Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 22
  1. #1
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    4.840
    NewsPresso
    166 (Virtuose)
    Danksagungen
    36

    Standard Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Der ehemalige WikiLeaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg übt - zum wiederholten Mal - deutliche Kritik am Vorgehen des Whistleblowing-Projekts. Nachdem Berichte auftauchten, denen zufolge WikiLeaks-Mitarbeitern hohe Vertragsstrafen angedroht bekommen, sollten sie Geheimnisse ausplaudern, erklärte Domscheit-Berg, dies sei ein weiterer Beleg dafür, dass WikiLeaks intransparent agiere.

    zur News

  2. #2
    Mitglied Avatar von ScruffyKuraki
    Registriert seit
    Mar 2011
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    89
    Danksagungen
    1

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Da scheint wohl WikiLeaks Fassade zu bröckeln.

  3. #3
    Mitglied
    Registriert seit
    Oct 2010
    Beiträge
    228
    Danksagungen
    1

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Daniel Domscheit-Berg ist mir irgendwie total unsympathisch, auch wie er in seinem Buch die ganze Zeit über Assange herzieht.

    Wikileaks bleibt für mich Nummer 1.

    Wer weiß was Daniel Domscheit-Berg bei seinem Open Leaks macht.

  4. #4
    Mitglied Avatar von M_Weizenkeim
    Registriert seit
    Jul 2010
    Beiträge
    107
    Danksagungen
    0

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Ich sehe in den NDAs und den Vertragsstrafen den Versuch, Geheimnisse zu monopolisieren. Die Idee Whistleblowing zu kommerzialisieren ist zwar attraktiv, weil man mit Geld eine Organisation stärken kann, die ansonsten auf Spenden angewiesen ist. Es verträgt sich aber nicht mit dem Grundprinzip des Whistleblowing und beschädigt die Glaubwürdigkeit der Plattform, was ich sehr bedauere.

  5. #5
    Mitglied
    Registriert seit
    Oct 2010
    Beiträge
    228
    Danksagungen
    1

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Zitat Zitat von M_Weizenkeim Beitrag anzeigen
    Ich sehe in den NDAs und den Vertragsstrafen den Versuch, Geheimnisse zu monopolisieren. Die Idee Whistleblowing zu kommerzialisieren ist zwar attraktiv, weil man mit Geld eine Organisation stärken kann, die ansonsten auf Spenden angewiesen ist. Es verträgt sich aber nicht mit dem Grundprinzip des Whistleblowing und beschädigt die Glaubwürdigkeit der Plattform, was ich sehr bedauere.
    Wikileaks braucht das Geld halt für Server, Reisen usw
    anders wäre es nicht machbar

  6. #6
    Mitglied
    Registriert seit
    Nov 2010
    Beiträge
    1
    Danksagungen
    0

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Zitat Zitat von fabih1 Beitrag anzeigen
    Wikileaks braucht das Geld halt für Server, Reisen usw
    anders wäre es nicht machbar
    http://www.wau-holland-stiftung.de/f...ojekt04_de.pdf

    Spannende Lektüre. Wozu brauchte WL also grade Vertragsstrafen ausser für eine Kommerzialisierung?

    Klar, man baut einen wunderschönen Zirkularschluss daraus: WL wird kommerziell also gehen die Spenden zurück, ergo muss mehr kommerzialisiert werden?

  7. #7
    Gesperrt Avatar von simpliziss
    Registriert seit
    Feb 2008
    Ort
    hier seit 2004 ;)
    Beiträge
    16.995
    Danksagungen
    307

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Da geht es auch um viel Geld; also um Marktanteile, wenn sie auch eine idealistische Fahne vorantragen.

    Vielleicht wird ja Domscheit demnächst das erste Opfer der Vertragsklausel wenn auch ein Gericht den hohen Betrag nicht bestätigen dürfte.

    Ich schrieb bereits im anderen Thread:

    Zitat Zitat von simpliziss Beitrag anzeigen
    Man sollte auch nicht vergessen, daß WL von Untreue und Verrat lebt. Assange dürfte auch selbst ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Das führt dann dazu, daß er die Fäden von WL in der Hand behalten will, um nicht selbst Opfer von Untreue und Verrat zu werden.

    Was die Kritik an seinem "menschlichen" Verhalten betrifft, könnte ich jetzt viele wichtige Persönlichkeiten (auch Bundeskanzler ) aufzählen, die diesbezüglich ein sehr fragwürdiges Verhalten an den Tag gelegt haben.

  8. #8
    Mitglied Avatar von Farzi
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    1.245
    Danksagungen
    1

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Cäpt'n Obvious berichtet also nun der staunenden Öffentlichkeit, dass Wikileaks sich rechtlich gegen Maulwürfe und Saboteure abgesichert hat. Wow! Unbelievable! Wer hätte das gedacht.

    Wer würde je auf die Idee kommen, dass sich ein Geheimdienst, der anders als die Dienste anderer Länder, nicht einfach jeden nach Lust und Laune in KZs sperren oder umlegen kann, rechtlich gegen sowas absichert. Ist ja echt schwer zu fassen, wie unglaublich paranoid Leute sind, obwohl eine Weltmacht den ihrer Organisation will. Ja, da muss man echt erst mal drauf kommen. Ich komm einfach nicht drüber hinweg.


    Kann mal bitte jemand Domscheidberg einen guten Therapeuten empfehlen, damit der sein Ego nicht immer von Journalisten streicheln lassen muss...

  9. #9
    Mitglied

    (Threadstarter)

    Avatar von Annika_Kremer
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    4.840
    NewsPresso
    166 (Virtuose)
    Danksagungen
    36

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Bleibt bitte sachlich. Ihr dürft anderer Meinung sein als Herr Domscheit-Berg, aber das ist kein Grund, ihn zu beleidigen.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Farzi
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    1.245
    Danksagungen
    1

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Bleibt bitte sachlich. Ihr dürft anderer Meinung sein als Herr Domscheit-Berg, aber das ist kein Grund, ihn zu beleidigen.
    Also zumindest im Vergleich zu einer Argumentation, wo man den anderen einfach mal so beschuldigt, kleine Katzen zu quälen, sind wir doch geradezu vorbildlich sachlich...

  11. #11
    Mitglied

    (Threadstarter)

    Avatar von Annika_Kremer
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    4.840
    NewsPresso
    166 (Virtuose)
    Danksagungen
    36

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Hast du das Buch gelesen?

  12. #12
    Gesperrt
    Registriert seit
    Sep 2004
    Beiträge
    15.696
    NewsPresso
    2 (Talent)
    Danksagungen
    107

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Zitat Zitat von fabih1 Beitrag anzeigen
    Wikileaks braucht das Geld halt für Server, Reisen usw
    anders wäre es nicht machbar
    Welche Server? Ich zitiere hier mal fefe: "[...] Zumal ich, wie viele Hacker, in der Anfangszeit von Wikileaks meine Hilfe angeboten habe, denn mit skalierenden Webseiten kenne ich mich aus und Wikileaks skalierte nicht, fühlte sich wie ein einzelner alter PC an. Damals kamen dann so Ausflüchte ala das seien viele verteilte Rechner und total kompliziert und gar nicht offensichtlich und ich könne da gar nicht groß helfen, aber wenn ich wirklich wolle, könne man mir einen Kontakt geben. Hat man aber nie. Und was muss ich heute lesen? Das war nur ein PC. Es war doch offensichtlich. Ich habe ja für viel Verständnis, aber von anderen Techies angelogen zu werden, dafür habe ich kein Verständnis. Schon gar nicht, wenn ich Hilfe angeboten habe." (Das Zitat bezieht sich auf den Artikel.)

  13. #13
    Gesperrt Avatar von Todde
    Registriert seit
    Mar 2003
    Beiträge
    1.122
    Danksagungen
    51

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    mir kommt dieser typ vor, als hätt er da über die tatsachen hinaus, noch ne rechnung mit wikileaks offen und lässt nun nichts unversucht das ganze in ein schlechtes licht zu setzen.
    da wikileaks aber bislang noch seinesgleichen sucht, bleibt uns, den von staatsführern betrogenen nichts anderes um wenigstens ein stück wahrheit zu erfahren...und nun stellt er sich hin und will scheinbar das ende wikileaks herbeisehnen...ja, äußerst unsympatisch!

  14. #14
    Mitglied Avatar von Juuichi
    Registriert seit
    Jun 2010
    Beiträge
    968
    Danksagungen
    8

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    dies sei ein weiterer Beleg dafür, dass WikiLeaks intransparent agiere.
    Auch wenn selbst ich inzwischen der Ansicht bin, dass bei WL einiges schief läuft - WL generell der intransparenz zu beschuldigen zeugt von mangelnder differenzierungsfähigkeit. WL muss bis zu einem gewissen grad intransparent sein - weil sie die Whistleblower und Quellen schützen müssen. Das nur mal so am rande.

  15. #15
    Mitglied Avatar von Farzi
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    1.245
    Danksagungen
    1

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Hast du das Buch gelesen?
    Ich habe die Berichterstattung gelesen. Das hat mir gelangt. Durchsichtiger gehts fast nicht mehr. Er hätte Assange höchstens noch Kipo vorwerfen können (Vergewaltigung ist bereits dem politisch motivierten Flügel vorbehalten, Domscheitberg will vermutlich nur Fame und Kohle, was ihn immerhin noch etwas sympatischer macht, als die Fundis der USA).

    Mal schauen, ob irgendwann noch der Papst in Assange den Antichrist erkennt...

  16. #16
    Gesperrt Avatar von markus4321
    Registriert seit
    Aug 2007
    Beiträge
    653
    Danksagungen
    5

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Hast du das Buch gelesen?
    Ich habe die Berichterstattung gelesen.
    Tut das nicht weh?
    Müsste es eigentlich.

  17. #17
    Mitglied

    (Threadstarter)

    Avatar von Annika_Kremer
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    4.840
    NewsPresso
    166 (Virtuose)
    Danksagungen
    36

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Die Berichterstattung fand ich bei diesem Thema leider äußerst einseitig. Da wurden oftmals die unwichtigsten Trivia-Geschichten, die im Buch vielleicht je eine oder zwei Seiten ausmachten, aus dem Zusammenhang gerissen und zur Schlagzeile gemacht. Wichtige und interessante Dinge blieben dagegen oft außen vor. Von daher reicht es meines Erachtens nicht, die Berichterstattung gelesen zu haben, um über den Inhalt des Buchs eine fundierte Aussage treffen zu können.

  18. #18
    Mitglied Avatar von Farzi
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    1.245
    Danksagungen
    1

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Da wurden oftmals die unwichtigsten Trivia-Geschichten, die im Buch vielleicht je eine oder zwei Seiten ausmachten, aus dem Zusammenhang gerissen und zur Schlagzeile gemacht.
    Gerade an den scheinbar unwichtigen und ausschmückenden Nebengeschichten erkennt man oft recht gut die Position des Autors. Ich nehme jedenfalls jemanden, der Katzenquälergeschichten braucht, um sein Buch zu füllen, nicht wirklich ab, dass er an der Wahrheit interessiert ist.
    Kann ja sein, dass der blos ein wahnsinnig schlechter Autor ist oder alternativ Assange wirklich der Antichrist ist, als den man ihn versucht, hinzustellen. Wer weiß das schon so genau. Die Amis würden wohl eher zur Antichristtheorie tendieren - ich bin momentan aber eher auf Assanges Seite.

  19. #19
    Mitglied

    (Threadstarter)

    Avatar von Annika_Kremer
    Registriert seit
    Aug 2008
    Beiträge
    4.840
    NewsPresso
    166 (Virtuose)
    Danksagungen
    36

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    Bei allem Respekt, aber deine Theorie, dass man an den drei so ziemlich irrelevantesten Stellen eines ganzen Buchs am besten die Position des Autors erkennt, kann ich nicht nachvollziehen. Es erschließt sich mir auch nicht, wieso angesichts der ganzen wirklich interessanten Dingen über WikiLeaks, die in dem Buch stehen, 80% der Schlagzeilen irgendeine Variante von "Ex-WikiLeaks-Mitarbeiter: Assange hat meine Katze gequält" (einself) darstellten. Fasst du "Herr der Ringe" auch mit "es gab ein Feuerwerk und irgendwelche Leute saßen in einer Taverne" zusammen?

  20. #20
    Gesperrt Avatar von simpliziss
    Registriert seit
    Feb 2008
    Ort
    hier seit 2004 ;)
    Beiträge
    16.995
    Danksagungen
    307

    Standard Re: Domscheit-Berg: Geheimhaltungs-Abkommen zeigt Intransparenz von WikiLeaks

    @ Annika,

    vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du die Kritik von Domscheit mal in einigen wenigen und vor allen Dingen nachvollziebaren Statements zusammenfassen würdest?

    Dieser Satz in Deiner Eröffnung:

    Der Aktivist, der momentan an einem eigenen Leak-Portal arbeitet, erklärte, ihm täten all die neuen Freiwilligen leid, die "keine Ahnung hatten, wo sie hineingeraten". Er sagte sogar, es täte ihm leid, WikiLeaks mit aufgebaut zu haben.
    deutet eher darauf hin, daß Domscheit selbst keine handfesten Argumente hat.

    Wo sind denn "die neuen Freiwilligen" hineingeraten? Was ist denn so schlimm an Wiki-Leaks?

    Mir scheint das eher so zu sein, daß es sich um eine Firma handelt, in der der Boß sagt wo es lang geht. Das ist sicher nicht ein Idealbild von Firma; aber ist das denn überhaupt eine "normale Firma"? Ich kann nachvollziehen, wie sich ein Boß verhält, der sich die Mächtigen der Welt zum Feind macht. Natürlich hat Assange ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis. Schließlich muß er auch mit dem Schlimmsten rechnen.

    Wie lautet also die konkrete Kritik Domscheits? Ist es nur der "Knebelvertrag"? Das ist -wie ich oben schrieb- bei dem "besonderen" Geschäftsfeld nachvollziehbar.

    Bevor Domscheit nichts vorzuweisen hat, ist sein Lamento nicht glaubwürdig sondern eher ein Streit um zukünftige Anteile an einem Markt, an dem er selbst noch nicht beteiligt ist.

    Wenn Du allerdings erwartest, daß man sein Buch gelesen haben muß, um sich an der Diskussion zu beteiligen, dann möchte ich nichts gesagt haben. Dann kann ich in Ruhe abwarten, wer am Ende der Sieger ist.

  21.  
     
     
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •