da spiel ich lieber das original, welches sich auch heute noch 10mal besser spielt. kein shooter nach goldeneye 64 vermittelte ein ähnliches feeling für das treffen der gegner. jeder schuss hatte eine auswirkung und man hatte wirklich das gefühl, den gegner getroffen zu haben. ausserdem muss ein james bond nicht anvisieren, der trifft auch aus der hüfte punktgenau. auf dem n64 hatte man das gefühl, lief man vor gegnern weg, man sei wirklich james bond. neben einem alle einschläge aber man selber wurde nicht getroffen, bzw. wenig.
das hier ist call of duty ohne team, einfach nur lächerlich.
Stimmt, an den Charme des Originals kommt es nicht annähernd heran. Dass das Spiel auch in die heutige Zeit versetzt wurde (Piloten von Blackwater, die in Afghanistan Einsätze geflogen haben), finde ich auch kontraproduktiv. Wenn man schon eine Filmlizenz nutzt, sollte das Spiel auch mit dem Film korrespondieren. Die Figuren sehen ja alle anders aus als im Film, nicht nur Daniel Craig ist hier völlig fehl am Platze. Wer Famke Janssen oder Sean Bien sehen will, wird ja genauso enttäuscht wie Pierce Brosnan-Fans. Das Spiel hat was von Schiessbude aufm Rummel. Immer die selben Gegner, kein Blut, Leichen verschwinden, einfach keine Höhepunkte. Ein Level wie das andere. Zumindest bei mir tritt bei solchen Spielen dann nach 2-3 Stunden das Gefühl ein, nicht mehr zu spielen, sondern zu arbeiten, am Fliessband. Man will nur noch grad die letzten Russen abknallen, um endlich Feierabend machen zu können. Vielleicht fühlt sich Bond tatsächlich so, aber ich hätt doch gern bisschen Spass an meiner Mission. Kommt mir hier nicht auf. Schade, das Original war ein Meilenstein und macht wahrscheinlich heut noch mehr Spass als der Aufguss. Activision ist halt nicht Rare.
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