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  1. #1
    Mitglied Avatar von looop
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    Standard [Eigenes Werk/Kritik erwünscht] Duygu - Die Gefühle der Anderen

    Hallo Leute,

    da wir momentan Ferien haben und ich mich etwas langweile, habe ich gedacht,
    ich schreibe eine Geschichte.
    Bin 20 Jahre alt und schäme mich für meine Rechtschreibung, Grammatik und meinen Satzbau,
    aber ich hoffe, dass euch dennoch meine Grundidee bzw. Story etwas gefällt.

    Wäre für Kritik jeglicher Art sehr dankbar.
    Da ich momentan noch am Anfang bin, wäre es natürlich super, wenn ihr mir auch Tipps zum Sprachlichen geben
    könntet, damit ich das gleich verbessern und umsetzen kann.

    Hier ist der erste Kapitel:

    Spoiler: 


    Ich fühle, ich fühle nicht...

    Schmerz, es tut weh, ich lasse los, ich fühle nichts.
    Ich hebe es auf, ich fühle Angst, ich zittere, schwitze, ich werfe es schnell weg, ich fühle nichts.
    Noch einmal schaue ich mir dieses seltsame Ding an.
    Schwarz, dünn, leicht, sanft wie Seide und lang, was kann das sein?
    Es aktiviert meine Menschlichkeit, meine Gefühle.
    Seltsam, sehr seltsam, wenn ich es berühre ist es sehr stark, mir wird übel.
    Aber in der Nähe, auch wenn ich in Sichtweite bin, es beeinflusst meinen Körper.
    Mein Interesse, die Fragerei, die Neugier, all das fühle ich momentan, nur weil,
    ist das eine Haarsträhne?
    Ich muss es noch einmal anfassen, aber wieso schrecke ich davor?
    Es ist berauschend, ich will es, meine Gier danach ist groß, es fühlt sich gut, sehr
    gut an.
    In Gedanken spiele ich alles noch einmal ab, es ist fantastisch, ich muss es anfassen,
    aber ich habe Angst, meine Hände zittern das erste Mal in meinem Leben.
    Mein Herz rast wie wild, ich spüre mein Herz.

    Wieso kann ich jetzt plötzlich fühlen? All die Jahre habe ich keine einzige Emotion
    gehabt, kein einziges Gefühl und jetzt alles wegen dieser Haarsträhne auf der Straße?
    Ich bin krank und das ist mein Heilmittel? Wem gehört diese Haarsträhne, wer hat sie verloren?
    Es scheint unmöglich zu sein, meine Umgebung habe ich immer sehr deutlich wahrgenommen,
    ich wusste es weiten Entfernungen welche Gefühle und Emotionen jene einzelne Personen hatten.
    Meine Wissenheit über die Gefühle der Anderen ist noch nicht alles, sobald ein Mensch in meiner
    Reichweite ist, sobald ich ganz klar erkennen kann, was er fühlt, was in ihm vorgeht, dann kann
    ich in sekundenschnelle Alles ändern.
    Ich kann ihm Freude schenken und die Trauer wegnehmen, und auch andersrum.
    Angst gegen Mut, Hass gegen Liebe, Einsamkeit gegen Zuneigung und alles Andere, ich kann
    mit ihren Gefühlen rumspielen wie ich möchte.
    Wenn eine Person in dieser Sekunde weint, kann ich sorgen, dass sie sich vor Lachen nicht mehr halten
    kann.

    Ich habe die Menschen immer beneidet, wohlwissend, wie es ist Gefühle zu haben, davon
    jeden Tag konfrontiert zu werden und mitten drin zu stecken.
    Mir blieb diese Gabe, dieses Geschenk verborgen, ich durfte und konnte nicht fühlen, nur
    wie ein kleines Kind mit deren Gefühlen spielen, und nur spielen ohne aufzuhören, da ich keine
    Langeweile empfand.
    Versunken in der Einsamkeit und ohne Sinn im Leben, ohne jegliche Gedanken über all das Ganze
    lief ich die Straßen von Magdcity entlang, bis jetzt.
    Meine letzten 25 Jahre bin ich umsonst dahin vegitiert und jetzt hat diese Haarsträhne Alles auf den
    Kopf gestellt, wird sich jetzt mein ganzes Leben durch das hier ändern?

    Langsam bewege ich meine zitternden Finger auf die schwarze Strähne, ich atme laut, mein Herz pocht und
    mein Gesicht schwitzt, ich grinse, es tut so gut zu fühlen, es ist, als wäre ich
    erst jetzt am Leben, als wäre ich schon immer Tod gewesen und jetzt werde ich geboren.
    Ein starker Wind bließ meine etwas längeren Haare auf mein Gesicht, schnell befreite ich
    meine Augen vor meinen Haaren und hielt Ausschau nach der Strähne, sie war weg.
    Ich kroch auf allen Vieren und suchte danach, während ich langsam spürte, dass der Schweiß
    trocknete, mein Herz seinen normalen Rythmus annahm, mein Körper sich versteinerte und mein
    Atem immer leiser wurde, bis ich dann ruhig und still auf dem Füßgangerweg saß.

    Ein alter Mann, mit Aktenkoffer, langer Jacke und einem Hut reichte seine Hand, welche
    von schwarzen Handschuhen bedeckt waren: "Mein Junge, steh auf, sonst erfrierst Du hier noch,
    es soll heute noch den ersten Schnee geben."
    Ich beugte mein Kopf nach oben und sah ihn an, er lächelte, und ich sah ihn weiterhin an:
    "Ich erfriere nicht, ich fühle...nichts"


  2. #2
    Verdacht auf Troll! Avatar von kigollogik
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    Standard Re: [Eigenes Werk/Kritik erwünscht] Duygu - Die Gefühle der Anderen

    Also, meinen Geschmack trifft es überhaupt nicht. Irgendwie stechen mir da auch "tut"'s in die Augen.

  3. #3
    chaotic evil
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    Standard Re: [Eigenes Werk/Kritik erwünscht] Duygu - Die Gefühle der Anderen

    Ich bin nicht gerade ein Kenner solcher Sachen, aber mir gefällt es. Aber mir fällt auf, dass Du auch dazu tendierst einzelne Sätze in Aufzählungen zu verwandeln. Da würde ich vielleicht noch die Form ein wenig nachbessern.

    Und mir fällt gerade auf, dass Du schreibst erstes Kapitel. Ich fand es jetzt als alleine stehendes Stück ganz gut. Hätte ich nicht als eine Einleitung erkannt.

    Und irgendwie hatte ich spontan das Gefühl, dass der Name "Magdcity" nicht so recht zum Rest passt. Ich weiss nicht warum, aber das erinnert mich irgendwie an Comic-Science-Fiction oder sowas

    Aber mach mal weiter...

  4.  
     
     

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