschlüsselt und weitergibt. Dies ist kein ungewöhnlicher Schritt: andere Unternehmen haben ähnliche Klauseln.
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19. 04. 2011, 17:22 #2user124deaktiviertes Benutzerkonto
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
grad heute morgen abgemeldet - nicht wegen dieser meldung sondern weil mir das konzept nicht passt.This email is a confirmation that you've deleted your Dropbox account. Your files are no longer on Dropbox, but we haven't removed them from your computers.
We're sad to see you go, but hope you'll come back in the future.
If you've got any feedback for us, please let us know at feedback@dropbox.com
Thanks,
- The Dropbox Team
jetzt teste ich hidrive an, 2€/monat, 20gb, unter anderem sshfs zugang, 30 tage test. wenn das mit z.b. encfs gut zusammenspielt mal weiter sehen.
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19. 04. 2011, 17:42 #3
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Da fühlt man sich als Benutzer solcher tollen neuen Cloud Dienste doch gleich viel sicherer. Wenn Staatsorgane nur mit richterlichem Beschluss drauf zugreifen können.
Ich werde meine Daten wohl weiterhin lokal gespeichert aufbewahren.
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19. 04. 2011, 17:52 #4
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
In Zeiten von Online-Durchsuchungen sind auch lokale Daten nicht sicher...
Für sowas sollte man sowieso noch eine eigene Verschlüsselung bspw. mit TrueCrypt nutzen.
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19. 04. 2011, 19:01 #5user124deaktiviertes Benutzerkonto
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
richterlicher beschluss hört sich toll an, realität ist das du wegen nichts eine hausdurchsuchung haben kannst - selbst schon erlebt.
der grund für online storage ist das ich nicht riskieren will montelang(!) keinen zugriff auf meine sourcecodes zu haben nur weil ein richterling meint wegen "internetkriminalität" einen beschluss, dessen begründung er nicht mal ansatzweise geprüft hat, durchzuwinken.
ich bin aus erfahrung der festen überzeugung das für sowas schon ein böses posting in einem forum wie diesem hier reicht.
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19. 04. 2011, 19:29 #6Mitglied
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Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
...oder kann Wuala nutzen.
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19. 04. 2011, 19:31 #7Mitglied
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Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Hallo,
es ist ja auch reichlich naiv zu glauben das Daten die man nicht Zuhause speichert, sicher sind.
Cloud ist sicher praktisch, aber auch nur eine weitere Möglichkeit für "Den Staat" leichter an die Benutzerdaten zu kommen mit wesentlich weniger Aufwand.
Das einzige was man als sicher erachten sollte, ist der Speicher den man physisch vor sich hat. Da zieh ich den Stecker und niemand externes hat da Zugriff, punkt.
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19. 04. 2011, 19:41 #8Bedenkenträger
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Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Wie gut dass dies meinen Monate alten TrueCrypt-Container in der Box nicht stört
Dieses Cloud-Gespeichere ist mir sowieso suspekt, ihr kennts ja bestimmt, gelangweilter Admin oder so und viele fremde Daten, das weckt Neugier.
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19. 04. 2011, 20:17 #9Mitglied
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Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Danke für die News

rechtzeitig noch die schlüsselddateien gelöscht
@Art4 täusche ich mich oder habe ich deinen Namen mal bei Blacknet gesehen ?
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19. 04. 2011, 20:58 #10
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
kann SugarSync empfehlen.. ich hab mir ausgiebig beide Dienste angeschaut und find SugarSync einfach besser.
aber hab da eh nur sourcecode oben, so als backup und damit ich von überall drauf zugreifen kann..
sensibles würde ich niemals in einer cloud speichern, nichtmal mit truecrypt..
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19. 04. 2011, 22:07 #11Mitglied
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Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Da gehts auch viel um Industriespionage bei den Amerikanern und man will verhindern das sich Leute gegen einen Polizeistaat wie er ja in den USA realität ist wehren.
Fazit: Dropbox löschen und hoffen das Amerika in zukunft einen besseren Presidenten wählt der schluss macht mit der unendlichen überwachung.
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20. 04. 2011, 02:19 #12
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20. 04. 2011, 06:34 #13Mitglied
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Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Zieh aber auch in Betracht, dass Gerichte überlastet sind und in recht hoher Anzahl auch Anträge abzeichnen, mit denen sie oft nicht vertraut sind, sondern im guten Glauben an die Antragsteller Zugriff gewähren. Sprich, Richter zeichnen nahezu ungelesen Anträge ab, damit es einfach schneller geht. Ist in Deutschland schon häufiger vorgekommen.
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20. 04. 2011, 06:57 #14
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Kaskaden können unter Umständen laut diverser Sicherheitsexperten die Verschlüsselung sogar schwächen. Eine einfache Verschlüsselung mit einem guten Passwort (und eventuell mit einer Schlüsseldatei) reicht aus.
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Ich werde weiterhin bei Dropbox bleiben. Wichtige Daten habe ich dort nur verschlüsselt liegen. Und den rest wie z. B. FreeOTFE können sie gerne haben.
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20. 04. 2011, 08:18 #15Mitglied
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20. 04. 2011, 08:18 #16Mitglied
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Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Das ist eine ziemlich ähnliche Formulierung wie sie gerne in totalitären Überwachungsstaaten benutzt wird/wurde. Am besten wir fangen damit bei ihm selbst an.Wer nichts unrechtes tut, habe nichts zu befürchten, betont beispielsweise Steve Kovach von der Website "Business Insider".
Wie wäre es mal Unschuldsvermutung!?, Hallo!?
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20. 04. 2011, 13:11 #17
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Ja so wünscht sich das Uncle Sam. Damit man zur Industriespionage nur noch nen Admin schmieren muss anstatt Telefone abzuhören... (Stichwort Echelon)
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20. 04. 2011, 14:21 #18
Re: Dropbox gibt Daten auf Richterbeschluss an die US-Behörden heraus
Wer garantiert dir das sie nicht deinen Key sniffen?
Wer wirklich wichtige Dinge in einer Cloud ablegen will muss auf externe Anwendungen zurückgreifen. Ob Truecrypt oder etwas anderes ist in erster Linie egal.
Das dadurch der Komfort gesenkt wird ist klar, aber anders geht es eben nicht.
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21. 04. 2011, 10:54 #19gulli v1.0
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