Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    fights for the Users Avatar von TRON2
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    Standard Melancholia (2011)




    Melancholia


    Wow, Kirsten Dunst nackt im Gras. Wer das nicht so oft sehen kann, weil er nicht Freund oder Freundin ist, der könnte Interesse daran haben es in diesem Film zu sehen. Auch sonst ist die Besetzung schon mal sehr gut.

    Story: Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgård) heiraten in einem schönem Schloss. Aber die Hochzeit ist alles andere als erfolgreich, denn die geschiedenen Eltern von Justine geraten beim Essen aneinander. Im Mittelpunkt der Handlung stehen aber die zwei Schwestern Claire (Charlotte Gainsbourg) und Justine und ein Planet namens Melancholia. Melancholia wird der Erde bedrohlich nahe kommen. Justine selbst entfremdet sich alsbald immer mehr von ihrer Schwester, ihrem neuen Mann, ihrem Chef und ihren Eltern. Außerdem ist sie immer weniger im Stande normale tägliche Sachen, wie zu essen oder die Einnahme eines Bades zu tätigen. Durch dieses dramatisches Ereignis gerät die noch frische Ehe der Beiden auseinander. Dabei steigt in ihr immer stärker eine bestimmte Überzeugung. Die Schwermut war bisher hinter der Sonne verborgen worden. Melancholia verfehlt zwar zunächst die Erde, kommt aber zurück und vollendet damit seine Reise...

    Kinostart: 06.10.2011
    Regie: Lars von Trier
    Buch: Lars von Trier
    Produktion: Zentropa Entertainment
    Starring: Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland, John Hurt, Stellan Skarsgard, Udo Kier
    Land: Deutschland, Frankreich, Dänemark, Sweden, Genre: Thriller, Science Fiction-Film, Psychodrama, Katastrophenfilm, Drama

    http://www.imdb.de/title/tt1527186/
    http://www.melancholiathemovie.com/#_technicalinfo

    Trailer:
    http://www.youtube.com/watch?v=dHyRTJWVX1E

    Wurde als bester europäischer Film geehrt

    MfG

    TRON2


    The end of the world is shown
    Geändert von TRON2 (04. 12. 2011 um 15:02 Uhr)

  2. #2
    Mitglied Avatar von K_Wollmer
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    Standard Re: Melancholia (2011)

    Irgendwie hat mich der Film enttäuscht.
    Antichrist fand ich wunderbar - vorallem auch wegen seiner vielschichtigen Symbolik. Symbolik ist natürlich in Melancholia wieder zuhauf zu finden, aber irgendwie lässt mich der Film nach dem Ende total kalt. Die Geschichte hatte meiner Meinung nach keinen wirklich mitreißenden Höhepunkt.
    Da ich aber schon einige gute Rezensionen gelesen habe würde mich interessieren was ihr von dem Film haltet?

  3. #3
    fights for the Users

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    Standard Re: Melancholia (2011)

    Das ist die wohl die Version Lars von Trier der Melancholie. Der Film hat auch keinen Höhepunkt. Justine durchlebt verschiedene Phasen von Verstimmung, Verlust der Liebesfähigkeit, die Hemmung jeder Leistung und die Herabsetzung des Selbstgefühls.

    Das geschieht wegen ihrer Gabe etwas früher, als bei den anderen. Sie sehen das unvermeidliche Ende erst ganz am Schluss. Nach der Hoffnung, durchleben sie unterschiedliche Reaktionen auf die Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit. Angstneurosen wie Claires oder stellen sich ihr gar nicht erst, wie John.

    Ich fand das letzte Gespräch ganz gut und das sie die Erlösung in einer magischen Zweigenhöle begegnet sind. Ansonsten, tolle Bilder, Wagner Musik und ödende lange Weile. Mal was anderes und muss man jetzt auch nicht jeden Tag haben. Empfehlen kann man das den Gullizuschauer eigentlich nicht. Darum lass ich auch die Bewertung.

  4. #4

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    Standard Re: Melancholia (2011)

    Meine Erwartungen an den Film waren genau so groß wie unbegründet, da ich (aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen von Trier-Film handelt,) vorweg keine Kritik oder Inhaltsangabe gelesen habe. Dem Film wurde ja bereits im Vorfeld eine große Aufmerksamkeit zuteil, wohl gerade weil er von besagtem Regisseur stammt, der mit Antichrist so polarisiert hat.
    Bild und Musik ergänzen sich perfekt. Die Story war mir zu dünn, da hätte mehr verarbeitet werden können, das Potenzial war jedenfalls da. Ob Dunst zu Recht als beste Darstellerin der in Cannes präsentierten Filme ausgezeichnet wurde, kann ich nicht beurteilen, dazu müsste ich alle Beiträge gesehen haben - ihre Leistung war solide.
    Gegen Ende zog sich der Film mehr und mehr in die Länge, was vielleicht gleichzeitig auch die innere Leere Justines betonen sollte und trotzdem hatte ich später das Gefühl, dass der Film mit etwas mehr als zwei Stunden Laufzeit ziemlich schnell durch war. Der Kamerastil passte teilweise nicht zusammen und ist für von Trier recht ungewohnt: Auf der einen Seite sind da die ausgeleuchteten, stilisierten Bilder in Zeitlupe, auf der anderen die Aufnahmen mit Handkamera entsprechend dem Dogme 95, von welchem von Trier sich in diesem Film gänzlich gelöst hat.

  5. #5
    fights for the Users

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    Standard Re: Melancholia (2011)

    "Melancholia" wurde als bester europäischer Film, mit dem Europäischen Filmpreis 2011 ausgezeichnet. Glückwunsch, aber trotzdem irgendwie traurig.

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