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05. 06. 2011, 13:44 #1Chefredakteurin
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US-Universität veröffentlicht Studie zur WikiLeaks-Berichterstattung
Eine Studie einer Projektgruppe der Eastern Michigan University befasste sich detailliert mit der Berichterstattung über die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. Dabei kamen die Forscher und Studenten zu dem Schluss, dass die Art der Berichterstattung maßgeblich von Alter und Ideologie der berichtenden Publikation abhängt. Je nach diesen Faktoren werden die Leaks sehr unterschiedlich bewertet.
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05. 06. 2011, 20:26 #2
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05. 06. 2011, 22:55 #3Mitglied
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Re: US-Universität veröffentlicht Studie zur WikiLeaks-Berichterstattung
Hehe, man muss nicht Soziologie studiert haben um zu erkennen, welche Fraktionen hier im Sinne der Systemtheorie versuchen, Macht zu erlangen oder ihre Macht zu verteidigen.
Natürlich sind die Staaten die Letzten die ein "wirklich freies Internet" wünschen - denn diese Art von "Power to the People" schwächt die eigene Machtposition erheblich, und kein System wirkt darauf hin, bewusst die eigene Machtstellung zu unterminieren.
Gerade jene Organisationen, die sich für mehr Transparenz der Politik einsetzen sehen das natürlich anders. Sie wollen die Macht der Staaten zwar nicht brechen, aber über Transparenz kontrollieren, wie es in einer Demokratie eeeeiiigentlich auch sein sollte.
Die "Demokraten", die uns regieren, wünschen sich nur so viel Macht beim Volk, wie es ihnen selbst nicht schadet. Das war immer so und wird auch immer so bleiben.
Wenn die Machtstrukturen verändert werden sollen - z.B. durch ein wirklich freies, transparentes Internet - wird dafür ein Druck von Außen benötigt. Das System "Regierung/Politik" wird jede Veränderung zu bekämpfen versuchen. Deswegen ist es auch so verdammt wichtig, gerade in diesem Thema auf die Straße zu gehen und jeden Versuch des Staates, das Internet zu beschränken oder zu kontrollieren, im Keim zu ersticken.
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06. 06. 2011, 21:10 #4
Re: US-Universität veröffentlicht Studie zur WikiLeaks-Berichterstattung
Da hätte man meiner Meinung nach differenzieren müssen. Ich kann gut nachvollziehen, dass jeman die Grundidee von Wikileaks gut findet, aber Assanges Art das umzusetzen und zu vermarkten nicht. In welche Kategorie wird so ein Berichterstatter dann gesteckt?habe WikiLeaks oder Assange negativ dargestellt
Allgemein finde ich es bemerkenswert, dass "Wissenschaftler" eine Studie machen, die zum Ergebnis hat, dass die Ideologie der Authoren von Medieninhalten einen Einfluss auf die Berichterstattung hat, andererseits aber zu dem Thema an dem sie den Effekt untersuchen so direkt und nachdrücklich Stellung nehmen.
So wie "Wir haben rausgefunden, dass die die WL gut finden, gut darüber berichten, und die die es böse finden nicht, und btw wir sind die totalen WL-Fans!"
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