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17. 09. 2011, 20:22 #1Redakteur
gulli:Redaktion
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Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Obwohl man sie noch vor ein paar Wochen komplett abgeschrieben hatte, werden ihnen nun für die morgige Wahl zwischen 6,5 und 12 Prozent eingeräumt. Der Spitzenkandidat für Berlin, Andreas Baum, gilt zwar mitunter als "Hesse mit Faktenschwäche". Da jedes Boot aber nur so gut wie ihr Kapitain segelt, haben wir den gebürtigen Kasseler mit ein paar bohrenden Fragen zum eigenen Programm konfrontiert.
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17. 09. 2011, 21:31 #2Mitglied
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Sympathisch aber recht planlos der Gute. Und ja, die Piraten sind eine reine Protest-Partei. Der Blog-Eintrag fasst das ganz gut zusammen: http://bit.ly/pDRW0J
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17. 09. 2011, 21:38 #3
Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
gutes Interview. und die Piraten sind meiner Meinung keine Protest sondern eine nischenpartei statt wie alle anderen Vollbeschäftigung Reichtum für alle etc zu propagieren vertreten die Piraten Themen die die anderen Parteien nicht interessieren oder dank lobbyarbeit und Millionen von spendengeldern nicht mehr zu interessieren zu haben.
immer direkt mit den Argumenten protestpartei oder die haben doch keine Ahnung zu kommen ist lächerlich.
achja relativ weit oben ist der fehlerteufel zu hause. es sollte glaub ich dann und nicht Damm heißen oder?
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17. 09. 2011, 21:50 #4
Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Naja ich finde schon das sie Richtung Protest-Partei tendieren. Man muss sich nur mal das Wahlprogramm anschauen: http://berlin.piratenpartei.de/tag/wahlprogramm/
So Themen wie Grundeinkommen, Nahverkehr in Bus und Bahn zum Nulltarif, Rauschkunde-Unterricht in Schulen. Schön und gut sowas zu fordern, aber wie dass alles finanziert werden soll sagt bei den Piraten keiner.
Es genügt halt nicht sich nur auf Netzpolitik zu fokussieren und der Rest wird irgendwie gut klingend zusammen gereimt. Für mich unfassbar, dass sie mit dem Programm bei über 6,5% liegen.
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17. 09. 2011, 21:51 #5Der dunkle Prinz
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Auch im Wahlprogramm findet sich kein Wort zur Finanzierung der etlichen Versprechen. Daher ist die Bezeichnung "Spaßpartei" zur Beschreibung des derzeitigen Zustands der Berliner Piratenpartei wohl getrost richtig.Lars Sobiraj: Ihr fordert für Berlin den freien und kostenlosen Zugang zu allen Studiengängen und eine Abschaffung der Regelstudienzeit. Was anfangs einleuchtend klingen mag, muss aber auch finanziert und praktisch umgesetzt werden. Sollte man die Anzahl der Dozenten künftig um ein Vielfaches erweitern, um allen Studenten gute Konditionen zu gewährleisten? Wie und vor allem wer trägt die erheblichen Mehrkosten dieses Modells?
Andreas Baum hat auf diese Frage nicht geantwortet.
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17. 09. 2011, 22:12 #6
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17. 09. 2011, 23:29 #7Irrlicht der Zeit
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Protestpartei ist doch gut, schließlich muss man mal von den Nichtigkeiten der gewöhnlichen Parteien wegkommen. Es ist schließlich Systembedingt, das es Schulden gibt. Geldscheine sind ja nicht anderes als Schuldscheine. Vielleicht wäre es Sinnvoll solche Dinge die den Menschen kostenlos zukommen sollen aus dem privaten Sektor in den öffentlichen zu geben und von der Börse zu koppeln. Sobald Gewinn keine Rolle mehr spielt, sondern nur das bezahlen, spart man sich ne Menge ärger. Wir erleben hier in Hamburg eine Ticketpreissteigerung von 0.80 Euro auf 2.40 Euro, sprich eine Verdreichfachung seit privatisierung. (Nur als Beispiel)
Ich persöhnlich bin Nichtwähler, wer sein Gewissen damit trösten kann, einmal alle 4 Jahre zu wählen, bitte. Für mich ist das keine Demokratie und ich werde das in keinster Weise unterstützen.
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17. 09. 2011, 23:42 #8Mitglied
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
dan sind die piraten genau richtig für dich. liquid democracy!Ich persöhnlich bin Nichtwähler, wer sein Gewissen damit trösten kann, einmal alle 4 Jahre zu wählen, bitte. Für mich ist das keine Demokratie und ich werde das in keinster Weise unterstützen.
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17. 09. 2011, 23:50 #9It's good to be me!
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
tatsächlich ist mir noch keine partei begegnet, die in ihr wahlprogramm schreibt wie sie die ideen realisieren oder finanzieren will (wozu auch? ist ja ein programm und kein plan. der plan wird doch erst gemacht, wenn man an der macht ist oder es wird erkannt, dass es (noch) nicht geht
) - von daher gibt es da keinen unterschied zu den anderen. deswegen betrachte ich sie weder als spass- noch als protestpartei, sondern als ernsthafte alternative, da die themen die sie behandeln und die ideen die sie haben für mich nicht unrealistisch sind.
interessieren würde mich nur, wie sie die infrastrukur zurückholen möchten. da meines wissen die EU was dagegen hat...
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18. 09. 2011, 07:49 #10Mitglied
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18. 09. 2011, 11:15 #11Redakteur
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Okay, die fehlende Frage wurde jetzt beantwortet, die scheint vorher untergegangen zu sein. Die Typos müssten jetzt auch alle weg sein.
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18. 09. 2011, 13:19 #12It's good to be me!
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
das problem ist an der stelle ein wenig diffizil. soweit ich informiert bin, darf dass nur geschehen, wenn der wettbewerb dadurch nicht nachhaltig gestört bzw. wettbewerb nicht unterbunden wird. bspw. OPEL - hätte der deutsche staat da eingegriffen hätte es unter umständen eine benachteiligung für deren konkurrenten bedeutet. deswegen hat es merkel unterlassen, weil sowohl deutsche als auch europäische unternehmen gedroht haben dagegen vorzugehen. bei der DB, POST, TELEKOM, ÖPNV, Abfallentsorgung ähnliches, es wurde von der EU vorgeschrieben den markt zu öffnen. würden diese unternehmen alle wieder verstaatlicht - auch wenn ich in erster linie nur die DB und ÖPNV zur infrastruktur zählen würde - würde es wohl ne ganze menge streitereien geben, wenn der komplette schienenverkehr wieder in staatshand übergeben wird. und wenn man den energiemarkt anschaut, ist es sogar noch schwerer, insbesondere ausländischen unternehmen klar zu machen, dass sie quasi in deutschland nix mehr zu sagen haben.
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18. 09. 2011, 13:36 #13
Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Sehr gutes Interview.
So soll das aussehen.
Auch wenn ich eine Erwiderung auf Lars letzten Satz erwartet hätte.
Und ich nicht wirklich an staatliche kritische Infrastruktur glaube.
Die Berliner Bahnen werden sicherlich effektiv betrieben.
Nur nicht zum Vorteil der Bürger, die keine Alternative haben.
Haha.Vielleicht wenn von den 300 pro Kind und Monat etwas mehr an die Erzieher/innen geht.Vielleicht schaffen wir es Berlins Attraktivität insgesamt zu steigern und somit Erzieher für Berlin zu begeistern.
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18. 09. 2011, 13:38 #14Mitglied
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Ansich gutes Interview nur finde ich den Fragensteller an einigen Stellen ziemlich unhöflich. Was soll das bei einigen Fragen nochmal das letzte Wort zu haben und dann direkt auf das nächste Thema umzuschwenken? Ich finde das irgendwie echt frech...
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18. 09. 2011, 17:11 #15Mitglied
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Diese dienen wie ich finde häufig um noch einmal auf den Ursprung der Frage zurückzugehen. Schau dir mal eine Debatte unter Politikern an. Da werden Fragen häufig umschifft und die Moderatoren (Fragesteller) haben häufig nicht die Gelegenheit auf die eigentliche Frage zurückzukehren. Die Politiker diktieren damit den Verlauf.
Und die Antwort des gefragten sollte sich eh nicht geändert haben.
Bei der Frage mit dem bedingungslosen Grundeinkommen hätte er sich seine persönliche Meinung/Erfahrung allerdings verkneifen können.
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18. 09. 2011, 17:29 #16
Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
die piraten werden wohl aus protest gewählt. aber mit geld zu argumentieren ist doch unsinn. für geld, das nach griechenland geht, gibt es doch auch keinen realen gegenwert.
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18. 09. 2011, 21:51 #17Mitglied
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Zu dem Grundeinkommen: Wer denkt, das ein Grundeinkommen auch mehr geld bedeutet, der irrt sich
. Ein bedingungsloses Grundeinkommen lässt sich nähmlich ganz einfach finanzieren: Eine Mehrwertsteuer nahe den 100%. Dadurch kommt die hälfte von dem was du ausgibtst wieder ins staatssäckelchen für die finanzierung des Gundeinkommens. Das grundeinkommen wird dann in einer höhe festgelegt, die unter dem durchschnittseinkommen liegt. D.h. wenn das Grundeinkommen z.b. 1000 € wären ( nur ein beispiel, nicht gleich aufregen) dann würde der jenige, der jetzt nichts verdient 1000 euro haben, von denen 500 Euro wieder in die grundeinkommenskasse kommen. Jemand der heute 1000 € verdient würde dann 2000 € haben, von denen 1000 euro wieder in die kassen kommen. Er hat damit sein eigenes grundeinkommen refinanziert. Wenn aber jemand mehr als das grundeinkommen verdient, z.B. 2000 €, dann hat er 3000€, von denen 1500€ wieder in die kassen kommmen, dann bezahlt er somit das grundeinkommen derjenigen mit, die weniger verdienen. Wenn man jetzt mal die oberen 5% der bevölkerung rausnimmt, das durchschnitts einkommen ermittelt und das Grundeinkommen ein wenig darunter setzt, dann hat man das Grundeinkommen schon finanziert und auch noch gewinn gemacht. Wenn man jetzt noch bedenkt, das man sozialleitungen die unterhalb des grundeinkommens liegen nicht mehr auszahlen muss, kommen auch noch enorme einsparungen im sozialen sektor dazu
. Dass würde sich besonders lohnen, wenn man es deutschlandweit einführen würde. hier mal ein sehr guter film zum grundeinkommen, der das ganze sehr gut erklärt und noch weitere vorteile, auch ökonomisch, aufzeigt: http://www.wissensmanufaktur.net/externe-videos . es ist das erste video ( auch wenn die anderen auch sehr sehenswert sind. Ach ja, denn rest der internetseite müsst ihr euch nicht angucken, der kerl kann manchmal ein echter dummschwätzer sein)
PS: In einer repräsentativen Umfrage, antworteten spontan auf die Frage "Würden SIE SELBER noch arbeiten gehen, gäbe es ein grundeinkommen" :
60% mit einem bedingungslosen "Ja"
30% mit "Ja, aber..."
-nicht mehr vollzeit
-etwas anderes
die übriegen 10 % enthalten:
-erst nach einem Urlaub
-etwas anders nach einem Studium
-nein
-etc.
Mfg, Haglihugli
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18. 09. 2011, 22:23 #18It's good to be me!
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
ich frag mich sowieso, wie man über hundert jahre nach begin der industrialisierung immer noch versucht arbeitsplätze zu schaffen und das sogar auf die politische agenda schreibt... und noch mehr frag ich mich warum wähler genau darauf anspringen.
als wir das thema in der schule hatten (knapp 20 jahre her - also zum zeitpunkt des computeraufschwungs), war ich der festen überzeugung, dass das ziel der menschheit eben nicht mehr arbeit sein sollte, sondern leben. manche haben dann arbeit halt als hobby (die vom vorposter genannten 60% [ich wäre da auch dabei]) und der rest lebt vom grundeinkommen...
jede partei die schreit: "wir schaffen arbeit" ist für mich bekloppt (tschuldigung), denn das ist für mich gleichbedeutend mit "es gibt zwar eigentlich nix zu tun, aber wir sorgen durch sinnlose aktionen und geldverschwendung dafür, dass es was zu tun gibt"
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19. 09. 2011, 14:06 #19Mitglied
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Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
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20. 09. 2011, 02:45 #20
Re: Berlin: Wenn die Luft brennt - Gespräch mit Andreas Baum (Piratenpartei)
Von der Seite hatte ich das noch garnicht betrachtet ^^ eigentlich sind ja nicht die Arbeitslosen daran schuld das sie nicht arbeiten gehen (gibt ausnahmen) sondern es gibt einfach nichts zu tun.. stattdessen werden vom Staat Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erfunden oder 1€ jobs.. und man fährt täglich Schubkaren voller Dreck von einer auf die andere Seite.. (ooh ja sowas gibt es wirklich..)
Es gibt einfach zu wenig zu tun.. ich finde ja das 40 Stunden die Woche oder mehr viel zu viel sind.. wenn man jetzt nur 20-30h die Woche arbeitet kann man stattdessen 2 einstellen. Dann gäbe es doppelt so viele Arbeitsplätze.. zwar auch nur die hälfte des Geldes.. aber ich leb ja um zu leben und nicht um zu arbeiten.. manche stehen aber wohl drauf..
Mal an die Führungspersönlichkeiten die über 4000€ im Monat verdienen und 60h oder mehr die woche arbeiten.. wozu das teure Haus oder das tolle Auto.. man hat sowieso nur noch zeit zum schlafen und arbeit hin und zurück fahren..
Einige Menschen können sich wirklich alles kaufen.. aber es gibt etwas das ist unbezahlbar.. und das ist Zeit..
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