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  1. #1
    Mitglied Avatar von Beggo
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    Standard DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Hey,
    was gibt denn das bessere Ergebnis, bezüglich Qualität und Kompatibilität zu diversen Playern?
    DTS kann mein Player nicht abspielen.
    Es handelt sich um mkv 720p Rips.
    Daher die Frage:
    Soll ich DTS in 128bit Stereo AC-3 oder lieber in 128bit JointStereo mp3 umwandeln?
    Gruß
    Beggo

  2. #2
    Harter Stein Avatar von Parasit1984
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Keins vom beiden.
    Bei Stereo nutz immer AAC

  3. #3
    ▲1911▲ - Herr Knigge Avatar von Claymore
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Ach, und welches AAC? AAC-HC? Oder AAC v2 aka AAC+?
    Keines von beiden Formaten rate ich an. Immer brav bei AC3 bleiben - AAC ist nur für kleine Dateigrößen zu empfehlen. Sofern du keinen RIP auf 1CD (700MB) machst: Bleib bei AC3.

    zu empfehlen wäre eac3to für die Umwandlung zu AC3 und MKVToolnix zum remuxen.

    mfg Claymore

  4. #4
    Harter Stein Avatar von Parasit1984
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Ich empfehle es wiederum nicht.

    Zitat Zitat von Claymore Beitrag anzeigen
    AAC ist nur für kleine Dateigrößen zu empfehlen.
    Was für ein Bullshit... Qualität wird in Bitrate gemessen und verglichen und nicht etwa, was bei kleinster Bitrate die bestmögliche Qualität hat.
    Wenn also AC3 bei Stereo 224 Kbps angenommen hat, ist AAC (Nero m4a) bei derselben Bitrate um einiges besser.


    Und was heißt "bleiben"? Er will ja nicht bleiben sondern von DTS weg. Und die beste Kompression hat definitiv AAC und nicht etwa der Asbach uralte AC3 Codec (Immer noch auf dem Informationsstand von 1996?).

    Übrigens, sogar OGG ist besser als AC3 in der Kompression.
    Also mit eac3to zu aac konvertieren, wenn es Stereo ist oder sein soll, und man hat den geringsten Qualitätsverlust.

  5. #5
    Scheibenweltbewohner

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    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Für 2-Kanal-Ton soll OGG teilweise sogar bessere Qualität bringen als AAC. Aber hier ging's ja auch um die Kompatibilität zu Standalone-Playern! Und jetzt nenn mir mal jemand einen Player, der OGG-Vorbis Audio im Matroska-Container unterstützt !?

    Bei AAC ist die Kompatibilität zwar nicht ganz so katastrophal... aber eben auch nicht besonders gut. Am häufigsten wird, glaube ich, (wenn überhaupt) AAC-LC unterstützt - die Unterstützung von HE-AAC (AAC+ v1 & v2) ist hingegen seltener bis kaum verbreitet (zumindest bei Videoplayern). Hinzu kommt der meist fehlende Support für Mehrkanal-AAC. Obwohl AAC-LC gerade beim diskreten Mehrkanal-Encoding das beste Größen-/Qualitätsverhältnis besitzt, nützt das einem ja nix, wenn der Player den Ton nicht decodieren kann .

    Sicherlich komprimiert AC3 wesentlich schlechter (im Grunde genommen sogar weniger effektiv als MP3). Aber hinsichtlich der Kompatibilität sind AC3-Mehrkanal-Audiostreams praktisch ungeschlagen. Und weil davon auszugehen ist, dass es sich hier um Mehrkanal-Ton handelt (denn Stereo-DTS-Ton gibt es meines Wissens nicht), ist der Tipp von "Claymore" alles andere als abwegig!

    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Qualität wird in Bitrate gemessen und verglichen und nicht etwa, was bei kleinster Bitrate die bestmögliche Qualität hat.
    Wenn also AC3 bei Stereo 224 Kbps angenommen hat, ist AAC (Nero m4a) bei derselben Bitrate um einiges besser.
    Kann es sein, dass du dich da verschrieben hast ? Ansonsten ist das doch ein Widerspruch: zuerst sagst du, dass die Qualität in Bitrate gemessen wird... und dann fügst du hinzu, dass eine AAC, mit gleicher Bitrate wie eine AC3, besser ist ! Nur eine Aussage davon kann stimmen...

  6. #6
    Harter Stein Avatar von Parasit1984
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    TomKeller
    Wenn ein moderner Player h264 unterstützt, dann wird er auch AAC unterstützen, oder er ist ein Mistding.

    WENN sein Gerät AAC nicht unterstützt und nur dann würde ich ihm Mp3 empfehlen und nicht AC3.

    Was ich mit der Bitrate meinte, ist, dass man zwei verschiedene Formate in derselben Bitrate betrachten muss, man braucht ja schließlich einen Ausgangspunkt, wie man vergleicht, also selbe Bitrate oder auch selbe Größe herstellen und dann erst vergleichen, man kann ja schließlich schlecht 160 Kbps AAC mit 320 Kbps Mp3 vergleichen.

    Ich habe jetzt leider die Vergleichskurven Ogg vs AAc vs FLAC nicht zur Hand. Was ich aber sicher noch weiß, dass AAC schon das modernste Kompressionsverfahren hat und am effizientesten arbeitet.

    Bekannte Encode-Gruppen wie HDC, DON, ESiR bevorzugen ebenfalls AAC, wenn es Stereo ist und die DTS runterkodiert werden soll.

  7. #7
    Scheibenweltbewohner

    Moderator

    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Wenn ein moderner Player h264 unterstützt, dann wird er auch AAC unterstützen, oder er ist ein Mistding.

    WENN sein Gerät AAC nicht unterstützt und nur dann würde ich ihm Mp3 empfehlen und nicht AC3.
    AAC wird nicht gerade selten unterstützt aber dann eben häufig nur 2-Kanal-AAC-LC! Es gibt aber KEINE Stereo-DTS-Spuren!!! Er muss also seine 6-Kanal-DTS-Spur vor der Umwandlung runter mischen auf 2 Kanäle. Ob man das für sinnvoll hält, soll jeder für sich entscheiden. Ich persönlich fände es Mist, den Surround-Sound mal eben weg zu werfen. Dann würde ich lieber zu AC3 greifen - denn auch wenn es schlechter komprimiert, hätte ich so noch alle 6 Kanäle (und 6-Kanal-AC3 zu einem 2-Kanal-Output runter zu mischen können eigentlich ALLE Player während der Wiedergabe).

    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Was ich mit der Bitrate meinte, ist, dass man zwei verschiedene Formate in derselben Bitrate betrachten muss, man braucht ja schließlich einen Ausgangspunkt, wie man vergleicht, also selbe Bitrate oder auch selbe Größe herstellen und dann erst vergleichen, man kann ja schließlich schlecht 160 Kbps AAC mit 320 Kbps Mp3 vergleichen.
    Aber das hat doch auch niemand gewollt . "Claymore" hat nur geschrieben, dass AAC für kleinere Dateigrößen optimal ist. Ich verstehe darunter: es komprimiert besser (was ja auch der Fall ist).

    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt leider die Vergleichskurven Ogg vs AAc vs FLAC nicht zur Hand. Was ich aber sicher noch weiß, dass AAC schon das modernste Kompressionsverfahren hat und am effizientesten arbeitet.
    Keine Ahnung, was du mit FLAC möchtest - das komprimiert ja verlustlos. Macht dementsprechend keinen Sinn, das in einen Vergleich von verlustbehafteten Kompressionsformaten einzubringen.

    Auf Hydrogenaudio und Doom9 gibt's aber immer wieder diverse Qualitätsanfragen und Vergleichstest. Wenn ich mich recht erinnere, lag OGG da zuletzt im subjektiven Hörtest bei den niedrigen Bitratenbereichen doch ziemlich klar vor AAC-LC (das den oberen Frequenzgang dann doch recht deutlich hörbar abschnitt).

    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Bekannte Encode-Gruppen wie HDC, DON, ESiR bevorzugen ebenfalls AAC, wenn es Stereo ist und die DTS runterkodiert werden soll.
    Und Scene-Release-Groups ist es strengstens verboten in AAC zu encoden - idealerweise soll die original Tonspur beibehalten werden! Wer hat jetzt recht: die P2P-Release-Groups oder die Scene-Release-Groups !?

  8. #8
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    Avatar von Beggo
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Hätte ich von einer 5.1 AC3 Spur, im Vergleich zu einer Stereo AC3 Spur, einen Vorteil an einem normalen TV, der ja nur zwei Lautsprecher hat?

  9. #9
    tzzzzz tzzzzz Avatar von bullyh
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Ja, du kannst AC3 5.1 am TV nutzen (Downmix Stereo) sowie auch mit "ordentlichen Sound" an einem 5.1-Receiver. Wie Tom schon schrieb: Warum den "wertvollen" Mehrkanalton wegwerfen?

  10. #10
    Scheibenweltbewohner

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    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Genau. Am Fernseher (mit zwei Lautsprechern) hast du mit AC5 5.1 natürlich keinerlei Vorteile. Solltest du das Video aber bei jemandem abspielen, der eine Surround-Anlage hat (oder dir selbst bald eine zulegen), hätte das schon Vorteile. Deswegen schrieb ich ja auch: muss jeder für sich selbst entscheiden.

    AC3 aber einfach als unsinnig abzutun, ist nunmal voreilig... denn AC3 bietet definitiv die beste Kompatibilität, wenn man Mehrkanal-Ton(!) beibehalten will.

  11. #11
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Ich will ja nicht den Meckerer geben - aber hat ganz klar nach Ton für ein mkv gefragt.

    Kann mir mal jemand einen Hardware-Player zeigen, der mkv, aber kein aac unterstützt? Wenn heute die Begriffe "MKV" und "Hardware-Player" in einem satz fallen, dann dürfte in mindestens 80% aller Fälle eine PopcornHour bzw. ein Clone davon gemeint sein. Und die fressen AAC in allen Farben und Geschmacksrichtungen.

    Was ich für ein ausgesprochen blöde Idee halte, ist der Raumklang-Stereo-Downmix. Man spart dabei bestenfalls 50 MB pro Tonspur (und die kann man bei der Videokodierung mit etwas mehr Rechenzeit locker wieder reinholen), wird sich aber früher oder später schwarz ärgern - denn früher oder später holt sich jeder Filmfan eine 5.1-Anlage, der Gewinn ist einfach enorm.

    Und stören tut's jetzt auch nicht, mir kein Hardware-Player bekannt, der einen 5.1-Stereo-Downmix beim Abspielen nicht hinbekommen würde.

    Mein Empfehlung wäre ganz klar: 5.1 beibehalten und in aac konvertieren.

  12. #12
    Harter Stein Avatar von Parasit1984
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Zitat Zitat von TomKeller Beitrag anzeigen
    "Claymore" hat nur geschrieben, dass AAC für kleinere Dateigrößen optimal ist. Ich verstehe darunter: es komprimiert besser (was ja auch der Fall ist).


    Keine Ahnung, was du mit FLAC möchtest - das komprimiert ja verlustlos. Macht dementsprechend keinen Sinn, das in einen Vergleich von verlustbehafteten Kompressionsformaten einzubringen.
    1. Wenn ein Codec eine bessere Kompression aufweist, dann ist es falsch zu sagen, dass er nur für niedrige Bitraten gut ist.
    Gegenfrage: Warum nutzen wir nicht einfach Xvid mit hohen Bitraten in HD? Wofür h264? - Weil es um längen besser komprimiert und das natürlich auch in den hohen Bitraten, nicht nur in den niedrigen - es ist ja nicht so, als ob er bei den höheren nachlässt.

    2. Eben dann ist es SEHR sinnvoll mit Flac zu vergleichen, denn so hast du eine Referenz für verlustbehaftete Vergleiche Ergo: Was ist transparenter? Und AAC-LC ist in höheren Bitraten einen Tick besser als OGG. -> AAC hat das beste Kompressionsverfahren, auch wenn die Unterschiede zu OGG nicht zu enorm ausfallen.

    Zitat Zitat von TomKeller Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich recht erinnere, lag OGG da zuletzt im subjektiven Hörtest bei den niedrigen Bitratenbereichen doch ziemlich klar vor AAC-LC (das den oberen Frequenzgang dann doch recht deutlich hörbar abschnitt).


    Und Scene-Release-Groups ist es strengstens verboten in AAC zu encoden - idealerweise soll die original Tonspur beibehalten werden! Wer hat jetzt recht: die P2P-Release-Groups oder die Scene-Release-Groups !?
    1. Dass OGG in niedrigeren Bitraten, also unter 128 Kbps, bessere Ergebnisse aufweist, als AAC, das kann gut sein, aber wofür sollte man diese Codecs für niedrige Bitraten verwenden? Dieses Denken führt dazu, dass manche Möchtegern-Experten Tonspuren mit höheren Bitraten in Stereo in AC3 wandeln, weil man die Fehlinfo hat, AAC / OGG ist NUR bei niedrigen Bitraten gut. Es ist doch sinnvoller, z.b. eine 2.0 LPCM in z.B. 250 Kbps AAC umzuwandeln und nicht etwa in 96 Kbps (was aber z.B. bei Kommentar-Tonspuren nicht so schlimm wäre). Ein 250 Kbps AAC Encode (von einer qualitativ besserer Tonspur versteht sich!) hört sich bei weitem besser an, als ein 224er AC3.

    Dass OGG/AAC nur für geringe Bitraten zu gebrauchen ist, ist einfach nur ein Vorurteil.

    2. Ich rede natürlich nicht von Scene... Die hat leider 0 Ahnung vom Encoden, was man anhand der Encode-Rulez super sehen kann.

    Ich rede von namhaften P2P-Groups, die wirklich nur für Qualität encoden.

    Optimal wäre es natürlich, eine verlustfreie Tonspur in FLAC zu wandeln (von LPCM z.B.).
    Aber wer Speicherplatz sparen möchte, ohne große Fehler beim Transcode zu machen, so wäre bei Stereo nur AAC mit ca. 250 Kbps zu empfehlen (für kleinstwenigsten Qualitätsverlust) und nicht etwa Mp2, Mp3 oder gar AC3, es sei denn, sein Gerät unterstützt kein AAC, dann würde ich aber immer noch Mp3 vorziehen.

    Zitat Zitat von Beggo Beitrag anzeigen
    Hätte ich von einer 5.1 AC3 Spur, im Vergleich zu einer Stereo AC3 Spur, einen Vorteil an einem normalen TV, der ja nur zwei Lautsprecher hat?
    Die beste Lösung für dich und deinen Mehrkanalton bleibt DTS zu AC3 mit 640 Kbps (Es sei denn, dein Player hat auch da bei der Bitrate ein Problem, dann 448).

    Zitat Zitat von TomKeller Beitrag anzeigen

    AC3 aber einfach als unsinnig abzutun, ist nunmal voreilig...
    Hat ja auch keiner getan
    Mir ging es nur um Stereo.
    Geändert von Parasit1984 (01. 06. 2011 um 16:14 Uhr)

  13. #13
    Scheibenweltbewohner

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    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Zitat Zitat von doc-mabuse Beitrag anzeigen
    Kann mir mal jemand einen Hardware-Player zeigen, der mkv, aber kein aac unterstützt? Wenn heute die Begriffe "MKV" und "Hardware-Player" in einem satz fallen, dann dürfte in mindestens 80% aller Fälle eine PopcornHour bzw. ein Clone davon gemeint sein. Und die fressen AAC in allen Farben und Geschmacksrichtungen.
    Der erste WDTV unterstützt z.B. kein AAC 5.1 (der neuere WDTV Live meines Wissens schon). Viele in TV-Geräte integrierte MediaPlayer unterstützen auch kein AAC 5.1. Die XBOX360 (wenn man Konsolen auch, im weitesten Sinne, zu "Hardware-Playern" zählt) unterstützte zumindest früher kein AAC 5.1... die PS3 sollte hingegen weniger Probleme damit haben.

    AAC 5.1 Support ist also keinesfalls selbstverständlich.


    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    1. Wenn ein Codec eine bessere Kompression aufweist, dann ist es falsch zu sagen, dass er nur für niedrige Bitraten gut ist.
    Gegenfrage: Warum nutzen wir nicht einfach Xvid mit hohen Bitraten in HD? Wofür h264? - Weil es um längen besser komprimiert und das natürlich auch in den hohen Bitraten, nicht nur in den niedrigen - es ist ja nicht so, als ob er bei den höheren nachlässt.
    Weil hier nicht nur nach Qualität, sondern eben auch nach Kompatibilität gefragt wurde! Denk doch mal an die Anfangszeit des Aufkommens von H.264 zurück: da hat's kaum einer benutzt, OBWOHL es bessere Qualität bei gleicher Dateigröße bzw. kleinere Dateien bei gleicher Größe geliefert hat. Und warum? Weil die meisten die Ergebnisse auf ihrem Standalone abspielen wollten - und die beherrschten halt anfangs alle noch keine H.264-Decodierung.


    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    2. Eben dann ist es SEHR sinnvoll mit Flac zu vergleichen, denn so hast du eine Referenz für verlustbehaftete Vergleiche Ergo: Was ist transparenter?
    FLAC macht hier bei einem Qualitätsvergleich keinen Sinn, weil Frequenzgang und Qualität der FLAC-Datei identisch zur Quelldatei ist. Logisch, dass es dabei (dank verlustloser Kompression) deutlich schlechter komprimiert als alle verlustbehafteten Kompressionsalgorithmen. Das braucht man aber nicht zu beweisen, da das von vornherein klar sein dürfte . Ein Zieldateigrößenvergleich ist daher nur mit anderen verlustlosen Kompressionsverfahren sinnvoll... in diesem Fall aber eben überflüssig. Und für einen reinen Qualitätsvergleich kann man stattdessen auch die Quelldatei hernehmen - die hat ja dann die selbe Qualität wie die FLAC-Datei!


    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Und AAC-LC ist in höheren Bitraten einen Tick besser als OGG. -> AAC hat das beste Kompressionsverfahren, auch wenn die Unterschiede zu OGG nicht zu enorm ausfallen.

    1. Dass OGG in niedrigeren Bitraten, also unter 128 Kbps, bessere Ergebnisse aufweist, als AAC, das kann gut sein, aber wofür sollte man diese Codecs für niedrige Bitraten verwenden? Dieses Denken führt dazu, dass manche Möchtegern-Experten Tonspuren mit höheren Bitraten in Stereo in AC3 wandeln, weil man die Fehlinfo hat, AAC / OGG ist NUR bei niedrigen Bitraten gut. Es ist doch sinnvoller, z.b. eine 2.0 LPCM in z.B. 250 Kbps AAC umzuwandeln und nicht etwa in 96 Kbps (was aber z.B. bei Kommentar-Tonspuren nicht so schlimm wäre). Ein 250 Kbps AAC Encode (von einer qualitativ besserer Tonspur versteht sich!) hört sich bei weitem besser an, als ein 224er AC3.

    Dass OGG/AAC nur für geringe Bitraten zu gebrauchen ist, ist einfach nur ein Vorurteil.
    Und HE-AAC ist in niedrigeren Bitraten besser als OGG.

    Ich habe tatsächlich das aktuelle Ergebnis eines Multiformat-Hörtests von Hydrogenaudio gefunden:

    http://listening-tests.hydrogenaudio...c/results.html

    ... und was fällt da auf? Der Opus Audio Codec schlägt eindeutig OGG UND AAC-LC bzw. HE-AAC! Warum also nicht gleich Opus empfehlen !? Das ist in niedrigen Bitraten überdeutlich besser als alle anderen Vergleichsformate - bedeutet ja dann: in höheren Bitraten erst recht. Also: lasst uns ALLE nur noch Opus verwenden. Ist zwar eigentlich für Internettelefonie entwickelt und wird dann zwar kein einziger Hardwareplayer abspielen können (ich weiß nicht mal, ob das Format aktuell im Matroska Container erlaubt ist) - aber ist ja auch scheißegal. Hauptsache, es bietet die beste Qualität !


    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    2. Ich rede natürlich nicht von Scene... Die hat leider 0 Ahnung vom Encoden, was man anhand der Encode-Rulez super sehen kann.

    Ich rede von namhaften P2P-Groups, die wirklich nur für Qualität encoden.

    Optimal wäre es natürlich, eine verlustfreie Tonspur in FLAC zu wandeln (von LPCM z.B.).
    Aber wer Speicherplatz sparen möchte, ohne große Fehler beim Transcode zu machen, so wäre bei Stereo nur AAC mit ca. 250 Kbps zu empfehlen (für kleinstwenigsten Qualitätsverlust) und nicht etwa Mp2, Mp3 oder gar AC3, es sei denn, sein Gerät unterstützt kein AAC, dann würde ich aber immer noch Mp3 vorziehen.
    Und genau DAS sollten wir doch langsam mal den Threadersteller fragen !


    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Mir ging es nur um Stereo.
    Und genau das hat mich gewundert! Denn wie schon mehrfach gesagt: DTS-Ton gibt's NIE in Stereo .


    Zitat Zitat von Parasit1984 Beitrag anzeigen
    Die beste Lösung für dich und deinen Mehrkanalton bleibt DTS zu AC3 mit 640 Kbps (Es sei denn, dein Player hat auch da bei der Bitrate ein Problem, dann 448).
    Ich schrieb ja dazu, dass es jeder für sich entscheiden muss (denn die grundlegenden Informationen von "Beggo" reichten ja nicht aus, um eindeutige Schlüsse zu ziehen). Daher (die lange überfällige Frage):

    @Beggo
    Womit soll das Ergebnis denn abgespielt werden??? Und: ist dir Surround-Sound wichtig oder eher egal???

  14. #14
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Player: Xoro 8520. Hat sogar digital Audioout.
    Unterstützt AAC LC und HC.
    Surround ist nicht wichtig.
    Welche Variante soll ich bei welcher Bitrate verwenden?

  15. #15
    Harter Stein Avatar von Parasit1984
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    aac lc 5.1 mit möglichst viel Bitrate oder ac3 5.1 mit 640 kbps

  16. #16
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    ... was ist denn eine sinnvolle minimale Bitrate für lc aac 5.1?
    Und soll ich beim Kodieren den MPEG-4 oder den MPEG-2 Standard wählen?
    Geändert von Beggo (02. 06. 2011 um 16:44 Uhr)

  17. #17
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Zitat Zitat von Beggo Beitrag anzeigen
    ... was ist denn eine sinnvolle minimale Bitrate für lc aac 5.1?
    Gar keine!
    Wenn man nicht auf eine bestimmte Zielgröße hin kodiert (z.B. zwei CDs oder eine halbe DVD oder so) dann geht man auf eine konstante Qualität und überlässt dem Encoder die Entscheidung, in welchen Frames welche Bitrate benutzt wird.

    Kuckst du hier: http://encodingwissen.de/handarbeit/audio/aac.html

    Ich benutze 0,25 als Qualitätsfaktor und kann keinen Unterschied zum Original (AC3 von DVD bzw. AC3 oder mp2 vom Sat) hören - trotz einer wirklich guten Anlage. Eine 384 kbps-AC3, wie sie auf vielen DVDs drauf ist, landet bei grob der halben Größe, je nach Film plus minus 20%.

    Und soll ich beim Kodieren den MPEG-4 oder den MPEG-2 Standard wählen?
    Du bist jetzt beim Video?
    MPEG4 part 10 AVC - vulgo: h264.
    Ist derzeit der effizienteste Codec und wird mittlerweile von vielen Playern unterstützt. Auch hier geht man ohne Not nicht auf Bitrate, sondern auf eine konstante Qualität (gleiches Tutorial wie oben).

    Natürlich kann man dabei nicht (genau) vorhersagen, wie groß das Ergebnis wird - aber wenn man sich von optischen Medien geistig verabschiedet hat und auf Festplatten abspeichert (ist ja auch viel billiger), dann ist es ja egal, ob ein bestimmter Film nun 900 MB, 1,1 GB oder 1,3 GB hat - hauptsache, alle Filme haben die gleiche Qualität (im Idealfall gerade so eben nicht vom Original unterscheidbar) und brauchen im Mittel halt erheblich weniger Platz als die Originale.



    Zitat Zitat von TomKeller Beitrag anzeigen
    Der erste WDTV unterstützt z.B. kein AAC 5.1 (der neuere WDTV Live meines Wissens schon). Viele in TV-Geräte integrierte MediaPlayer unterstützen auch kein AAC 5.1. Die XBOX360 (wenn man Konsolen auch, im weitesten Sinne, zu "Hardware-Playern" zählt) unterstützte zumindest früher kein AAC 5.1... die PS3 sollte hingegen weniger Probleme damit haben.
    Oh, bitte.
    Das ist ja so, als wenn man von mp3 abraten würde, weil viele CD-Player dieses Format nicht können.
    Irgendwann ist es (wenn man sich wirklich mit entsprechenden Videos beschäftigt) halt an der Zeit, den alten Plunder rauszuwerfen bzw. ein Firmware-Update einzuspielen bzw. sich einen ordentlichen NMT daneben zustellen.
    Geändert von doc-mabuse (03. 06. 2011 um 19:23 Uhr)

  18. #18
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    Avatar von Beggo
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    ... sonderbarerweise sind MPEG-2 Standard und MPEG-4 Standard Einstellungsmöglichkeiten für LC AAC.
    Defaultmäßig steht es auf MPEG-4. Lass ichs halt so stehen.
    Beggo

  19. #19
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Zitat Zitat von doc-mabuse Beitrag anzeigen
    Oh, bitte.
    Das ist ja so, als wenn man von mp3 abraten würde, weil viele CD-Player dieses Format nicht können.
    Irgendwann ist es (wenn man sich wirklich mit entsprechenden Videos beschäftigt) halt an der Zeit, den alten Plunder rauszuwerfen bzw. ein Firmware-Update einzuspielen bzw. sich einen ordentlichen NMT daneben zustellen.
    Also wenn jemand nur einen alten CD-Player hat und so arm ist, dass er sich keinen MP3-Player leisten kann (was mittlerweile zwar unrealistisch ist... aber trotzdem ) dann würde ich ihm NICHT zu MP3 raten !

    Hier genau das gleiche! Wenn ein Player keine AAC 5.1-Unterstützung bietet, dann schlage ich bestenfalls ein Hardwareupgrade vor. Jemandem aber sowas zu sagen wie "Du hast scheiß Hardware! Kauf dir mal was ordentliches... und dann funktionieren meine Tipps auch!" ist eventuell ein klitzekleines bisschen zu sehr Arschlochverhalten unfreundlich und wenig hilfreich ! Es sei denn, man bietet gleich nach so einer Aussage an, dem TE das Geld für die neue Hardware zu spenden !

    Zitat Zitat von Beggo Beitrag anzeigen
    ... sonderbarerweise sind MPEG-2 Standard und MPEG-4 Standard Einstellungsmöglichkeiten für LC AAC.
    Defaultmäßig steht es auf MPEG-4. Lass ichs halt so stehen.
    Welches Tool verwendest du denn zum Encoden von AAC?

  20. #20
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    Standard Re: DTS besser in AC3 oder mp3 umwandeln?

    Zitat Zitat von TomKeller Beitrag anzeigen


    Welches Tool verwendest du denn zum Encoden von AAC?
    Verwende FAAC, sollte aber besser den von Nero verwenden - glaube ich.

    Sind variable Bitraten öfters die Ursache von nicht synchronen Tonspuren - ist es nicht besser Movies mit konstanten Bitraten zu kodieren? Z.B. 320kbit für LC AAC 5.1?
    Geändert von Beggo (04. 06. 2011 um 05:48 Uhr)

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