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28. 06. 2011, 15:52 #1
"Digital First": Der Guardian will verstärkt aufs Internet setzen
Das bekannte Londoner Blatt „Guardian“ steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Immer mehr Leser verlassen das konventionelle Print-Medium und belesen sich über aktuelle Themen im Internet, statt auf die klassische Zeitung zurückzugreifen. Der Guardian muss mittlerweile dazu übergehen, zahlreiche Journalisten zu entlassen. Künftig will man das Hauptaugenmerk auf guardian.co.uk richten.
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28. 06. 2011, 15:58 #2
Re: "Digital First": Der Guardian will verstärkt aufs Internet setzen
Also die Zeitung ist im allgemeinen zumindest bei mir auf dem absteigenden Ast, genauso wie gedruckte Bücher bei mir.
In der Zeitung lese ich kaum noch Artikel, das meiste kenne ich aus dem WWW ja schon lange.
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28. 06. 2011, 16:06 #3
Re: "Digital First": Der Guardian will verstärkt aufs Internet setzen
Ich würde einfach Browser mit Werbeblocker ein leeres Bild anzeigen. Wer hat denn heutzutage nicht AdBlock o.Ä. installiert? Als Ausgleich müssten jedoch die Verlage auf störende Pop-Ups oder animierte Werbung verzichten. Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich eine Online-Zeitung mit interaktiver Werbung (wie immer die auch aussehen mag). Dazu noch Flattr und PayPal-Spendenkonto.
Grundsätzlich bin ich jedoch gerne bereit für Qualitätsmedien zu bezahlen und kaufe mir wöchentlich diverse Magazine und finde es hochgradig assozial, das diese pünktlich zur Erscheinung schon auf Tauschbörsen zu haben sind. Gerade in den Printmedien sitzen die Journalisten alle auf einem heißen Stuhl und verdienen kümmerliche Gehälter (oder wurden als freie Journalisten ausgesourct). Filesharing beschleunigt diese Entwicklung und ich frage mich, wie die Uploader ruhig schlafen können, wenn sie den Job von Familienvätern auf dem Gewissen haben.
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28. 06. 2011, 16:21 #4
Re: "Digital First": Der Guardian will verstärkt aufs Internet setzen
Bis auf kleinanzeigen lese ich eigentlich nichts mehr in zeitungen ..bzw sah nie nen grund mir ne zeitung zu abonnieren nachdem ich von zuhause auszog ..internet ersetzt zeitung und fernsehen für mich und meine freundin
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28. 06. 2011, 16:34 #5
Re: "Digital First": Der Guardian will verstärkt aufs Internet setzen
ich glaub weniger dad filesharing fie printmedien vernichtet. selbst auf dem ipad ist es mir ein grauen lange artikel oder sogar bücher zu lesen
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28. 06. 2011, 17:03 #6Mitglied
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28. 06. 2011, 17:08 #7
Re: "Digital First": Der Guardian will verstärkt aufs Internet setzen
Bücher lese ich ausschließlich in gedruckter Form. Gefällt mir einfach besser und meine Augen halten deutlich länge durch. Davon abgesehen mag ich meine Buchsammlung, die ich anfassen kann.
Neuigkeiten verfolge ich jedoch zu 75% im Internet. Dies durch diverse RSS Feeds. Die restlichen 25% bekomme ich über gedruckte Wochenzeitungen bzw. wissenschaftliche Magazine und natürlich via Mundpropaganda mit.
Im Fernsehen hingegen informiere ich mich kaum bis gar nicht. Selten schaue ich mir Frontal 21, Fakt oder politische Talkrunden an. Wobei die letzteren meist nur verschwendete Zeit sind und das Fremdschämen in mir wecken.
Unterm Strich denke ich, dass es schon sehr lange an der Zeit ist, dass Zeitungen und Zeitschriften sich attraktiv im Internet und via Apps auf mobilen Geräten anbieten sollten. Problematisch hierbei ist jedoch, dass eine Zeitung bzw. eine Zeitschrift inhaltlich sehr viel bieten muss, um online gekauft zu werden. Ich denke die breite Masse ist durch die Umsonst-Nachrichten im Internet schon mehr als gesättigt und sieht daher auch keinen Grund für zusätzliche Informationen Geld aus zu geben.
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29. 06. 2011, 08:26 #8
Re: "Digital First": Der Guardian will verstärkt aufs Internet setzen
Was auch noch ganz interessant werden würde ist die Google Forschung. Diese Kerle bauen ja eine Suchmaschine die statt reinen Suchergebnisse zukünftig Antworten liefern soll.
Da würde sich dann sogar ein Seitenbesuch erübrigen und sämtliche Konkurrenz Sufus gleich mit begraben. Abgesehen davon ist der Amazon Kindle was Ebook lesen anbelangt so angenehm zu lesen wie ein Buch.
Großer Vorteil der Ebook Reader ist das kompakte Format und die Speicherkapazität von vielen Büchern. Nachteile sind evtl. die PDFs, Schriftgröße etc. die man nachbearbeiten muss aber sonst eine schöne Sache
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